„Die Sonne strahlt, der Himmel lacht,
der Yussuf hat sich umgebracht.
Den Sprengstoffgürtel festgeschnürt,
so ist er fröhlich explodiert.“
Schon um zehn nach neun klingelte heute morgen das Telefon. „Hast Du das gestern abend gesehen?“ – Nein, habe ich nicht. Du weißt doch, daß ich kein TV… „Ja aber das mußt Du sehen. Der Dieter Nuhr hat schon wieder…“ – Wer
ist Dieter Nuhr? – „Ja kennst Du den denn nicht? Das ist ein Kabarettist, der hat schon neulich Islamkritik vom Feinsten in seiner Sendung gebracht. Aber gestern, das war einfach Spitze!“ – Worauf ich obiges Gedicht vorgetragen bekam. Haha, ist ja wirklich ganz lustig, aber ist das schon Islamkritik? „Ja aber hättest Du Dir das vor fünf Jahren vorstellen können?“ – Hm, ehrlich gesagt: nö. „Ja, und der hat auch noch etwas ganz Richtiges gesagt: Selbstmordattentäter im Namen Allahs sind nur die Blöden, die fest daran glauben, daß sie tatsächlich ins Paradies kommen. Ihre Auftraggeber aber beweisen gerade dadurch, daß sie sich nicht in die Luft sprengen, daß sie gar nicht daran glauben, daß man durch sowas ins Paradies kommt! Sonst würde der Bin Laden ja nicht in einer dreckigen Höhle hocken, sondern sich mit den Huri im Paradies verlustieren. Jedenfalls würde er das geglaubt haben, wenn er sich in die Luft gesprengt hätte.“ – Ach und deswegen ist er fröhlich? – „Der Bin Laden?“ – Nein, der Idiot im Gedicht. – „Genau. Und auch, weil seine Familie jetzt Geld bekommt.“ – Warum das denn? Ich dachte der hätte seinen Lohn schon. – „Das soll ein Anreiz sein.“ – Falls der Koran lügt? – „Na ja, damit die Familie auf jeden Fall versorgt ist. Das ist für die wie ein Lottogewinn.“ – Ja und wer zahlt den denn? – „Na, seine Glaubensbrüder!“ – Aber die glauben dann doch überhaupt nicht daran, oder? – „Ach, Du willst mich nicht verstehen. Du hättest das halt sehen müssen. Aber Du kannst es im Internet nochmal anschauen. Ich schick Dir mal den Link.“
Kurz und gut, so kam ich dann zwölf Stunden nach der Sendung doch noch in den Genuß von „Nuhr die Wahrheit – Teil 2″. War wirklich ganz witzig. Die Leute haben jedenfalls gelacht, also anscheinend verstanden. Aber ob das schon Islamkritik ist? Na ja, wie schon gesagt: vor fünf Jahren noch undenkbar. Da hat sich offenbar auch in den Medien was getan. Hoffentlich kriegt der Künstler jetzt nicht was auf die Mütze.
Aber schauen Sie selbst, bilden Sie sich Ihre Meinung und versuchen Sie ein bißchen zu lachen, wo Sie heute schon vergebens in den Qualitätsmedien nach einem ausführlichen und fairen Bericht über den Anti-Islamisierungskongress vom Wochenende gesucht haben:
„Nuhr die Wahrheit“ – Teil 2 (10.5.09)
„Nuhr die Wahrheit“ – Teil 1 (7.5.09)
-B. Gebhardt-
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Himmelsbordell
Ein Mensch erringt den höchsten Sieg:
er kämpft und stirbt in einem Krieg.
Weil man den Krieg dann heilig hieß,
darf er hinein ins Paradies.
Das ist ein ganz besonderer Ort:
glutäugig sind die Frauen dort;
es strömen Bäche, fließt der Wein,
ein Duft durchzieht den grünen Hain.
Man tauscht den ganzen Erdenfrust
für eine Ewigkeit an Lust.
Dort kriegt man für die Knabenliebe,
nicht wie auf Erden Peitschenhiebe,
und das Entjungfern macht viel Spaß,
wo denn im Leben kann man das!
Mit Allahs Segen und viel Freude
zerreißt man viele Jungfernhäute.
Ist dann der Pimmel schlaff und schmächtig,
hilft Allah schon, er ist ja mächtig.
Bald ist die Erdenpein vergessen,
beim Saufen, Huren und beim Fressen.
Die Frommen, die ins Jenseits drängen,
und freudig in die Luft sich sprengen,
sind zahlreich und sie werden mehr,
wo nimmt man nur die Huris her!
Schenkt man der neuen Kunde Glauben,
gibt es statt Jungfraun nur noch Trauben
Helmut Zott
Von: Helmut Zott am 18. Mai 2009
um 15:32
Herrlich süffisant — und sehr treffend !
Aberglaube hilft, ein besseres Dasein im „Jenseits“ zu erlangen
Von: islamprinzip am 19. Mai 2009
um 18:31
Als ich soeben (am 8. Juni) die beiden Links aufgerufen habe, waren die Sendungen schon heraus“aktualisiert“: Objekt nicht (mehr) gefunden. Im Übrigen Gratulation an Herrn Zott für sein phantastisches Gedicht, um das ihn Eugen Roth beneidet hätte (besser hätte der das auch nicht gekonnt).
Von: Rainer Grell am 8. Juni 2009
um 18:52
Der fromme Yussuf
Die Mutter strahlt, der Imam lacht,
der Yussuf hat sich umgebracht.
Für den Islam ist er gestorben
und hat Unsterblichkeit erworben.
Das höchste Ziel hat er erklommen,
und ist ins Paradies gekommen.
Als seine Bombe detonierte,
schrie er noch „Allah“ – und krepierte.
Auch viele Leute, die dort standen,
den Tod mit ihm am Ende fanden.
Skrupel hat der Imam keine,
denn es waren Christenschweine.
Wer Allah einen Sohn andichtet,
wird hier im Diesseits schon gerichtet,
und wer den Mohammed beleidigt,
wird ebenfalls ganz rasch beseitigt.
Die Mutter wird mit Geld bedacht,
damit das Ganze Freude macht.
„Islam ist Frieden“, hört man dann,
und niemand zweifelt mehr daran.
Helmut Zott
Von: Helmut Zott am 26. Juni 2009
um 14:34
Inzwischen führen die Links ins Leere, 3sat.online hat „das Objekt“ nicht mehr im Programm. Hilft nur eins: CD kaufen.
Von: heplev am 28. Juni 2009
um 17:29
Der Werdegang von Yussuf
Ein Mensch, vom Schicksal auserkoren
und irgendwo ganz arm geboren,
kam hergereist aus fremden Landen
samt seinen Eltern und Verwandten.
Er lebte fromm und gottergeben,
bestrebt in seinem Erdenleben
nach Allahs Willen und Beschluss,
den man als Moslem achten muss,
sich zu verhalten und zu handeln,
um auf dem rechten Weg zu wandeln.
Der Predigt lauschte er bedächtig,
die wortgewandt und geistesmächtig
der Imam sprach in der Gemeinde,
wenn sie sich zum Gebet vereinte.
In der Moschee, wo man erklärt
was Allah will, wo man erfährt,
dass töten und getötet werden,
Allah gebietet hier auf Erden,
bat er den Imam noch um Rat,
und schritt danach zur letzten Tat.
Es kam die Nachricht über Nacht:
„Der Yussuf hat sich umgebracht,
für den Islam ist er gestorben
und hat Unsterblichkeit erworben“.
Als seine Bombe detonierte,
schrie er noch „Allah!“ – und krepierte.
Helmut Zott
Von: Helmut Zott am 30. Juni 2009
um 06:18