Abdullah Bubenheim und sein Aufruf zum Jihad

imagesDer zum Islam konvertierte Deutsche Abdullah Frank Bubenheim ruft in einem Artikel auf der Webseite tauhid.net zum derzeit heiklen Thema „Palästina“ zum bewaffneten Kampf und zur Unterstützung muslimischer Kämpfer(Mujahideen) auf.

„Danach ist das, was der islamischen Umma Leben gibt und wozu Allahs Gesandter – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – aufruft, ist der Dschihâd, der bis zum Jüngsten Tag fortbestehen wird. „ Und gebt auf Allahs Weg aus und stürzt euch nicht mit eigener Hand ins Verderben “ [Qur’ân, Sûra 2 al-Baqara 195] .

Allah, der Erhabene, nennt den Dschihâd mit dem Ausgeben vom Besitz vor demjenigen mit dem Einsatz des eigenen Lebens, und nach den Worten des Gesandten Allahs – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – ist jemand, der einen Mudschâhid ausrüstet, dem Mudschâhid selbst gleichzusetzen.“

In seinem Schriftstück auf der in Aachen gehosteten Webseite über den Islam zitiert er einen syrischen Geistlichen , der den durch die radikal-islamische Hamas regierten Gazastreifen als „Islamischen Staat“ bezeichnet, in dem trotz der kriegerischen Auseinandersetzungen mit Israel sich alle Frauen mitsamt des Hijabs in der Öffentlichkeit bewegen würden, wohl wissend, daß viele Frauen dort keine freie Entscheidung diesbezüglich treffen können.

Im weiteren Verlauf seines hetzerischen und mehr als fragwürdigen Artikels vergleicht Herr Bubenheim die derzeitige Situation mit der Anfangszeit des Islam vor der Eroberung Mekkas und anschließenden Vertreibung, Ermordung der polytheistischen Einwohner der heute für Muslime heiligen Stadt. Seine Wunschvorstellungen für die Zukunft ähneln dann doch sehr stark den Äußerungen der Hamas oder der iranischen Führung, die sich eine Vernichtung des Staates Israels wünschen:

„Daher sollten wir es nicht für unmöglich halten, daß die Muslime gegenüber dieser Übermacht der zionistischen Feinde und ihrer westlichen und arabischen Verbündeten letztlich doch den Sieg erlangen könnten. So wie es im Qur’ân heißt:…“

Es folgt eine Positionierung gegen den ansatzweise friedenswilligen palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas, der als Heuchler bezeichnet wird. Anschließend wird verdeutlicht, wer in seinen Augen als Feinde des Islam zu betrachten seien:

„und der islamischen Bewegung überhaupt mittels der Todfeinde des Islams entledigen wollen, so wie damals in Madîna die Heuchler, die hofften, die vereinigten Kräfte der Götzendiener und Juden würden den Propheten – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – und seine Gefährten – Allah habe Wohlgefallen an ihnen – besiegen und vernichten.“

Seine Ziele nach einer islamischen Herrschaft über den Nahen Osten sind offenkundig und zahlreich durch Aussagen in diesem skandalösen Artikel belegbar:

„Und am Ende wird sie oder die ihr nachfolgende Generation – wenn Allah will – imstande sein, das Land zurückzuerobern, aus dem ihre Väter und Großväter vertrieben wurden.“

„was bedeuten würde, daß eine Befreiung und Rückeroberung Jerusalems und ggf. ganz Palästinas durch Allahs Diener, wobei mit dem Ausdruck „Diener von Uns“ nicht irgendwelche Menschen, sondern Muslime gemeint sind:“

„Ferner haben zahlreiche Muslime mit z.T. hoher Spiritualität Träume gehabt, die zum Thema haben, daß Jerusalem und Palästina von den Muslimen befreit und zurückerobert werden.“

Zitiert wird auch ein gerne von islamischen Terroristen erwähnter, authentischer Hadith von Bukhari, der beschreibt, daß Juden im Namen des Islam getötet werden sollten:

„Die Stunde (d.h.: der Tag der Auferstehung) wird nicht eintreten, bevor ihr nicht gegen die Juden kämpft. Dann werden die Steine (und die Bäume) sagen: ‚Komm her o Muslim, hinter mir ist ein Jude, töte ihn!‘“

In seinen Augen gäbe es bereits Anzeichen einer kommenden islamischen Herrschaftsmacht, welche begünstigt werde durch die Weltwirtschaftskrise und die finanziellen Schwierigkeiten in den USA.
Desweiteren wird behauptet, daß die Existenz des israelischen Staates sich „von der später mystifizierten Judenvernichtung unter der Nazi-Herrschaft herleiten“ würde.

Skandalös ist auch zudem die Tatsache, daß offizielle Islamverbände diesem antisemitischen und islamistischen Hetzer eine Plattform für seine Beträge geben. So befinden sich Leserbriefe zu verschiedenen Themen auf offiziellen Webseiten wie www.islam.de und www.islamische-zeitung.de .

Abdullah Frank Bubenheim ist interessanterweise vor allem für seine enge Zusammenarbeit mit dem Islamischen Zentrum Aachen bekannt. Selbst eine Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime, Dr.Nadeem Elyas, ist dokumentiert.

Herr Bubenheim soll angeblich seit 1993 in der jordanischen Hauptstadt Amman leben. Eine Stellungnahme der Verantwortlichen von tauhid.net, einer immerhin in Deutschland registrierten Webseite wäre sicherlich angebracht.

Mit freundlichen Grüßen
Islam-deutschland.info

(Bild: way-to-allah.com)

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