Offener Brief an den Bürgermeister der Stadt Herten

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An Herrn

Bürgermeister Dr. Uli Paetzel

Rat der Stadt Herten


Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

hiermit fordere ich Sie dazu auf, den in Herten ansässigen muslimischen Vereinen unmissverständlich deutlich zu machen, dass deren Mitglieder und Besucher anlässlich zu Feierlichkeiten, die öffentliche Ordnung und insbesondere die Regeln der Verfassung der BRD zu befolgen haben.

Begründung:

Anlässlich einer Hochzeitsfeier, die am 15.02.09 im Heim für „Bildung und Integration“ an der Paschenbergstr. in Herten Langenbochum stattfand, wandten sich einige Bürger mit Besorgnis und Ängsten an mich.

Im Vorfeld der Feier befuhr ein Fahrzeugkonvoi in der allgemein bekannten Manier, hupend und verkehrsbehindernd zum VIKZ-Vereinsheim an der Paschenbergstraße.

An der Kreuzung Feldstr./Westerholter Str. (aus Richtung Marl kommend) kam der Konvoi in Zweierreihen zum stehen um rechts abzubiegen, obwohl es dort nur eine Rechtsabbiegerspur gibt.

Während der kurzen Rotphase (warum überhaupt anhalten?) stand die weiße, amerikanische Brautpaar-Strech-Limousine, versehen mit arabischen Schriftzeichen, an der Ampel. Dahinter ein silbergrauer Audi A4, gefolgt von einer Mercedes 500er Coupe-Limousine, aus denen jeweils auf der Beifahrerseite aus geöffneten Seitenfenstern von jungen Männern mit Waffen geschossen wurde!

Dieses „Macho-Gehabe“ muslimischer Einwanderer versetz harmlose BürgerInnen, nicht nur des Stadtteils, in Angst und Schrecken. Selbst wenn es sich bei dem Vorfall um Schreckschuss-, oder Gaswaffen gehandelt haben sollte, ist dies von nahen Beteiligten nicht zu erkennen gewesen und auch durchaus zu bezweifeln.

Dass durch Schusswaffengebrauch gesundheitliche Schäden, auch durch die Geräuschentwicklung verursacht werden können, ist allgemein bekannt.

Es kann nicht weiter hingenommen werden, dass in unserer kommunalen Gemeinschaft die geschilderten Vorkommnisse, die leider keinen Einzelfall darstellen und die ich im Rat mehrfach kritisiert habe, weiterhin unwidersprochen hingenommen werden. Es wurde schon auf dem Parkplatz und im Umfeld des Vereinsheims des VIKZ die gleichen Schießereien beobachtet.

Die standardmäßige Falschparkerei und Vermüllung auf der Paschenbergstraße findet natürlich auch zu diesen Anlässen regelmäßig statt.

Deshalb bitte ich Sie, da Sie bekanntlich über die besten Kontakte zu den Verantwortlichen der islamischen Gemeinden in Herten verfügen, diese aufzufordern, ihre Mitglieder und internationalen Besucher eindringlich aufzufordern, sich an die Gesetze unserer Gesellschaft zu halten.

Eventuell kann dabei Ihr Sekretariat, welches ja paritätisch durch Angehörige von hochkarätigen VIKZ und DITIB-Funktionären besetzt ist, behilflich sein.

Jutta Becker, Ratsfrau und Vorsitzende „WIR in Herten“

Bild: Dr. Uli Paetzel begrüßt den türkischen Generalkonsul Evren

update 26.03.09: Wilder Westen in Herten! Bürgermeister Dr. Paetzel antwortet „WIR-Ratsfrau Jutta Becker“ auf ihren offenen Brief!

Ratsfrau Jutta Becker (WIR in Herten) bringt mit ihrem offenen Brief den Bürgermeister der Stadt Herten offenbar in Zugzwang. Paetzel wendet sich wegen der Schießereien an die Polizei. Die Schießereien bei muslimischen Festen sind in Herten „gängige Praxis“. Nicht nur in den Straßen aus Autos nein auch auf dem Vereinsgelände der Muslime und an Festhallen wird mit Waffen geschossen.

„Jährlich sterben ca. 700 Türken in der Türkei bei solchen „Freudenschüssen“, so Jutta Becker!“

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3 Antworten zu Offener Brief an den Bürgermeister der Stadt Herten

  1. kybeline schreibt:

    Dabei sollten sie bei den Zwangsehen und Frauenmisshandlung eher einen Trauerzug veranstalten, statt diese Hupp-Orgie…

  2. M.C. Engelhard schreibt:

    Ich bin entsetzt. Lebe seit 12 Jahren im Ausland, Spanien, und habe die Islamisierung in Deutschland nur begrenzt erfahren. Was immer wir tun sollten, nehmen wir uns ein Beispiel an den erstarkten Europäischen Nationen, die der Islamisierung mit Verweis auf die jeweiligen Gesetze zum Schutz von alten Grundrechten, vermehrt Einhalt gebieten wollen. Wir haben Grundrechte in unserer Republik und die sollten wir mit aller Macht beibehalten. Sonst geht es uns endgültig an den Kragen. Da ist die momentane Wirtschaftskrise nur ein kleiner Tropfen auf den heißen moslemischen Stein.

  3. Cees schreibt:

    WIR in Recklinghausen bzw. WIR in Herten machen uns in Nordrhein-Westfalen Hoffnung (neben der BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA natürlich).

    Alarmierendes höre ich aus Baden-Württemberg, wo am 13. Mai 2009 eine Podiumsdiskussion FÜR das Lehrerinnenkopftuch statt finden soll.

    http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/baden-wuerttemberger-muslime-kritisieren-kopftuchverbot-fuer-muslimische-frauen.html

    „[Zitat IGMG] „Dieses Gesetz diskriminiert muslimische Frauen aufgrund ihres Glaubens, da es zwar religiöse Kleidung an Schulen verbietet, jedoch für christlich-abendländische Traditionen eine Ausnahmeregelung vorsieht“, kritisierte die Rechtsanwältin Ayse Akpinar. Das Kopftuchverbot sei verfassungswidrig.

    Dieses Verbot zwinge die muslimischen Frauen sich entweder für den Beruf oder den Ausdruck ihres Glaubens zu entscheiden. Daher fordern die muslimischen Religionsgemeinschaften statt eines grundsätzlichen Verbots einer Einzelfallentscheidung. …

    Laut Akpinar müssen Frauen frei entscheiden können, ob sie ein Kopftuch tragen wollen oder nicht. Sie sprach sich gegen einen „Kopftuchzwang“ wie im Iran und einen „Entblößungszwang“ wie in der Türkei aus. Akpinar betonte, das Kopftuchverbot im Land verstoße gegen das grundgesetzlich verankerte Recht der freien Berufsausübung. …

    Nach fünf Jahren sei es einem traurigen Jubiläum gleich, diese politische Diskussion wieder aufleben zu lassen. Die muslimischen Gemeinschaften haben zu diesem Zweck alle Landtagsfraktionen zu einer Podiumsdiskussion am 13. Mai eingeladen. „Wir hoffen, dass die fünf Jahre die Abgeordneten zum Nachdenken ermuntert haben“, sagte Riad Ghalaini (ZMD).“

    weitere Quelle:
    http://www.migazin.de/2009/04/09/baden-wurttemberg-muslimische-religionsgemeinschaften-fordern-abschaffung-des-kopftuchverbots-fur-muslimische-lehrerinnen/

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