BUNDESTAGSWAHL 2009: Warum wir keine Partei wählen sollten, die sich nicht klipp & klar gegen einen EU-Beitritt der Türkei ausspricht

UPDATE 2. Mai 2009: Westerwelle würde als Außenminister einer CDU/FDP-Regierung EU-Beitritt der Türkei befürworten (Einzelheiten). Wetten, daß sich eine Kanzlerin Merkel dem mit aller Macht entgegenstemmen würde?— KEINE STIMME FÜR EU-TÜRKEI-BEFÜRWORTER, s.u.
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An ihren Früchten könnt ihr sie erkennen

Damit ist nicht nur unser unsägliches Politpersonal gemeint, das mehr oder weniger im Geheimen, mehr oder weniger bewußt, mehr oder weniger mit chamaeleonPfründen ermutigt seit 36 Jahren die Islamisierung Europas betreibt. Seit der Ölkrise von 1973 gibt es eine dem Normalbürger sorgsam verschwiegene Verschwörung von Politik und Wirtschaftskreisen mit Kräften der arabischen Welt, deren Ziel die Öffnung Europas für den Islam ist. Gegenleistung: Erdöl.

Die Historikerin Bat Ye’Or hat in ihrem Buch „Eurabia“ Entstehung, Auswirkung und Protagonisten dieses Deals ausführlich beschrieben. Bezeichnenderweise fand bis heute kein deutscher Verleger den Mut, dieses eminent wichtige, schon 2005 erschienene Buch (Inhaltsverzeichnis und Vorwort) in deutscher Übersetzung herauszubringen. In einem Interview erklärte Bat Ye’Or:

„Es geht dabei um eine vollständige Transformation Europas, die Ergebnis vorsätzlicher Politik ist. Wir steuern heute auf einen totalen Wandel Europas zu, das mehr und mehr islamisiert und zu einem Satelliten der arabischen und islamischen Welt werden wird. Die europäischen Spitzenpolitiker haben einer Allianz mit der arabischen Welt zugestimmt, in der sie sich verpflichtet haben, die islamische Sichtweise auf die USA und Israel zu übernehmen. Das betrifft nicht nur die Außenpolitik sondern durch Einwanderung, die Integration der Einwanderer und die Vorstellung, dass der Islam ein Teil Europas sei, auch die europäische Gesellschaft von innen“ (s. Der Eurabia-Code).

Auf diesen Zug sprang später noch die europäische Linke auf, als ihr dämmerte, daß Mohammed ein effektiverer Sprengsatz ist als Marx. Die Früchte dieser Politik gegen die eigene Bevölkerung kann diese inzwischen tagtäglich auf ihren Straßen genießen.

An seinen Früchten kann man auch das Wesen des EU-Beitrittskandidaten Türkei erkennen. Die saftigste dieser Früchte ist bislang die – mitten in unserem Land stattgefundene – Aufhetzung der in Deutschland gastfreundlich aufgenommenen und mit Milliarden Sozialgeldern alimentierten Türken durch ihren Ministerpräsidenten Erdogan, der seinen Landsleuten befahl, sich in die gastgebende Gesellschaft keinesfalls zu integrieren, weil dies ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit sei. Von unseren Politikern, die wir demnächst wiederwählen sollen, war da wenig Klarstellendes zu hören.

Besonders die Assimilation hat der Türken-Chef auf dem Kieker. Interessant ist dabei, daß gerade die Türkei ein Land ist, daß „die Kultur von religiösen Minderheiten durch erzwungene Assimilation zu vernichten“ sucht.

Diese Einschätzung stammt nicht von einem deutschen Rechten, sondern von Kubilay Demirkaya, dem Sprecher der „Initiative Mor Gabriel“, in welcher sich in Deutschland lebende und in ihrem Heimatland verfolgte Türken aramäischer, alevitischer, kurdischer, armenischer und griechisch-orthodoxer Identität zusammengeschlossen haben, die in den Vorgängen um das im Jahre 397 erbaute Kloster von Mor Gabirel den „Höhepunkt einer türkischen kulturellen Vernichtungspolitik“ sehen (s. FAZ 27.4.09, S. 29: Rettet das zweite Jerusalem! – Die kulturelle Vernichtungspolitik der Türkei).

Während es also in der Türkei Staatsziel ist, die Reste christlicher Präsenz auszulöschen, darf es der Chef dieses Staates mitten in unserem Lande wagen, seine Landsleute gegen eine Anpassung an die Regeln der christlich-abendländischen Gastgebergesellschaft aufzuhetzen. Erdogan kann diesen frechen Bruch der elementarsten Regel des Gastrechts (dem Gastgeber nicht schaden) wagen, weil er genau weiß, daß kein deutscher Spitzenpolitiker genügend Mumm und Rückgrat besitzt, ihm die gebührende Antwort zu erteilen. Die Schäubles und Konsorten dünsten inzwischen ihren Schiß vor den Moslems so penetrant aus, daß es wie Wohlgeruch bis nach Ankara stinkt.

Deutsche Politiker aber, die zur „kulturellen Vernichtungspolitik“ der Türken schweigen und sie dadurch fördern, sind Spießgesellen der Islamisten. Wer sie wählt, macht sich selbst zum Spießgesellen dieser Politik.

Was wir in Europa dringend brauchen, um für zukünftige Generationen ein Leben in Freiheit zu sichern, ist es, den Muslimen weiter zu erlauben, unter Ausnutzungen unseres Grundgesetzes (Art. 4 Religionsfreiheit) eine Moschee nach der anderen zu bauen, während sie zu Hause Andersgläubige brutal unterdrücken. Richtig? Wir brauchen solche Zeichen der Offenheit für Andersartigkeit, weil man so den Aggressor am besten besänftigt. Richtig? Hat sich doch bei Hitler gezeigt. Aus der Geschichte lernen heißt, sich besiegen lassen lernen? Ganz in diesem Sinne setzt sich auch der Gemütsmensch Erzbischof Zollitsch für einseitige Vorleistungen unsererseits ein, weil Moscheenbau die beste Beruhigungspille für die rasch aufbrausenden Moslems sei. Außerdem fördere das das Verständnis für das Fabelwesen europäische Toleranz. Angenehmer Nebeneffekt: Die Anhänger des „Propheten mit dem Schwert“ können gar nicht anders, als solch leuchtendem Vorbild nachzueifern, dessen Effizienz sich ja in der rasanten Ausbreitung des Islam in Europa beweist. Aha, wieder etwas gelernt: Toleranz ist, wenn man noch die zweite Arschbacke hinhält – für den Tritt, der nach dem türkischen auch das europäische Christentum auf den Müllhaufen der Geschichte befördert?

Toleranz, dieses von den einheimischen Spießgesellen der Islamisten so freigiebig benutzte Wort, hat Gegenseitigkeit als Hauptvoraussetzung – wie dies übrigens auch bei der Gastfreundschaft der Fall ist. Wie Du mir, so ich Dir. Ein sehr bewährter Grundsatz seit Urzeiten. Von unseren Politikern irgendetwas zu erwarten, so zeigt die Erfahrung, ist zwecklos, weil sie dann ja eingestehen müßten, daß sie für die Zuwanderungskatastrophe verantwortlich sind. Viele dürften auch alte ’73er sein, auf die Verwirklichung von Eurabia verpflichtete Popanze des ölgierigen Großkapitals und linker Illusionisten. Und das soll ja nicht laut gesagt werden, damit der deutsche Michel nicht vor der Zeit aufwacht.

Also: Wen oder was soll man wählen?

Eine pro-EU-Türkei-Partei kommt nicht in Frage. Da wirds dann aber schon eng, weil keine der im Bundestag vertretenen Parteien mehr in Frage kommt! Die CDU? Ach, Sie glauben noch an den Weihnachtsmann? Dann mal Hand aufs Herz: Glauben Sie im Ernst, eine Bundeskanzlerin Merkel würde unbeirrt den Kurs „privilegierte Partnerschaft“ beibehalten, auch wenn ihr widrige Winde ins Gesicht blasen (etwa ein EU-Türkei-Fan Westerwelle als Koalitionspartner) und sogenannte europäische Freunde sie auffordern, nach dem deutschen Portemonnaie doch auch ihrem Herzen einen Stoß zu geben? Leute, die so wenig Solidarität mit Parteifreunden beweisen und diese fallen lassen, sobald der politische Gegner etwas zu mäkeln hat, solche Leute werden auch wenig Solidarität mit dem eigenen Volk beweisen, sobald sie von fremden Mächten nur deutlich genug am Portepee gefaßt werden.

Also wen wählen? Nach einem Blick in die Wahlprüfsteine von BPE fällt mir nichts anderes ein, als mich auf die Seite der größten Volkspartei in diesem unserem Lande zu schlagen, die der Nichtwähler. Bleibt mir doch genau genommen gar nichts anderes übrig! Da mich rechts von der CDU nichts wirklich anturnt (auch die „pro-Bewegung“ wirft ihre bräunlichen Schatten) sehe ich im Moment keine Alternative zum Abwarten und Tee trinken – freilich nicht ohne mich als einfaches Mitglied der Bürgerbewegung Pax Europa in aller Stille auf die Stunde der Wahrheit vorzubereiten: Noch besser informieren, noch mehr Kontakte knüpfen, das Netzwerk ausbauen, das in den letzten Jahren entstanden ist. Und, sehr wichtig, Aktionspläne für die Stunde der Wahrheit formulieren. Allerdings: Von einer Parteigründung durch Pax Europa halte ich garnichts.

Da kommen ja gerade in letzter Zeit immer wieder Leute (nicht aus der Führungsriege, sondern „Aktivisten“, von denen ansonsten wenig zu hören ist und deren erste Sätze meist mit „Man müßte mal…“ oder besser noch „Ihr solltet mal…“ anfangen), die eine solche Parteigründung einfordern. Verständlich einerseits, wenn man bedenkt, welche Hoffnungen der Totalversager Udo Ulfkotte vor gut zwei Jahren mit seiner Ankündigung weckte, eine „islamkritische Partei“ gründen zu wollen.

Aber, wir sind überparteilich, und das ist gut so. Wir arbeiten mit allen zusammen, denen die Brisanz der Islamischen Herausforderung dämmert, seien sie links, rechts oder sonstwas. Was wir wollen, ist doch, wenn ich die Entwicklung der Bürgerbewegung recht verstanden habe, eine Regenbogenkoalition der Islamkritiker. Und dazu paßt eine Parteigründung nun mal überhaupt nicht.

Als „alter Grieche“ von Geistes und Naturell wegen, sehe ich die Situation gelassen. Wir müssen uns in jener wahren Geduld üben, die den geeigneten Augenblick abwartet. Diese Geduld wartet mit unerschütterlichem Vertrauen auf den rechten Kairós, den historischen Augenblick, in welchem alles wie von selbst passt und geschieht (Beispiel: Mauerfall). In unserem Falle heißt das: Abwarten, bis die historischen Koordinaten an jenem Punkte stehen, an welchem sich die Substanz der europäischen Völker erfolgreich zur Wehr zu setzen beginnt. Dann erhalten die Aktionspläne ihren Sinn, einen passende Partei gründet sich wie von selbst und wird auch gewählt, die passenden Protagonisten tauchen auf, hinter denen die Medien hinterherhecheln, statt sie zu verschweigen, und, und, und…

Zukunftsmusik. Ich habe übrigens immer zwei Texte im Hinterkopf, wenn ich an die Zukunft denke:

„Die einheimischen Europäer – die 95% der Bevölkerung stellen – können auf ihren historischen Sitten und Gebräuchen bestehen. Würden sie das tun, stünde ihnen nichts im Weg und niemand könnte sie aufhalten.“ (Daniel Pipes im April 2008)

Und zum Anderen, was Karl Popper 1944 angesichts der totalitären Bedrohung durch Faschismus und Kommunismus sagte:

„Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranten zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen. … wir sollten für uns das Recht in Anspruch nehmen, sie, wenn nötig, mit Gewalt zu unterdrücken … Wir sollten daher im Namen der Toleranz das Recht für uns in Anspruch nehmen, die Unduldsamen nicht zu dulden. Wir sollten geltend machen, daß sich jede Bewegung, die die Intoleranz predigt, außerhalb des Gesetzes stellt. “

B. Gebhardt, Berlin

s.a. Bewußt ungültig wählen – die wenig bedachte Option?

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3 Antworten zu BUNDESTAGSWAHL 2009: Warum wir keine Partei wählen sollten, die sich nicht klipp & klar gegen einen EU-Beitritt der Türkei ausspricht

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  3. antifaschist schreibt:

    Nach dieser Logik müßten Sie alle Osteuropäischen Länder wieder aus der EU werfen, denn erstens werden auch dort Menschenrechte, zum Beispiel die von Homosexuellen, nicht sehr hoch angesehen.
    Zweitens gibt es auch in ex-Jugeoslavien, Rumänien und anderen Südeuropäischen Ländern Muslime.

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