Die Scharia ist für alle da!

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Suhaib Hasan

Wenn erst die Scharia eingeführt ist, wird sich dieses Land in einen friedlichen Hafen verwandeln….Wenn Dieben die Hand abgehackt wird, stiehlt niemand mehr. Wenn erst einmal Ehebrecher gesteinigt werden, wird niemand mehr dieses Verbrechen verüben. Das ist der Grund, warum wir es (die Einführung der Scharia) der britischen Gesellschaft nahelegen.

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So die Verlautbarung von Suhaib Hasan, dem Generalsekretär des 1. Londoner Scharia-Gerichts. In Großbritannien gibt es bereits 85 anerkannte Scharia- Gerichte. Und der Erzbischof der Anglikanischen Kirche, Rowan Williams, ist so begeistert von dieser Idee, dass er es kaum erwarten kann, bis die Scharia flächendeckend Gültigkeit hat.

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Da muss man sich beeilen, wenn man den Anschluss nicht verpassen will. Neben dem einschlägig dafür bekannten Erlanger Scharia-Fan Mathias Rohe befürwortet ja auch der Schweizer Prof. Christian Giordano die Einführung der Scharia.

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Selbst im von der hiesigen Islamisierungslobby als vorbildlich gepriesenen Bosnien ist die Scharia im Gegensatz zu Großbritannien noch nicht in Kraft. Das soll sich jetzt endlich ändern. Der von eigenen Gnaden designierte Kalif von Europa, der Großmufti von Sarajewo, Mustafa Ceric, gerngesehener Gast bei Politikern und Medien und erst letztes Jahr mit dem „Preis für religiöse Toleranz“ durch die Eugen-Biser-Stiftung ausgezeichnet, verlangt nun mit Nachdruck die Übernahme der Scharia in die bosnische Verfassung, auf dass alle Bürger Bosniens, auch katholische Kroaten, orthodoxe Serben, Atheisten und säkulare Mohammedaner die Segnungen der Scharia am eigenen Leib erfahren mögen. Diese Art von Toleranz ist in der Tat den verliehenen Preis wert, weiß man so doch gleich, was die Eugen-Biser-Stiftung tatsächlich unter „religiöser Toleranz“ versteht.

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Ärgerlich nur, dass sich in Bosnien Widerstand gegen die Islamisierung regt und die Einführung der Scharia nicht von allen Bevölkerungsteilen freudig begrüßt wird. Ceric, ein glühender Verehrer der ottomanischen Invasoren, die seine Heimat sechshundert Jahre lang unterjochten, wird sicher wissen, wie er der grassierenden „Islamophobie“ im eigenen Lande Herr wird. Die Scharia wird ihm den Weg zeigen.

Da können doch unsere Politiker direkt noch was lernen. Ein Anfang wurde ja schon mal im Januar mit der Wallfahrt Münchner Politiker nach Sarajewo gemacht (die SZ berichtete), um dort Großmufti Ceric den Hof zu machen sowie um sich im Hinblick auf eine schariakonforme Imam-Ausbildung und die Einführung islamischen Religionsunterricht im Freistaat Rat von höchster Stelle zu holen. Im Monat zuvor wurden auf Ceric’s Betreiben bekanntlich alle Weihnachtsbäume aus den bosnischen Kindergärten entfernt. Mit dabei, der damalige selbstdesignierte FDP- Abgeordnete Barfuß, der schon mal im Freistaat, dort „wo sie kompatibel“ sei, die Scharia anwenden wollte. Zum Verhängnis wurde ihm nicht seine Scharia-Affinität, sondern dass er seine Pläne voreilig beim Bayerischen Rundfunk und in der taz ausplauderte. Integrationsbeauftragter wurde dann ein anderer, Martin Neumeyer, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Integration und Islam“ der CSU- Landtagsfraktion.

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Die Bürgerbewegung PAX EUROPA (BPE) fragte nun dieser Tage bei Herrn Neumeyer an, wie sich die bayerische Landesregierung und er selbst als Integrationsbeauftragter die weitere Einbindung von Großmufti Ceric im staatlich geförderten Phantom „Euroislam“, auch im Hinblick auf das angedachte Münchner Islamzentrum (nebst Imamausbildung durch den Penzberger Bosnier Idriz) angesichts der von Ceric forcierten Scharia- Einführung in Bosnien, vorstellt. Herr Neumeyer versicherte uns, dass es momentan keinen Politiker in der Landesregierung gäbe, der die Scharia einführen wolle. Wir hätten ein sehr gutes Grundgesetz, das vollauf genüge. Eine mögliche Imam- und Religionslehrerausbildung könne nur dort stattfinden, wo der Freistaat die vollständige Kontrolle ausübe, also nur an ordentlichen Universitäten. Damit wäre für den Freistaat das Idriz-Projekt keine Option mehr und Ceric würde definitiv in keinerlei Weise darin irgendeine Rolle spielen. BPE wird die zukünftige Entwicklung in dieser Angelegenheit aufmerksam beobachten und begleiten.

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Angesichts der Tatsache, dass Politiker nur in Legislaturperioden denken, ist es erforderlich, dass wachsame Bürger allen Entwicklungen, die zu einer schleichenden Implementierung schariatischer Vorschriften führen könnten, entgegenwirken. Falls nicht, gibt es bald nicht nur Scharia für alle, sondern auch Koranunterricht und Burka für alle. Die Unterwasserburka-Pflicht für Nichtmuslimas wurde in Großbritannien gestern eben gerade noch von einem Londoner Bezirksgericht abgewendet. Wie lange noch wird es wohl noch dauern, bis irgendwann stattdessen ein Scharia-Gericht dafür zuständig sein wird?

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Conny Axel Meier, BPE  (August 2009)

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update 5. 9. 09: Langsam wachen einige auf. Verfassungsrichter Michael Bertrams erklärt die Scharia nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind, lässt er aber weitgehend offen.

update 7.09.2009:

Kommentar zu BPE-Beitrag „Die Scharia ist für alle da!“ von Norbert Lachner

Löst die Scharia die Probleme der Menschheit?

„Scheich Said Schaaban: … der Islam wird zu guter Letzt Europa und Amerika erobern … Denn der Islam ist der einzige (Weg) zur Erlösung, der dieser verzweifelten Welt noch bleibt … Unser Auftrag ist, der gesamten Welt Erlösung zu bringen.“

Der Islam bezeichnet sich als Religion und kümmert sich doch vorrangig um das Irdische. Es geht ihm nur angeblich um das Seelenheil, in Wirklichkeit aber um darum, dass laut Islam der Mensch nur in dem „einzig vollkommenen, vom Allmächtigen ausgearbeiteten System“, der islamischen Gemeinschaftsordnung, ein sinnvolles Leben führen könne. Durch die Einführung der Scharia werde die Welt (!) erlöst. Dagegen leugnet der Islam die Erlösung der Seele, das Zentralthema der christlichen Frohbotschaft. Und „verzweifelt“ sind wohl in erster Linie die Muslime, weil sie, so streng sie auch die Scharia anwenden und ihre „Religion“ ausüben, sie doch nicht irdisch so vorankommen, wie es ihnen versprochen ist.

„Suhaib Hasan: Wenn erst einmal Ehebrecher gesteinigt werden, wird niemand mehr dieses Verbrechen ausüben.“ In den vom Islam bestimmten Ländern, wie z. B. Saudi-Arabien und Pakistan, gibt es dennoch weiterhin Hinrichtungen, ebenso in den Ländern mit Todesstrafe, wie China und den USA. Die abschreckende Wirkung der Todesstrafe hält sich gemäß Alltagserfahrung und auch psychologischer Forschung in Grenzen, weil der Mensch im Augenblick der Übertretung oft nicht an die Folgen denkt oder sich darauf verlässt, ihnen zu entgehen, und bestünden sie nur in lebenslanger Haft.

Was ist nun der Unterschied zwischen Scharia und dem alttestamentlichen Gesetz Moses’, welches der Islam nachahmt? Bei Moses muss der Dieb den Verlust mit einem Aufschlag ersetzen, der Bestohlene ist entschädigt. Im Islam wird das Eigentum nicht zurückerstattet, und der Dieb verliert seine Arbeitsfähigkeit. Im Alten Testament kann ein Körperschaden mit Geld abgelöst werden, die Tötung eines Menschen aber nicht. Der Islam erlaubt alternativ zur Vergeltung auch bei Mord (zwischen Muslimen) die Ablösung mit Geld. Das Mosaische Gesetz verlangt durchgehend, auch bei Kapitalverbrechen, „zwei oder drei“ Zeugen, der Koran fordert beim Vorwurf des Ehebruchs sogar vier Zeugen.

Von diesen Unterschieden abgesehen, gibt es eine noch wesentlichere Verschiedenheit im theologischen Gehalt von Islam und Judentum. Dem Volk Israel wurden vielerlei strenge und das ganze Leben regelnde Gebote auferlegt, weil es als gottgefällige Gemeinschaft bis zur Ankunft des erwarteten Messias überdauern musste. Nach dem Erdenleben Jesu war diese Aufgabe beendet. Im Jahr 70 n. Chr. wurde der Tempel in Jerusalem zerstört, und die Juden wurden in die Welt zerstreut und konnten ohne Tempeldienst ihre Religion nicht mehr vollständig ausüben. Sie waren offensichtlich kein Volk mehr, das mittels Propheten und Patriarchen von Gott geführt wurde. All diese Tatsachen widerlegen auch nicht den christlichen Glauben, dass Jesus einen Neuen Bund zwischen Gott und den Menschen gründete.

Der sechs Jahrhunderte nach Jesus verkündete Islam entbehrt ebenso aller realen Hinweise, dass er den Alten Bund Abrahams fortsetzt. Die Muslime behaupten auch gar nicht, dass sie ein von Gott geführtes auserwähltes Volk bilden. In Übereinstimmung damit bezeichnet sich der Islam, im Gegensatz zum Judentum, als die für die ganze Welt vorgesehene richtige Religion. Wohl behauptet der Islam aber, den Gottesbezug Abrahams wieder zu errichten, während sein Gottesbild und seine Glaubensaussagen in Wirklichkeit erheblich vom Alttestamentlichen abweichen. Die „Theologie“ des Islam ist also schon mit dem Judentum unvereinbar (siehe Mohammeds Konflikte mit den jüdischen Stämmen), während sie noch mehr die christliche Botschaft völlig ausschließt und folgerichtig verurteilt und bekämpft.

Im Zusammenhang mit der „Erlösung der Welt“ durch die Scharia ist wichtig, dass nach christlichem Verständnis das Gesetz Moses’ durch das von Jesus verkündete und vorgelebte Gebot von Liebe und Vergebung abgelöst wurde. Weder für Holzsammeln am Sabbat noch für Ehebruch gilt im Christentum noch die Todesstrafe. Umso weniger kann der lange nach Jesus entstandene Islam mit seiner religiös begründeten Gesetzesordnung überzeugen, welche ohnehin nur als verzerrtes Abbild des Alttestamentlichen zu betrachten ist.

Zusammengefasst: Der Islam belebt nicht den Gottesbezug Abrahams wieder, er tritt nicht in den Alten Bund ein, seine Anhänger bilden kein auserwähltes Volk unter Gottes Führung, die Scharia stellt keine Weiterentwicklung der Gesetze Moses dar, der Glaubensgehalt des Islam widerspricht dem Judentum und ist unvereinbar mit dem Christentum. Der Islam stellt keine Religion dar, vielmehr eine lediglich religiös verbrämte weltliche Ideologie, er vermittelt eine rein irdische totalitäre Ordnung mit ungültigem theologischen Überbau.

Christen können auch deshalb schlecht die Scharia befürworten, weil Jesus neben der Tat auch die Gedanken und ihr Aussprechen mit Worten unter das Gebot stellte. Dadurch, dass Vergehen mit grausamen Körperstrafen belegt werden, werden die Menschen, wie schon gesagt, nicht immer von ihnen zurückgehalten, vor allem werden sie dadurch nicht unbedingt von innen heraus moralischer. Die Scharia taugt daher auch nicht im Kampf gegen Werteverlust und Sittenverfall.

Auffällig sind im Islam außerdem durchgehend eine gegen den Gründer der christlichen Religion, Polemik gegen diesen Glauben und die Verurteilung der Anhänger desselben. Der Weltherrschaftsanspruch des Islam zielt, bei vorgeschriebener und praktizierter Unterdrückung der Weitergabe des christlichen Glaubens und seiner Anhänger, letztlich auf die Auslöschung der christlichen Botschaft und des Glaubens daran. Damit zeigt die Botschaft Mohammeds ihr wahres Gesicht: Sie ist anti-christlich; sie ist geeignet, durch Indoktrinierung gleichgeschaltete Massen zu schaffen, welche, mit Hilfe eines ungültigen Glaubenssystems mit Selbstgerechtigkeit und der Pflicht zum „Heiligen Krieg“ ausgerüstet, zur Christenverfolgung eingesetzt werden.

Das Portraitbild des „Generalsekretärs des 1. Londoner Scharia-Gerichts“ scheint dies zu bestätigen: So oft machen schon gewöhnliche Muslime einen versteinerten Eindruck und zeigen die Fanatischen unter ihnen und die Sprecher und Führer einen selbstgerechten, kalten, verurteilenden, vernichtenden Gesichtsausdruck: Sie fühlen sich anscheinend als die Vollstrecker eines fälschlich so vorgestellten willkürlichen und grausamen Gottes, nämlich ihres Allah, der eigentlich unter Mohammed vom Mondgott zum Hauptgötzen aufstieg.

Die Persönlichkeit grundsätzlich aller Muslime ist von der Indoktrinierung mit dieser Pseudo-Religion bestimmt, je nach Strenge und Fanatismus des Glaubens auch ihr Denken. Mohammeds Botschaft lässt sich nämlich nicht mit der vollkommenen Weisheit Gottes vereinbaren, auch nicht mit den Ansprüchen von Klarheit, Eindeutigkeit und Überzeugungskraft. Dem Urheber des Koran war dies wohl bewusst, jedenfalls steuerte er offenbar mit Zusätzen dagegen. So z. B. im Vers für das Handabhacken bei Diebstahl: „Der Dieb und die Diebin – schneidet ihnen die Hände ab, als Vergeltung für das, was sie begangen, und als abschreckende Strafe von Allah. Und Allah ist allmächtig, allweise.“ (5;38) Der Verstand sagt: Wäre nicht Rückerstattung hier besser als Vergeltung? Und Abschreckung funktioniert nur begrenzt. Kann dieses Gebot ein Ausdruck der vollkommenen Weisheit Gottes sein? Diese vorausgesehenen Bedenken werden im Koranvers durch die hinzugefügte formelhafte Bekräftigung von Allahs Allmacht und Weisheit quasi erschlagen. Ähnlich auch bei der Koranaussage über Engel: „Aller Preis gehört Allah, dem Schöpfer der Himmel und der Erde. Der die Engel zu Boten macht, versehen mit Flügeln, zweien, dreien oder vieren. Er fügt der Schöpfung hinzu, was ihm gefällt: Allah hat Macht über alle Dinge.“ (35;1) Verstandesmäßige Zweifel stellen sich ein: Welche Funktion hätten wohl ausgerechnet drei Flügel, wenn nicht vier oder zwei? Und wäre das ästhetisch? Weisen Engel von Haus aus die Flügel auf oder nur, wenn sie als Boten eingesetzt sind? Entspringen Engelsflügel nicht überhaupt nur einer menschlichen Vorstellung? Auch diese Zweifel werden niedergebügelt mit dem einleitenden Preis auf den Schöpfer und hauptsächlich wieder mit dem Zusatz, dass Allah in seiner Schöpfertätigkeit nach seinem Gefallen handelt – das soll wohl heißen, auch willkürlich oder jedenfalls, ohne dass es der Mensch verstehen muss – , gefolgt vom Hinweis auf Allahs Allmacht.

An diesen Beispielen, welche für viele andere stehen, möge deutlich werden, wie jedes freie Nachdenken über die Koranverse mit dem Grundaxiom „Allah ist der allmächtige allwissende weise Schöpfergott und Herr“ abgetötet wird. Wenn der Islam einem Menschen – meist geschieht es in der Kindheit und mit Zwang – auferlegt wird, kommt diese „Weitergabe des Glaubens“ einer Gehirnwäsche gleich. Jedenfalls werden die Muslime notwendigerweise, indem der Koran Widersprüche und Unklarheiten vorsetzt und dies gleichzeitig leugnet – letztlich weil der Islam eine falsche Religion in sich enthält und nicht auf wahrer Offenbarung beruht -, bei der Übernahme dieses Glaubens ihrer Fähigkeit zu klarem und folgerichtigem Denken beraubt.

Wie ist aber die freiwillige Konvertierung Erwachsener zum Islam zu verstehen? Diese erliegen dem verstandtötenden Sog des Koran und einer Anfälligkeit für ein Gottesbild im Sinne eines selbstherrlichen Willkürherrschers, und zwar letztlich, weil sie über keine gefestigten Grundvorstellungen von Moral und Glauben und über keine einwandfreie und selbstkritische moralische Einstellung verfügen. Wie damals bei den Arabern, stellt der Islam ja das Ausleben naturnaher männlicher Begierden in Aussicht: Kämpfen, Töten, Beutemachen, Frauenraub, Polygamie, problemloses Wechseln von Ehefrauen und Haltung von Sklavinnen – dies alles mit unanfechtbarer „religiöser“ Rechtfertigung. In diesem Sinne ist zu verstehen, wenn auch Johann Wolfgang von Goethe, Rainer Maria Rilke und … Tony Blair äußerten, dass sie vom Koran begeistert oder fasziniert waren, oder wenn deutsche Konvertiten sich alsbald auf das Dschihadgebot konzentrieren. Bei konvertierenden Frauen ist es wohl eher der durch Unterordnung unter den Mann und seine Großfamilie sowie durch die Einordnung in die Glaubensgemeinschaft erworbene Achtung und Fürsorge. Allgemein stehen hinter der Bekehrung zum Islam sicher auch der Gewinn eines Zugehörigkeitsgefühls und eines geschlossenen Weltbildes mit klaren Regeln für alle Lebenslagen.

Diejenigen Einwohner Europas, welche nicht muslimisch, aber auch nicht streng christlich sind, mögen daher bedenken, dass ihre Gesellschafts- und Rechtsordnung, ihre Wertvorstellungen, ihre Kultur und ihre Weltanschauungen auf einer langen christlichen Geschichte aufbauen, und dass der Islam allem Christlichen widerspricht und es bekämpft. Der Islam und die Muslime sind zwangsläufig nicht nur gegen die Kirchen, speziell gegen die katholische Kirche und den Papst, und gegen die christliche und gegen jede gültige Religion eingestellt, sondern auch gegen jegliches christliche Merkmal in der heutigen Lebenssituation in Europa. All diese auch nur mittelbar oder entfernt aus der christlichen Botschaft herrührenden Merkmale würden wegen der Gegensätzlichkeit von Islam und Christentum bei einer Vorherrschaft des Islam in Europa verloren gehen. Und wenn der Gedanke, dass der Islam gegen jegliche gültige Religion gerichtet ist, auch nur als möglicherweise zutreffend erkannt wird, ist die Folgerung nicht ganz auszuschließen, dass er auch gegen jegliches Wahre und Gute – und sei es rein weltlich, d. h philosophisch oder weltanschaulich definiert – gerichtet ist. Das hieße außerdem: Wer versucht, den Islam als Helfer im Kampf gegen alle gewachsenen und christlich geprägten Eigenheiten der westlichen Gesellschaften einzusetzen, strebt nichts Wahres und Gutes an, sondern unter Anderem und letztlich die Selbstzerstörung.

Norbert Lachner/Stralsund

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4 Antworten zu Die Scharia ist für alle da!

  1. Helmut Zott schreibt:

    Zwischen dem islamischen Recht, das sich als offenbartes Gesetz Allahs versteht, und dem deutschen Grundgesetz sowie den allgemeinen Menschenrechten, die beide säkulare Errungenschaften menschlichen Geistes darstellen, bestehen unüberbrückbare Gegensätze, da das islamische Rechtssystem auf dem Grundsatz der Verschiedenheit von Mann und Frau und von Muslimen und Nicht-Muslimen basiert.

    Der bekannte Altertumswissenschaftler Egon Flaig sagt dazu in einem Aufsatz kurz und bündig: „Die Scharia beinhaltet die Dhimmitude. Egal wie abgemildert die Scharia hier und dort ist: sie ist auf radikalste Weise anti-demokratisch und anti-menschenrechtlich“.

    Und Dr. Axel Ayyub Köhler vom Zentralrat der Muslime in Deutschland meint: „Das islamische Recht – Scharia – ist ein integraler Bestandteil des Islam und ein konstituierendes Element der Gemeinschaft der Muslime“ („Islam – Leitbilder der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung“, S. 17 f). Er fährt fort: „Eine Verfassung nach dem Prinzip der Gewaltenteilung mit der Institutionalisierung von Legislative, Exekutive und richterlichen Gewalt ist in der klassischen islamischen Staatstheorie nicht zu finden. Das ist aus islamischer Sicht insofern verständlich, als die Gesetze – nämlich die göttlichen Gesetze – als Scharia schon vorhanden sind und sich eine im Sinne des Wortes gesetzgebende Macht nicht mehr zu konstituieren braucht. Nur Allah ist gesetzgebende Macht!“ (S. 28).

    Nur mit anderen Worten drückt den gleichen Sachverhalt ein anderer Moslem aus: „Für fromme Muslime gehört die einzige rechtmäßige Befehlsgewalt Allah allein, und der Herrscher bezieht seinen Machtanspruch von Allah und dem heiligen Gesetz und nicht vom Volk“.
    Und Scheich Said Schaaban erklärt auch warum: „Wir müssen die Demokratie zugunsten des Islam, dem einzig vollkommenen, vom Allmächtigen ausgearbeiteten System, ablehnen… Unser Marsch hat gerade erst begonnen und der Islam wird zu guter Letzt Europa und Amerika erobern… Denn der Islam ist der einzige (Weg) zur Erlösung, der dieser verzweifelten Welt noch bleibt…. Unser Auftrag ist, der gesamten Welt Erlösung zu bringen. Und dass ja niemand glaube, wir seien nur utopische Träumer!“

  2. Helmut Zott schreibt:

    „Dieses ungeschriebene, aber höhere Recht, das ein Recht zum Widerstand ist, wenn die installierten kodifizierten Rechte zum Unrecht werden, ist die Grundlage dessen, was in über 2000 Jahren europäischer Geschichte und Kultur als Naturrecht gedacht und konzipiert worden ist. Das ist die letzte Grundlage für die Kultur und Politik Europas, denn an dieser Vorstellung, dass es über das ganze kodifizierte, installierte und begrifflich konzipierbare Recht hinaus noch ein höheres Recht gibt, müssen und können wir letztlich messen, ob das was als Recht gilt, in Wahrheit auch Recht ist.“
    Prof. Dr. Günter Rohrmoser

  3. Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein VERBRECHER !!!
    Zitat von Bertholt Brecht

    Dieses Worte treffen leider auf unsere Politiker, Kirchen und Gutmenschen zu, da Sie entweder zu dumm sind um zu verstehen was in unserem Land und Europa vor sich geht (Islamisierung), oder Sie wissen es und belügen bewusst die Bevölkerung und das ist nicht nur kriminell sondern ein Verbrechen !

    Hier wird Wiederstand zur Pflicht !!!

  4. Bert-Rüdiger Förster schreibt:

    Na denn mal los mit der Scharia. Und am besten fängt man bei den Ehebrechern, Betrügern und Dieben, die in Berlin sitzen, gleich an.
    Gruß
    Bert-Rüdiger Förster
    Kreistagsabgeordneter MKK

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