Eine politisch unkorrekte Predigt

Albrecht Dürer: Kain erschlägt Abel

Albrecht Dürer: Kain erschlägt Abel

Wir alle erinnern uns an die Bilder von jubelnden und tanzenden Muslimen, die nach den Terroranschlägen von 9/11 auf den Strassen feierten.

Fast täglich gibt es Meldungen von weltweit stattfindenden, islamisch motivierten Terroranschlägen gegen Juden und andere, von Muslimen verächtlich als Ungläubige und Götzendiener bezeichnete, Nichtmuslime.

Selbst in europäischen Städten sieht man immer öfter die hassverzerrten Gesichter von Mohammedanern, die gegen Israel und die USA demonstrieren.

Ich habe mich, wie so viele andere Menschen auch, schon oft gefragt, woher der Hass und die Aggressionen der weltweiten islamischen Gemeinschaft gegen den Westen und insbesondere die USA und Israel kommen.

Politiker, Wissenschaftler und viele andere haben sich darüber den Kopf zerbrochen und Theorien entwickelt.

Oft kamen sie zu dem Ergebnis, dass die Juden und/oder die USA durch ihre Politik schuld an den Terroranschlägen und anderer Verbrechen der Muslime seien.

Diese Meinung haben auch große Teile der deutschen Politiker und Bürgerschaft übernommen.

Etwas anderes zu glauben gilt als politisch unkorrekt und macht die betreffende Person zum potentiellen Rassisten.

Im Laufe meines Lebens habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass viele Fragen, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint, recht einfach beantwortet werden können.

Das trifft meiner Meinung nach auch auf die Frage nach dem Grund des Hasses und der Aggressionen der islamischen Welt gegen den Westen zu.

In der Psychologie ist es schon lange bekannt und kein Geheimnis, dass eine Aggression eine Reaktion auf eine Frustration ist.

Diese Erkenntnis hat sich mittlerweile so weit herumgesprochen, dass man sie in der Kategorie Allgemeinbildung einordnen kann.

Woher kommt nun die Frustration der islamischen Welt?

Ganz offensichtlich handelt es sich um eine religiös motivierte Angelegenheit.

Auf der einen Seite mühen sich etliche Muslime täglich, durch das Verrichten vielfältiger religiöser Pflichten, ab um den Segen und das Wohlgefallen Allahs zu erwerben.

Außerdem sind sie auf Grund der Aussagen des Koran überzeugt, das auserwählte und gesegnete Volk Gottes zu sein.

Auf der anderen Seite sehen sie aber, das es den Ungläubigen, den Juden und den von ihnen als großer Satan bezeichneten USA, so viel besser geht als ihnen selbst.

Nicht wenige der islamischen Länder gehören zu der so genannten dritten Welt.

Sie sind im Vergleich zum Westen wirtschaftlich und kulturell unbedeutend.

Besonders auch die islamischen Länder auf dem afrikanischen Kontinent sind von Dürren,Hunger, und Kriegen geschlagen.

Diesen Menschen mangelt es oft selbst an grundlegenden Dingen des täglichen Lebens, wie zum Beispiel ausreichender medizinischer Versorgung, so dass sie auf die Hilfe westlicher Staaten angewiesen sind.

Auch das von „Ungläubigen und Götzendienern“ bewohnte Deutschland überweist jährlich viele Million Euro Entwicklungshilfe an islamische Länder.

Wissenschaften und Kreativität werden durch den Islam nachweislich unterdrückt.

So war unter der Herrschaft der Taliban in Afghanistan selbst der Besitz eines Musikinstrument strafbar.

Westliche Bildung wird vielfach als verachtenswert und unislamisch angesehen.

Das zeigt sich zum Beispiel auch an der geringen Zahl von Erfindungen, Patenten oder Nobelpreisträgern welche die islamische Welt bisher hervorgebracht hat.

Weder in der Automobilindustrie, noch in der Luft oder Raumfahrt, weder in der modernen Medizin, der Elektrotechnik, der Computertechnologie oder sonst einem wichtigen Bereich der Forschung hat sich die Umma bisher durch besondere Leistungen hervorgetan.

Das Gegenteil ist sogar der Fall.

Die von den Muslimen verachteten „Ungläubigen und Götzendiener“ verfügen offensichtlich über ein weit aus größeres Potential an Innovation und Kreativität und sind deutlich erfolgreicher, als die islamische Gemeinschaft.

Besonders sichtbar ist dieser Unterschied zwischen der islamischen und der westlichen Welt am Beispiel Israels.

Die Israelis haben gezeigt wie man durch Fleiß, Mut und Ausdauer aus einem Stück Wüste ein demokratisches, blühendes und wirtschaftlich starkes Land machen kann.

Und dass trotz der permanenten Anfeindungen und Angriffe durch die benachbarten arabischen und persischen Nationen.

Dieser offensichtliche Widerspruch zwischen der Lehre des Islam, welche sagt das die Umma das auserwählte und gesegnete Volk Allahs sei und der tatsächlichen Realität, birgt für gläubige Muslime ein enormes Frustrationpotential.

So sehr sie auch bereit sind, den Koran als das unveränderliche Wort Gottes anzuerkennen und sich durch das Erfüllen religiöser Pflichten das Wohlgefallen Allahs zu verdienen, so sehr müssen sie sich schmerzlich eingestehen, dass es den Ungläubigen, die sich überhaupt nicht um Allah oder den Koran kümmern, so viel besser geht als ihnen selbst.

Da der Islam, auf diesen Widerspruch, keine brauchbare theologische Antwort hat, führt dieser religiöse Konflikt unweigerlich zu einer tiefgehenden Frustration und Eifersucht bei den gläubigen Mohamedannern.

Diese Frustration, gepaart mit Neid, ist einer der Hauptgründe für den Hass und Terror der islamischen Welt gegen den Westen.

Interessanterweise findet sich zu diesem Thema auch ein Bericht in den mehrere tausend Jahre alten heiligen Schriften der Juden, die auch ein Bestandteil des alten Testament der Bibel sind.

Einige der Leser kennen sicher noch aus dem Religionsunterricht die Geschichte von Kain der seinen Bruder Abel erschlug.

Kain und Abel glaubten beide an Gott.

Kain war Landwirt und Abel war Schäfer.

Die Landwirtschaft war zu der Zeit ein sehr mühsames Geschäft.

Die Schafzucht dagegen war leicht und ohne große körperliche Anstrengung zu bewältigen.

Beide, Kain und Abel brachten Gott ein Opfer dar.

Kain von den Erträgen seiner mühsamen Landwirtschaft und Abel eines seiner Schafe.

Kain war frustriert und wütend, nachdem Gott sein Opfer ablehnte, obwohl er sich doch so große Mühe damit gemacht hatte.

Statt dessen hatte Gott das leicht erworbene Opfer von Abel angenommen und diesen anstelle von Kain gesegnet.

Daraufhin lockte Kain den arglosen Gutmenschen Abel unter einem Vorwand auf sein Feld und schlug ihn dort tot.

Die Motive für diesen Mord waren religiöse Frustration und Eifersucht.

Vorausgesetzt diese mehrere tausend Jahre alte Geschichte hat sich tatsächlich so ereignet, dann finde ich ist es doch schon sehr interessant zu sehen, wie sich die Geschichte wiederholt.

Was können wir nun tun? Im Prinzip nicht viel außer zu hoffen, das der eine oder andere Muslim noch erkennt, dass er von seinen religiösen Führern und einer verlogenen Ideologie getäuscht worden ist und sich von seiner Religion abwendet, oder sie zumindest kritisch hinterfragt.

Ich befürchte allerdings, dass auch Europa, nach jetzt doch einigen Jahrzehnten Frieden, wieder blutige Zeiten bevorstehen.

Kai Schuster, Bielefeld  (08-2009)

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3 Antworten zu Eine politisch unkorrekte Predigt

  1. Helmut Zott schreibt:

    „Diese Frustration, gepaart mit Neid, ist einer der Hauptgründe für den Hass und Terror der islamischen Welt gegen den Westen.“

    O sancta simplicitas.

    Der Islam hat neben rituell-religiösen Bestandteilen, die man mit den so genannten „Fünf Säulen des Islams“ in Verbindung bringen kann, auch einen unabdingbaren politischen und einen ebenso wichtigen eschatologischen Aspekt. So wie Marx von einem paradiesischen Urzustand ausgeht, der atheistisch, klassenlos und konfliktlos gedacht wird, und der sich nach immanenten dialektischen Entwicklungsgesetzen entfaltet, bis er sich am Ende, nach langem Kampf zwischen den neu entstandenen Klassen und Religionen, zu einer erdumspannenden klassenlosen Brudergemeinschaft entwickelt, so liegt auch dem Islam die Idee einer zielstrebigen Menschheitsentwicklung mit einem Endzustand zu Grunde.

    Abgesehen davon, dass jeder der sich Allah unterwirft ein Moslem ist, und somit Adam der erste Moslem war, liegt doch erst im so genannten „Medina Modell“ der Keim und das Vorbild der künftigen Ausgestaltung und das Urbild des Endzustandes beschlossen. Das Gesetz und der Antrieb sind die Scharia und der Djihad, das Ziel aber ist die Menschheit als umma mit einem Kalifen als Stellvertreter Allahs auf Erden an der Spitze. Der Djihad, der Einsatz für die Sache Allahs mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln und der Kampf gegen alles Unislamische, ist somit ein unverzichtbarer dynamisch-expansiver Bestandteil des Islams und einem Moslem als allzeit gebotener Auftrag und Antrieb mit auf den Lebensweg gegeben.

    Wir stehen nach islamischer Auffassung in einer letzten Entwicklungsphase, die mit der Vorstellung der Judenvernichtung, gemäß eines Ausspruches Mohammeds, in Verbindung gebracht wird: „Eines Tages wird zwischen den Muslimen und den Juden ein großer Krieg ausbrechen. Der Jüngste Tag wird erst dann anbrechen, wenn auch der letzte Jude von der Bildfläche verschwunden ist.“ Es ist also Mohammed der Judenschlächter von Medina, auf den sich sowohl die Sunniten, als auch die Schiiten bei ihrem Vernichtungswahn berufen können.

    Für den Sunniten Muhammad Tantawi, Großmufti von Ägypten und Azhar-Scheich, besteht kein Zweifel daran, dass man zu den Anfängen der Lehren des Islams zurückkehren muss, um den Feind Allahs nach dem Vorbild Mohammeds zu bekämpfen und die heilige Erde von den Juden zu reinigen. „Er gab ein Rechtsgutachten (Fatwa) heraus, dem zufolge Attentäter gerade dann auch als Märtyrer zu gelten haben, wenn bei ihren Anschlägen jüdische Frauen und Kinder – und damit die Zukunft Israels – in den Tod gerissen werden. Als seinen Vorläufer und Gewährsmann zitiert er keinen Geringeren als Adolf Hitler, der sich seinerseits auf eine Gewalt vermittelnde Gottheit bezog: ´Indem ich mich der Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn´“ (H.- P. Raddatz).

    „Irans Regierung ist die erste, die einen anderen UN-Mitgliedsstaat vernichten will. Sie ist die erste, die die Holocaust-Leugnung als außenpolitische Kampagne betreibt. Ahmadinedschad plus Atomwaffen: Das ist der zweite Holocaust.

    Gleichwohl weigert sich die Mehrheit, der Gefahr ins Auge zu sehen. …. Bis heute wird auf die Holocaust-Leugnung in Teheran und die Vernichtungsdrohung gegen Israel geradezu gleichmütig reagiert. …. Ahmadinedschad glaubt an das, was er sagt. Die Worte, mit denen er die Konferenz der Holocaust-Leugner in Teheran beendete – „Das zionistische Regime wird wegradiert und die Menschheit befreit werden“ – sind ernst gemeint. Wie Hitler die Menschheit mit dem Judenmord zu „befreien“ suchte, glaubt Ahmadinedschad die Welt durch Israels Vernichtung zu „befreien“. Seine Wahnvorstellung vom Holocaust ist nicht gespielt. Zu Jahresbeginn beschwerte sich Irans Regierung bei den Vereinten Nationen über diejenigen, die den Holocaust nicht leugnen: „Geschichte kann nicht so umgeschrieben werden, wie es dem israelischen Regime gerade passt.“
    Während der Präsident den Holocaust leugnet, ist er von der Rückkehr und dem Beistand des ´verborgenen Imam´ beim nuklearen Schlagabtausch fest überzeugt“ („Berlin-Teheran: Eine(un)heimliche Allianz“, von Matthias Küntzel ).

  2. Hella Krautter schreibt:

    Vielen Dank an Kai Schuster fuer diese klare, ehrliche und logische „Predigt“, voellig nachvollziehbar und einleuchtend!

  3. F. Rolf schreibt:

    Gratuliere, dass diese Erkenntnis endlich so fein formuliert veröffentlicht ist !

    zu: Was können wir nun tun? Im Prinzip nicht viel außer zu hoffen, das der eine oder andere Muslim noch erkennt, dass er von seinen religiösen Führern und einer verlogenen Ideologie getäuscht worden ist und sich von seiner Religion abwendet…

    In der Tat Aufklären, die Öffentlichkeit, die getäuschten und enttäuschten Mohammedaner selbst und denen, die ein religiöses Leben führen möchten, anbieten, zu konvertieren. Zumindest in nichtislamischen Staaten sollte dies möglich sein, ohne dass Konvertiten Angst um ihr Leben haben müssten, wenn nicht, hätte m.E. unser Staatssystem versagt.

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