Beten die Muslime den gleichen Gott an wie die Christen?

Der christlich-islamische Dialog, auf den Punkt gebracht

Gastbeitrag von Norbert Lachner- Stralsund

Auf diese Frage wird das Verhältnis von Christentum und Islam oftmals zugespitzt, von ihrer Bejahung machen Muslime den interreligiösen Dialog abhängig.

Mohammeds Botschaft behauptet bekanntlich, vom Gott der Bibel zu stammen und die biblische Offenbarung fortzuführen, zu berichtigen und abzuschließen. Islamischer Glaube ist, dass die Muslime den einen wahren Schöpfergott verehren und anbeten, dessen frühere Offenbarung (auf verfälschte Weise) in der Bibel niedergeschrieben und überliefert wurde. Da es den „einen Gott“ logischer Weise nur einmal geben kann, kann man den Muslimen nicht absprechen, dass sie den einen Gott, an den auch die Juden und die Christen glauben, meinen und gemäß dem Islam anbeten.

Auch von den christlichen Kirchen wird das bisher offiziell so gesehen. In zwei Enzykliken des 2. Vatikanischen Konzils heißt es, dass die Muslime (mit den Christen) den einzigen Gott und Schöpfer anbeten. In der Erklärung der Glaubenskongregation vom 6.8.2000 wird verdeutlicht: In anderen Religionen besteht keine Offenbarung, höchstens kann sich Gottes Offenbarungswille in inspirierten Gedanken niedergeschlagen haben. Wenn sich darunter richtige Darstellungen von Gottes Gnade und Güte finden, gehen sie auf Jesus Christus zurück. Einziges Heil ist das von Jesus gewirkte, und er ist der einzige Mittler dieses einzigen Heiles. Der interreligiöse Dialog mit Muslimen ist ein Teil der Erfüllung der Missionspflicht.

Wenn man sich nun nicht mit dem Für-Wahr-Halten der Muslime begnügt, sondern die Behauptungen in Mohammeds Botschaft an der Bibel misst, ergibt sich: Die oft genannte Barmherzigkeit Allahs erhält wegen seiner gleichzeitigen Willkür den grundsätzlichen Charakter der Ungewissheit und ist deshalb kaum als richtige, von Jesus inspirierte Darstellung der Gnade und Güte Gottes anzusehen. Auch viele andere Koranaussagen über Allah, sein Wirken in der Schöpfung und an den Geschöpfen sowie über seine Gebote und Verordnungen weichen gravierend von der biblischen Gottesdarstellung ab, widersprechen ihr auch in Einzelheiten sowie im Gesamtzusammenhang. Dazu gehört, dass in Mohammeds Botschaft Erbsünde, Erwartung des Messias, Erlösung und Kreuzestod Jesu abgestritten werden.

Die Islam-Gläubigen beten somit den gleichen Gott wie die Christen an, jedoch unter Vorstellungen, welche dem christlichen und auch schon dem jüdischen Glauben widersprechen.

Dem Inhalt nach ist der Koran eindeutig nicht die Fortführung und Berichtigung der in der Bibel überlieferten Offenbarung Gottes, sondern deren Verdrehung, Verzerrung und Umkehrung. Der Islam verschließt sich dem endgültigen Heil, das Jesus gemäß der Bibel gewirkt hat. Der Koran leugnet nicht nur das Heil durch Jesus Christus, er verdammt den angeblich unvergebbar falschen christlichen Glauben, verbietet die christliche Mission und ruft zur Juden- und Christenverfolgung auf. Aus all diesen Gründen kann Mohammeds Botschaft nicht von dem einen Gott stammen, dessen Offenbarung in der Bibel enthalten ist. Logischer Weise kann man nur dann Gott als Urheber von Mohammeds Botschaft ansehen, wenn man urteilt, dass die Inhalte der Bibel, welche dem Koran insgesamt tatsächlich widersprechen, gerade keine Offenbarung Gottes sind. Das aber behauptet nicht einmal Mohammeds Botschaft, vielmehr knüpft sie an die biblische Offenbarung an und stellt sich als ihre Fortführung und Berichtigung dar.

Christen müssen daher zu der Aussage gelangen, dass die Muslime zwar ihrer eigenen Meinung und Absicht nach den gleichen Gott wie sie anbeten, dies aber unter falschen Vorstellungen und auf falsche Weise tun, nämlich gemäß einer pseudoreligiösen Lehre und Praxis, die nicht von dem einen Gott übermittelt wurden. Aus christlicher Sicht hegen die Muslime keinen Glauben und üben keine Glaubenspraxis, die Gottes Wille sind und sie zur Verbindung mit Gott und zum Heil ihrer Seelen führen. Sie beten den gleichen Gott wie sie nicht wirksam, gültig und gottgefällig an, und da es nur den einzigen Gott gibt, heißt das:

Nach christlicher Auffassung beten Muslime Gott nicht an – gleich, wie sehr sie das selbst glauben. Sie folgen einer Lehre über Gott, die nicht von Gott kommt, dies aber wahrheitswidrig behauptet. Diese Lehre ist also eine Täuschung und Irreführung, sie hält von Gott fern und stammt folglich von einem gottgegnerischen Lügengeist, der sich als „Engel Gabriel“ ausgab und Mohammed die Botschaften aufdrängte und ihn für die Verbreitung der Lehre von Allah gewann. Der Mohammedanismus enthält zur Glaubhaftmachung seiner bibelwidrigen und antichristlichen Lehre aus innerer Logik als unverzichtbare Bestandteile, dass der christliche Glaube verdammt wird, seine Weitergabe und die Verteilung von Bibeln verboten sind und die Christen unterdrückt und verfolgt werden. Wäre Gott der Urheber von Mohammeds Verkündigung, hätte er also deren Anhänger zu Werkzeugen gemacht, die Christen im Glauben aufs Äußerste zu prüfen, und er müsste den Mohammedanern zum Ausgleich für die Irreführung (welche jene, die Nichtmuslime betreffend, Allah zuschreiben) trotz ihres Irrglaubens, für den sie dann nichts könnten, das Paradies gewähren. Im Evangelium ist es aber so, dass von Gott nur die reine Wahrheit kommt, und zwar in verständlicher Form, und jegliche Irrlehre und Verführung von seinem Gegner ausgeht. Und Gott achtet den freien Willen seiner Geschöpfe.

Im interreligiösen Dialog, der von beiden Seiten als Missionierungsgelegenheit betrachtet wird, müssen früher oder später die jeweiligen Glaubensinhalte angesprochen werden. Eine muslimisch-christliche Unterredung, welche die wichtigsten jeweiligen Glaubenssätze auf den Punkt bringt, könnte beispielhaft etwa folgendermaßen aussehen:

Moslem zum Christ: Wegen eures falschen Glaubens an die Gottessohnschaft Jesu (das ist eine unvergebbare Sünde gegen Allah) führt euch Allah nicht auf den rechten Weg und kommt ihr für immer in die Hölle. Jesus selbst wird beim Jüngsten Gericht bezeugen, dass er nicht am Kreuz gestorben ist.

Christ zum Moslem: Weil ihr Jesu Opfertod am Kreuz bestreitet und die Gnaden der Erlösung verleugnet und nicht annehmt, bleibt ihr in der Knechtschaft Satans.

Moslem zum Christ: Jesus hat sogar Mohammed angekündigt, aber ihr habt die Bibel verfälscht.

Christ zum Moslem: Ihr sprecht von Jesus als einem Propheten, dabei verwerft ihr die Bibel und kennt sie nicht.

Moslem zum Christ: Wir sind die beste Gemeinschaft auf Erden, wir haben die Weisungen Allahs und stehen in seiner Gunst. Durch rituelle Waschung, Gebet, Fasten, Sozialabgabe und Wallfahrt tilgen wir unsere Verfehlungen und verdienen wir uns das Paradies.

Christ zum Moslem: Nicht anders als Menschen, die gedankenlos dahin gelebt haben, findet ihr euch nach dem Tod in einem geistigen Dämmerzustand wieder und werdet noch gequält. So ist es euch Islam-Gläubigen als normales Erleben bis zum Jüngsten Gericht angekündigt, wohl damit ihr auch im Jenseits nicht zum Nachdenken und zur Erkenntnis kommt.

Moslem zum Christ: Weil ihr verstandeslos und irregeleitet seid, dürfen wir uns euch nicht zu Freunden nehmen und erlauben euch, wo wir das Sagen haben, keine Missionierung.

Christ zum Moslem: Damit verhindert ihr die Erfüllung des Missionsauftrags Jesu. Eure Botschaft widerspricht dem Willen Gottes und stammt nicht von Gott.

Moslem zum Christ: Ihr seid vom Glauben abgeirrt, deshalb hat Allah Feindschaft und Hass zwischen euch erregt. Trotz der Beweise und wider besseres Wissen verweigert ihr die Bekehrung zum Islam. Mit euch füllt Allah die Hölle.

Christ zum Moslem: Mit eingeübten arabischen Sprachlauten und Bewegungen meint ihr, Gott „anzubeten“. Aber Gott beachtet diesen Unfug nicht, und es ist ihm ein Greuel, weil sein Gegner euch dazu angeleitet hat.

Moslem zu Christ: Gott ist nur einer, er braucht keinen Gehilfen. Ihr aber betet Jesus und Maria an. Damit gleicht ihr den Polytheisten. –

Nichtmuslim zum Moslem: Religionsfreiheit wird euch selbstverständlich gewährt. Aber das Grundgesetz gilt.

Moslem zum Nichtmuslim: Wir bekennen uns selbstverständlich zum Grundgesetz, weil es uns die Ausübung unserer Religion erlaubt. Aber die Scharia steht über Menschengesetz und Menschenrechten.

Norbert Lachner 1.März 2010

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9 Antworten zu Beten die Muslime den gleichen Gott an wie die Christen?

  1. ALADIN schreibt:

    Dieser ewige Vergleich ist schon fast ermüdend!
    Ein von mir sehr respektierter Mensch hat es mir einmal folgendermaßen erklärt:………Jeder kennt das Märchen der Gebrüder Grimm „Schneewittchen“
    eine harmlose Geschichte für Kinder zum Einschlafen – nicht mehr! Kein Erwachsener hätte sich je die Mühe gemacht sowas nochmal zu lesen!
    Aber (jetzt kommt’s) ein cleverer Porno-Produzent
    bringt ’nen Comic-Strip auf den Markt mit dem Titel:
    „Schneeflittchen“-angereichert mit haufenweise Pornoszenen u.schon hat er eine Klientel erreicht,die plötzlich „Märchen“ wieder intressant finden – so einfach ist das!………….Und genau dasselbe hat dieser pädophile Mohammed mit der
    Bibel gemacht – seine eigene Triebhaftigkeit an den passenden Stellen eingebaut (gewissermaßen Araber-kompartibel gemacht) das Ganze dann in Klo’ran umbenannt, und fertig war die neue ‚Religion‘ – also letztendlich nichts weiter als ’ne triebbetonte Bibel-Parodie! (siehe: Schneeflittchen!)

  2. justice schreibt:

    Gute Darstellung!
    Der Dialog ist eigentlich nicht zu führen, da Allah entweder nicht der gleiche Gott ist, wegen des anderen Charakters, oder aber Mohammed ist ein falscher Prophet der Gott als einen anderen verdreht hat….ich glaube letzteres ist aber, denke ich fast egal.
    Allah ist eben nicht der Gott der Bibel, da der Koran nicht die Gnade Gottes durch Jesus Christus lehrt und auch nicht den dreieinigen Gott.
    Dialog ja, aber nur als Ziel der Missionierung…und das wollen die Geistlichen Führer des Islam nicht….ja, das wird sogar bekämpft.
    Folglich ist eine Islamisierung Europas zu verhindern…zusammenleben funktioniert auf Dauer nicht…siehe Kosovo….

  3. Bertha Dicklich schreibt:

    Was für den einen ermüdent ist, hat für sehr viele informative und grundlegende Bedeutung:

    Auch der direkte textvergleich anhand der Geschichte von Abraham und seine Söhne zeigt, daß der koran ein Plagiat ist und es sich vom Inhalt, in den dargelegten Prinzipien sich um das Gegenteil, was uns mit der Bibel für die Zivilisation und Humanisierung der menschlichen Verhältnisse, aber auch für „das nach dem Tode“ mitgeteilt werden will !
    – Schreibt mich an !

  4. MH schreibt:

    MUSLIME BETEN DEN TEUFEL AN?

    hier das video!

    „Allah möchte nicht, dass wir Menschen die Bibel lesen, da er weiss, dass er blossgestellt wird, wer er wirklich ist! Seine Maske fällt!

    Ramadan im Koran und Hadith:
    Und esset und trinkt, bis der weiße Faden von dem schwarzen Faden der Morgendämmerung für euch erkennbar wird. Danach vollendet das Fasten bis zur Nacht.“ Sure 2,187 (Al-Baqara)
    Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Wenn ihr den Neumond seht, dann fastet! Und wenn ihr ihn wieder seht, dann brecht euer Fasten. Und wenn die Sichtung nicht möglich ist, so fastet dreißig Tage. Nummer des Hadith im Sahih Muslim [Nur auf Arabisch]: 1808

    Schlussfolgerung: An Ramadan fastet man von Mondsichel bis zur Mondsichel (30 Tage) und man isst nur in der Nacht – ZUR EHRE DES GOTTES DER FINSTERNIS!! SATAN!!

    „Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.“ 1.Johannesbrief 2,22

    „Kinder, es ist die letzte Stunde! Und wie ihr gehört habt, daß der Antichrist kommt, so sind jetzt viele Antichristen aufgetreten; daran erkennen wir, daß es die letzte Stunde ist.“ 1.Johannesbrief 2,18

    Islam entstand durch eine Engelserscheinung; die Bibel warnt davor!

    „Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium verkündigen würden als das, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht!“ Galaterbrief 1,8

    „Und das ist nicht verwunderlich, denn der Satan selbst verkleidet sich als ein Engel des Lichts.“ 2.Korintherbrief 11,14

    „Es gab aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, die heimlich verderbliche Sekten (Unterwanderung!) einführen, indem sie sogar den Herrn, der sie erkauft hat, verleugnen (Jesus sei nicht am Kreuz gestorben!); und sie werden ein schnelles Verderben über sich selbst bringen. Und viele werden ihren verderblichen Wegen nachfolgen (die schnellstwachsende Religion!), und um ihretwillen wird der Weg der Wahrheit verlästert werden (die Religion, die über Gottes Wort am meisten lästert ist eindeutig der Islam!).“ 2.Petrus 2,1-2 „

  5. Jacques Auvergne schreibt:

    Die kulturrassistische Scharia und die magisch-jenseitszentrierte Rechtssprechung des ‚fiqh‘ sind mit unserem Begriff von Religionsfreiheit nicht in Übereinstimmung zu bringen.

    Ein (etwas) anderes Thema, Hinweis:

    Ich bin gespannt auf das neue Buch von
    Necla Kelek, das übermorgen erscheinen wird:

    ‚Himmelsreise –
    Mein Streit mit den Wächtern des Islam‘

    http://www.kiwi-verlag.de/36-0-buch.htm?isbn=9783462041972

    Am 6. Mai liest die Autorin in Köln

    http://www.stadt-koeln.de/6/veranstaltungskalender/02730/

  6. Sabine H. schreibt:

    Die Bibel warnt vor dem Bösen, von dem wir uns nicht in Versuchung führen lassen sollen.

    Ist der Islam das Böse?

    Wenn man die ganzen Meldungen über Terrorismus, Schandmorde, Zwangsheirat und vielen mehr liest, dann kennt man die Antwort.

    • Bertha Dicklich schreibt:

      Hallo SAbine !

      Es wäre wirklich schön und vielleicht für mich auch lehrhaft, wenn Du mal statt Allgemeinheiten über das BÖSE an und für sich etwas konkretes über die hier von Hans Jonas mit viel Arbeit dargelegte Wirkungsgeschichte der sog
      PROTOKOLLE eingehen würdest, oder
      auf meine anschl. Einlassungen oder auch
      meine Kritik an Deiner PROpartei-Fehleinschätzung bzw. falsche Hoffnungen ?!

      Und zum BÖSEN : Der Islam ist böse genug, – und unter Christen und Atheisten, leider auch noch unter Juden, die dauernd zum Be-„Zeugen“ ersterer in den Rundfunk eingeladen werden, gibt es leider BLÖDE und Verbieterte genug, – die das Un-Heil komplettieren . . .

  7. John3.16 schreibt:

    Was aber sagen fast alle evangelischen Kirchenleiter? Sie nennen sich „Bischöfe“ und „Präses“ – und verführen doch die noch verbliebene Gemeinde: Allen voran der Präses der rheinischen Kirche Schneider, aber auch Friedrich, Buß, Abromeit, Hein u.a. behaupten, dass Christentum und Islam zwei verschiedene Wege zu demselben einen Gott seien. Sie behaupten Christen und Muslime seien Geschwister und folgen damit den Irrlehren des Herrn Küng, der von den „abramitischen Religionen“ faselt. Bei der NRW-Wahl verstieg sich Herr Schneider sogar zu der Feststellung: „Islam-Kritik ist unchristlich!“ Sollte dieser „Theologe“ und derzeitige kommissarische Kirchenführer der EKD jemals die Bibel und den Koran gelesen haben, müssten ihm eigentlich die deutlichen Unterschiede aufgefallen sein.

    Die Hinwendung der vorgenannten Personen zum Islam ist auch dadurch gekennzeichnet, dass sie sich umso mehr gegen Israel wenden. Eines bedingt das andere. In Römer 9 bis 11 beschreibt der Apostel Paulus das Verhältnis zwischen Christen und Juden, die nach wie vor das auserwählte Volk Gottes sind und bleiben. Die Heidenchristen sind die in den edlen Ölbaum (Israel) eingepfropften Zweige und bekommen so Anteil an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums (Röm 11,17) – „so rühme dich nicht gegenüber den (natürlichen) Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich“ (Vers18).

    Die vorgenannten Kirchenleiter lehnen auch die von Gott zugesagte Existenz Israels in seinem ganzen Lande (ausdrücklich und mehrfach in der Bibel als „Gottes Eigentum“ bezeichnet) ab und folgen der sogenannten „Palästinensischen Theologie“, die das Alte Testament verwirft und als überholt ansieht. Diese Ansicht vertritt vor allem der bayerische Kirchenführer Friedrich.

    So ist es nicht verwunderlich, dass sie alle Israel immer wieder verurteilen und darin mit dem Lutherischen Weltbund (LWB) und dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) eins sind. Bezeichnend für diesen Antisemitismus: Der Kirchenleiter Buß von der westfälischen Kirche, verurteilte Israels Militäreinsatz gegen die „Friedensflottilie“ vor Gaza bereits einen Tag später am 1.6. (s. „idea“ Online), obwohl er von den näheren Umständen keine Ahnung hatte. Inzwischen werden Details dieser gefährlichen Provokation unter Beteiligung kommunistischer Bundestagsabgeordneter tröpfchenweise bekannt: Die israelische Armee (IDF) gab am 2.6. bekannt, dass die auf 20 LKW umgeladenen „Hilfsgüter“ von der HAMAS nicht durchgelassen wurden! In Gaza muss niemand hungern! Inzwischen ergab eine genaue Überprüfung, dass in einem als mit Mehlsäcken deklarierten Container ein ganzes Waffenarsenal gefunden wurde. Selbst die BBC musste zugeben, wenn auch ohne Bedauern, dass von ihr veröffentlichte Bilder, auf denen ein auf dem Boden liegender israelischer Sodat mit einem Messer bedroht wird, gefälscht wurde: das Messer war wegretuschiert worden.

    In Psalm 83 sind bereits die Feinde Israels aufgezählt und der Grund dieser Feindschaft. Bitte lesen! Die Kirchen müssen heute dazu gezählt werden. Christen werden aber unbeirrt an der Seite Israels stehen, jetzt und in Zukunft!

  8. Michael Chmela schreibt:

    Ein (zufällig gefundener) hilfreicher Artikel. Der Autor hält mit Sachverstand und großer Kraft die Klarheit aufrecht. Kraft braucht es um die Paradoxie, besser gesagt den Irrtum, daß es sich um den gleichen Gott der Bibel handelt auszuhalten, bzw. zu enttarnen. Viele sind dazu nicht in der Lage, bzw. willens, weil sie in ihrem finalen Denken irgendetwas zweckgebunden beweisen wollen. Selbst die Sprache des Vatikans und der meisten Pfarrer trägt zur Kollusion, die sich aus logisch unerlaubten, meist nicht durchschauten Querverknüpfungen ergibt bei. Aber welche Kraft hat ein Wahrheitsbegriff noch, wenn sich auf jeder Seite Milliarden von großteils gutwilligen Menschen gegenüber stehen, deren Wahrheit eindeutig nicht kompatibel ist? Maranatha! Das nächste Problem nach Mohammed ist nämlich Paulus, seine Verknüpfung von Thora und Evangelium. Die Verschränkung von Altem mit Neuem Testament erscheint für Ungläubige nämlich als ein eben solcher Skandal wie die „Überarbeitung“ Mohammeds. Hier gilt es ebenfalls mit Offenheit und Deutlichkeit zu analysieren. Nur so ist eine geistige Paralyse zu vermeiden, die dazu führt, daß man das Denken oder die Religionen, oder beides an den Nagel hängt und mainstreammäßig dahin döst. Bei diesem Prozeß wünsche ich allen viel Erfolg. Der Artikel kann zum Weg der Klarheit beitragen.

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