Offener Brief an Christian Wulff

Ministerialrat a.D. Rainer Grell, Verfasser der „Geschichte des Muslimtests in Baden-Württemberg“, schrieb vor drei Wochen den nachfolgenden Brief an den mittlerweile zum Bundespräsidenten gewählten damaligen Ministerpräsidenten von Niedersachsen, Christian Wulff, der leider bisher nicht beantwortet wurde. Wir  veröffentlichen auf Wunsch des Verfassers den Brief im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Wulff,

gestatten Sie, dass ich Sie beim Wort nehme: „bei jedem politischen Handeln ist der Austausch mit den Bürgern das A und O“, so heißt es auf Ihrer Homepage. Ich habe gestern die ARD-Sendung „Farbe bekennen“ gesehen, in der Sie – wie immer – sehr souverän aufgetreten sind. Wegen Ihrer Äußerungen zum Islam würde ich jedoch gerne in einen Austausch mit Ihnen treten.

Auf der einen Seite fordern Sie einen Dialog der Religionen, also zwischen Christentum, Judentum und Islam, auf der anderen weisen Sie zu Recht darauf hin, dass Deutschland bisher ein Entwicklungsraum für islamistische Terroristen war (Sie haben sich nicht wörtlich so ausgedrückt, aber ich habe Sie in diesem Sinne verstanden). Welches Ziel soll denn der Dialog haben? Entweder die Gesprächspartner sind säkulare Muslime wie Seyran Ateş, Serap Cileli, Necla Kelek und Hamed Abdel-Samad (um nur einige zu nennen), denn ist der Dialog überflüssig, weil die Angehörigen dieser Gruppe vollkommen integriert sind. Oder die Gesprächspartner sind konservative Muslime wie Aiman Mazyek, Kenan Kolat oder gar Ibrahim el-Zayat (um ebenfalls nur einige zu nennen), dann ist der Dialog sinnlos, weil diese Leute nur ein Ziel haben: Die Herrschaft des Islam in Deutschland (und Europa) vorzubereiten. Sie eifern insoweit ihrem Propheten Mohammed nach, der nach dem Koran (Sure 33, 21) „ein schönes Vorbild“ für jeden Muslim ist und der in einem Hadith (Ausspruch) gesagt hat: „Ich wurde angewiesen, die Menschen zu bekämpfen, bis sie bezeugen, dass es keinen Gott außer Gott gibt und Muhammad der Gesandte Gottes ist, bis sie das Gebet verrichten und die gesetzliche Abgabe bezahlen. Kommen sie diesen Forderungen nach, so sind ihr Leben und ihre Habe vor mir sicher. Sie unterstehen dann einzig dem Gesetz des Islams, und Gott wird sie richten.“

Ich habe leider die Erfahrung machen müssen, dass unsere Politiker bezüglich des Islam ausgesprochen schlecht informiert und zudem noch „blauäugig“ sind. Sie betrachten den Islam einfach als Religion wie jede andere und ignorieren beharrlich die gegenteiligen Belege. Der Islamwissenschaftlicher Hans-Peter Raddatz nennt diese Haltung treffend „Faktenresistenz“. Sehr geehrter Herr Wulf, ich möchte Ihre Zeit nicht über Gebühr in Anspruch nehmen und erlaube mir deshalb, ein paar Dokumente beizufügen, die meine Beurteilung des Islam näher begründen.

Für die Wahl am 30 Juni wünsche ich Ihnen viel Erfolg. Die Angehörigen der Bundesversammlung haben es wahrlich nicht leicht, zwischen Ihnen und Herrn Gauck zu entscheiden. Ich hoffe sehr, dass sie dem Jüngeren den Vorzug geben und damit wieder einmal die Chance für eine zweite Amtsperiode des Bundespräsidenten eröffnen.

Mit den besten Grüßen und allen guten Wünschen

Ihr

Rainer Grell

Leitender Ministerialrat a.D

Grell-Stuttgart[at]t-online.de

siehe von Rainer Grell auch:

Aus absolut sicherer Quelle

Islamophobie – ein gefährlicher Begriff

Wir, der Islam und die Muslime

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6 Antworten zu Offener Brief an Christian Wulff

  1. Kosmopolit schreibt:

    An das politische und religiöse Establishment in dieser Gesellschaft:
    Der Islam wurde nicht gegründet, um mit anderen Wertesystem, Religionen die Macht zu teilen !! In keinem bürgerlichen Gesetzbuch, in keiner Religion der Welt finden sich solche absonderliche und gleichzeitig für die Frauen so demütige Vorschriften wie in den islamischen Scheidungsgesetzen. Es ist mir unverständlich, dass hier eine Religion um Akzeptanz oder Gleichberechtigung streitet, in der die Menschen eingeteilt werden, die im Haus des Friedens wohnen und welche im Haus des Krieges.
    Eine weiter Unterteilung findet statt, mit besonderen Konsequenzen und Vorschriften, für Gläubige und Ungläubige, und nebenbei wird noch bestimmt, was rein oder unrein zu gelten hat.
    Weiter, hat diese Religion mit anderen Gesellschaftsformen und Religionen nichts am Hut, da sich der Islam als letzte Offenbarung Gottes sieht.
    Erschwerend kommt hinzu, dass das politische und religiöse Establishment, ebenso große Teile unserer Gesellschaft, ein nicht zu unterschätzendes Defizit im Wissen aufweist, welche Strategien in der koranischen Lehre fest verwurzelt sind und sich daher ständig türkischen Honig um das Maul schmieren lässt. Hier drängen sich folgende Fragen auf:

    Warum kann der Islam letztendlich seine Frömmigkeit nicht auf Beten und Fasten beschränken, Religion als Privatsache betrachten wie das andere Religionen auch tun, und das ohne großes Aufsehen ?

    Warum muss der Islam mit aller Gewalt sein undemokrtisches und intolerantes Wertesystem dem Rest der Welt aufzwingen?

    Glaubt man, wenn man den Koran auf deutsch vermittelt, sich dieser besser anhört als wie im arabischen Orginal?

    Wie viele tausend Moscheen brauchen die Deutschen eigentlich noch, bis sie merken, in wessen Land sie leben? Das der türkische Staat über die DITIB Einfluss auf unsere Innenpolitik ausüben will, ist außerdem ein Affront ersten Ranges.

  2. John3.16 schreibt:

    Von Herrn Wulff können wir in Sachen Islam nichts erwarten. Im Gegenteil: Kein anderer „C“DU-Politiker hat die Islamisierung Deutschlands so intensiv vorangetrieben wie er. So ist es ihm zu verdanken, dass die Verbreitung der islamischen Ideologie an unseren öffentlichen Schulen – „Islam-Unterricht“ genannt – nun in allen Bundesländern mit „C“DU-Führung mit in den Unterrichtskanon aufgenommen wurde. Dabei müsste jeder Politiker wissen, dass junge Muslime wenigstens einmal wöchentlich in den Madrasas (Koranschulen), die jeder Moschee angegliedert sind, mit den menschenverachtenden Suren des Koran indoktriniert wird.
    Hinzu kommt nun, dass diese „christliche“ Partei noch eine Imamausbildung von unseren Steuergeldern finanzieren will, ohne dass je eine Gegenleistung von den integrationsunwilligen Muslimen gefordert wird. Wie wär´s wenn in der Türkei alle diese Rechte auch für die unterdrückten Christen eingefordert würden???
    Herr Wulff will – wie auch Grüne und Linke – eine „bunte“ Republik. Er wird damit nicht die Interessen einer breiten Mehrheit vertreten. Wann endlich wird der Präsident von der Bevölkerung gewählt? Und wann endlich wird die Bevölkerung mehr an der Politik beteiligt – z.B. durch Bürgerentscheide in so wichtigen Fragen?

  3. Biker schreibt:

    OT:

    Eine neue Fjordman Übersetzung von Liz ist online:

    Fjordman: Wer wird uns vor der NATO schützen?

    Viel Spass beim Lesen!

  4. Rainer Grell schreibt:

    Ergänzung in Form eines Kommentars:

    Natürlich hat Herr Wulff bis heute nicht geantwortet und damit den erwünschten „Austausch mit den Bürgern“ als politisches Blabla entlarvt. Einige haben es immer schon gewusst, die anderen wissen es jetzt.

    • dhimmy schreibt:

      Das war doch zu erwarten. Vielen Politikern geht es nur um Ihre Macht, Ihre „Diäten“ und Ihre Pensionen. Da kommen die Wahlstimmen zum Erhalt Ihres Status auch von Personen mit Migrationshintergrund gerade recht. Da unsere Politiker nur an ihren eigenem Status interessiert sind, schert es sie einen feuchten Dreck wie die Zukunft des eigenen Staates und Volkes aussieht, denn sie selbst haben ja schon eine hohe Position und Wohlstand erreicht. Sie werden ihre eigene Position ergo nicht gefährden, auch wenn ihr eigenes Denken „islamophob“ sein sollte.
      Höchstens eine handvoll ehrlicher Menschen in Spitzenpositionen äußern ihre Gedanken öffentlich, wie z.B. Hr. Sarrazin, der sich der Konsequenzen der Offenlegung seines Denkens wohl nicht in ganzem Ausmaß bewusst war. Von den naiven „antifaschistischen, gutmenschlichen Mainstream“-Politikern“ (Merkel, Gabriel, Schäuble & Co) können wir also nicht viel erwarten. Es bliebe uns die Eigeninitiative. Aber Vorsicht – die Spitzel der „Political correctness“-Phalanx lauern überall: „Political incorrectness“ (auch wenn sie korrekt sein sollte) wird heute gesellschaftlich in hohem Maße geächtet. Man muss Konsequenzen im Beruf, im öffentlichen Ansehen ja sogar im Freundeskreis und Familie befürchten. Es herrscht eine Wort- und Gedankenzensur, wie sie an frühere Zeiten und Regime erinnert.
      Man hält also besser den Mund und wartet ergeben auf seine Zwangsislamisierung, ja vielleicht sogar Zwangsenteignung freiheitlichen Gedankengutes. Armes Deutschland, armes Europa, armes Abendland!
      Wie tief sind wir gesunken!

  5. Michael Wieck schreibt:

    Alles was ich bisher in Ihren Veröffentlichungen gelesen habe, entspricht den Ergebnissen meiner eigenen Studien. Leider wird zu wenig eigenständig gelesen. Wer den Koran ganz liest kann nur mit Schaudern reagieren. Er verabsolutiert Hass gegenüber Andersdenkende, diskriminiert Frauen und erstrebt Weltherrschaft an, mittels Gewaltanwendung. Wer Sarrazin ganz liest, muss mit Bewunderung feststellen, dass hier jemand Verstand, Mut und Menschlichkeit besitzt, die Realität in ihrer gefährlichen Wirklichkeit beim Namen zu nennen. Ich sehe im Islam die dritte große Gefahr einer expansiven Ideologie, nach Stalinismus und Hitlerismus, und habe diese Ansicht schon 1996 in einem Vortrag an der Vokshochschule Waiblingen zum Ausdruck gebracht. Angesichts der muslimischen Einschüchterungsversuche stelle ich mich zu denen, die sich auch unter Bedrohungen ihre Meinung frei zu äußern nicht verbieten lassen. Michael Wieck

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