Ein Lehrstück in mehrfacher Hinsicht

Gastbeitrag von Hartmut Krauss

Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab

Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab

Kaum hatte der DER SPIEGEL Auszüge aus Thilo Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ abgedruckt, erhob sich sofort der herrschende Chor der islamophilen Demagogie und schaltete einmal mehr auf „antirassistische Hetze“. Die „Integrations-Staatsministerin“ Maria Böhmer (so etwas wie die Claudia Roth der Parteichristen), eine „repräsentaive Erscheinung“, die sich auch ein Experte für politische Dekadenz nicht besser hätte ausdenken können, sprach postwendend von verletzender Polemik und Gerüchemacherei und behauptete, es gebe keine Studien die belegten, dass Muslime eine mangelnde Integrationsbereitschaft zeigten. (Dass allein die Dummheit und Oberflächlchkeit solcher Aussagen ganze Serien von negativen Emotionen und Reaktionen auslösen können, vermag sich diese inkompetente Dame gar nicht vorzustellen.)

Der Breite Vorsitzende Sigmar Gabriel schlug Sarrazin den Austritt aus der SPD vor (als sei das eine Strafe), während Volker Beck von den Grünen, der sich auch schon mal gerne in Russland (!) von Schwulenfeinden vor laufender Kamera verprügeln lässt (ein Fall für Wilhelm Reich), Sarrazin in gewohnter „Haltet-den-Dieb-Manier“ „Hasstiraden“ unterstellte.

Der Pranger der islamophilen Lichterkette in diesem Land wäre aber noch nicht komplett, hätte nicht die spätmoderne Inquisitionsbehörde in Gestalt des Interkulturellen Rats Deutschland ihre Fatwa in Umlauf gebracht: Sarrazin sei ein Rassist, eine Schande für die Bundesbank und ein Fürsprecher rechtsextremistischer Parteien und Bewegungen. Desweiteren forderte der „Rat“ die SPD auf , „sich mit ihrem Mitglied Sarrazin inhaltlich auseinanderzusetzen. Es sei mehr erforderlich als ein Parteiausschlussverfahren. Dies nämlich könne zur Folge haben, dass Sarrazin in die Arme von NPD und pro Deutschland getrieben werde, die ihn schon seit einiger Zeit als Vorbild feierten und seit langem nach einer politischen Führungsperson suchten.“

So können nur Leute reden, die womöglich nicht nur ihren politischen Verstand schon längst an den zugewanderten islamischen Rechtsextremismus verkauft haben und sich dennoch selbst für Vorbilder halten.

In der WELT verstieg sich sogar der Journalist Günther Lachmann zu einer herabsetzenden Schelte von Sarrazin; jener Lachmann, der 2006 bei Piper ein Buch mit dem Titel „Tödliche Toleranz. Die Muslime und unsere offene Gesellschaft“ publiziert hatte. Darin hatte er noch die Integration der Muslime in die westliche Welt für gescheitert erklärt und manch vernünftige Einsicht zu Papier gebracht. Mittlerweile ist er wohl auf dem Medienstrich wieder zur Räson gebracht worden. Und so muss er sich gefallen lassen, wenn der medial ausgegrenzte „Vierte Stand“ ihm auf PI in Form eines Offenen Briefes entgegenhält: „Lumpen wie Sie, die sich auch noch für Qualitätsjournalisten halten, soll der Teufel holen!“

Aufgrund der irrationalen Metaphysik im letzten Satzteil nur eine leere Drohung.

26. August 2010

Hartmut Krauss

siehe auch hier bei Gudrun Eussner

Dieser Beitrag wurde unter Islamisierung, Politik, Presse und Öffentlichkeit abgelegt und mit , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

8 Antworten zu Ein Lehrstück in mehrfacher Hinsicht

  1. MT schreibt:

    Die SPT will Sarrazin nicht und die CTU Stadtkewitz nicht.Pro will Stadtkewitz und Sarrazin,aber das wollen die nicht.
    Ohne Bühne kein Theater…..,jeder wie er will.

    Man muß doch endlich einmal begreifen,auch bei Linkstrend stoppen,das es nicht´s bringt mit dem Revoluzen.Wenn ich als Linkstrend Stopper CDU wähle,erkläre ich mich ja einverstanden mit der Politik,obwohl ich das gar nicht bin.Genauso gut kann Sarrazin SPD wählen und damit mehr Türken fordern.

    Leute,entweder eine neue Partei gründen oder Pro nutzen und entsprechend umbauen.

    Denkt doch einmal nach,noch eine Partei bringt nicht´s und in den Altparteien kann man nicht´s machen.

    Das Vorhandene nutzen und entsrechend ausrichten wäre sicher sinnvoller,als schmollend in der Ecke zu sitzen.

    Man kann auch Pro seinen Stempel aufdrücken,statt sich dort einfach unterzuordnen – wenn man das begreift……

    • Artur Pfister schreibt:

      Zu den immer mehr zur Farce verkommenden Wahlen auf allen politischen Ebenen hat vor etwa 2 Jahren eine sehrwohl kluge und den Demokratieausverkauf unserer sich dem Islam anbiedernden Politikern , politisch korrekten Medien , Kirchenvertretern , Wirtschaftsmächtigen etc. Medien-durchschauende Frau einen Leserbrief an die „Augsburger Allgemeine“ addressiert . Zu meiner und vieler Anderer Überraschung wurde dieser Leserbrief auch noch veröffentlicht .

      Dessen Inhalt sinngemäß aus dem Gedächtnis :
      Am Wahlabend , nach 18 Uhr erfolgt die Wahlanalyse mit der Wahlbeteiligung , den zu erwartenden Stimmen für die jeweiligen Parteien und der damit verbundenen grafischen Darstellung des obligatorischen Kuchens mit den Sitzanteilen der verschiedenen Parteien .
      Ob nun 180.000 Wahlbeteiligte zur Wahl-Urne gegangen sind oder nur 60.000 ( 1/3 ) lässt die Parteien kalt . Die Sitzverteilung bleibt die gleiche .
      Die sehr vielen partei- und politikverdrossenen Staatsbürger gehen unverständlicherweise nicht zur Wahl bzw. sind nicht zur Wahl gegangen .
      Sie empfahl eindringlich , dass alle verärgerten Nichtwähler doch unbedingt zur Wahl gehen und einen ungültigen Wahlzettel abgeben sollten .
      Nur wenn der Stapel der ungültigen Proteststimmen derartig hoch aufgetürmte Maße erreichen sollte , damit die fragwürdigen Politiker bis hinauf zur Kanzlerin nicht mehr darüber wegsehen können , müssten sie sich die Frage stellen – vorausgesetzt sie haben noch einen Funken Charakter :
      „Regieren wir nicht doch am Volkeswillen vorbei ?“

      Ich wähle seit dieser Zeit gemäß dieses Leserbriefes immer ungültig und empfehle gemäß dieser sehr wohl überlegten und zutreffenden Argumentation allen Freunden , Verwandten , Bekannten Arbeitskollegen und sonstigen , nicht wenigen Diskussionspartnern immer und immer wieder dementsprechend zur Wahlurne zu gehen und die „Stimme“ abzugeben .

      A.P.

    • Uwe Berger schreibt:

      Ist etwas spät, aber gelesen wird es vielleicht und hoffentlich doch:

      > Man kann auch Pro seinen Stempel aufdrücken,statt sich dort einfach
      > unterzuordnen – wenn man das begreift……

      Das würde ich für jede normale Partei sogar unterschreiben.
      Die pro Bewegung ist aber keine normale Partei, sondern besteht primär aus 3 Leuten (Beisicht, Wolter, Wiener), der Rest ist Füllmaterial, dem Parteigesetz geschuldet. Wer den Versuch einer programmatischen Diskussion wagt, wird direkt an die Wand gefahren und das gilt sogar und explizit für den Vorstand der Partei, dem ich 25 Monate angehörte, um mich dann angewidert wieder zurück zu ziehen.

  2. Jürgen Bollinger schreibt:

    Regierungschefs samt den Ministern haben geschworen, den Nutzen des deutschen Volkes zu mehren und Schaden von ihm abzuwenden. Im krassen Gegensatz dazu steht eine Ausländerpolitik, die es Türken udn arabern ermöglicht , bei freier Kost und Logis, eine Religion exzessiv auszuleben, die gegen die Lebensinteressen des deutschen Volkes gerichtet ist.

  3. Adolf Breitmeier schreibt:

    Natürlich sollten sich die ,,Kleinlinge“ links von NPD, aber rechts von den Linken, den linkspopulistischen Grünen, der SPDund den SPD-Kindern CDU und FDP, die die Linken weit links überholen wollen in ihrer unbegreiflichen Islamophilie, zusammenschließen. Pro allein schafft es nicht,, ein ,,Bündnis für Freiheit und Demokratie“ würde es schaffen. Hingehen bei Google., mitmachen und nicht schimpfen, wenn es zunächst holpert und knirscht.

  4. Alwin Häle schreibt:

    Lieber Herr Pfister,

    schön dass wir uns hier wieder einmal treffen.

    Weiß wählen ist wohl eine Möglichkeit, vielleicht die Einzige in der BRD.

    Allerdings ist zu befürchten, dass euere Volksvertreter schon zufrieden sind, wenn sie wieder an die Futtertröge kommen.

    Liebe Grüsse aus Muntlix

  5. Rainer Grell schreibt:

    Statt eines Kommentars diese E-Mail vom 24.08. 2010:

    Sehr verehrte Frau Professor Böhmer,

    hören Sie doch endlich mit diesen Schlagworten auf! Man braucht doch keine Studien, um zu erkennen, wie es um Deutschland steht. Und wenn man gar nicht mehr weiter weiß, hilft die Rassismus- und die Neo-Nazi-Keule. Das wirkt immer. Dabei ist es doch völlig wurscht, wie viele Migranten auf die Realschule oder aufs Gymnasium wechseln. „Der Islam ist das Problem“ (Ralph Giordano). „Wir haben kein Ausländerproblem, sondern ein Türkenproblem“ (Otto Schily). Die Attentäter des 11. September kamen alle aus den besten Familien und waren gebildet. Ebenso wie die Attentäter vom 7. Juli 2005 in London.

    Lesen Sie ganz einfach den Koran und die Ahadith des Propheten. Dann wissen Sie Bescheid. Um Ihnen den Einstieg zu erleichtern (wenn Sie denn überhaupt gewillt sind, ihn zu beginnen), füge ich ein paar leicht lesbare Dokumente bei. Außerdem empfehle ich Ihnen dringend die Lektüre des Buches von Rainer Glagow „Allahs Weltordnung“. Im Übrigen sollten Sie gelegentlich mal den Amtseid nachlesen, den Sie geleistet haben.

    Mit freundlichen Grüßen

    Rainer Grell

  6. Betha Dick schreibt:

    IHR solltet bei aller Aufregung und Solidarität mit THEO Sarrazin nicht den verstärkend den Fehler machen,
    Sarrazins Fehler zu übersehen :
    Was auch immer und wie ( gut) mit Quellen untermauert in seinem Buch tatasächlich geschrieben hat, er hat sich strunzdumm präsentiert, indem er nicht ‚das National(istische)‘ sondern das Biolog(ist)ische herausgekehrt hat. und
    das ist, auch wenn er bei Basken und Juden oder sogar den Einwanderer-Moslems dabei k e i n e kollektiv negative Zuschreibungen gemacht hat,
    d a s gefundene Fressen oder evtl. ein tatsächlicher Übergang zum ‚wissenschaftlich‘ fundierten Rassismus, wie er in Deutschland und Europa um 1900 in Mode kam . . .

    Dies zur Begründung seiner Dummen- oder Antisozialen- Vermehrungslehre mit hineingenommen zu haben, ‚mußte‘ daneben gehen, auch bei gutwilligen Mitkritikern des Islam. Wir dürfen uns da als argumentstarke oder berechtigt radikale Islamkririker nichts vormachen, sonst kommen wir selbst auf eine schiefe Ebene. Und

    – falls dies gerne unsererseits übersehen wird, evtl. wegen des psositiven Dienstes, der Theo S. leistet – weil denn auch eher positive Gallisonfiguren wie Sarrazin können nicht die weitgehend fehlenden Organisations- und Aktions-POLITISCHEN FÄHIGKEITEN ERSETZEN, nach denen sich so viele von uns sehnen.

    Eine erneute ‚Parteiführer- oder Gründer’hoffnung ist und bleibt unter den verbreiteten Bedingungen, wozu auch unsere eigenen Unfähigkeiten gehören, wie in Sachen PROparteien, allein schon wegen der sie provozierenden leichterdings falschen, oberflächlichen POLARISIERUNG der falsche Weg, gegenüber einer wie bei BPE zu entwickelnden über-parteilichen Arbeit, Aktionen und Aufklärung.

    Mit der auch hier verbreiteten Ignoranz und Arroganz – wenn nicht wie ich immer noch hoffe, gut gemeinte Dilletantz und der anscheinend unendlichen aber dies betr. ebenfalls schädlichen Toleranz — werden wir allerdings der hier oder bei Pi-news u.a. ständig angeprangerten Herausforderung der kulturalistischen ( Pro-)Islamisierung nichts angemessenes entgegenzusetzen haben !

    – Mit oder ohne Theo Sarrazin, – anscheinend
    hat sich folgende strategische Erkenntnis noch immer bei den Mitgliedern und den Tastatur-Aktivisten auch nur halbwegs durchgesetzt :

    Ohne eine entsprechende, selbst- und leitungs-kritische Haltung und ( zur) Organisations-Politik nutzen auch die besten ‚Waffen‘ der Aufklärung und Kritik gegen den Feind letztlich NICHTS !

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s