Einmal-Experiment “Euro-Islam”: Dürfen wir das zivilisierte Europa riskieren?

Mit freundlichem Dank an Markus vom Blog „Zivilisationscourage“. Dieser diskussionswürdige Aufsatz wurde auch auf „Gates of Vienna“ veröffentlicht.

Viele behaupten, wir müssten uns nur um den “Islamismus” Sorgen machen, nicht jedoch um den Islam – und damit um große muslimische Bevölkerungsanteile in westlichen Gesellschaften. Ich hoffe sehr dass sie Recht haben – aber ich bezweifle es.

Wenn nun aber große muslimische Bevölkerungsanteile als unproblematisch angesehen werden können, dann muss es eine Strategie geben, relevante Radikalisierungstendenzen sicher zu verhindern.

Die gestellte Frage gliedert sich also in folgende Aspekte auf:

* Welche Strategien sind in der Diskussion, um das Aufblühen radikalen Tendenzen in muslimischen Gemeinschaften zu verhindern oder einzudämmen?

* Haben diese Strategien jemals im wirklichen Leben funktioniert?

* Ist eine solche Strategie vielleicht unnötig? Wenn ja, warum?

* Was passiert, wenn die vorgeschlagene Strategie fehlschlägt? Was steht auf dem Spiel?

Die Fragestellung, und das Thema insgesamt, sind von entscheidender Bedeutung. Letzten Endes geht es um die Frage des sozialen / religiösen Friedens in unserem Land, in Europa, ja in der ganzen westlichen Welt.

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10 Antworten zu Einmal-Experiment “Euro-Islam”: Dürfen wir das zivilisierte Europa riskieren?

  1. bording schreibt:

    islam, – islamismus? lasst euch nich beirren…..
    KORAN IST DER URSPRUNG DES ISLAM DARAUS ENTSTEHT DER ISLAMISMUS; WENN MAN DEN KORAN LEBT:

    FÜR MICH STEHT DER – ISLAM für VERNICHTUNG……..

    vernichtung – ausrottung aller religionen 8,7
    vernichtung des lebens 4,89,- vernichtung des lebens 7,37, – vernichtung des lebens,491,- vernichtung des lebens 9,5
    vernichtung der freiheit durch kampf und unterwerfung 60,1 unzählige beispiele liesen sich anführen..
    vernichtung von städten 7,4,
    zerstörung von städten 17,16
    vernichtung aller städte bis zur auferstehung 17,58
    vernichtung von freundschaften.

    HAUPTZWECK ist das FÜRCHTEN mit diesem instrument hält man die leute bei der stange.
    FÜRCHTET ALLAH; SOVIEL IHR KÖNNT 64,16
    die HÖLLE ist das HAUS des ISLAM:

    grüsse bording

    • Helmut Zott schreibt:

      Die oft gebrauchte Unterscheidung von Islam und Islamismus, die möglicherweise gezielt von den Muslimen selbst erfundenen wurde, ist eine gefährliche Täuschung. Sie ist eine politisch gewollte Irreführung, um uns die Friedlichkeit und Friedfertigkeit des Islams aufschwätzen zu können. Mit Rafinesse versucht man den “authentischen”, und das soll heissen eigentlichen Islam zu trennen von dem gewalttätigen, angeblich politisch missbrauchten Islam, den man dann auch anders bezeichnet, und Islamismus oder Terrorismus nennt.
      Es gibt zwar moderate Muslime, aber “Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich”, meint der türkische Ministerpräsident Erdogan kurz und bündig.
      Das Gerede von dieser Unterteilung des Islams ist ebenso dumm und naiv, wie etwa die Aussage wäre, die Verfolgung und Ermordung der Juden im Dritten Reich habe nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun.
      An diesem Punkt zeigt sich sehr deutlich die gefährliche Ahnungslosigkeit und dumpfe Verständnislosigkeit oder auch Erkenntnisverweigerung der Politiker des Westens und der Kirchenoberen. Die tödliche Gefahr bleibt unerkannt oder wird geleugnet und die abgrundtiefe Bösartigkeit des Islam wird uns als Friede verkauft.
      Man wähnt die “guten Moslems” auf seiner Seite und hebt sie noch, wie der ehemalige Bundesinnenminister Schäuble befürwortete, in die höchsten Staatsämter als vermeintliche Mitstreiter gegen den Islamismus und Terrorismus.
      Wenn sie erst einmal in diesen Positionen sind, sitzen sie an den Schalthebeln der Macht des Staates und können ihn grundsätzlich beherrschen. Auch wenn sie es zunächst, vielleicht aus Unkentnis des Korans ehrlich meinen sollten, könnten sie eines Tages ihren wahren Glauben entdecken und demgemäß handeln. Nidal Hassan lässt grüßen.

      Im Schutze einer gezielten Täuschung und folgenschweren Verkennung kommt der Islam zu Einfluss und Macht.

    • Helmut Zott schreibt:

      In der Tat wird von muslimischer, aber auch von politischer und kirchlicher Seite immer wieder gefordert, zwischen Islam und Islamismus zu unterscheiden. Diese Unterscheidung ist nicht nur dumm und falsch, sondern stellt auch eine sehr folgenreiche und für uns gefährliche Verkennung des islamischen Glaubens dar. Unverständlicherweise findet man diesen fatalen Unfug bei mehreren Islamkritikern verinnerlicht, die in der Öffentlichkeit als Kenner der Materie in Erscheinung treten und als solche geachtet sind.

      Seit Jahren verbreitet beispielsweise Bassam Tibi die unsinnige Ansicht, dass man diese Unterscheidung treffen müsse. Als Moslem hat er den Kern des Islams nicht verstanden, wenn er in „Die Gotteskrieger und die falsche Toleranz“ auf Seite 112 schreibt:
      „Der Islam ist eine spirituelle Religion, keine politische Angelegenheit. Im Gegensatz dazu ist der Islamismus als Spielart des religiösen Fundamentalismus eine totalitäre Ideologie mit rechtsradikalen Zügen.“
      Bassam Tibi unterscheidet also klar zwischen Islam und Islamismus, und hält in seinem Konzept des „Euro-Islam“ die Demokratie mit dem Islam vereinbar. Sein „Euro-Islam“ ist eine geistige Todgeburt.

      Auch Alice Schwarzer hat den Islam nicht verstanden.
      Sie schreibt: „Mir geht es ausschließlich um den Missbrauch des Islam als politische Strategie. Denn eines ist klar: Das ist der Faschismus des 21. Jahrhunderts. Und diesmal im Weltmaßstab.“
      Und an anderer Stelle: „Denn der Islamismus – nicht der Islam! – ist der Faschismus des 21. Jahrhunderts und die größte Bedrohung nicht nur für Frauen, sondern auch für die ganze Demokratie.“

      Zu diesen Islamverkennern gehört erstaunlicherweise auch Udo Ulfkotte, der in seinem Buch „Der Krieg in unseren Städten” (2003) auf Seite 11 schreibt: “Während der Islam eine Religion ist, ist der Islamismus eine Ideologie. Und nicht der Islam, sondern der Islamismus ist die Ursache der heutigen Gefahr.”

      Nicht anders verhält es sich mit Rolf Stolz, der den gleichen Sachverhalt in einem Artikel mit der Überschrift „Zehn Thesen zum Islamismus“ vorträgt, der in dem Buche „Gegen die feige Neutralität“, (herausgegeben von Prof. Dr. Armin Geus und Dr. Stefan Etzel) abgedruckt ist, wo er auf Seite 128 schreibt: „Der Islamismus ist eine politisch-religiöse Bewegung, die Überlieferungen und Gegenwart der Religion Islam benutzt, ausbeutet und missbraucht. …“

      Und endlich sei noch Daniel Pipes erwähnt, der in dem gleichem Buch „Gegen die feige Neutralität“ auf Seite 268 folgendes klarstellt:
      „Anders als Allam und Wilders unterscheide ich zwischen Islam und Islamismus …“

      Nicht nur der türkische Ministerpräsident Erdogan betont, dass es nur einen Islam gibt, wenn er sagt: “Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich.”
      Die religiöse, vom Grundgesetz geschützte Seite des Islams, die mit den “fünf Säulen” umschrieben werden kann, ist untrennbar verbunden mit der politischen Seite. Die koranbasierte Scharia, die die antidemokratischen und menschenrechtsverletzenden Passagen enthält, ist ein integraler Bestandteil des Islams. Die Verbindung ist essentiell und untrennbar. Im Bedarfsfalle werden die islamischen Interessen mit rücksichtsloser Gewalt gemäß der gottgewollten Scharia durchgesetzt.
      Es gibt nur einen Islam.
      Der 1961 in der Türkei geborene Berliner Autor Zafer Senocak, der seit 1970 in Deutschland lebt, hat einen klaren Durchblick, wenn er schreibt:
      „Auch wenn die meisten Muslime es nicht wahrhaben wollen, der Terror kommt aus dem Herzen des Islams, er kommt direkt aus dem Koran. Er richtet sich gegen alle, die nicht nach den Regeln des Koran leben und handeln, also gegen Demokraten, abendländisch inspirierte Denker und Wissenschaftler, gegen Agnostiker und Atheisten. Und er richtet sich vor allem gegen Frauen. Er ist Handwerk des männerbündischen Islams, der mit aller Macht verhindern möchte, dass Frauen gleichberechtigt werden und ihre Jahrhunderte lange Unterjochung ein Ende findet.“

      In der Tat stellen sowohl der barbarische Umgang mit Frauen, als auch das menschenunwürdige Verhalten gegenüber religiösen Minderheiten und Abtrünnigen, keine symptomatischen Randerscheinungen, keine beklagenswerte Abweichungen von dem „friedlichen und friedliebenden Islam“ dar, sondern entspringen seinem innersten Wesen. Gewaltandrohung und Gewaltanwendung sind im Kern des Islam begründet und stammen von Allah und seinem willigen Vollstrecker Mohammed. Sie sind letztlich im Koran begründet.
      Die vom Westen gebrauchte, vielleicht auch von Muslimen erfundene Differenzierung von Islam und Islamismus ist eine politisch gewollte Irreführung. Damit will man den “authentischen” Islam von dem “politisch missbrauchten Islam”, den man dann Islamismus beziehungsweise Terrorismus nennt, trennen, um uns die Friedlichkeit des Islams aufschwätzen zu können.
      Nicht zuletzt durch diesen fundamentalen Irrtum ist das christliche Abendland im Begriffe an seiner gnadenlosen Dummheit und grenzenlosen Naivität zu Grunde zu gehen. Die Frage ist tatsächlich nicht mehr, ob Europa islamisch wird, sondern wann es so weit ist.

    • Helmut Zott schreibt:

      Es ist einer der größten und folgenschwersten Irrtümer unserer Zeit, neben dem der Kirchen, dass Allah und der Christengott identisch sind, zu glauben, dass der im Grunde vermeintlich friedliche Islam von den wenigen Terroristen politisch nur missbraucht wird. Der Irrtum, der verheerende Folgen nach sich ziehen wird und der dem Islam Tür und Tor öffnet, zeigt sich darin, dass die westlichen Spitzenpolitiker einmütig beteuern, es bestehe kein Zusammenhang zwischen dem islamischen Terror und dem „authentischen“, und das soll heißen „friedlichen“ Islam.
      Nur wenige Tage nach der Katastrophe vom 11. September 2001 meldeten sich die Stimmen, die ausdrückten, was Bundeskanzler Schröder in peinlicher Dummheit auf den Punkt brachte: „Die Anschläge haben – das wissen wir – nichts, aber auch gar nichts mit Religion zu tun“. Dieser Meinung schlossen sich, eine einhellige Solidaritätsfront für den Zentralrat der Muslime bildend, Bundespräsident Johannes Rau, Innenminister Otto Schily, Kardinal Karl Lehmann, EKD-Präses Manfred Kock, sogar Paul Spiegel, der Zentralratspräsident der Juden in Deutschland, an. Respekt vor dem authentischen Islam, mahnte auch Papst Johannes Paul II. an, und in diesem Sinne äußerten sich Bush, Blair und viele andere.
      Ausgehend von dem Dogma, der Islam ist tolerant und friedlich, konnte man den brutalen Terrorakt nur dadurch einordnen und verstehen, dass man ihn vom Islam trennte. Die bösen Terroristen waren es also, die den toleranten und friedlichen Islam für ihre politischen Zwecke missbrauchten und ihn in Misskredit brachten.

      Unerkannt bleibt dabei, dass Allah selbst den Muslimen das Recht auf Unrecht und die Lizenz zum Töten erteilte und zur Pflicht gemacht hat, wenn es um die „gerechte Sache“ des Islams geht.
      Es besteht gar kein Zweifel, dass die Terroristen ihre Legitimation für den Anschlag vom 11. September 2001 aus dem Koran entnommen haben und zu Recht entnehmen konnten. Das sehen nicht nur die Terroristen, die sich als Kämpfer des djihad verstehen, selbst so, sondern auch führende Köpfe des Islam, wie M. Tantawi, der Präsident der Azhar-Universität in Kairo, der nach dem Anschlag feststellte, dass die Fundamentalisten als Angehörige des Islam zu gelten haben, weil sie fest auf dem Boden des Koran stünden. Der Koran selbst ist das Handbuch des Terrorismus unserer Tage und Mohammed das Urbild des Terroristen im Islam.

  2. Biker schreibt:

    OT:

    Rede von Geert Wilders in Tel Aviv auf Deutsch:

    Rede von Geert Wilders in Tel Aviv am 5. Dezember 2010

  3. der neue schreibt:

    als ich das wort euroislam vor ein paar jahren das 1. mal vernahm, war es direkt auch schon in einem satz mit seinem gescheitertsein. kommt glaub von frau kelek, nicht sicher, seit dem hat sich herzlich wenig geändert, die nichtradikale mehrheit, so es sie gibt, schweigt und ist marginalisiert. es marschieren nicht die friedlichen, im gegenteil und das auf der lieben, weiten welt. so, genug geheult, mal ein bookmark für diesen leckeren blog gemacht😉

  4. Teutanixcus schreibt:

    Diese Unterschiede hier oben, auch gegenüber erprobt-informativen Islamkritik-Autoren herauszuarbeiten, ist einerseits sehr hilfreich, andererseits nicht neu – wobei die Frage steht, warum daraus Poltik zu formen aus den islamkritischen Kreisen selbst, deshalb, wegen der Orientierung auf einen vermeintlichen „Islamismus“, dermaßen erschwert wird, wie immer wieder erlebt, oder aus einem an Sabotage grenzenden Bürokratentum und anderer eigener antidemokratischer Neigungen . . .

    Drittens ist es nicht ( ganz) richtig, die wie bei DanielPIPES mit ISLAMISMUS gemeinte Differentierung zurückzuweisen, denn mit der Aufnahme und Integration des europäisch-nazistischen Antisemitismus auf Grundlage des „Protokolle“-Weltverschwörungs-Glauben und Propaganda, ist sehr wohl etwas neues Flexibel-Aggressiv-Islamisches entstanden ( Stichworte SS-Mufti, 1928 MB-Gründung und nach 1955 KGB-ideologisch aufgepuschte Islamisten wie PLO & Co. und deren Expansion), das
    den etwa 1919 von ( SS-Gruppenführer, Arab-Liga-, Int.Isl.Kongress- u. MB-Mitführer bzw. Mitbegründer sowie Arafat-Mentor und „Nation Palästina“-Initiator) Moh. Amin al-Husseini ausgerufenen D j i h a d, bzw. seine historisch 3. Welle „so“ erst ermöglichte und
    trotz der den Koran widerlegenden großen Niederlagen von 1923 ( Kalifatende), 1945, 1949 und 1967 ff. den Djihad und seine Truppen und Heerlager zu einer weiteren Expansion führte, statt eines totalen Zusammenbruchs des islamischen Glaubens in den Ländern um ISRAEL und bei den schon teilweise Säkularisierten Moslems.

    Auch Udo Ulfkotte hat in „Der Krieg in..“ und „Heiliger Krieg in …“ zumindest substanziell die islamisierte „Protokolle“-Weltverschwörungs-Ideologie (-Variante) im Zusammenhang mit der MB dargestellt. Aber die
    Islamgegner machen nichts draus, – und das sogar nicht in den Reden und Texten zum 11.September, zudem ich wegen meiner endlich ein wenig veröffentlichten Gesamtkritik seitens PE-nrw nicht reden durfte.
    „Antideutsche“ und marxistische Autoren um Bahamas haben schon Jahre zuvor die Bedeutung des Weltverschwörungsglaubens für den 11.9.-Massaker herausgearbeitet oder ( andere) für die Bombardierung ISRAELs, andere für die erfolgreiche Entwicklung des NS bis zum gemeinsamen deutsch-islamischen Holocaust. ( eine Reihe von Suizid-Bombern wie Atta oder auch die Mörder Erzbergers und Rathenaus, Goebbels wie Hitler, al-Husseini wie Arafat hatten die „Protokolle d.W.v.Z.“ in der Tasche oder im Kopf)
    Nach dem, was ich so mitbekomme, wird auch nicht genutzt das von Bat Ye’or auch bei BPE dokumentierte Wissen über EURABIA bzw. das nach 1973 ohne „die Linken“ bzw. Fischer und CohnBendit entwickelte und EWG-institutionalisierte Öl-für-Islamöffnung-und-Antiisraelismus-Geschäft !
    Aber das muss man ja auch nicht, wenn die eigene „Strategie“ darin besteht, ab und zu als bessere Koranversteher und Kulturverteidiger aufzutreten, statt die Strategie einer demokatischen Bewegung entwickeln zu helfen, wobei man dann im Verein aber demokratisches Verhalten und Regeln entwickeln und vorleben müßte, wenigstens bereit dazu sein; aber nichts davon – wozu hat man denn Ablagen und die administrative Möglichkeit, die Kommunikation zu unterbinden.

    Hingegen Antisemiten und Weltverschwörungspropagandisten in den eigenen Reigen, wie erlebt, werden sogar in Ruhe gelassen, nicht kritisiert oder ausgeschlossen. Ich selbst wurde schon als „energiesaugender Dämon“ beschimpft – eine typisch weltverschwörungsgläubige Wahnvorstellung der ariosophisch-theosophischen Variante – ohne daß eine direkt in der Nähe befindliche BPE-Funktionärin auch nur mit einem Wort eingegriffen hätte.

    „Islamisten“ als Begriff für Islamfunktionäre oder für politisch einflussnehmende Moslems ist so oder so weiter sinnvoll, schon allein, um nicht sprachlich tatsächlich alle Individuen, alle Moslems inklusive der sekularisierten und selbstkritischen in einen Topf der Ummah zu werfen oder in den ihr deutsch-ideologisch – nicht nur links ! – zuarbeitenden „Topf“ des deutsch-antirepublikanischen KULTUR-Begriffes.
    – Mit „Kultur“ als der angeblich überlegenen deutschen Lebensart wurde längst schon vor 1900 Deutschland gegen den christliche Glauben und die Juden oRIENT(alis)iert gegen die ( westliche) Zivilisation, und das Bündnis mit Islam und Kalifat eingeleitet. Das kulturalistische Versagen vor de Islam heute, wie immer wieder an vielen Beispielen mit Sozial- und Christdemokraten oder Christen aufgezeigt, ist Ausdruck deutscher Kultur, wie sie kultiviert wurde seit Goethes West-östlichem Diwan, dem Wagnerismus, der Entwicklung des speziellen asien-arischen Antisemitims, dem Bau der Bagdad- und Pilgerbahn und Aufrüstung des Osman. Reichs, über Kaiser Ws II Islam- und Hunnenrede, die weltverschwörungs-methodische Überwindung der Kriegsniederlage von 1918 und das daran anlagernde „Versagen“ bzw. Mit-Machen des Christen- und Bürgertums 1933, die Verwirklichung der Volksgemeinschaft im deutschen Sozialismus und Judenmord, alles das wirkt sich nach Abstreifen der Westblock-Fesseln und aus der Angst vor der Sowjetunion und des profitablen Verrats an den USA doppelt und dreifach aus.
    Das wirklich Schlimme ist, daß heute der ideologische Unterschied zu Frankreich ( starke pro-arabische Öl- u. Atomlobby rechts, viell. ausgenommen Sarkozys Kreise und noch mir hoffentlich unbekannte) und Russland ( verbreitetes KGB- und Weltverschwörungsdenken ), England und Obama-ste USA deutlich geringer zu sein scheint, als früher. Jedenfalls sind die ansätzlichen Alternativen aus den NL, Schweiz oder Dänemark ohne ein anderes größeres Land noch viel zu schwach, als einen deutlichen Kontrast abgeben zu können.
    Und es ist diese islamkritische „Bewegung“, die trotz Sarrazins Breche nichts zuwege bringt, was eine für Viele kontastrierende Alternative verdeutlicht, sodaß die Leute vorm TV und Monitor bleiben !

    So ist auch dem Artikel oben direkt zu wiedersprechen :
    „Wenn nun aber große muslimische Bevölkerungsanteile als unproblematisch angesehen werden können, dann muss es eine Strategie geben, relevante Radikalisierungstendenzen sicher zu verhindern.“ – – So muss es ? Wir wissen doch, daß es die nicht gibt, sondern wenn schon Strategie, dann hat die ein ganz anderes Ziel, – siehe oben bei mir.
    Auch folgendes ist ( daher) Unsinn und zeugt vom schrägen Bewußtsein über die Lage oder von einem Grund für das von mir aprostophierte Unvermögen :
    „Letzten Endes geht es um die Frage des sozialen / religiösen Friedens in unserem Land, in Europa, ja in der ganzen westlichen Welt.“
    – Sofern dieser Frieden überhaupt noch existiert und auch weil die aktive Verteidigung der bürgerlich-demokratischen Rechte und Freiheiten NICHT genannt werden : NEIN, am wenigsten DARF es um die BEIBEHALTUNG dieses FAULEN FRIEDENS gehen, auch unter den „Islamkritikern“ nicht, – denn diese Art Frieden bedeudet die weitere Unterlassung und Unterbindung die demokratische Debatte konzeptioneller, organisationspolitischer und strategischer Festlegungen – was vielleicht etwas mit der Macht bestimmter CSU-Mitglieder oder anderer obskurer Einflüsse zu tun hat .
    Und wäre so die Garantie für den Siegeszug des Islam.
    Die „Entwicklung eines modernen Islam außerhalb unserer Grenzen“ ist sehr fernliegend und vorläufig irrelevant.

    WIR brauchen ein mit starken Rechten ausgestattetes Organ, das den mit den Vereinsprinzipien übereinstimmenden Mitgliederwillen zum Recht verhilft, auch gegen Bürokratismus und Willkür.
    Und die notwendigen Konzepte, Taktiken und eine richtige Strategie kann nicht irgendwie wie es scheint vom Staat oder sonstwem erwartet oder gefordert werden, sondern muß eine unsrige, selbstentwickelte sein !
    – Herr Zott und andere, schreiben Sie mir doch mal dazu !
    dubax@ich.ms

  5. Hertha Jene schreibt:

    Ich stimme jedem zu, der den Mut hat, zu sagen, derKoran ist die Grundlage für jede Art von islamischer Religionsausübung, ob Gebet, ob Lüge (Taqiya), ob Terrorismus/Antijudaismus… Ein sog. Islamist setzt nur die menschenfeindlichen Forderungen Allahs 1:1 um. Jede neuerlicheLeugnung, wir seien nicht mit den „Ungläubigen“ gemeint, ist opportune Lüge und 1000mal durch die Aussagen der Muslime selbst und die (ungeklitterte) Geschichte widerlegt. Schon allein die Tatsache, dass es immer noch einen Rest der Menschheit geben muss, der nach den Anweisungen Allahs mit „Ungläubige“ gemeint ist, demzufolge verfolgt, erniedrigt, versklavt, geschächtet…werden muss, reicht, um zu sagen, dass diese inhumane Terrorideologie „Islam“ nicht den Namen „Religion“ verdient. Jeder Muslim ist von Geburt Mitglied der Umma (OIC + weitere islamische Staaten) und kann aus der Verpflichtung zur Solidarität nicht mehr entkommen, es sei denn durch Abfall von der Religion, worauf die Todesstrafe steht. Somit ist es unsinnig, anzunehmen, dass unsere angeblich „bestens integrierten“ Muslime sich jemals für das Grundgesetz einsetzen werden. Warum haben sie nicht schon längst etwas dagegen getan, dass die Artikel 24/25 der Kairoer Menschenrechtserklärung (1990) gestrichen wurden? Sie betonen, dass alle sog. Menschenrechte im Islam n u r u n t e r der S c h a r i a gelten, also keine sind! Seit 20 Jahren hat kein Muslim etwas dagegen unternommen!
    Es gibt einen ganz klaren Beweis dafür, dass der Islam nie den Menschen als Objekt des Schutzes und des höchsten Wertes in Staat und Religion sieht: Das negative Menschenbild des Islam. Der Mensch ist Untertan, und was ihm als „Würde“ angerechnet wird, ist seine Bereitschaft zu gehorchen. Ergebnis: Masse. Die Religion der Unterwerfung hat nichts mit dem Wort Shalom zu tun. Demokratie kann aber nur von freien Individuen für freiheit-liebende Individuen geschaffen und erhalten werden. Der Islam ist als Religion von Mohammed gerade weg von der Idee der „Freiheit eines Christenmenschen“ zurück zur absolutistischen Opfer-Religion Abrahams geführt worden. Ein positives Menschenbild mit dem Ziel der geistigen Freiheit des Menschen (wie es schon 623 Jahre vor ihm existierte) wollte Mohammed , der Kriegsherr, nicht. Sein Gottesbild ist das des Befehlshabers, des Rächers und des Richters, der dem Einzelnen zudem jedes Gewissen abnimmt.
    Es stimmt eben nicht, dass die hier lebenden „integrierten“ Muslime über sich frei bestimmen können, wie man es so gerne annimmt. Ein Türke mit oder ohne doppelte Staatsbürgerschaft gehört in erster Linie dem Islam als Polit-Ideologie und damit der islamischen Weltgemeinschaft an, die über ihn bestimmt, ob er das wahrhaben will oder nicht, ob es ihm sein Imam sagt, oder nicht.. Wahrscheinlich weiß er es auch ganz genau, sonst würde er aus dem Islam austreten, was die allerwenigsten tun, denn darauf steht die Todesstrafe. Heute schon hört man von Islamfunktionären wie Ayyub Axel Köhler (Zentralrat der Muslime i.D) : „Der Islam ist der Demokratie fremd“(s.Islam-Leitbilder, S. 33). Er spricht nicht von Islamismus! Diesen Unterschied kennt er nicht. Quod erat demonstrandum.
    Wie lange braucht der Westen noch die Lüge von der Friedfertigkeit des Islam, einer Religion, die sich nie integrieren lässt? Hertha Jene

  6. Rocky Martin schreibt:

    Michael Mannheimer hat in seinem Essay „Islam und Islamismus – Zwei Seiten derselben Medaille namens Islam“ mit dem Unsinn aufgeräumt, der im angeblichen Unterfschied zwischen Islam und Islamismus besteht. In seiner gewohnt gründlichen Art. Mehr als lesenswert!
    Link: http://michael-mannheimer.info/2010/01/18/117/

    Hier ein Auszug:

    „Wenn sich der „moderate“ Islam vom „Islamismus“ tatsächlich so fundamental unterscheidet, wie Westler meinen, dann stellen sich automatisch folgende Fragen:

    warum protestieren dann nicht Millionen der als gemäßigt und moderat geltende Muslime tagein tagaus in ihren Ländern und in den Städten der übrigen Welt gegen jene „Islamisten“, die doch offenbar die Lehre des Islam so gründlich missverstehen und so das Ansehen ihrer angeblich doch friedlichen Religion beschmutzen?

    Warum organisieren moderate Muslime nicht ähnlich gewaltige Großdemonstrationen, wie man sie es im Zusammenhang mit den Veröffentlichungen der Mohammed-Karikaturen kennengelernt hat, auf denen sie sich in Plakaten klar und deutlich von den Islamisten distanzieren?

    Warum werden seitens der islamischen Intellektuellen nicht Buch um Buch herausgegeben, in der sie den Unterschied von gutem und bösem Islam für jedermann verständlich darstellen?

    Warum senden islamische Fernsehsender nicht Tag und Nacht Reportagen über den Islam und Talk-Shows mit Islamexperten, in denen sie den Islam vom Islamismus so deutlich unterscheiden, dass es jeder nachvollziehen kann?

    Warum ergehen so gut wie niemals Todes-Fathwas gegen „Islamisten“ – wenn sie, wie behauptet, tatsächlich Feinde des Islam seien?

    Warum wenden sich die Prediger in den Moscheen der Welt nicht mit aller Härte gegen jene „Islamisten“, die doch offenbar den Koran vollkommen falsch interpretieren?

    Warum beweisen sie in ihren Predigten und Interviews, in ihren Artikeln und Büchern nicht, dass der Koran und Mohammed Terror und Mord verbieten – und zwar grundsätzlich verbieten?

    Warum werden „Islamisten“ nicht aus der umma des Islam verbannt?

    Die Antwort: die Führer des „moderaten“ Islam tun all das nicht, weil sie es nicht tun können. Wissen sie doch, dass die „Islamisten“ den Koran weitaus besser kennen als der Rest der Muslime – und dass „Islamisten“ letztendlich genau das umsetzen wollen, was der Koran ihnen vorschreibt und was Mohammed ihnen einst selbst vorgelebt hat. Dass sie – um es auf den Punkt zu bringen – im Prinzip die Gläubigsten und Frömmsten innerhalb der islamischen umma, der Gemeinschaft aller Gläubigen sind.

    Die einzig real existierende Trennlinie zwischen Islam und Islamismus ist die in den Köpfen friedens- und harmoniesüchtiger Westler, die nicht glauben und fassen können, dass es unter den etablierten Weltreligionen eine Religion gibt, die aus dem Rahmen fällt und damit die so gefürchtete Ausnahme bildet. Sie haben einen derartigen Horror vor den Konsequenzen eines solchen Gedankens, dass sie ihre Augen vor der Realität krampfhaft verschlossen halten.
    Denn der Islam ist in Wirklichkeit ein theokratischer Totalitarismus mit schriftlich verfasstem Weltherrschaftsanspruch. Erst wenn die Welt – so der einhellige Glaube des Islam – vollkommen islamisch geworden ist, kann und wird ewiger Friede herrschen (dar a-Islam). Und wenn für das Erreichen dieses Endzustands blutiger Terror gegen die Ungläubigen dieser Welt nötig sein sollte, dann muss dieser Terror eben erfolgen – geschieht er doch zum Ziele eines ewigen Weltfriedens unter dem Banner des Islam. So steht es im Koran, so will es Mohammed, so will es der Islam: das oberste Ziel dieser „Friedensreligion“ ist die Herrschaft über die Welt.

    So furchtbar es für einen normalen Menschen ist, sich an diesen Gedanken zu gewöhnen – noch furchtbarer werden die Konsequenzen sein, es nicht zu tun. …

    „Islamismus“ und „Islam“ sind ein und dasselbe, unterschieden nur in ihrer Geschwindigkeit, mit der sie das Hauptziel ihrer Religion – die Weltherrschaft des Islam – anstreben. Der „Islamismus“ ist lediglich der radikalere, ungeduldigere Zwillingsbruder des „gemäßigten“ Islam und existiert bereits seit den mekkanischen Anfängen der Religion, etwa in Form der Auftragsmorde Mohammeds gegen seine Kritiker. Schon damals verstand es Mohammed meisterhaft, seine Umgebung zu täuschen und sich je nach Situation mal in friedlichem, mal in kriegerischem Gewand zu zeigen.

    Dieser theokratische Totalitarismus mit koranisch verfasstem Weltherrschaftsanspruch muss in der gleichen Entschiedenheit und dem gleichen unbeugsamen Willen bekämpft werden, mit dem sich Churchill der seinerzeit größten Bedrohung – Adolf Hitler und dem nationalsozialistischen Totalitarismus – entgegengestellt hat.“

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