Über das Wesen des Islam und seinen Einfluss auf seine Anhänger

Gastbeitrag von Norbert Lachner

Bad Godesberg 2010

Weil Mohammeds Botschaft sich als religiöse Offenbarung bezeichnet und daraus den Verpflichtungscharakter für ihre Anhänger bezieht, muss man den Islam unter theologischen Gesichtspunkten betrachten, einmal für sich und dann auch im Vergleich zu den Bibelinhalten. Es reicht nicht aus, den Religionsanspruch des Islam ohne Prüfung hinzunehmen und das gesamte, aus dem Islam begründete Handeln von Muslimen unter dem Vorzeichen der grundgesetzlichen Bekenntnisfreiheit unbesehen zu tolerieren. Nur durch eine Untersuchung der religiösen Lehren des Islam ist sein Einfluss auf die Muslime zu verstehen.

Mohammeds Botschaft entfaltet religiöse Lehren, deren Glaubhaftmachung erfordert, das Evangelium zu bestreiten

Atheisten wie auch viele Christen machen den Fehler, dass sie sich über den Religionsanspruch des Islam kein eigenes Urteil bilden und sich auf das Urteil der Islam-Anhänger verlassen. Aber die Muslime selbst bilden sich ja ebenso wenig ein Urteil über die religiöse Lehre Mohammeds, sie werden in aller Regel in den Islam hineingeboren und durch Erziehung und soziale Kontrolle in ihn hineingezwungen, durch religiöse Unterweisung in ihn hineinindoktriniert, und dürfen ihn zeitlebens nicht verlassen: Auf das Aufgeben des Islam steht für die Muslime theoretisch und oft auch praktisch die Todesstrafe. Daraus erklärt sich in der Hauptsache, dass der Islam heute rd. 1,3 Mrd. Anhänger zählt und somit als „Weltreligion“ gilt.

Muslime dürfen nicht über die geistigen Lehren Mohammeds nachdenken – das wird ihnen als große Sünde vorgestellt und würde ihnen Gewissensangst machen -, sie übernehmen also die ihnen vorgesetzten Lehren unbesehen ohne Verstandesprüfung. Die Führungen christlicher Kirchen haben der Einfachheit halber Jahrhunderte lang das Gleiche angestrebt. Obwohl ihnen seit der Aufklärung und Säkularisation die irdische Macht fehlt, ihre Glaubenssätze aufzuzwingen, mangelt es ihnen deshalb noch heute oft an einleuchtenden, Verstand und Gemüt befriedigenden Erklärungen ihrer Theologie. Die katholische Kirche erliegt bis heute der Versuchung zu einer Abkürzung in der Heiligung ihrer Anhänger dahingehend, dass sie die Glaubenslehren bis ins Kleinste festlegt und der Masse der Gläubigen zur Annahme auferlegt. Sie übersieht dabei, dass sie damit das Pferd vom Schwanz her aufzäumen will, indem sie meint, aus der Rechtgläubigkeit würde die rechte Praxis entstehen, also die christliche Gottes- und Nächstenliebe. Dabei ist es umgekehrt und wurde von Jesus auch so gelehrt, dass das Bemühen um Nächstenliebe am Anfang stehen muss und die Verbindung mit Gott herstellt und stärkt. Aus dieser Verbindung erwachsen erst Aufnahmebereitschaft und Verständnis für die religiöse Wahrheit sowie die Belehrung durch den Geist Gottes. Und davon hängt das Seelenheil ab, nicht von der gedankenlosen Übernahme der „richtigen“ theologischen Spitzfindigkeiten wie auch von der vorrangigen Praktizierung der jeweiligen kirchlichen Verordnungen.

Christliche Theologen und Geistliche haben zur Ergreifung ihres Berufes selbst die vorgesetzten Glaubenslehren übernommen und nutzen eigenes Nachdenken darüber zumeist in Richtung weiterer Verwässerung in Theorie und Praxis. An Gelegenheiten zur praktischen Nächstenliebe fehlt es ihnen eher als den Gläubigen, umso mehr käme es bei ihnen auf eine innige Gottesbeziehung an. Weil sie oft wenig über ihren Glauben nachdenken und inspiriert Antworten finden, mangelt es ihnen auch an der Überzeugtheit, an wahrheitsgemäßen Erklärungen und an Überzeugungskraft bei der Weitergabe ihres Glaubens. In dem Maße, wie sie ihre eigene Religion nicht selbst prüfen und nicht gut verstehen, durchschauen sie auch nicht andere religiöse Lehren und heißen sie ohne eigenes Urteil als „Weltreligionen“ gut.

Da der Islam sich als „abrahamitische“ monotheistische Religion präsentiert, müssen sich seine religiösen Inhalte an denen der biblischen Religionen messen lassen. Da zeigt sich, dass sie bereits mit dem Judentum und erst recht mit dem Christentum nicht einig gehen. Nichtreligiöse werden den Islam, insofern sie ihn als allumfassende Lebensordnung und politische Ideologie begreifen, mit den Verfassungsgrundsätzen westlicher Demokratien vergleichen und ebenfalls eine Unvereinbarkeit feststellen können. Dies kommt nicht von ungefähr, denn die westlichen Verfassungen stützen sich auf eine Reihe von christlichen Elementen und vertragen sich daher weitgehend mit dem jüdisch-christlichen Kulturerbe. Beispielsweise spiegelt sich die Gottesebenbildlichkeit des Menschen laut Bibel im hohen Stellenwert des Individuums in der Staats- und Gesellschaftsordnung sowie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Gleich, ob man das islamische System unter religiösem oder weltlichem Blickwinkel betrachtet, man findet es leicht im Widerspruch zu dem, was man als das Gute und Wahre ansieht.

In dem Versäumnis oder der Weigerung, die jeweiligen Glaubenslehren zu prüfen, akzeptieren insbesondere Glaubenslose, aber auch viele Christen alles als Religion, was eine Anzahl von Menschen gemeinschaftlich als subjektiven religiösen Glauben festhält und vorbringt. Religion ist aber nicht wertfrei, sondern ist wesensgemäß auf die Ethik, auf das sittlich Gute und Richtige im Erdenleben ausgerichtet, zielt außerdem sogar auf das individuelle Heil in einer unirdischen Weiterexistenz. Im Mittelpunkt von Religion steht somit die Existenz von Gut und Böse und ihre jeweilige Definition. Folglich können gemäß der religiösen Ebene den Menschen und auch den möglicherweise sonst noch unkörperlich existierenden, mit Selbstbewusstsein und freiem Willen ausgestatteten Wesen eher gute oder eher schlechte Absichten zugeschrieben werden. Somit können auch religiöse Lehren aus guten oder bösen Absichten heraus aufgestellt und verbreitet werden, und gute oder böse Ziele verfolgen und verwirklichen. In der Betrachtung von Glaubensinhalten darf die unterscheidende Prüfung nach dem Kriterium von Gut und Böse nicht unterbleiben. Eine rein formaljuristische Anerkennung jedes subjektiven religiösen Glaubenssystems genügt nicht.

Wie gesagt, akzeptieren auch Atheisten ohne eigenes Urteil den Islam als Weltreligion und treten aus Gründen der „Gerechtigkeit“ in Europa für seine Gleichbehandlung mit dem Christentum ein. Natürlich geht es ihnen nicht um Gerechtigkeit vor Gott, sondern rein irdisch um Gleichbehandlung für gleich welche Religionen, die sie ohnehin insgesamt für verkehrt, aber in der demokratischen Gesellschaft für irgendwie regelbedürftig wie andere Lebensäußerungen auch ansehen. In welchen anderen Bereichen propagieren und agieren Atheisten ohne eigenes Urteil? Sie behaupten doch, sich im Gegensatz zu den Gläubigen des Verstandes zu bedienen und halten sich viel auf ihre Rationalität zugute. Dabei können sie nicht einmal ihre eigene Existenz und das Bestehen der Welt und des Kosmos erklären. „Am Anfang war der Wasserstoff“ oder der „Urknall“ oder ähnlich lautet ihre Antwort. Aber woher kam der Wasserstoff oder wie kam es zum Urknall? Solche Grundsatzfragen der Existenz klammern sie von vorneherein aus und betrachten sich dabei als Musterbeispiele von Vernunftwesen, während sie doch offensichtlich solchen partiellen Denkblockaden unbewusst unterliegen und damit sich und anderen etwas vormachen. Sie reden über Religionen wie die Blinden von der Farbe, weil sie sich weigern, die Wahrheitskategorie in religiösen Lehren wahrzunehmen und auf ihren Wahrheitsanspruch einzugehen. Den verpflichtenden Charakter dieser Lehren für das Handeln der Gläubigen können sie deshalb ebenso wenig nachvollziehen. Zuletzt blenden sie auch die überirdische Dimension in den Glaubenssystemen aus, weil sie ihnen nichts sagt.

Hinsichtlich des Islam, um den es hier geht, muss man bei dem, was aus Hadithen und Biografie über Mohammeds Leben bekannt ist, zugeben, dass rein irdisch nicht Erklärbares, also Überirdisches im Spiel war. So erhielt der Verkünder des Islam durch Gabriel Nachricht von geheimen Anschlagsplänen seiner Gegner, und diese, die Mekkaner, mussten schließlich einsehen und zugeben, dass sie Mohammed nicht beseitigen und nicht besiegen konnten, weil eine geheimnisvolle Macht hinter ihm stand. Nur deshalb unterwarfen sich ihm schließlich die Bewohner Mekkas und nach ihnen alle übrigen Stämme der arabischen Halbinsel.

Gabriel, sagte nicht wörtlich, dass er ein Engel sei – sonst hätte er es wohl mit dem echten Erzengel Gabriel und den himmlischen Heerscharen zu tun bekommen –, aber hier wie bei vielen Aussagen im Koran umging er die unüberschreitbaren geistigen Grenzen, die ihm offenbar gesetzt waren, dadurch, dass er durch Unklarheit die erwünschte Botschaft dennoch suggerierte oder als Folgerung nahelegte, also dass er ein Engel Gottes oder dass die Auslöschung des christlichen Glaubens Allahs Wille sei.

Dass Mohammeds Führungsgeist Gabriel nicht der Erzengel gleichen Namens war, lässt schon die abgewandelte koranische Darstellung der beiden Engelserscheinungen in der Bibel vermuten, worin die Geburt von Johannes dem Täufer und von Jesus angekündigt wurden. Für diese Auffassung spricht auch, dass Gabriel Mohammed die Botschaften zwangsweise eingab, dessen Gegnern Schreckensvisionen einflößte und sie mit tödlichen Krankheiten belegte, als Mensch in Erscheinung trat und die Vernichtung der Juden in Medina anregte und einfädelte.

Bezüglich des Wahrheitsgehalts der religiösen Lehren mag sich der Mensch weigern, über sie nachzudenken, zu urteilen und zu befinden, wenn er nicht das überirdische Geschehen in Mohammeds Leben oder sogar die Existenz Gottes abstreitet. In intellektueller Unredlichkeit mag er den religiösen Anspruch des Islam ungeprüft bestätigen und den Glauben der Muslime für bare Münze nehmen. Dann mag er den Islam als wertvolle und vollgültige Religion, das heißt als Glauben an Gott und Befolgung seiner Gebote bewerten und von daher rechtfertigen, befürworten und unterstützen. Er mag sich darauf beschränken oder es als seine höchste Pflicht betrachten, sich dafür einzusetzen, dass dem Islam die verfassungsmäßige Bekenntnisfreiheit gewährleistet wird. Er glaubt damit, alles richtig gemacht und politisch korrekt gehandelt zu haben, auch wenn er das, wofür er im Hinblick auf den Islam eintreten zu müssen meint – die Bekenntnisfreiheit –, eben damit langfristig abschafft, und eines Tages von seinen Enkelkindern, weil sie unter der Scharia aufwachen, verwünscht wird.

Das Überirdische ausblenden und verleugnen, genügt also nicht. Es ausschließlich auf Gott zurückzuführen, ist jedoch ebenso falsch. Denn wenn die Existenz Gottes bejaht wird, kann man seine Lehren nicht beiseite lassen, muss also zunächst auf alle Fälle die Bibelinhalte zu Rate ziehen. Danach gibt es als geschaffene Wesen die Geister, die bei Gott blieben (Engel), und Geister, die sich gegen Gott erhoben und aus dem Himmel gestürzt wurden, das sind gefallene Engel, also Satan, Dämonen, Teufel, sowie Menschenseelen als deren Gefolgschaft. Der Islam selbst kennt den Satan als Feind Gottes und der Menschen, aber er täuscht über Satans Wirken hinweg und verharmlost es. Wenn Gott in die Überlegung einbezogen wird, dann muss auch sein Gegner und dessen Gefolge in Betracht gezogen werden. Dann ist auch die Überlegung unerlässlich, ob der Koran und das Handeln Mohammeds, worauf der Islam beruht, Gott zum Ursprung haben oder Gottes Gegner. Bei dem bis heute sittlich und geistig mangelhaften Zustand der Erdenmenschheit ist es nämlich nicht von vorneherein ausgeschlossen, dass ein religiöses Glaubenssystem, obwohl ihm eine große Menschenmasse anhängt, auf einer gigantischen Irreführung beruhen kann.

Wenn die Existenz Gottes und seines Gegners eingeräumt wird, sind auch der Gegensatz und die widerstreitenden Bestrebungen zu berücksichtigen, also der Kampf zwischen Gut und Böse, der sich auch in und zwischen den Menschen abspielt. Sofern man nicht die Bibel als unerheblich abtut, wie es den Muslimen gelehrt wird, sieht man aus der Erklärung des Neuen Testaments den Kreuzestod Jesu im Zentrum des Kampfes zwischen Gut und Böse. Dann wird zum Entscheidungskriterium bezüglich des Standpunkts und der Glaubwürdigkeit von Mohammeds Lehre, was letztere zu den christlichen Kernpunkten aussagt: Mohammeds Verkündigung bestreitet Jesu Kreuzestod genauso wie die Notwendigkeit einer Erlösung und die Erbsünde als deren Ursache. Der Islam bestreitet die biblische Lehre und verurteilt den Glauben daran als unvergebbare Sünde, welche die ewige Höllenstrafe nach sich zieht. Der Islam hält die Gläubigen davon ab, die Erlösung anzunehmen und das Seelenheil auf christlichem Wege zu gewinnen. Er hat deshalb nicht den biblischen Gott, sondern dessen Gegner zum Ursprung.

Vertreter christlicher Kirchen und Christen missverstehen den Islam oft als eine monotheistische Religion wie das Judentum und das Christentum, nur mit leichten Abweichungen oder Unvollkommenheiten. Die eingehende theologische Analyse erweist jedoch, dass der Islam in seinen religiösen Lehren die biblischen Lehren bestreitet und die biblischen Religionen bekämpft. Auch ohne Gottesglauben, von einem rein wissenschaftlichen Standpunkt aus und mit intellektueller Redlichkeit ausgestattet, muss sich der Mensch wegen der inhaltlichen Unvereinbarkeit der religiösen Lehren von Bibel und Koran entscheiden, welcher von beiden behaupteten Offenbarungsschriften er Glaubwürdigkeit zuerkennt und welcher nicht. Bei dieser Entscheidung über den Wahrheitsgehalt gibt es nur ein Entweder-Oder und nichts dazwischen, weil sich die jeweiligen Lehren – christliche Frohbotschaft und Verkündigung Mohammeds – gegenseitig ausschließen.

Wenn man nun den Islam einer vernunftgeleiteten kritischen Betrachtung unterzieht, zeigt sich: Er stellt ein Gottesbild, ein Sittengesetz und einen Heilsweg vor, der sich völlig von denen unterscheidet, die zuvor in der Bibel niedergelegt sind. Dabei beruht der Islam auf den zwangsweisen Eingebungen, welche ein einziger Mann von zweifelhaftem Lebenswandel während 23 Jahren erhielt. Demgegenüber besteht der Inhalt der Bibel unter anderem aus der Chronik von Ereignissen, welche über einen Zeitraum von 2000 Jahren jeweils bis zu Tausende und Zehntausende Menschen erlebten.

Der Islam behauptet, dass seine Lehre von dem einzigen wahren Schöpfergott stammt, von dem schon zuvor in der Bibel die Rede war. Dies würde bedeuten, dass dieser Gott sechshundert Jahre nach Jesus durch Mohammed eine Lehre verkünden und eine Religion gründen ließ, in welcher biblische Geschichten anders erzählt und ihres ursprünglichen Sinnes beraubt werden, in welcher eine andere Rechts- und Gemeinschaftsordnung, deren Gerechtigkeit nicht überzeugt, aufgestellt wird, in welcher eine andere Lebensordnung vorgeschrieben und ein anderer Heilsweg gewiesen werden. Das Wirken Jesu und seine heilsgeschichtliche Bedeutung im Neuen Testament wird nämlich im Islam ausgeblendet, ja sogar rückgängig gemacht, weil sich Mohammeds Botschaft als die endgültige vollkommene Religion bezeichnet, welche das Judentum und das Christentum berichtigt und aufhebt und zum angeblichen Glauben Abrahams zurückkehrt.

Ist es jedoch glaubhaft, dass Gott sein Wirken am Volk Israel und in Jesus revidiert und sich einen anderen Heilsweg überlegt hätte, oder dass er verschiedenen Völkern unterschiedliche, sogar konträre Heilswege anvertraut hätte, die dann zum gleichen Ziel führen sollten? Nein, es ist nicht glaubhaft, weil so etwas nicht mit der vollkommenen Weisheit, die man Gott zuschreiben muss, vereinbar wäre. Damit rückt die oben erwähnte Möglichkeit in Betracht, dass es sich beim Islam nicht um eine wahre Religion handelt, die von einer guten geistigen Quelle ausgeht und gute Absichten verfolgt und gute Wirkungen hervorbringt. Vielmehr begründet der Islam eine unwahre Pseudoreligion und dient den bösen Absichten und Zielen einer ungöttlichen und gottgegnerischen Quelle.

Wer immer sich veranlasst sieht, den Islam und seine Ausübung in besonderem Maß gutzuheißen, zu rechtfertigen, zu befürworten, gegen kritische Betrachtung in Schutz zu nehmen, zu unterstützen und zu fördern, muss sich also fragen lassen, welch seltsamem Gottesbild er damit das Wort redet, warum er in der religiösen Frage auf den Gebrauch seines Verstandes verzichtet und welchen Vorstellungen von Gut und Böse er anhängt. Wer immer die Botschaft Mohammeds, und das heißt: Gabriels, als Offenbarung Gottes bestätigt und ihre Umsetzung im Islam gutheißt und unterstützt, beteiligt sich an der darin bestehenden fortgesetzten Verkennung und Beleidung Gottes. Christen sollten in dieser Frage entweder schweigen oder die Wahrheit sagen, was allerdings voraussetzt, dass sie die Wahrheit erkannt haben. Wer aber, wenn nicht sie, sollte sich um die Wahrheit in Religionsfragen bemühen?

Interreligiöser „Dialüg“ und politische Mitwirkung als Mittel zur islamischen Weltherrschaft:

Einen aufrichtigen Dialog mit anderen Religionen verbietet der Islam und bezeichnet ihn als Unsinn, da er doch selbst die alleinige Wahrheit innehabe. Vielmehr geben sich die zugewanderten Muslime der machtlosen Minderheitenposition entsprechend – wie Mohammed anfangs in Mekka – anpassungs- und dialogbereit, gemäßigt und friedlich. Der bewaffnete Dschihad ist demgegenüber lediglich ein anderes Mittel zur Erreichung des allgemeinen Zieles der Weltherrschaft des Islam.

Wenn Muslime in politischen Parteien mitwirken, sich als Abgeordnete wählen lassen und ein politisches Mandat übernehmen, stellt sich noch stärker als bei der Einbürgerung die Frage nach der Verfassungstreue, die sie als Anhänger des Islam aufbringen können. Wenn Muslime sich in einer C-Partei engagieren, kommt noch die Frage nach den Unterschieden und möglichen Gemeinsamkeiten zwischen den Religionen Christentum und Islam hinzu, oder zumindest hinsichtlich der jeweiligen aus ihnen erwachsenen Leitbilder und Handlungsprinzipien. Politiker gleich welcher Parteien meinen offenbar, dass die Muslime trotz ihrer anderen Religion zum selben Menschenbild kommen wie der christlich geprägte Westen. Dem ist aber nicht so. Die Unterschiede zwischen Christentum und Islam wirken sich vor dem Hintergrund widerstreitender, unvereinbarer religiöser Lehren auf die Bereiche Menschenwürde, Gleichberechtigung der Geschlechter, Gleichheit vor dem Gesetz, Staatsidee usw. aus.

Die religiösen Lehren des Islam sind in sich unglaubhaft, abstrus, unklar, widersprüchlich, mit einem widerlegbaren Anspruch einer „abrahamitischen“ Religion und der Berichtigung der Bibel behaftet. Sie ergeben eine ungültige Theologie, verhelfen jedoch dem totalitären islamischen System durch die Maskierung als Religion zu höherer Wirksamkeit der Indoktrination und der gewalttätigen Ausbreitung sowie heute in Europa zur unberechtigten Ausnutzung des Rechts auf Bekenntnisfreiheit. Das Grundrecht auf Bekenntnisfreiheit und freie Religionsausübung fügt sich lediglich in die anderen Grundrechte ein, es rechtfertigt niemals, dass Muslime hierzulande unter dem Etikett „Religion“ deren verfassungs-, menschenrechts- und völkerrechtswidrigen Ziele unter anderem des islamischen Gottesstaates und der islamischen Weltherrschaft verfolgen. Und die unernste, liberale Glaubensauffassung der meisten, nur noch formal christlichen einheimischen Bewohner Europas kann man nicht auf die Mehrheit der muslimischen Migranten übertragen. Auch das ist eine häufige Illusion der politischen Führung. Denn die muslimische Gläubigkeit erschöpft sich nicht in privater Frömmigkeit, sondern umfasst ebenso Wunschvorstellungen von Gesellschaft und Staat, ja eine vollständige geschlossene Weltanschauung.

Wegen des Verbots des Nachdenkens über Offenbarungsinhalte können Muslime gar nicht zu einer eigenen, auf tiefem Verstehen gründenden Überzeugung von der Richtigkeit ihrer „Religion“ gelangen. Aber auch bei noch so viel Nachsinnen lässt sich Gabriels Botschaft gar nicht in eine schlüssige Lehre verwandeln, weil sie unheilbar – und sicherlich absichtlich – unklar und widersprüchlich bleibt, ja an sich nichts als ein unlösbares Rätsel ist. Umso wichtiger ist dem Muslimen die Gemeinschaft der Islam-Gläubigen (Umma), denn an der offensichtlichen Gläubigkeit der anderen richtet er sich selbst empor. Nicht umsonst kann gerade im Islam die Frömmigkeit leicht am äußeren Handeln abgelesen werden, an der Erfüllung der Gebets- und Fastenpflicht. Jeder praktiziert äußerlich, um der sozialen Kontrolle zu genügen, und zeigt sich dadurch als gläubig, und wird durch das Beispiel der anderen und die gemeinschaftliche Ausübung wiederum selbst in seinem Glauben bestärkt und gekräftigt, ohne jemals eine eigene innere Überzeugung zu gewinnen. Die Gläubigkeit bleibt sozial vermittelt.

Insbesondere in der Diaspora, als Migranten in Europa, bekämpfen Muslime ihre Unsicherheit, die aus mangelnder sozial einheitlicher religiöser Erfahrung und aus der unvermeidlichen allgegenwärtigen Wahrnehmung der Anders- und Ungläubigen erwächst, mit Bekräftigung und gegenseitigem Mutmachen, so wie Kinder im Dunkeln pfeifen, um ihre Angst zu überspielen. Allein oder gemeinschaftlich beschwören sie die baldige Übermacht über die Nichtmuslime und die schließliche Weltherrschaft des Islam, bauen sich an der ewigen Verdammnis der Anderen auf, beginnen sie zu verurteilen und zu bedrohen, trösten sich über die einstweilige Machtlosigkeit und Demütigung ihres Herrschaftsanspruchs mit der Vorstellung der baldigen Revanche hinweg. Den einheimischen Nichtmuslimen in Europa erscheint dies zwangsläufig oft als unverständlich, ja als Ausdruck eines zwanghaften Wahnsystems.

Infolge ihrer Indoktrination leben die Muslime in einer Verfassung der ständigen Projektion ihrer aus Ungewissheit befürchteten Fehlerhaftigkeit auf die „Anders-„ und „Ungläubigen“. Die im Koran häufig vorkommende Kritik an den Nichtmuslimen trifft in größtem Umfang auf die Muslime selbst zu (vgl. beispielsweise die Koranverse 2;171, 6;116, 9;67, 10;100, 26;99, 36;62, 71;27; im Internet zu finden unter „de.knowquran.org“; Vorschläge für die Stichwortsuche: rechtgeleitet/rechtleiten/leitet, irre/Irre, Verlierer/Verlierende, Ungläubige, Ungerechte, Heuchler, Frevler, (keinen) Verstand/verstandeslos, Unheil (stiften)).

Viele Kirchenvertreter ersetzen offensichtlich wirkliche Islam-Kenntnisse durch ein Idealbild von der „Bruder-Religion“, an dem sie zäh festhalten. Aus ihrem Handeln ist kein Wissen zu ersehen von der ungültigen Theologie des Islam, von seiner christentumsfeindlichen Stoßrichtung, von seinem Ziel der Weltherrschaft und seinen verschiedenen Mitteln, dieses Ziel zu erreichen, und von den verdeckten fundamental-islamischen Umtrieben vieler muslimischer Vereinigungen hierzulande. Die meisten kirchlichen Offiziellen, und von ihnen unterwiesen die Standardchristen, halten den Islam für das, was ihnen im offiziellen „Dialüg“ präsentiert wird, sie nehmen den Diaspora-Islam für den ganzen und einzig existierenden Islam und meinen somit, er sei friedlich und tolerant. Im Zuge dessen schließen sie sich bereitwillig der von Nichtmuslimen konstruierten Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus an, einer auf Unkenntnis beruhenden oberflächlichen Erklärung des islamisch begründeten Terrorismus. Den Muslimen selbst ist diese Unterscheidung fremd und unerwünscht, da nicht islamgemäß. Sie bestätigen sie allenfalls im Zuge der Täuschung, um das Image von der Friedlichkeit des Islam zu fördern. Viele Muslime kennen aber auch ihren Glauben so wenig und praktizieren ihn auf so gewöhnliche Art, dass sie nicht wissen, dass erst der Dschihadkämpfer die Erwartungen Allahs völlig erfüllt und die Belohnung im Paradies mit hundertprozentiger Sicherheit und im Vollmaß erlangt.

Außerdem wollen die Kirchen lieber dem Islam die gleichen Rechte und Vorrechte, die sie selbst besitzen, zuschanzen, als dass sie ihnen selbst gemeinsam mit dem Islam beschnitten würden. Sie teilen gern mit dem Islam die Pfründe und Einflussgebiete, zugunsten eines oberflächlich guten Einvernehmens halten sie sich mit der Missionierung unter Muslimen zurück. Sie suchen in den Muslimen Verbündete im Kampf gegen den Sittenverfall und um die Bewahrung der Religionsprivilegien. Bei alldem glauben die Kirchenleute offenbar auch, dass das Auftreten der muslimischen Migranten in der Gesellschaft immer so bleibt wie jetzt. Weil sie ja die verschiedenen Taktiken des Islam nicht durchschauen – indem sie ihn für bloße Religion halten –, sind sie blind und taub für die Wahrscheinlichkeit, dass die unzweifelhaft wachsende Quantität der Muslime im Land irgendwann in eine konträre Qualität ihres Auftretens umschlagen dürfte. Aus einer Minderheit wird über einen einflussreichen Bevölkerungsteil eine herrschende Mehrheit. Beispiele für eine solche Vereinnahmung und Umdrehung von Ortschaften und Stadtvierteln sind in Europa und in den USA schon zur Genüge bekannt. Aber die Führungseliten in der Politik und den Kirchen unterlassen es, erkennbare Schlussfolgerungen daraus zu ziehen, und die Medienmehrheit dient sich den Führungseliten an im Bestreben, auf der Seite der Mächtigen und der voraussichtlichen Gewinner zu stehen.

Mehr noch als Christen haben Atheisten aufgrund ihres Desinteresses für die Glaubensinhalte keinen Blick dafür, dass die gesellschaftliche Entwicklung bezüglich der schlecht integrierten muslimischen Minderheit nach einer kontinuierlichen Verschärfung auch einmal schlagartig kippen kann. Allen diesen fantasielosen Abwieglern gegenüber der Islamisierungsgefahr fehlt der langfristige Blick in die Zukunft, sie denken nicht an übermorgen, nicht an die Enkelgeneration. Politiker retten sich gewöhnlich bis zur nächsten Wahl, Kirchenvertreter benehmen sich wie Politiker und vernachlässigen ihren Glauben, manche Geistliche verwässern ihre Glaubensauffassung dermaßen, dass sie eher als Sozialarbeiter und Event-Veranstalter denn als Seelsorger agieren. Christen leben fehlgeleitet, uninformiert und unkritisch dahin, und Glaubenslose sind mit Blindheit hinsichtlich religiöser und pseudoreligiöser Lehren geschlagen.

Werden die zugewanderten Muslime in Europa mit ihrer Zukunftsvision Recht behalten, werden sie in ihren Bemühungen, die Herrschaft zu erringen, Erfolg haben? Nach irdischen Maßstäben zu urteilen besteht in Anbetracht der derzeitigen Lage und Entwicklung eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür. Die politische Führung scheint seit langem und weiterhin unfähig oder unwillig, die Gefahr der Islamisierung Europas zu erkennen und ihr zu begegnen. Den Christen bleibt jedoch noch das Vertrauen auf die göttliche Allmacht. Auch wenn es nur noch wenige wahre, treue und eifrige Christen im Westen geben mag, deren Schutz sich Gott angelegen sein lassen dürfte, eine Weltherrschaft des Islam, welche die Christenheit weltweit blutig verfolgen und dezimieren würde, wird Gott nicht zulassen. Einem wesentlichen Schritt dahin, wie ihn die vollständige Umwandlung Europas durch eine muslimische Bevölkerungsmehrheit infolge des „Geburtendschihads“ darstellen würde, wird Gott ebenfalls einen Riegel vorschieben. Wie, das bleibt in seinem Ratschluss verborgen. Vermuten kann man jedoch bereits Einiges, sowohl irdische als auch überirdische Mittel. Biblische Beispiele könnten sich in globalem Maßstab wiederholen in der Art von 2. Mose 12;12,13 oder genauer Hesekiel 9;4-9. Gott ist noch immer allmächtig und lenkt das Geschehen und ist ein Herr auch über seinen Widersacher, aber immer entsprechend seiner Weisheit und Liebe. Nachdem aber die angestammten Europäer ihren Glauben in so großem Ausmaß vernachlässigen, können sie nicht erwarten, dass sie bei der anstehenden Reinigung der Erde vom Bösen völlig verschont bleiben und nicht schwer in Mitleidenschaft gezogen werden. Spätestens bei einem übernatürlichen Eingriff Gottes werden aber auch die Muslime merken, dass es einen Gott gibt, der eben nicht ihr Allah ist und nicht nach den Lehren Gabriels handelt.

Wer nicht dem Christentum anhängt, kann diese christlichen Zukunftserwartungen als genauso wahnhaft und irreal betrachten wie diejenigen der fundamentalistischen Muslime. Zu den Eigenheiten religiöser Lehren gehört nun einmal, dass sie Glaubenssache sind, was wiederum auf das Eingangsthema zurückweist, welche Botschaft glaubwürdiger erscheint: die der Bibel oder die des Korans. Um diese Frage kommt ein bewusst lebender und reflektierender Europäer heutzutage angesichts der schleichenden Islamisierung nicht mehr herum.

Norbert Lachner, Stralsund  02.05.2011

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12 Antworten zu Über das Wesen des Islam und seinen Einfluss auf seine Anhänger

  1. Adolf Breitmeier schreibt:

    Bist du Gottes Sohn, so hilf dir selbst! Herr Lachner ist fromm, ich bin es nicht, deshalb denke ich, ein Erhalt unserer Kultur geht nur über Selbsthilfe. Und : Gott hilft dem Tüchtigen. Ich (74) werde es nicht mehr erleben, aber es wird zum Bürgerkrieg kommen, wenn ,,wir“ nicht eine vernünftige Grundlage des Zusammenlebens finden. Vielleicht haben die Malediven und Saudi Arabien recht: Im Land gibt es nur eine Sorte Religion, da gibt es keine Spannungen, denkt man. Denn nach dem Bürgerkrieg gibt es sowieso nur noch eine, entweder eine radikale, die alles im Leben regelt, oder eine tolerante, die Freiheit und Entwicklung läßt. Zumeist gewinnen die Radikalen, leider, bei den Toleranten gibt es zu viele Gutmenschen.

  2. Pingback: Blog » Blog Archive » Islam - Ideologie des Unglaubens

  3. Hagen Schulz schreibt:

    Die Mühe, demagogische Ideologien zu interpretieren, ist ehrenvoll und anerkennenswert. Doch wiederholt in diesem Zusammenhang auf hilfreiche Lehrsätze in der kath. Kirche (man nennt sie auch Dogmen) negativ hinzuweisen, ist naiv laienhaft, denn wer sich ernsthaft mit Dogmen befaßt, erkennt automatisch, daß in jedem Dogma nur das ausdrücklich festgeschrieben ist, was in den Schriften der Zeugen von Christi Leben und Wirken geschrieben steht. Kann und soll man darüber demokratisch entscheiden können?

  4. Alwin Häle schreibt:

    Alles schön und gut und fast richtig. Meine Kurzfassung über den Islam.

    Der Islam ist keine Religion. Eine Lehre die dazu aufruft Menschen zu diskriminieren, zu verfolgen, ja zu ermorden kann niemals in die Kategorie Religion eingestuft werden. Dann könnte man auch Nationalsozialismus und Kommunismus unter Religion verkaufen.

    Ein Allah der dazu aufruft Menschen zu diskriminieren, zu verfolgen, ja zu ermorden kann niemals ein göttliches Wesen sein, nein nur das Gegenteil.

    Der Islam ist keine Religion auch wenn Mohammed seine ganzen tagespolitisch bedingten Grausamkeiten in ein paar Geschichtchen des Alten Testaments verpackt hat.

    Der Islam ist keine Religion und gehört genau so wie die Wiederbetätigung gesetzlich verboten.

    Punkt und Amen!

    • Mareike Breckwoldt schreibt:

      Herr Häle, haben Sie sich mal mit dem Islam beschäftigt? Seien Sie ehrlich!
      Für solche Leute, wie Sie, die mediengesteuert sind, fange ich auch ganz von vorne an!

      Der Begriff ‚Islam‘
      Islam= Gottergebenheit, Hingabe an Gott
      Abgeleitet ist das Wort vom IV. Stamm der Wortwurzel ‚S(a)L(a)M‘ (سلام‎ ), was ‚heil, unversehrt, ganz, vollständig, sicher, frei sein‘ bedeutet. Nach Aussage des Koran, hat der Prophet Muhammed KEINE neuartige Religion gebracht (1), sondern vielmehr die Urreligion der Menschheit wieder BELEBT (2). Adam wird dabei als erster in der Reihe der Propheten angesehen.

      (1) ‚Sprich: <>‘ (46:10)
      (2) ‚Er (Gott) hat euch in der Religion das vorgeschrieben, was er Noah zum Vermächtnis gegeben hat und was wir dir (Muhammed) offenbart haben, und was wir Abraham, Mose und Jesus zum Vermächtnis gegeben haben. Nämlich , bleibt standhaft in der Religion, und seid nicht gespalten darin.‘ (42:14)

      Wörter wie SaLaM (Unversehrtheit, Friede, Sicherheit) und MuSLiM (der sich Gott Hingebende, Dienende) sind mit dem Wort iSLaM verwandt, da sie aus der gleichen Wortwurzel gebildet werden.

      Der Koran beschreibt Muhammed (s.a.w.), den Gesandten Allahs, als eine ‚Barmherzigkeit für ALLE Welt‘, als Vorbild für alle Lebenslagen, als jemanden, der sich um das Schicksal der MENSCHEIT sorgte und als einen Menschen, der in seinem Leben die Ergebenheit zu Allah vorlebte und zu ihr aufrief. Im Koran heißt es: „Und Wir entsandten dich fürwahr als eine Barmherzigkeit für ALLE Welt.“ (al-Anbiya, 107).
      Der Islam verabscheut Diskriminierungen, da er für DIE Menschheit; allen Völkern, Nationen und Kulturen geoffenbart wurde.
      ‚Wahrlich, die Religion bei Gott ist die Gottergebenheit (Islam)(3:20)

      Wir sind Muslime, nicht ‚Mohammedaner‘
      Es wird jedoch von manchen Nichtmuslimen dieser Begriffbenutzt. Dieser Begriff ist eine vom Namen des Propheten Muhammed abgeleitete Bezeichnung für Muslime, die sich im 19. Jhr. durchgesetzt hat. Von Muslime werden all die europäischen Begriffe abgelehnt. Vor allem aus dem Grund, weil wir NICHT Anhänger Muhammeds sind, sondern des ISLAM, wobei Muhammed nicht der erste oder einzige Prophet ist, an den wir glauben. Er ist also nicht der Begründer des Islam, sondern sein VOLLENDER.

      Der Koran
      Koran (auch Kalam Allah – Wort Gottes) bedeutet ‚Lesung, das Vorgetragene‘. Er ist in arabischer Sprache geoffenbart und gilt als das authentische Wort Gottes. Er ist dem Propheten Muhammed ab 610 n. Chr. in einem Zeitraum von 23 Jahren offenbart worden. Das inhaltliche Hauptgewicht des Offenbarungstextes (über 90%) liegt auf:
      -Aufbau und Regeln der Gemeinschaft (ethische Werte);
      -Gott und Seinen Eigenschaften;
      -Propheten und historischen Gestalten;
      -früheren heiligen Schriften und Offenbarungen sowie der gesamten Schöpfung: Welt, Himmel, Erde, Mitgeschöpfe, Naturerscheinungen, metaphysischen Wesenheiten wie Engel, Ginn u.a.;
      -vergangene Völkern und ihrer Geschichte.
      Somit ist der Koran kein ‚Gesetzbuch‘, wie das von manchen Nichtmuslimen behauptet wird. Denn nur in weit geringerem Maße (ca. 6%) enthält der Koran Vorschriften (Gebote und Verbote). Die Zehn Gebote sind auch im Koran enthalten.

      So jetzt zu deinen Missverständnissen:
      Heiliger Krieg
      Ein ‚Heiliger Krieg‘ ist ein aus der christlichen Geschichte stammender Begriff und ist dem Islam fremd. (Speziell die Kreuzzüge, die von Papst Urban II. 1196 zu Befreiung des Heiligen Landes ausgerufen wurden, haben diesen Begriff geprägt.) KEIN KRIEG KEIN HEILIG SEIN! In arabisch würde man zu so einem Krieg ‚Harb Qudsi‘ sagen, wobei dieser Begriff keine Verwandtschaft mit dem Begriff Gihad (türk. Cihad) hat. Der Begriff Gihad hat in seiner Wortwurzel die Bedeutung von ’sich bemühen, sich anstrengen, streben, kämpfen‘ und wird im Deutschen oft falsch als ‚Heiliger Krieg‘ wiedergegeben. Diese falsche Bezeichnung basiert auf dem europ. Verständnis von Gihad, wobei Gihad im islamrechtlichen Sinne kein räumlich und/oder zeitlich begrenztes kriegerisches Unternehmen im Namen des Islam bezeichnet, so wie es im Christentum in der Zeit der Kreuzzüge der Fall war. Die Formulierung persönlicher ‚Einsatz‘ oder ‚Kampf‘, und zwar ‚für die Sache Gottes‘ oder ‚Mühe aufwenden auf dem Wege Gottes mit personellen und materiellen Opfern‘ trifft eher zu, wobei jede Form von ‚Anstrengung‘, also auch die Pilgerfahrt nach Mekka und das rituelle Gebet als Gihad gilt.

      Fundanmentalismus
      Auch der ‚Fundamentalismus‘ ist ein aus der christlichen Kulturgeschichte stammender Begriff (eine Ende des 19. Jhr. entstandene Bewegung der amerikanischen Protestantismus zu Abwehr der Liberalismus.). Dieser wird heute jedoch mit einem Atemzug mit Islam genannt, ist der islamischen Lehren jedoch fremd. Ein Synonym dazu ist der ‚Islamismus‘. Unter diesen Begriffen werden all jene zusammengefasst, die auf irgendeine Art und Weise, allen unislamischen Einflüssen gegenüber kritisch stehen. Der Islam lehnt jede Form des Extremismus ab und lässt ‚Gewalt‘ NUR als Mittel der Verteidigung zu. (Sich selbst zu töten ist im Islam verboten, und auch andere zu töten ist nicht erlaubt, es sei denn, es geht um Leben und Tod.)

      -Was ist Islam? Einführung in die Religion der Muslime von Ali Özgür Özdil- sollten Sie vielleicht mal durchlesen.

      -Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.
      -Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will.
      -Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht sicher.
      Alebert Einstein

      • Helmut Zott schreibt:

        Da schon an der Wurzel des Islams die Forderung erhoben wird, dass alle Menschen im Auftrage Allahs, in welchen Ländern sie auch leben und welcher Religion sie auch angehören mögen, Muslime werden müssen, ist der permanente religiöse Krieg zur Unterwerfung Andersdenkender unter das Gesetz Allahs ein Wesenszug des Islams. Wir erfahren folgerichtig aus dem Koran, dass den Muslimen der Kampf gegen den Unglauben von Allah anbefohlen ist, sowohl der mit der Waffe in der Hand, was durch das arabische Wort „qital“ ausgedrückt wird, als auch der mit einem Gesamteinsatz von Zeit, Kraft, Geld und Leben für die Sache Allahs, was der arabische Terminus „djihad“ ausdrückt. Zweifellos ist der Koran, der für gläubige Muslime die göttliche unbezweifelbare Wahrheit enthält und von ihnen absoluten Gehorsam fordert, die Ursache des radikalen Islams und des islamischen Terrorismus. „Der Kampf mit der Waffe (qital) ist für euch (Muslime) vorgeschrieben, obwohl er euch zuwider ist“, lesen wir im 216. Vers der 2.Sure. Es sind zweifellos fromme Muslime, die das „göttliche Wort“, so wie es gemeint ist, in diesem Punkte streng befolgen und im Auftrage Allahs töten. „Sie (die Gläubigen) sollen kämpfen in Allahs Weg und töten und getötet werden“ (9; 111 nach Max Henning). Andererseits ist Mohammed, der nicht nur Auftragsmorde erteilt hat, sondern auch im Jahre 627 n. Chr. siebenhundert jüdische Männer vom Stamm der Quraiza enthaupten ließ und ihre Frauen mitsamt den Kindern versklavte, das Leitbild und Vorbild der Terroristen.
        Der Djihad nach außen um den islamischen Machtbereich zu erweitern und der Djihad nach innen um die Macht zu erhalten, oder die Machthaber zu beseitigen, die sich weigern, nach den Regeln der Scharia zu regieren, sind beide untrennbar verknüpft mit Krieg, Gewalt und Intoleranz. Der Islam kann von seinem Grundverständnis her nicht tolerant gegenüber Ungläubigen sein. Das darwinistische Islamgesetz, nach dem die Selektion auch im inneren Djihad um die Macht nur den Stärksten überleben lässt, erlaubt keine Toleranz oder Schwäche. Alle meist gebetsmühlenartig wiederholten „Beweise“ für die Toleranz des Islams, halten einer Überprüfung und historischen Faktenanalyse nicht stand. „In keiner Phase ihrer Geschichte jedoch, und dies gilt es festzuhalten, waren die Muslime in der Lage, den Dominanzzwang des Islam zu durchbrechen und den Dhimmis Lebensbedingungen ohne Repressalien zuzugestehen“ (Hans-Peter Raddatz: „Von Allah zum Terror?“; S.70).

  5. Matthäus schreibt:

    Darf ich mal eine persönliche Frage stellen, Herr Lachner?

    Gehen Sie regelmäßig in die Kirche?

    Gruß
    MT

  6. Ben Ephraim schreibt:

    vielen Dank, sehr guter Text. Es wird meistens verkannt dass es eine Glaubensfront gibt, bzw. dass die Muslime mit säkularen Argumenten nicht errreichbar sind.

    Zu Ihrer Äußerung über die Säkularität des Islam: „……von seiner christentumsfeindlichen Stoßrichtung, von seinem Ziel der Weltherrschaft und seinen verschiedenen Mitteln, dieses Ziel zu erreichen…“
    Dem stimme ich stark zu, möchte hier noch den folgenden Zeugen aus der „Brit Chadaschah“ (Neues Testament) als Erklärungsmodell hinzufügen:
    „Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest. (Mt 4,8f)“
    Dies gibt zu denken, kann es sein, dass Muhammed der gleichen Versuchung ausgesetzt war (und erlag)?

  7. bording schreibt:

    Der Islam selbst kennt den Satan als Feind Gottes und der Menschen, schreibt Herr Lachner! – Aber was ist Satan überhaupt?
    Und wie kann man sich dagegen schützen?? Satan beginnt da, wo man einen anderen Menschen verletze, hintergehe, belüge, betrüge, verfolge, bekämpfe, töte……..dass sind satanische Handlungen.

    Diese Kriterien sind aber Bestandteil des Islamischen Glaubens, bedingt durch die politische Machtbestrebung die Welt beherrschen – besitzen zu wollen.

    Jesus aber sagt, „MEIN REICH IST NICHT VON DIESER WELT“
    Der Religion fällt allein die Aufgabe zu, den einzelnen Menschen zu Gott zu führen,
    mit den Grundlagen, der Moral, Ethik, und gelebte Tugenden.

    Islamische Inhalt, sind aber, – Eroberung und Unterwerfung der Welt – mit allen damit verbundenen Gräultaten!

    Der religiöse Aspeckt im ISLAM soll nur Harmlosigkeit signalisieren, aber in Wircklichkeit betreibt der Islam das GESCHÄFT des SATANS bis hien zur erzwungenen Selbstaufgabe des einzelnen Menschen…Kein freier Wille sollte dies versucht werden, so wird der Verstand vom übrigen Rupf gewaltsam getrennt..Kopfabschlagen ist eine beliebte Vorgehensweise……bei den Muslimen

    gr.bording

  8. Pingback: Über das Wesen des Islam und seinen Einfluss auf seine Anhänger « Mission Europa Netzwerk Karl Martell

  9. Carsten Neumann schreibt:

    Der Autor, Norbert Lachner, nutzt Islamkritik vordergründig, um gegen alle Nicht-Christen zu polemisieren.

    Wobei offen bleibt, was der Autor letztich anstrebt. Will er an die Stelle einer (drohenden) islamischen Theokratie lediglich eine christliche Theokratie setzen? Die Geschichte lehrt uns, dass das Christentum keine Gewähr dafür bietet, humaner oder rationaler zu sein als der Islam (Savonarola, Hexenverbrennungen etc.).

    Das Konzept von Demokratie und Menschenrechten wurde im 18. und 19. Jahrhundert durch die rationale Aufklärung gegen den Widerstand der katholischen Kirche, aber auch protestantischer Staatskirchen, erkämpft.

    Demokratie und Menschenrechte können nur durch einen rationalistischen und laizistischen Staat garantiert werden, in dem auch die christlichen Konfessionen dem privaten Bereich zugeordnet sind und keine Privilegien beanspruchen dürfen. Religionsausübung kann nur insoweit statthaft sein, wie sie sich nicht gegen Menschenrechte richtet und die staatliche Souveränität, insbesondere im Bereich der Gesetzgebung, respektiert.

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