Bat Ye’or: Kommentar zu Geert Wilders Freispruch

Von Bat Ye’or

EUSSR

Übersetzung von Liz/EuropeNews

 

Original: On Geert Wilders’s Acquittal, Hudson New York

Der Freispruch von Geert Wilders hat eine tiefere Bedeutung für die Zukunft Europas als es auf den ersten Blick aussieht. Geert Wilders sagte es so: Es ist ein Sieg für die Wahrheit. Aber welche Bedeutung hat die Wahrheit in der internationalen Politik?

Erkennen wir nicht, dass in Eurabia die Worte ‚Gerechtigkeit und Frieden‘ Zerrbilder für die Unterwerfung unter Ungerechtigkeit und Terrorismus sind? Hier muss man das ausgedehnte Spinnennetz an Lügen kennen, das sich auf jeder politischen und kulturellen Ebene in Eurabia erstreckt, um die koperni- kanische Revolution zu verstehen, die durch Geert Wilders erreicht wurde.

Ein Sieg, der von einem einzigen unbewaffneten Mann errungen wurde, der ständig mit dem Tod bedroht wird und dessen einzige Verteidigung seine mutige und unbändige Hingabe ist die Wahrheit auszusprechen. Eine Wahrheit, die von dem gesamten eurabischen länderübergreifenden und internationalen System begraben wurde, das in den 70er Jahren geschaffen wurde.

Ein den Europäern aufgezwungenes System, durch die Kontrolle von Netzwerken, ausgehend von der Europäischen Kommission, deren Herrscher niemand anders sind als die politischen Führer der europäischen Regierungen.

Die EU, ein Mastodon mit kafkaesker Struktur, das astronomische Summen verschlingt, versetzt die Europäischen Führer in die Lage eine autoritäre Politik umzusetzen, die sich dem Bewusstsein der Bürger entzieht.

Durch den Wettstreit um Macht, Ehrgeiz, Ideologie, bilden die Eurokraten einen Gegensatz zu jenen, die sie herablassend „Rassisten, Populisten, fremdenfeindlich“ nennen, Gegner ihrer globalistischen, islamophilen Ideologie.

Und doch ist es mehr als die übliche Politik, die hinter diesem Konflikt steckt. Dort liegt das was Wilders benennt: die Wahrheit, ein menschliches moralisches Element.

Um diese gewaltige Revolution zu verstehen, die von Geert Wilders erreicht wurde muss man begreifen, dass der Grundstein des eurabischen Geistes aus zwei Grundprinzipien besteht, die in Artikel 22 der Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam ausgeführt werden.

a. Jeder soll das Recht haben seine Meinung frei zu äußern in solch einer Weise, dass dies nicht im Gegensatz zu den Prinzipien der Scharia steht.

b. Jeder soll das Recht haben dafür einzutreten was richtig ist und zu verbreiten was gut ist, und vor jenen Dingen zu warnen die falsch und schlecht sind, nach den Normen der islamischen Scharia.

Während Europa behauptet, dass es die Menschenrechte verteidigen würde, hat es tatsächlich diese Prinzipien übernommen und befolgt das fundamentale Gesetz der Dhimmitude: Es ist den Dhimmis unter Todesstrafe verboten Ideen zu verbreiten, die man als feindlich gegenüber dem Islam ansehen kann.

Qadi ‚Iyad (d. 1149), der berühmte andalusische Imam, ein erfolgreicher Schriftsteller und Lehrer, beschrieb ausführlich die Blasphemie. Sie besteht darin, Mohammed zu verfluchen, ihn zu beschuldigen oder ihm Unvollkommenheit vorzuwerfen, oder seiner Religion, sei es in Form von Flüchen, Verachtung oder der Herabsetzung oder dem Schlechtmachen seiner Person.

Er setzte fest, dass jeder Jude oder Christ, der den Propheten beschimpfte, geköpft oder verbrannt werden sollte, wenn er nicht konvertiert. Unter dem Druck der Organisation der Islamischen Konferenz hat Eurabia diese Blasphemiegesetze übernommen.

Diese Dhimmi Haltung, die sich unter den europäischen Intellektuellen, Politikern und dem Klerus entwickelt hat, verlangt von der westlichen Bevölkerung sich an das Eine grundlegende Gesetz der Dhimmitude zu halten: Das ausgesprochene Verbot für Christen und Juden die islamische Geschichte und Doktrin zu kritisieren.

Dies bedeutet, dass das Schariarecht den Europäern von ihren eigenen Dhimmiführern in ihrem Bestreben eine Brücke zum Islam zu bauen, aufgezwungen wurde . Kein Wunder, dass seit den 70er Jahren die Eurokraten jede Kritik am Djihad zensieren und Israels Recht beschuldigen aggressiv zu wirken, Kriege zu beginnen terroristisch zu sein.

Das Verleugnen des gegenwärtigen djihadistischen Trends durch Europa, seine Einhaltung der Schariagesetze indem man die eigenen Bürger anklagt und bestraft, weil sie diese kritisieren, das bildete den Grundstoff für Wilders Prozess. Indem er dies offengelegt hat, hat er die Politik der EU gestürzt.

In seinem gewaltigen Sieg für die Wahrheit steht Wilders nicht alleine. Viele haben ihre Positionen und Reputation geopfert, viele sind verzweifelt, so wie der Soziologe Jacques Ellul (gest. 1994), der die Rückkehr des Nazismus voraussah in einer Maschinerie, die ihren faschistischen Autoritarismus und Antisemitismus mit den Worten ‚Friede, Gerechtigkeit, Liebe und Menschenrechte‘ tarnt.

Können Wilders und seine mutigen Unterstützer – jeder kämpft in seinem eigenen Land gegen die Dhimmiführer – erfolgreich sein, indem sie etwas Moral in die festgefahrene Politik der Lügen, Korruption, des Hasses und der Feigheit bringen?

Oder könnte dieser Erfolg der Wahrheit nur ein kurzer lichter Moment gewesen sein, ein Hoffnungsstrahl, bevor sie endgültig vernichtet wird?

Werden die Muslime selbst diese Gelegenheit ergreifen, die ihnen durch das Opfer von Geert Wilders und den jungen anti-rassistischen Militanten für die Redefreiheit geboten wird, um über ihre eigene Geschichte eines langen genozidalen Djihads über vier Kontinente hinweg eine breite Spur der Versklavung und der Enteignung von Menschen hinter sich herziehend, nachzudenken?

Wir warten darauf davon zu hören, dass sie den kriminellen Aspekt der djihadistischen Ideologie anerkennen, und dass Dhimmitude eine entmenschlichte Unterdrückung ist.

Jetzt sieht die Welt die fanatische und immer wiederkehrende Verfolgung der Kopten und anderer Christen in islamischen Ländern und den djihadistischen genozidalen Hass gegen Israel.

Und Jetzt hoffen Juden, Christen, Hindus und andere Opfer des islamischen Kriegs, die unter Enteignungen, Deportationen, Erniedrigungen, Kindesmissbrauch gelitten haben – alles das sind Verbrechen innerhalb des Kontextes der Dhimmmitude – auf Versöhnung, die nur dann kommen kann, wenn die Muslime die kriminelle rassistische Ideologie eingestehen und sie zurückweisen.

6. Juli 2011

mit freundlicher Genehmigung von EuropeNews

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3 Antworten zu Bat Ye’or: Kommentar zu Geert Wilders Freispruch

  1. DerObserver schreibt:

    Und die grössten Befürworter des Islam sind die Türken!
    Die wollen in die EU.
    Solange sie aber den Genozid and die Armenier und Pontos-Grichen nicht eingestehen, solange wird ihnen der Eintritt in die EU verwehrt bleiben, hoffentlich!

    Denke ich allerdings an die Show-Politiker Deutschlands und der EU, so bin ich mir nicht sicher, dass diese Forderung aufrecht erhalten bleibt.

    Speziell in DL wird zur Zeit alles „hereingelotst“ was Beine hat, getreu dem Wort des Bundspräsidenten Wulff: wir wollen „Kulturbereicherer“.

    4000 Roma und Sinti sind in Duisburg avisiert (siehe unser BLOG).

    „Kulturbereicherer“ vom Feinsten – Hartz4ler von morgen!

  2. Pimentos schreibt:

    Die geistige Islamisierung ist leider schon zu weit fortgeschritten. Man kann das gut sehen am Beispiel der Dönermorde in Deutschland. Da unternehmen tausende Menschen Mahnwachen,weil 9 Türken und einige Dhimmis ermordet wurden. Toll! Gegen das tägliche Abschlachten von Christen weltweit kommt aber niemand auf die Idee, auch nur irgendwie zu protestieren. Das wird hingenommen, dabei sind derzeit über 100 Millionen Christen dem Terror,der Verfolgung, und der Unterdrückung ausgesetzt! Der Islam ist die perfideste Doktrin,die je von Menschen ersonnen wurde!

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