Djihad – Die Lüge der Wahrheit

Djihad- Kämpfer

Djihad- Kämpfer

Gastbeitrag von Friedhelm Schmidt

„Jene, die den Islam ablehnen, müssen getötet werden. Wenn sie sich abkehren, ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet.“

(Sure 4,89 nach „The Noble Quran“)

Der Djihad ist ein zwingender Befehl für alle Muslime weltweit, in dem es darum geht, Menschen, die den Islam nicht annehmen, zu unterwerfen. In weiteren sechs Suren wird auf vielfältige Art und Weise vorgeschlagen, wie und mit welchen Mitteln der Djihad zu führen ist. Der moderne Djihad, der vor allem die kriegerische und gewalttätige Vorgehensweise forciert, ist eine „Erfindung“ des Deutschen und Ungläubigen Max Freiherr von Oppenheim.

Als Diplomat und oberster Orientstratege des Kaiser Wilhelm II. forderte er wörtlich den Djihad als deutsche Kriegsstrategie gegen die ungeliebten Franzosen, Briten und Russen in ihren damaligen Kolonien.

In Propagandaflugblättern, tausendfach aus Berlin in die muslimische Welt verschickt, ist zu lesen: „Oh Volk der Schawia, zieht in den Djihad gegen die Ungläubigen“. Mit deutschen Waffen und in deutschem Auftrag wurden Putsche und Attentate, sogar Sprengstoffanschläge gegen Deutschlands Kriegsgegner geführt. Doch am Ende ging der Berliner Djihad-Plan nicht auf. Die große Mehrheit der Muslime wollte mit dem heiligen Krieg „Made in Germany“ nichts zu tun haben. Aber die Idee des Djihad als globale Kriegswaffe war geboren:

In Deutschland !

Der moderne Djihad ist aber noch viel mehr als eine Eskalation von Gewalt und Unterdrückung. Es ist gleichzeitig die Geburt einer Rückbesinnung. Die modernen Djihadisten greifen in ihrer Ideologie weitgehend auf Rechtgrundsätze zurück, die im Mittelalter konzipiert wurden. Sie vertreten eine rückwärtsgewandte Auffassung vom Islam, der sich am Vorbild des Propheten und seiner Gefolgsleute während der Entstehungsphase der islamischen Zivilisation orientiert, indem sie den zwischenzeitlich stattgefundenen sozialen Wandel nahöstlicher Gesellschaften negieren. Daher lehnen sie auch kategorisch alle intellektuellen Bemühungen ab, die den Islam mit anderen Gedankensystemen in Verbindung bringen wollen. Der Djihad wird somit zum Motor einer sozialen Revolution, welche die Entsäkularisierung der islamischen Welt herbeiführen soll.

Der Kern des muslimischen Kampfes gegen die Ungläubigen und Abtrünnigen ist jedoch keinesfalls allgemeingültig zu verstehen, sondern bedeutet seit jeher, vor allem gegen Juden vorzugehen. Im Zentrum stehen dabei die 1928 in Ägypten gegründeten „Muslimbrüder“, die im Kontext der damaligen Weltwirtschaftskrise die Idee des kriegerischen Djihad und die Todessehnsucht als Leitideal des Märtyrers neu entdeckt haben. Maßgeblich haben sie damit die gegenwärtigen Djihad- Bewegungen der „Al-Quaida“ und der „Hamas“ inspiriert. Der antijüdische Wahn der Islamisten ist keinem metaphysischem Bösen, sondern einer historisch und systematischen erklärbaren Sichtweise auf den Kapitalismus entsprungen. Er generiert einen antijüdischen Krieg, in dem nicht nur alles Jüdische als böse, sondern alles Böse als jüdisch halluziniert wird. Der große „Satan“ (USA) wird nicht nur wegen seiner Unterstützung für Israel, sondern als das imaginierte Zentrum einer materialistisch-egoistischen – jüdischen – Weltordnung bekämpft.

Der Djihad wird geführt, um das letzte Ziel des Islam zu erreichen, welches die Errichtung einer Herrschaft über die ganze Welt bedeutet. Der Islam ist nicht nur eine Religion, sondern vielmehr auch eine Staatsform. Der Islam lehrt, dass Allah die einzige Autorität ist. Darum müssen sich politische Systeme auf Allahs Lehren gründen. In diesem Sinne bezeichnet er zum einen den Kampf des Muslims gegen den Satan und seine Verführungen. Zum anderen den Kampf gegen die Nichtmuslime, der verschiedene Formen annehmen kann, z.B. mit Worten, Gebeten und finanzieller Unterstützung. Jedoch kann dieser Kampf auch mittels Einsatzes militärischer Gewalt erfolgen. Gemäß der islamischen Lehre gehört der Djihad zu den Grundgeboten des Glaubens und damit ist er eine den Muslimen durch die göttliche Offenbarung auferlegte Pflicht. Auf Grund der Tatsache, dass der Koran als Offenbarung Gottes prinzipiell Gültigkeit für alle Lebensbereiche beansprucht, bezeichnet der Djihad konkret das Bemühen, den Islam als Religion und auch als Herrschaftsbereich auszubreiten und zu verteidigen.

Diese Verpflichtung bleibt so lange bestehen, bis die ganze Welt entweder den Islam als Glauben angenommen hat oder sich unter dem Herrschaftseinfluss eines islamischen Staates befindet.

Die Gültigkeit aller anderen sozio-politischen Systeme auf nationaler und internationaler Ebene wie z.B. Demokratie wird abgelehnt. Im Vordergrund steht in diesem Zusammenhang die uneingeschränkte Wiedereinführung der Scharia, um dem islamischen Gesetz in allen Bereichen Geltung zu verschaffen. Daher wird gegen eine menschliche Rechtsschöpfung, die dem islamischen Gesetz diametral entgegensteht, mit Gewalt protestiert. Der Djihad wird von islamistischer Seite im Wesentlichen auf zwei Ebenen geführt:

Auf der Ebene des Nationalstaates führen diese Islamisten zunächst einen Djihad gegen ihre eigenen Regierungen. Die herrschenden Eliten werden beschuldigt, Gesetze zu erlassen und zu implementieren, die gegen die Scharia verstoßen. In den Augen der Islamisten zerstören sie dadurch die Substanz und den Zusammenhalt der muslimischen Gesellschaft, um deren Erhalt sie vorrangig bemüht sein sollten. Ihnen wird daher vorgeworfen, vom Islam abgefallen und in eine neue Form des Heidentums abgeglitten zu sein. Folglich werden sie durch die islamistische Djihad Interpretation mit Ungläubigen gleichgestellt und somit zu legalen Zielen, die mittels Djihad bekämpft werden müssen.

Jetzt zu dem Warum! Muslime sind ja nun nicht allesamt geleithammelte Schwachköpfe, denen das Denken abhanden gekommen ist. Sie sind vielmehr konditioniert in ihrer Religion und ihrem Wertemuster. Der Islam ist eine Religion der Werke. Der Einzug in den Himmel, das Paradies muss verdient werden. Das Traurige daran ist, dass Muslime niemals Gewissheit ihres Heil haben können. Wenn sie sterben, so glauben sie, werden sie ins Grab gelegt, wo sie auf ihr Urteil am Tag der Auferstehung warten. Allah wägt dann die guten und bösen Taten gegeneinander ab.

Die einzige sichere Eintrittskarte in das Paradies ist allein der Djihad.

Der Djihad ist der Kampf gegen jeden, der der Ausbreitung des Islam im Wege steht. Oder der Kampf gegen jeden, der sich weigert, den Islam anzunehmen. (Sure 8,39)

Wenn der Muslim im Kampf für Allah stirbt, wird er fürstlich dafür im Jenseits belohnt.

Und so soll auf Allahs Weg kämpfen, wer das irdische Leben für das Jenseits verkauft (die Gläubigen). Und wer auf Allahs Weg kämpft, ob er nun fällt oder siegt, wahrlich dem geben wir gewaltigen Lohn.(Sure 4,74)

Die Motivation aller Kämpfer für Allah ist also religiös und nicht politisch, was viel gefährlicher ist. Somit ist es für Israel in der momentanen Situation unmöglich diesen Kampf zu gewinnen. Außer sie löschen den gesamten Gaza-Streifen aus, was einem Genozid gleichkäme und von der Weltöffentlichkeit niemals toleriert würde.

Dennoch ist es geboten, den gemäßigten Muslimen klar zu machen, dass eine Unterwerfung der freien Gesellschaften des Westens ein aussichtsloses Unterfangen ist. Das letzte, was sich freie Menschen nehmen lassen, ist ihre Freiheit.

Was sagte schon einst der Gründervater der Türkei Atatürk:

„Diese Hirtenreligion eines pädophilen Kriegstreibers ist der größte Klotz am Bein unserer Nation! Der Islam gehört auf den Müllhaufen der Geschichte!“

Ich beende das Skript mit einem Zitat von Schopenhauer:

„Ich sehe nicht ein, warum ich, der Einfalt der anderen wegen, Respekt vor Lug und Trug haben sollte.“

© Friedhelm Schmidt, Rosenheim 2011

Quellen: Mark A. Gabriel „Islam und Terrorismus“ / Auszüge aus dem „Landesamt für Verfassungsschutz“ des Landes Baden Württemberg / div. Lit. .

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3 Antworten zu Djihad – Die Lüge der Wahrheit

  1. bording schreibt:

    Die Hoffnung der Muslime und ihre Vorgaben für ihre Brüder in den MOSCHEEN sind einige nachfolgende bestrebungen, zu verwirklichen…. Die Zeit ist zweitrangig, in dieser oder nächsten Generation??

    Balkan, Süditalien und die griechischen Inseln sind alle islamische Kolonien,
    die in den Schoß des Islam zurückkehren müssen. Das Mittelmeer und das
    Rote Meer müssen wieder slamische Binnenmeere wie früher werden.” Aus
    dem Programm, des Gründers der Muslim-Brüderschaft Hassan Al Banna: Wikipedia
    “Unser Ziel ist es, auf dem
    europäischen Kontinent Wurzeln zu schlagen und dort in Ruhe und gemäß den
    Gesetzen (der Scharia) zu leben,so dass eines Tages vielleichtganz Europa muslimisch ist.”
    ehemalige türkische Premierminister Necmettin Erbakan,
    Wir machen keinen Unterschied Zwischen Unschuldigen und Schuldigen –
    nur zwischen Moslems und Ungläubigen. Und das Leben eines Ungläubigen
    ist wertlos!”
    IMAM von London Omar Bakri Muhammad Magazin Publica)
    „Scheich Said Schaaban:
    der Islam wird zu guter
    Letzt Europa und Amerika
    erobern … Denn der Islam
    ist der einzige (Weg) zur
    Erlösung, der dieser
    verzweifelten Welt noch
    bleibt … Unser Auftrag
    ist, der gesamten Welt
    Erlösung zu bringen.“
    Wie? Durch, – abschlachten, auspeitechen, verprügeln, Kinderschändung,
    steinigen, aufhängen, Kopf abschlagen, Glieder abtrennen, Irreführung, lügen, verfolgen,
    rauben, zerstören, bekämpfen, Erpressung von Tributzahlung und töten. – IST DAS DIE angekündigte ERLÖSUNG? – es Ist alles SCHARIA konform –

  2. Hertha Jene schreibt:

    Jedes muslimische Baby wird zum Mitglied der islamischen Weltgemeinschaft gemacht, indem die Eltern über dem Kind das muslimische Glaubensbekenntnis sprechen: „Allah u akbar!“ Aus dieser Weltgemeinschaft kommt das Kind nicht mehr heraus. Hadith: „Wer den Islam verlässt, den tötet!“
    Nur ein Exmuslim wird es wagen, sich gegen die Scharia zu stellen und unser Grundgesetz zu verteidigen. In einem Land, dessen Mehrheit islamisch ist, herrscht das Gesetz Allahs, dem eine Demokratie mit freiheitlicher Grundordnung fremd ist (siehe A. A. Köhler, Zentralrat der Muslime in Deutschland). Wenn auch nur einer unserer herrschenden Eliten in Deutschland ein Zipfelchen vom Koran gelesen hätte, wüsste er, dass keiner der „integrierten“ Muslime unsere Rechtsordnung verteidigen kann und wird. Von welchem Denken sind sie geleitet? Von opportunistischem Egoismus, wobei bestenfalls nur der Status des Versklavten und Schutzgeldzahlenden übrig bleibt. Oder ist es wirklich die Dummheit der Lemminge, die sich – dem Führer folgend – ins Meer stürzen und alle begeistert mitziehen? Einer der Führer ist der geistige Vater der 68er und der heutigen Grünen: „Ist erst diese Gesellschaft zerstört, folgt ihr automatisch eine bessere nach!“ (Markuse). Oh ihr blinden Gutmenschen, ihr, die mit den „einfachen Lösungen“!

  3. Helmut Zott schreibt:

    Um das Geschehen der Gegenwart richtig bewerten und einordnen zu können, sollte man erkennen, dass ein neuer Totalitarismus im Gewande des Islam sich zu etablieren anschickt, ein Totalitarismus, der mächtiger und gefährlicher ist als Kommunismus und Nationalsozialismus. Wir stehen heute in Deutschland vor einer ähnlichen Situation wie seinerzeit, als der Nationalsozialismus heraufzog. Auf Grund einer merkwürdigen Erkenntnisblindheit und Erkenntnisverweigerung versagen Politik und Kirchen heute wieder.

    Auch wenn man es nicht wahrhaben will und sich durch „taqiya“ täuschen lässt, der wahre Feind des Westens und des Christentums ist der Islam, der sich von Anfang an als die einzig wahre, jeder Zivilisation überlegene und für die gesamte Menschheit bestimmte Religion verstanden hat – als eine Religion, die den Auftrag Allahs, wenn nötig mit Gewalt durchsetzt.

    Da schon an der Wurzel des Islams die Forderung erhoben wird, dass alle Menschen im Auftrage Allahs, in welchen Ländern sie auch leben und welcher Religion sie auch angehören mögen, Muslime werden müssen, ist der permanente religiöse Krieg zur Unterwerfung Andersdenkender unter das Gesetz Allahs ein Wesenszug des Islams.

    So erfahren wir folgerichtig aus dem Koran, dass den Muslimen der Kampf gegen die Ungläubigen von Allah anbefohlen wird, sowohl der mit der Waffe in der Hand, was durch das arabische Wort „qital“ ausgedrückt wird, als auch der mit einem Gesamteinsatz von Zeit, Kraft, Geld und Leben für die Sache Allahs, was der arabische Terminus „djihad“ ausdrückt.
    „Der Kampf mit der Waffe (qital) ist für euch (Muslime) vorgeschrieben, obwohl er euch zuwider ist“, lesen wir im 216. Vers der 2. Sure.

    Zweifellos sind die Aussagen im Koran letztlich die Ursache des radikalen Islams und des islamischen Terrorismus unserer Tage.
    Zum Andern wird der Weltmachtanspruch, wie er heute wieder besonders laut wird, mit der Aussage Mohammeds begründet, dass er von Allah, und mit ihm alle Muslime in der Nachfolge, angewiesen wurde, die Menschen zu bekämpfen, bis sie alle Muslime geworden sind, oder sich dem Islam unterworfen haben. Uneingeschränkt gilt auch bis heute die als Hadith überlieferte prinzipielle Haltung: „Der Islam herrscht und wird nicht beherrscht!“
    Das ist Programm und Ausdruck des Erwählungsbewusstseins und Totalitätsanspruchs der „einzig wahren Religion“.

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