Die Muslim-Bruderschaft

von Eberhard Kleina

Logo der Muslimbruderschaft

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1) Einleitung

Die Muslim-Bruderschaft (MB) ist die älteste und einflußreichste islamisch-fundamentalistische Bewegung. Entstanden ist sie in Ägypten, weshalb sie schwerpunktmäßig in den Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas vertreten ist, agiert heute aber auch weltweit. Die MB ist eine radikale und totalitäre Organisation, straff organisiert und die ideologische Keimzelle fast aller islamischen Terrororganisationen. Ihr ursprüngliches Ziel ist, Regierungen in islamischen Ländern zu stürzen, die als unislamisch, d.h. „ungläubig“ gelten, weil sie mit dem „ungläubigen“ Westen zusammenarbeiten. Es geht um die Wiedererrichtung des Kalifats, des islamischen Gottesstaates, wo es keine Trennung von Staat und Religion gibt, sondern das islamische Gottesgesetz der Scharia zugleich staatliches Gesetz ist. Da die freiheitlich westliche Demokratie dem entgegensteht, ist auch sie nach der Ideologie der MB zu vernichten. In Deutschland werden die Muslim-Brüder vom Verfassungsschutz beobachtet. Seit dem Sturz des ägyptischen Diktators Mubarak am 11. 2. 2011 und überhaupt seit den eruptionsartigen Umbrüchen in der arabischen Welt gilt die MB in den westlichen Medien anscheinend auf einmal als eine normale politisch-religiöse Oppositionsgruppe, die in den erhofften Demokratisierungsprozeß der arabischen Staaten einzubinden sei. So schlimm werde es schon nicht kommen, schrieb unlängst die Süddeutsche Zeitung, das scheint auch die Meinung der Politiker hier zu sein, ein folgenschwerer Irrtum. Eine nähere Betrachtung der MB ist daher angeraten.

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6 Antworten zu Die Muslim-Bruderschaft

  1. Helmut Zott schreibt:

    Die Funktion der Muslimbruderschaft bei der Islamisierung Europas. Auszug aus meinem Beitrag in dem Buch „Gegen die feige Neutralität“, der unter der Üerschrift „Islam, eine Religion des Friedens?“ (S. 133-146) dort abgedruckt ist:

    Als im Jahre 711 n. Chr. Tarik Ibn Siyad mit 7.000 Mann die Meerenge von Gibraltar überquerte, erfolgte der erste Angriff der Muslime auf Europa, dem 1354 der zweite mit der Überschreitung der Dardanellen durch die Osmanen, dem führenden Stamm der türkischen Völker Anatoliens, folgte. Heute wohnen wir dem historischen Geschehen der dritten aggressiven Expansionswelle des Islam bei, die unter anderem mit der Gründung der Muslimbruderschaft im Zusammenhang steht und ihren Anfang nahm.
    Als eines Abends im März 1928 in der ägyptischen Stadt Ismailia eine Gruppe von sechs jungen Männern an die Tür von Hasan al-Banna (1906-1949), einem zweiundzwanzigjährigen Grundschullehrer mit großen Kenntnissen in islamischer Theologie, klopfte, um ihn zu ihrem Leiter und geistigen Führer zu ernennen, wurden der Keim und der Grundstein gelegt für eine islamische Bewegung, die sich entfaltete und bis heute wirkt. Sie gab sich den Namen „Muslimbruderschaft“ (Hizb al-Ikhwan al-Muslimun) und das aufschlussreiche Motto: „Allah ist unser Ziel. Der Prophet ist unser Führer. Der Koran ist unser Gesetz. Djihad ist unser Weg. Auf dem Weg Allahs zu sterben ist unsere größte Hoffnung“.
    Der keimhafte Anfang dieser kleinen Gruppe war zunächst gekennzeichnet durch eine intensive Rückbesinnung auf die Ursprünge und die Fundamente des Islam, verbunden mit einer von religiöser Inbrunst getragenen missionarischen Aktivität, die sich, ausgehend von Ägypten, stetig weitete und sich heute auf die ganze Welt erstreckt. Dieser geistige Aufbruch war als Antwort auf den damaligen dominierenden Einfluss der westlichen und christlichen auf die östliche und islamische Welt gedacht. Es sollte ein Weckruf sein an die schwindende Macht des Islam, die sich beispielsweise auch in der Abschaffung des letzten Kalifats durch Mustafa Kemal Atatürk im Jahre 1924 zeigte.
    Konnte der erste Angriff auf Europa im Jahre 732 n. Chr. von Karl Martell durch die Siege bei Tours und Poitiers abgewehrt und der zweite Angriff mit der Niederlage der Muslime bei der zweiten Belagerung Wiens im Jahre 1683 n. Chr. beendet werden, so stehen wir heute mitten in einem Geschehen weltbewegenden Ausmaßes mit ungewissem Ausgang. Die dritte Angriffswelle hat eine andere Form der Kriegführung und Auseinandersetzung, sie setzt auf Einwanderung, Vermehrung und Terror. Die Islamisierung erfolgt diesmal von innen heraus, unter Verwendung der Kampfmittel und Möglichkeiten, welche die Demokratie und das Rechtssystem des Westens selbst, in Verbindung mit der Demographie, bieten.

  2. Helmut Zott schreibt:

    Mehr durch Zufall wurde ein Dokument von den Schweizer Behörden im November 2001 während einer Razzia entdeckt, das auch für uns etwas Licht ins Dunkel der Gründe und Hintergründe dieser Islamisierungspläne bringt. Zunächst blieb die Information über dieses Dokument, das in Terrorabwehrkreisen als „The Project“ bekannt ist, und die Diskussion über seinen Inhalt auf die abgeschirmte Welt westlicher Geheimdienste beschränkt. Aus diesem heute öffentlich bekannten Strategiepapier der Muslimbrüder sind nachfolgend einige Punkte angeführt:

    • Infiltration und allmähliche Übernahme bereits bestehender muslimischer Verbände und deren Ausrichtung nach den Zielen und Plänen der Muslimbruderschaft.

    • Netzwerkbildung und abgestimmte Aktionen zwischen verschiedenen islamischen Organisationen.

    • Vermeidung offener Allianzen mit bekannten Terrorgruppen und einzelnen Islamisten, um in der Öffentlichkeit den Anschein zu erwecken, eine moderate Haltung einzunehmen.

    • Anwendung von Täuschung und Lüge, um die beabsichtigten langfristigen Ziele zu verschleiern, sofern es sich mit den Gesetzen der Scharia vereinbaren lässt.

    • Aufbau einer intellektuellen islamischen Gemeinde mit Think Tanks und Anwaltszirkeln.

    • Aufbau eines sozialen Netzwerks mit Schulen, karitativen Einrichtungen und Krankenhäusern, die alle den Idealen der Muslimbruderschaft verpflichtet sind, um auf allen Ebenen für Kontakte Gleichgesinnter zu sorgen.

    • Unterstützung von Djihad-Bewegungen überall in der Welt: mit Gebeten, Propaganda, Personal, Geld, Technik und Logistik.

    • Erhebung der Frage der Zukunft der Palästinenser zur Zukunftsfrage für alle Muslime.

    • Schüren des Hasses von Muslimen gegenüber Juden und Zurückweisung jedweden Versuches, gemeinsam friedlich mit Juden leben zu können.

    • Suche nach Geldquellen, um den Djihad überall in der Welt finanziell unterstützen zu können.

  3. Helmut Zott schreibt:

    Wie der „Weg zur Erlösung“ für uns Europäer künftig aussehen könnte, hat bereits der bekannte Muslimbruder Sayyid Qutb (1906 – 1966), der eine radikale Abkehr von der gottlosen Gesellschaft hin zur islamischen Weltrevolution predigte, in seinem Buch „Wegzeichen“ ( ma`alim fi tariq), das bis heute ein Leitfaden der Djihad-Bewegungen ist, beschrieben: „Wir müssen zerstören, was immer im Konflikt mit dem wahren Islam steht… Zertrümmert alle Staaten und Organisationen, die von Menschen errichtet worden sind… Absolute Rebellion gegen alles auf Erden, was mit dem Islam im Konflikt steht, ist ein Muss. Wir sollten mit aller Macht alles ausmerzen und vernichten, was Allahs Revolution im Wege steht“. Auch Al-Sabuni, der Schariaspezialist aus Mekka spricht aus dem gleichen Geiste und sieht den Auftrag Allahs zur Islamisierung in ähnlich radikaler Weise: „Wenn jemand sich der Propaganda des Islam in den Weg stellt und versucht, den Islam an seinem Vormarsch zu hindern, wird es notwendig, ihn zu zertrümmern und die Erde von seinem Schmutz zu reinigen, damit die Rechtleitung Allahs die Menschen erreicht und damit jeder Mensch in aller Sicherheit seine religiöse Freiheit genießt“.
    Für eine Weltreligion, die den Anspruch erhebt, die reine für alle Menschen gültige Wahrheit Gottes zu vertreten, sind das erschreckende Gedanken. Mit dem Mäntelchen der Religion nur notdürftig getarnt, zeigt sich hier die ganze Abartigkeit des Islam. Welch krasser Gegensatz zu den Prinzipien anderer Religionen, die hinzielen auf Wahrheit, Gerechtigkeit, Liebe, Gleichheit und ein insgesamt gesundes Leben für alle Menschen, ob es sich um Andersdenkende und Andersglaubende, ob es sich um Männer oder Frauen handelt! Die Grundlagen des Islam beinhalten zutiefst unchristliche, menschenverachtende und undemokratische Prinzipien.

  4. Helmut Zott schreibt:

    Da schon an der Wurzel des Islams die Forderung erhoben wird, dass alle Menschen im Auftrage Allahs, in welchen Ländern sie auch leben und welcher Religion sie auch angehören mögen, Muslime werden müssen, ist der permanente religiöse Krieg zur Unterwerfung Andersdenkender unter das Gesetz Allahs ein Wesenszug des Islams. Wir erfahren folgerichtig aus dem Koran, dass den Muslimen der Kampf gegen den Unglauben von Allah anbefohlen ist, sowohl der mit der Waffe in der Hand, was durch das arabische Wort „qital“ ausgedrückt wird, als auch der mit einem Gesamteinsatz von Zeit, Kraft, Geld und Leben für die Sache Allahs, was der arabische Terminus „djihad“ ausdrückt. Zweifellos ist der Koran, der für gläubige Muslime die göttliche unbezweifelbare Wahrheit enthält und von ihnen absoluten Gehorsam fordert, die Ursache des radikalen Islams und des islamischen Terrorismus. „Der Kampf mit der Waffe (qital) ist für euch (Muslime) vorgeschrieben, obwohl er euch zuwider ist“, lesen wir im 216. Vers der 2.Sure. Es sind zweifellos fromme Muslime, die das „göttliche Wort“, so wie es gemeint ist, in diesem Punkte streng befolgen und im Auftrage Allahs töten. „Sie (die Gläubigen) sollen kämpfen in Allahs Weg und töten und getötet werden“ (9; 111 nach Max Henning). Andererseits ist Mohammed, der nicht nur Auftragsmorde erteilt hat, sondern auch im Jahre 627 n. Chr. siebenhundert jüdische Männer vom Stamm der Quraiza enthaupten ließ und ihre Frauen mitsamt den Kindern versklavte, das Leitbild und Vorbild der Terroristen.
    Der Djihad nach außen um den islamischen Machtbereich zu erweitern und der Djihad nach innen um die Macht zu erhalten, oder die Machthaber zu beseitigen, die sich weigern, nach den Regeln der Scharia zu regieren, sind beide untrennbar verknüpft mit Krieg, Gewalt und Intoleranz. Der Islam kann von seinem Grundverständnis her nicht tolerant gegenüber Ungläubigen sein. Das darwinistische Islamgesetz, nach dem die Selektion auch im inneren Djihad um die Macht nur den Stärksten überleben lässt, erlaubt keine Toleranz oder Schwäche. Alle meist gebetsmühlenartig wiederholten „Beweise“ für die Toleranz des Islams, halten einer Überprüfung und historischen Faktenanalyse nicht stand. „In keiner Phase ihrer Geschichte jedoch, und dies gilt es festzuhalten, waren die Muslime in der Lage, den Dominanzzwang des Islam zu durchbrechen und den Dhimmis Lebensbedingungen ohne Repressalien zuzugestehen“ (Hans-Peter Raddatz: „Von Allah zum Terror?“; S.70).

  5. Norbert schreibt:

    Hallo Leute, hier mal eine Grußadresse von mir: Macht weiter so und lasst Euch nicht unterkriegen ! Viele sind mit Euch und trauen sich nur nicht auf die Strasse, aber wenn die Zeiten schlimmer werden, dann kommen sie hinzu und wir werden Millionen sein.

  6. Norbert schreibt:

    Liebe Bundesregierung, liebe Moderatoren (Zensoren),
    danke, dass Sie mir mit diesem Dialüg-für-Düutschlünd die Augen geöffnet haben.

    Ja der Islam gehört zu Deutschland, nein besser Deutschland gehört dem Islam, weil Sie liebe Politiker & Journalisten dafür bezahlt werden, genau dass für Erdogan (Milli Gyros) und das saudi-arabische Königshaus (Salafisten) zu organisieren und zu moderieren und das deutsche Volk, wie auch die anderen europäischen Völker, welche Sie längst verraten haben, dem Islam als Schlachtvieh auszuliefern.

    Genau deshalb vertuschen Sie die Kriminalität der Moslems in Deutschland und Europa, so gut es möglich ist. Genau deshalb drängeln Sie uns Europäern den Abschaum aus den islamischen Staaten als „Bereicherung“ auf.

    Europa wurde durch die humanitären Ideen seiner Bürger zu dem, was es heute ist. Von der Politik wurde es immer gegeneinander ausgespielt – heute nun haben Sie für die Menschen dieses Kontinents ein besonderes Bonbon vorbereitet: Den islamischen Faschismus: Die totalitärste, tiefschwärzeste Nacht der Menschheitsgeschichte …

    Wie gesagt, wir Humanisten können unsere Hoffnungen begraben, das hat dieser Dialüg eindeutig bewiesen. Sie, liebe Politiker haben längst die Seite gewechselt und amüsieren sich prächtig.

    https://www.dialog-ueber-deutschland.de/DE/20-Vorschlaege/10-Wie-Leben/Einzelansicht/vorschlaege_einzelansicht_node.html?cms_idIdea=309

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