Das Versagen der westlichen Welt gegenüber dem Islam

Von Helmut Zott

Es gibt im religiösen Denken des Ostens eine Weisheit in Form eines Spruches, der da kurz und prägnant lautet: „Gute Gedanken, gute Worte, gute Werke“. Das bringt zum Ausdruck, dass alles auf der Ebene unseres Daseins und Wirkens, seinen Ursprung im Geistigen hat. Ein Gedanke steht am Anfang und verwirklicht sich im Wort, das Anderen mitgeteilt wird und den Gedanken vervielfältigt. Der nächste Schritt in der „Inkarnation“ des Gedankens ist die Tat. Wenn wir also die Frage nach dem Tun und Lassen der westlichen Welt und ihrem Versagen gegenüber dem Islam stellen, ist es sicher richtig, die Ursache im Geistigen aufzusuchen. Konkret heißt das: Welches Versagen im Denken und welche falschen Vorstellungen gegenüber dem Islam sind ursächlich verantwortlich für das selbstmörderische Verhalten der westlichen Welt?

Wir erleben heute in ganz Europa eine Zeit des geistigen Umbruchs und Niedergangs, in der viele durch Jahrhunderte gewachsene christlich-abendländische Grundwerte rapide verfallen. In dieses geistige Vakuum drängt der neu erwachte Islam mit anderen Wertvorstellungen, einem anderen Gottesbild und Seinsverständnis mit aller Macht hinein. Der Rückgang der genuinen Bevölkerung, der durch die hohen Abtreibungszahlen mitbedingt ist, schafft darüber hinaus ein demographisches Vakuum, das Muslime auffüllen. Die neuen Werte, die mit den Begriffen Koran, Sunna und Scharia in Verbindung gebracht werden, sollen die Basis für eine Neuordnung von Staat und Religion schaffen. Für alle gläubigen Muslime, die sich als Statthalter Allahs auf Erden verstehen, ist es heilige Pflicht, sich für die Durchsetzung von Allahs Wille, der im Koran offenbart ist, zu mühen, bis „Friede auf Erden“ herrscht, und das heißt, alle Menschen unter dem Gesetz Allahs leben.

Diesem Bestreben, das mit dem Begriff Islamisierung zusammengefasst werden kann, setzt die westliche Welt erstaunlich wenig Widerstand entgegen, was seine Ursache unter anderem darin hat, dass der Islam nicht verstanden und in seiner Gefährlichkeit auch nicht erkannt wird. Diese Erkenntnisblindheit lässt sich zurückführen auf zwei fundamentale Irrtümer, wobei der eine auf der religiösen Ebene, der andere auf der politischen Ebene zu finden ist.

In diesem Zusammenhang scheint mir das Folgende von zentraler Bedeutung zu sein:

1.) Der Erkenntnismangel der beiden christlichen Kirchen, der darin besteht, dass sie fälschlicherweise den islamischen Gott Allah als identisch mit dem Gott der Christenheit erachten und den Islam somit als einen zweiten, von Gott selbst offenbarten Weg zu ihm hin, betrachten. Kritik am Islam bedeutet also unter dieser Voraussetzung auch Kritik an Gott, der diesen Weg, ob für die Menschen verständlich oder nicht, selbst gewollt und offenbart hat. Es bleibt durch diesen fatalen Irrtum der Kirchen unerkannt, dass der Islam in Wahrheit der Todfeind des Christentums ist und es auslöschen wird, wenn er die Macht dazu hat. Diese Erkenntnisblindheit führt zum Erstarken des Islams und zum Untergang der Kirche.

2.) Der Erkenntnismangel der politischen Führungen fast aller westlichen Länder, die den Islam im Kern für friedlich erachten, und die offenkundigen Gewaltverbrechen der gläubigen Muslime nicht dem Islam zurechnen. Die islamischen Gewaltakte und der islamische Terror werden als ein bedauerlicher Missbrauch einiger Weniger des im Kern friedlichen Islams interpretiert. Es bleibt dabei unerkannt, dass die Aufforderung zu Terror und Gewalt, wie auch zum Töten der Ungläubigen von Allah und seinem willigen Vollstrecker stammen, und im Koran festgeschrieben sind. Es wird auch nicht wahrgenommen, dass der Massenmörder Mohammed, das große Vorbild aller Muslime, der erste Terrorist im Islam war. Diese Erkenntnisblindheit führt zum Erstarken des Islams und zum Untergang der westlichen Demokratie.

Die Ausführungen 1. und 2. im Einzelnen:

Zu1.)

Für die Katholische Kirche besteht die fundamentale Verkennung des Islams und ihre Verirrung konkret darin, dass sie in den Dokumenten „Nostra aetate“ und „Lumen gentium“ des II. Vatikanischen Konzils (1962-1965) den islamischen Allah unmissverständlich als identisch mit dem dreieinigen Gott der Christenheit erklärt hat und diese Auffassung zum Glaubensinhalt gemacht hat.

Die folgenden Punkte a bis d sollen das belegen:

a ) Der entscheidende Satz aus dem Dokument „Nostra aetate“ des Konzils lautet:

„Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat“ (Art.3).

b ) In dem Dokument „Lumen gentium“ kommt die Identität von Allah und dem Christengott in der folgenden Passage zum Ausdruck:

„Der Heilswille umfasst aber auch die, die den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslime, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird“ (Kap.16).

c ) Papst Johannes Paul II. hat in seinen öffentlichen Äußerungen die Konzilsaussagen stets bestätigt, wie das auch im folgenden Zitat aus ´Der Dialog ist heute nötiger denn je!´ von Mattias Kopp zum Ausdruck kommt: „Vor allem war es die Reise des Papstes nach Marokko (19. bis 20. August 1985), die mit seiner Rede vor mehr als 100 000 muslimischen Jugendlichen im Sportstadion von Casablanca zu einem historischen Meilenstein wurde. In Erinnerung an das Erbe der abrahamitischen Religionen betonte der Papst: ´Wir glauben an denselben Gott, den einzigen, den lebendigen, den Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt …. Deshalb komme ich heute als Glaubender zu euch´“.

d ) In der Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz „Christen und Muslime in Deutschland“ vom Jahre 2003, ist zu lesen: „Christentum und Islam stellen zwei verschiedene Zugänge zu dem selben Gott dar“.

An Stelle einer notwendigen päpstlichen Warnung und eines aufklärenden Hinweises auf die Gefahr des Islams mit seiner antichristlichen und antidemokratischen, mit seiner menschenverachtenden und die Menschenrechte verletzenden Machtideologie, küsste Papst Johannes Paul II. demonstrativ eine grüne Prachtausgabe des Korans („L`Orient et le jour“ vom 14.05.1999), inhaltlich das Handbuch des islamischen Terrorismus unserer Tage; verneigte sich 1979 „in Ehrfurcht“ vor dem Massenmörder Khomeini; umarmte 1993 den Massenmörder Turabi; flehte im „Heiligen Jahr“ 2000 Johannes den Täufer an, „den Islam zu behüten“; und mahnte nach dem Terrorakt am 11. September 2001 „Respekt vor dem authentischen (und das soll heißen friedlichen) Islam“ an.

Hätte Papst Benedikt XVI. bei seiner Regensburger Vorlesung den byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaeologos nicht nur zitiert, sondern hinzugefügt, dass dessen Aussage über Mohammed den historischen Tatsachen entspricht und dies auch seine Meinung sei, dann wäre dies ein mutiger Schritt zur Wahrheit hin gewesen. Stattdessen relativierte er die Aussagen und forcierte die Veröffentlichung der „drei Heiligen Bücher der monotheistischen Religionen“, zu denen auch der Koran zählt.

Es handelt sich bei den Glaubensäußerungen dieser Päpste nicht einfach nur um einen Bruch mit der Tradition, sondern stellt einen Verrat am christlichen Glauben und am christlichen Geist dar. Schlimmere Feinde für das Christentum kann es gar nicht geben als diese trojanischen Esel, die das Evangelium als Richtschnur in Händen halten und die Kirche von innen heraus zerstören. Die Muslime erkennen darin ein Geschenk Allahs und nützen ihre Chance.

Auf christlicher Seite wird häufig argumentiert, dass es letztendlich doch nur einen Gott gäbe, und die Gegensätze zwischen Christentum und Islam, die durchaus sichtbar und erkennbar sind, dadurch entstehen, dass wir als Menschen, bedingt durch unsere Beschränktheit, Gott von verschiedenen Blickwinkeln aus betrachten und daher verschiedene Anschauungen haben, uns aber doch ihm nähern und zu ihm kommen, wenn auch auf unterschiedlichen Wegen. Dabei wird allerdings verkannt, dass sich die Offenbarungsreligionen nicht selbst geschaffen haben und die Gotteskenntnis und Gotteserkenntnis nicht vom Menschen stammt, denn dieser eine und einzige Gott hat sich selbst den Menschen offenbart, im Christentum in Jesus Christus und im Islam durch den Koran. Dem einen Teil der Menschheit hat also der angeblich eine und einzige Gott verkündet, er habe seinen einzigen Sohn zur Errettung der Menschen auf die Erde gesandt. Dem anderen Teil der Menschheit hat aber der angeblich selbe Gott offenbart und mitgeteilt, dass er keinen Sohn habe und nie einen gehabt habe. Er ist sogar erzürnt über diejenigen, die so etwas behaupten, und er bestraft sie, wie dem Koran zu entnehmen ist, mit Höllenqualen.

Diese Selbstoffenbarung eines einzigen Gottes in dieser konträren Widersprüchlichkeit, kann aber aus logischen Gründen nicht von dem einen und selben Gott stammen, sofern er nicht lügt oder schizophren ist.

Allah ist nicht identisch mit dem dreieinigen Gott der Christenheit.

Diese schlichte Wahrheit wird von den christlichen Kirchen allen Ernstes verkannt.

Die Muslime, die selbstverständlich nicht an diesen absurden Unsinn der Gottesidentität glauben und für die unumstößlich der Grundsatz gilt, dass Allah keinen Sohn hat, was sie fünfmal täglich im Gebet implizit zum Ausdruck bringen, begreifen diese historisch einmalige Gelegenheit als ein Geschenk Allahs. Der Allmächtige gab ihnen, nach ihrer freudigen Erkenntnis, das Öl in ihren Ländern und beschenkte sie zusätzlich mit der Dummheit und Blindheit der Christen. Beides eröffnet ihnen heute ungeahnte Möglichkeiten des Djihad, des Kampfes für die Sache Allahs mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, und führt sie zur angestrebten Dominanz und schließlich zur islamischen Weltherrschaft.

Viele Kirchenväter und Heilige haben schon vor Zeiten den Islam ganz selbstverständlich als antichristlich erkannt, abgelehnt und bekämpft.

Nikolaus von Kues (1401-1464) schreibt im dritten Buch seiner Cribratio Alkorani:

„Der Gott des Koran ist also nicht jener große GOTT, an den zu glauben jedes vernunftbegabte Geschöpf gehalten ist, – ist er doch der Schöpfer aller Dinge- , sondern dein (Mohammeds) eigener Gott, der durch dich das sagt, was du erfindest. Alles also, was sich als Wort Gottes im Koran findet, ist – ob wahr oder falsch – allein der Erfindung Muhammads zuzuschreiben…“

Unmissverständlich sind auch die Worte von John Henry Newman, dem Kardinal und großen religiösen Genius des 19. Jahrhunderts:

„Nehmen wir an, bestimmte Bischöfe und Priester unserer Tage begännen zu lehren, der Islam… sei eine direkte und unmittelbare Offenbarung von Gott, so wäre die Kirche verpflichtet, die Autorität zu gebrauchen, die Gott ihr gegeben hat, und zu erklären, dass ein solcher Satz mit dem Christentum nicht vereinbar ist, und dass die, die ihn halten, nicht zu ihr gehören“. Nach dieser Vorstellung wäre Johannes Paul II., der am 1. Mai 2011 von Papst Benedikt XVI. selig gesprochen wurde, nicht mehr Glied der Kirche. Sagte er doch im August 1985 vor mehr als 100 000 muslimischen Jugendlichen, wie schon erwähnt, im Sportstadion von Casablanca: „ …Wir glauben an denselben Gott, den einzigen, den lebendigen, den Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt … Deshalb komme ich heute als Glaubender zu euch“.

Wenn allerdings die Wahrheit erkannt und allgemein anerkannt werden würde, dass der Christengott nicht mit Allah identisch ist, entstünde das eigentliche Problem für die Kirche mit der Frage, wer denn Allah dann ist: Ein zweiter Gott, ein Anti-Gott, der Antichrist, ein Dämon im Gewande Gabriels oder eine Erfindung Mohammeds?

Umgekehrt müsste natürlich auch die islamische Seite eine klare und offizielle Antwort darauf geben, was die trinitarische Gottheit der Christenheit für sie bedeutet. „Allah hat keinen Sohn“ ist bekanntlich eine unumstößliche Wahrheit im Islam, und die christliche Behauptung, er habe einen Sohn, eine schwere unverzeihliche Gotteslästerung. Würde man auf beiden Seiten die offensichtliche Unvereinbarkeit anerkennen, wäre grundsätzlich keine Gemeinsamkeit mehr gegeben, und man würde nicht mehr miteinander reden, wie Ayyub Axel Köhler unmissverständlich zu erkennen gibt:

„Wenn ein Christ(!) sagt, wir haben ja nicht einmal den gleichen Gott, dann ist praktisch ein Ende des Dialogs für uns gekommen“.

Der Dialog, den man so sehr anpreist und für unabdingbar hält, wird also stillschweigend unter der Voraussetzung geführt, dass die Christen(!) anerkennen, dass sie zusammen mit den Muslimen den einzigen und den gleichen Gott anbeten.

Zu 2.)

Der zweite grundlegende Irrtum im westlichen Denken, der ebenso verheerende Folgen nach sich ziehen wird und der dem Islam Tür und Tor öffnet, liegt auf der politischen Ebene und besteht darin, dass die westlichen Spitzenpolitiker einmütig beteuern, es bestehe kein Zusammenhang zwischen dem islamischen Terror und dem „authentischen“, und das soll heißen „friedlichen“ Islam. Dieses Gerede ist ebenso dumm und naiv, wie etwa die Aussage wäre, die Ermordung der Juden im Dritten Reich habe nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun. Es ist für die heutige westliche Welt offenbar unfassbar und unbegreiflich, dass in einer Weltreligion Hass und Gewalt zum wesenhaften und zentralen Inhalt gehören. Man versucht erst gar nicht die Friedfertigkeit des Islams in Zweifel zu ziehen und vorurteilsfrei nachzuprüfen, ob das, was scheinbar nicht sein kann, weil es nicht sein soll, im Koran zu finden ist. Es wäre notwendig das heilige Buch des Islams sorgfältig zu lesen, um sich ein eigenes Urteil zu bilden und sich davon zu überzeugen, dass der islamische Terror dort veranlagt ist. Der Berliner Autor Zafer Senocak, der 1961 in der Türkei geboren wurde und seit 1970 in Deutschland lebt, hat den Sachverhalt aus seiner Kenntnis und Erkenntnis heraus treffend formuliert:

„Auch wenn die meisten Nichtmuslime und (von mir eingefügt) Muslime es nicht wahrhaben wollen, der Terror kommt aus dem Herzen des Islam, er kommt direkt aus dem Koran. Er richtet sich gegen alle, die nicht nach den Regeln des Koran leben und handeln, also gegen Demokraten, abendländisch inspirierte Denker und Wissenschaftler, gegen Agnostiker und Atheisten. Und er richtet sich vor allem gegen Frauen. Er ist Handwerk des männerbündischen Islam, der mit aller Macht verhindern möchte, dass Frauen gleichberechtigt werden und ihre Jahrhunderte lange Unterjochung ein Ende findet“.

Neben dem offenbarten Koran, der nach islamischer Auffassung das Abbild des ewigen Urkorans ist und die absolute, für alle Menschen und für alle Zeiten verbindliche Wahrheit enthält, sollte man den Hadith, der die Vorbildfunktion Mohammeds für die Verbrechen und den Terror im Islam belegt, nicht außer Acht lassen. Er war der erste Terrorist im Islam und hat sich mit folgenden Worten an die Gläubigen gewandt: “Keiner von euch ist wirklich gläubig, bevor ich ihm nicht lieber bin als sein Vater, sein Sohn und alle Menschen miteinander“ (Sahih al-Buhari, Reclam S. 35). Die Liebe zu einem Verbrecher macht also den wahren Gläubigen im Islam aus.

Die Terroristen sind zweifellos wahre Gläubige und jeder wahre Gläubige ist ein potentieller Terrorist.

Wenn George W. Bush, der Präsident der USA, im September 2001 lauthals verkündet, nachdem ihm die Terroristen gerade zwei Türme in Schutt und Asche gelegt haben, der Terror sei der Missbrauch des friedlichen Islams, dann wird bei einer solchen Verblendung bereits der Keim für den künftigen Untergang der westlichen Demokratie sichtbar. Es zeigt sich hier sehr deutlich die erschreckende Ahnungslosigkeit und dumpfe Verblödung, wie wir sie bei fast allen Politikern des Westens vorfinden. Die tödliche Gefahr bleibt unerkannt oder wird geleugnet und die abgrundtiefe Bösartigkeit des Islams wird uns sogar als Friede verkauft. Man wähnt in seiner Naivität und Ahnungslosigkeit die „guten“ Moslems auf seiner Seite und hebt sie, wie einige Politiker befürworten und fordern, in die höchsten Staatsämter als vermeintliche Mitstreiter gegen den Islamismus und den Terrorismus. Welche Gefahr für einen demokratische Staat darin liegt, dass man bei entsprechender demographischer Entwicklung die zentralen Positionen mit Muslimen besetzt und sie an die Schalthebeln der Macht im Staate lässt, wird nicht erkannt, weil man die Machtideologie im Islam nicht kennt oder ignoriert. Auch wenn die Muslime es zunächst, vielleicht sogar aus Unkenntnis des Korans, ehrlich mit ihrer Solidarität und Loyalität dem Staat der Ungläubigen gegenüber meinen sollten, könnten sie eines Tages ihren wahren Glauben entdecken und demgemäß handeln.

Da schon an der Wurzel des Islams die Forderung erhoben wird, dass alle Menschen im Auftrage Allahs, in welchen Ländern sie auch leben und welcher Religion sie auch angehören mögen, Muslime werden müssen, ist die permanente Bemühung eines gläubigen Moslems und der religiöse Kampf zur Unterwerfung Andersdenkender und Andersgläubiger unter das Gesetz Allahs, ein immer währender Auftrag Allahs und damit ein immanenter Wesenszug des Islams.

Zwei fatale Irrtümer sind es also, der eine auf der religiösen, der andere auf der politischen Ebene, die letztlich als geistige Wurzeln für das Versagen der westlichen Welt gegenüber dem Islam erkennbar werden. Hier liegen auch Grund und Keim für den Abstieg und den Untergang der westlichen Zivilisation. Im Kampf ums Dasein geht das christliche Abendland letztlich an seiner gnadenlosen Dummheit und grenzenlosen Naivität zu Grunde. Die Frage ist tatsächlich nicht mehr, ob Europa islamisch wird, sondern wann es so weit ist.

 Helmut Zott 19. April 2012

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19 Antworten zu Das Versagen der westlichen Welt gegenüber dem Islam

  1. Pingback: Deutsch-Islamischer- Migrantenstadel: Der Dampfplauderer Kauder zum Islam. « dolomitengeistblog

  2. bobermann schreibt:

    Leider ist die Abrahamitische Wurzel der Monotheismen von Anfang an von Gewalt und Lüge (Josef und seine Brüder) geprägt. Mit Gotterkenntnis hat das nicht viel zu tun. Gott wird als gigantisches Monster phantasiert. Als Abbild der dortigen Lebensbedingungen in einem kargen Land. Die Vedischen Überlieferungen sind weitaus reichhaltiger was ein Verständnis des Ursprungs des Seins, der Welt und der Lebewesen betrifft. Leider wird die altindische Geistigkeit bei Themen über Gott kaum mal erwähnt. Nahezu Jeder meint dort hinten im bunten Indien leben lauter Dummköpfe die irgendwelche Puppen anbeten und verehren. Es lässt sich schon lange nachweisen, dass selbst das Alte Testament ganze Passagen enthält die aus altindischem Geistesgut stammen. Zu Teil geradezu wörtlich übernommen. Die frühen Hebräer waren nicht so sektiererisch wie heutzutage. Sie waren als intelligentes Volk immer darauf bedacht sich Wissen anzueignen. Und das machten sie bei den umliegenden Völkern, die sie später leider allzuoft in ein schlechtes Licht rückten.
    Erst das Christusereignis hat Licht in den eigentlich ziemlich groben und dunklen Abrahamismus gebracht. Aber auch das neue Testament hat bei den Puranas abgekupfert.
    Was den Islam betrifft, hat der Islam einen Art Antigott hervorgebracht, der nur für die niederen Triebe und Beweggründe zuständig ist. Grausam, völlig unlogisch, tyrannisch und das höchste Glück ist Geschlechtsverkehr. Nicht vergleichbar mit dem christlichen Gottesbild. Für den einfachen Menschen der bei Gott Zuflucht sucht ist der Islam eher ein Hindernis. Einen angeborenen einfachen Glauben hat nahezu jeder Mensch. Durch schlechte Priester oder fanatische Mullahs und dergl. werden die Menschen in die Irre geführt. Sie verehren einen erfundenen Gott statt sich auf ihr „Herz“ zu verlassen. Unsinnige Überlieferungen verwirren ihr natürliches Gottverständnis. Schließlich ist Gott überall und für Jeden vor Allem im eigenen Zentrum oder poetisch gesagt: Im Herzen JEDEN Lebewesens.

  3. Karow, Rainer schreibt:

    Fritz Holten, 05. 05. 2012
    Endlich! Das Buch der Bücher der Religionsarchäologie legt es offen. Die Zivilisationsentwicklung wie Religionsentwicklung der Erde gehen auf einen Kern in der Vergangenheit zurück, der weltumspannend auf gleich Wurzeln verweisen. Dieses Wissen läßt verstehen wo wir als Menschheit heute stehen, wie es alles sich entwickelt hat und was es für die Zukunft der Welt bedeuten dürfte. Und so nebenbei können sich die Salafisten verabschieden, da das von Denen alles nur Blödsinn ist. Und die muslimische Welt kann zu ihren christlichen Wurzeln zurückkehren. Fazit von mir: ein Buch, das in jedem intelligenten Haushalt stehen sollte, leicht verständlich und in Teilen auch sehr humorvoll beschrieben.

    siehe auch:
    https://www.xinxii.com/login.php

  4. . schreibt:

    Die verräterisch unheilige Allianz der Islam-Ahnungslosen(Kirchenvertreter ;Linke ;Politiker und Medien) gegen die Patrioten
    https://www.box.com/s/1ec2c818e6baf90ed2d7

  5. hanss schreibt:

    (die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird“ (Kap.16).)
    Was glaut ihr den wer der gott Abrahams ist? Er ist der El Schaddai-Jahwe! der juden
    (Auf alle Fälle: Christus ist keineswegs der Sohn des Hebräergottes Jahwe, wie die Kirche behauptet! Nein. Christus ist Gott – Jahwe ist der Teufel! So einfach! Jahwe stellt sich ja auch mit)dem Satz: ‚Ich bin El Schaddai‘ vor – im Originaltext: ‚Ani ha El Schaddai‘, Genesis, erstes Buch Mose, 17.1.) UND da Allah identich mit dem gott Abrahams ist ist er auch der gott des
    Heutigen Christentums Jahwe (Satan El Schaddai-Jahwe):Mann kann es wahrhaben wollen
    oder auch nicht.!
    gruß hanss

  6. Helmut Zott schreibt:

    Die Aussage des II. Vatikanischen Konzils (1962 -1965), dass der Gott der Christenheit identisch mit Allah sei, ist nicht nur schlichtweg falsch, sondern in der Auswirkung für die Zukunft der gesamten Christenheit so verheerend, dass man sie nur vergleichen kann mit der einschneidenden Wandlung des Christentums durch die Festsetzungen im Konzil von Nizäa vom Jahre 325.
    Damals entstand unter Konstantin „ein förmliches Bündnis zwischen Kaiser und Kirche. Als Grundsatz wurde aufgestellt, dass die Kirche das Recht habe, vom Kaiser zu verlangen, dass er das Schwert ziehe, um Gehorsam dem gegenüber zu erzwingen, was die Kirche für Rechtgläubigkeit erklärte“. „Durch die Verbindung von Staat und Kirche hat sich das alt-römische Reich nicht zur Kirche, sondern die Kirche zum Römischen Reich bekehrt“. „Die Zweischwertertheorie der Bulle ´Unam sanctam´ (Papst Bonifaz VIII., 1302) erklärte, dass ein ´Schwert´ von der Kirche und das andere für die Kirche zu führen sei. Sie sagte auch, dass ´es für jedes menschliche Geschöpf zum Heil der Seele notwendig sei, sich dem römischen Papst zu unterwerfen´“. Schließlich lag alles „Leo X. (1513-1521) zu Füßen, er ließ sich als ´oberster aller Menschen´ anreden und feiern“. „Die Inquisition war der Heilige Krieg des christlichen Rom, bei dem alles, was sich nicht dem christlichen Reich Gottes unterwarf, ausgerottet werden sollte“.

    Man sieht durch diese einfache Aneinanderreihung von Zitaten aus dem Buch „Zeitbomben der Weltgeschichte“ von Marius Baar, dass sich nach der Verbindung des Christentums mit der weltlichen Macht ganz ähnliche Verhältnisse und Strukturen herausgebildet haben wie im Islam, bei dem die Verbindung von Religion und weltlicher Macht schon vom Ursprung her gegeben ist.
    Die Kirche von heute hat sich mit dem Machtfaktor „Islam“ verbunden und wird sich radikal verändern. Zu Recht spricht Hans-Peter Raddatz von einem „Chrislam“, der durch das II. Vatikanische Konzil seit 1965 neu entstanden ist. Was eine Annäherung an das Judentum bringen sollte, führte zu einer Verbindung und Verbrüderung mit denen, die eine Zerstörung Israels anstreben. Die Gleichsetzung des Christengottes mit Allah hat sogar Dogmencharakter erlangt, weil die Katholische Kirche gleichzeitig festlegte, dass ein Zurückgehen hinter die Aussagen des Konzils, als Abfall von der Lehre der Kirche und von der Kirche selbst zu gelten habe. Sie wird durch diesen fundamentalen Irrtum zum Steigbügelhalter für die Machtentfaltung des Islams, und sie wird im Rahmen der Machtergreifung des Islams schließlich an dieser Verbindung selbst und mit ihr das christliche Abendland zu Grunde gehen. Zweifellos steht auch dieses nicht nur am Scheideweg, sondern am Rande des Abgrundes.

    Vom „Cäsaropapismus“ zum „Chrislam“ von heute führte und führt also der Weg der Kirche, und sie wird durch diese Verbindung scheitern und untergehen, oder höchstens in einer Form weiterexistieren, in der das wahre Christentum erstorben ist.
    Hinter allem aber steht eine beherrschende Macht des Bösen, die man erstaunlicherweise heute im Westen nicht erkennen kann, was gerade bei uns in Deutschland, die wir eine besondere geschichtliche Vergangenheit haben, unverständlich ist. Es ist nicht nur eine erstaunliche, sondern geradezu erschreckende Wiederholung was sich in der Kirche abspielte und abspielt: „Im Mai 1933 (sic) mahnten die bayerischen Bischöfe, man solle nicht auf das Trennende und die Vergangenheit sehen, sondern ´auf das, was uns eint´“ (Gerhard Czermak). „Wie der Großteil der katholischen und evangelischen Kirchen im Dritten Reich bis zum katastrophalen ´Endsieg´ verblendet und verstockt blieb, scheint es auch heute zu sein. Anhaltend wird von islamischen Brüdern, von Monotheismus, Dialog und von Toleranz in den christlichen Kirchen geschrieben und geredet“ („Zeitbomben der Weltgeschichte“, S.124 und 103).

    Wenn man die Islamisierung des Westens von heute in diesen geschichtlichen Rahmen stellt, so ist zu erkennen, dass nach den kleinen Wellen, die in Form von Kommunismus und Nationalsozialismus in die Welt einbrachen, sich nun eine große, noch mächtigere und gefährlichere Welle des Ungeistes über Europa und die ganze Welt ergießt. Nach den die Menschheit umfassenden Heilsideen der „proletarischen Klasse“ und der die Menschheit veredelnden „arischen Rasse“, tritt heute die Vision der „islamischen Umma“ als Heil und Ziel der Menschheit in den Vordergrund.

    Einst wollte Hitler die Welt beherrschen und erst das Judentum, danach das Christentum, auslöschen.
    Er betrachtete das Christentum als Ableger des Judentums und meinte: „Alles das ist doch nur derselbe jüdische Schwindel“. Heute erstarkt der Islam und im gleichen Ungeist wie bei Hitler soll nun im Rahmen der Weltislamisierung Israel vernichtet und der Westen beherrscht werden. Das Endziel aber ist letztlich, der Menschheit das Gesetz Allahs, die Scharia, aufzuzwingen, um „Frieden“ für alle Menschen und für alle Zeiten zu schaffen, und das heißt, dass die Menschheit zur islamischen Umma mit einem Kalifen als Stellvertreter Allahs auf Erden umgestaltet wird, wie es keimhaft im so genannten „Medina Modell“ veranlagt wurde,

    • Helmut Zott schreibt:

      „Nach den die Menschheit umfassenden Heilsideen der „proletarischen Klasse“ und der die Menschheit veredelnden „arischen Rasse“, tritt heute die Vision der „islamischen Umma“ als Heil und Ziel der Menschheit in den Vordergrund.“

      Wie aber versucht man den Auftrag Allahs in der islamischen Welt von heute umzusetzen?
      Die Ölvorkommen dieser Erde liegen fast ausschließlich in den islamischen Ländern, was die Muslime als Vorsehung und Geschenk Allahs, aber auch als Verpflichtung betrachten. Der daraus resultierende ungeheuere Reichtum, den die OPEC-Länder durch die Erhöhung des Ölpreises am 17. Oktober 1973 um das Vierfache, später um das Zwölffache und schließlich um das Vierunddreißigfache ins Unermessliche gesteigert haben, eröffnete und eröffnet heute noch die Möglichkeiten der weltweiten Islamisierung.
      Durch das islamische Almosenspenden, das keineswegs eine Liebesgabe aus Mitleid im christlichen Sinne, sonder eine religiöse Pflicht ist und unseren staatlichen Steuerabgaben entspricht, wird jeder reiche Moslem und somit auch die Ölscheichs, gezwungen, ein Vierzigstel der Jahreseinnahmen zu „spenden“. Diese ungeheueren Summen, die beispielsweise aus Saudi Arabien stammen, fließen an „Wohltätigkeitsorganisationen“ in Amerika und Europa. Nur ein kleiner Teil des Geldes wird tatsächlich für Wohltätigkeit verwendet, der größte Teil fließt, nachdem er zwischen den zahlreichen Tarnorganisationen durch vielfaches Hin- und Herspenden gewaschen wurde, an Hamas, Hisbollah und Al Kaida.
      „Das ist der geniale Hintergedanke des Netzes islamischer Organisationen, das von Abdallah Azzam, Bin Ladens Mentor und geistiger Vater, geknüpft wurde. Was könnte reinigender und edler sein, als das Geld einer karitativen Organisation zu spenden? Die Organisation wiederum leitet das Geld an eine Tarngruppe weiter, die als Denkfabrik oder religiöse oder schulische Einrichtung fungiert. Von dieser Tarngruppe gelangt das Geld zum Dschihad und den Mudschaheddin“ („Die Terroristenjägerin“, S. 368).
      Die Almosensteuer für den Dschihad, oder gar den Terrorismus als eine besondere Form des Dschihads, zu verwenden, ist aus islamischer Sicht keineswegs zweckentfremdend oder unmoralisch. Jeder Moslem, der Bedarf hat, kann mit diesen Geldern unterstützt werden, und schon Mohammed, der das größte Vorbild der Muslime ist, hat diese Gelder für seine kriegerischen Unternehmungen verwendet. Schließlich ist der Dschihad ja das Mittel zur Erfüllung des göttlichen Auftrags, der da lautet, die ganze Menschheit unter das Gesetz Allahs zu bringen.
      Natürlich fließen auch beträchtliche Summen an die vielen Vereine und Organisationen in Amerika und Europa, die den Moscheebau, den Aufkauf von Grund und Boden oder andere Formen der Islamisierung betreiben. Im Grunde finanziert der „ungläubige“ Westen das alles selbst durch den unvermeidbaren Öleinkauf. Andererseits ermöglicht er durch den Verkauf seiner modernsten Waffen an die Ölländer deren Aufrüstung und riskiert damit letztlich seinen eigenen, von Allah gewollten Untergang.

      Der Koran und die Sunna sind die geistigen Quellen, das Öl die materielle Grundlage für die Islamisierung dieser Erde.

      Der Brennpunkt des Weltgeschehens ist Jerusalem. Nicht nur Israel produziert schon seit der Staatsgründung Atomwaffen und besitzt heute Atombomben aus eigener Produktion, auch die islamische Seite rüstet auf und verfügt über Atomwaffen. Wie viel Atommaterial durch den Zerfall der UdSSR in den Besitz der ehemaligen moslemischen Sowjetrepubliken gelangt ist und heute unter islamischem Einfluss steht, ist schwer zu durchschauen.
      Für die „gerechte“ Sache Allahs wird es jeder fromme Moslem für richtig und angebracht halten, wenn nötig, auch Atomwaffen gegen die Ungläubigen, also auch gegen Israel, einzusetzen und Atombomben abzuwerfen. Er hat ja, ohne persönliche Verantwortung übernehmen zu müssen, von Allah selbst die Lizenz zum Töten der Ungläubigen und kann dabei aus dem Koran den 17. Vers der 8. Sure rezitieren: „Und nicht erschlugt ihr sie, sondern Allah erschlug sie; und nicht warfst du, als du warfst, sondern Allah warf“. Es ist Allah selbst, der die Erde vom Schmutz der Ungläubigen reinigen wird und das Reich des Friedens auf der Erde errichtet. Die gläubigen Muslime sind nur die Werkzeuge und willigen Vollstrecker seines Willens. In diesem Sinne hat der bekannte Muslimbruder Sayyid Qutb (1906 – 1966), der eine radikale Abkehr von der gottlosen Gesellschaft hin zur islamischen Weltrevolution predigte, in seinem Buch „Wegzeichen“ ( ma`alim fi tariq), das bis heute ein Leitfaden der Djihad-Bewegungen ist, geschrieben:
      „Wir müssen zerstören, was immer im Konflikt mit dem wahren Islam steht… Zertrümmert alle Staaten und Organisationen, die von Menschen errichtet worden sind… Absolute Rebellion gegen alles auf Erden, was mit dem Islam im Konflikt steht, ist ein Muss. Wir sollten mit aller Macht alles ausmerzen und vernichten, was Allahs Revolution im Wege steht“.
      Und andere Muslime meinen in diesem Sinne denn auch:
      „Die Welt muss zerstört werden, damit das islamische Reich kommen kann. In diesem islamischen Reich wird es keine Juden und keine Christen mehr geben; der Islam ist die Krönung dieser Religionen“ (letztes Zitat: „Zeitbomben der Weltgeschichte“, S.137).

  7. . schreibt:

    Oh Muslim / Oh Moslem / مسلمانا
    https://www.box.com/s/2558e1e148b6d3513c03

  8. . schreibt:

    The Islamic bag ; Der islamische Sack ; گونی اسلامی
    https://www.box.com/s/b642612a19a07e4324dd

  9. Maki schreibt:

    Ich verstehe nicht, warum niemand begreifen kann, daß Muslime sich niemals in einem Christlichen Land integrieren werden.
    Es steht doch für Jedermann lesbar im Koran was sie (die Moslems) von uns Christen halten, und wie sie mit uns zu verfahren haben.
    Der Islam ist keine Religion, der Islam ist eine Diktatur der allerschlimmsten Art, und die dummen Moslems sind selber auch Opfer davon, aber sie wissen es nicht.

    Der Islam hat Sektencharakter, er verbietet den Moslems das eigenständige Denken, deshalb kann man mit ihnen auch nicht diskutieren.
    Wir dürfen nicht zulassen, um unserer Kinder und Enkelkinder willen, und nicht zuletzt um der Kämpfer willen, die den Islam schon 3 mal erfolgreich aus Europa verdrängen und zurückschlagen konnten, daß dem Islam nun hier Tür und Tor geöffnet werden.
    Wir sind 70 Jahre Mundtot gemacht worden, DAS REICHT NUN ENDLICH, das lassen wir uns nicht mehr gefallen..
    Wer Moslem sein will, der soll in sein Land zurück gehen, dort kann er glauben was er will, hier herrscht das CHRISTENTUM.
    Selbst wenn hier viele nicht mehr in Kirchen gehen, so ist unbestritten, daß wir Christlich geprägt sind, und das seit fast 2000 Jahren ! das zeigt alleine schon unsere Großzügigkeit und Freigibigkeit allen Zuwanderern und Asylanten gegenüber, und zum Dank dafür legen sie uns das als Schwäche aus.
    Das muß aufhören, wir müssen uns auf unsere Kultur und unsere Werte besinnen , und unsere Politiker müssen aufhören sich wie WEIHNACHTSGÄNSE ausnehmen zu lassen.
    Sie sollten das Geld lieber in die Bildung und Ausbildung unserer Kinder stecken, dann brauchen wir keine ausländischen ,,Facharbeiter ,, mehr.
    Zum Schluss noch einmal : Bitte, lest den Koran, da steht drin was uns allen bevorsteht wenn die Islamisierung hier weiter foran schreitet.

  10. MartinP schreibt:

    Ich sehe es nicht als Versgen „der westlichen Welt“ an! Gehen Sie doch mal raus und fragen Sie die Bürger und Bürgerinnen, was sie vom Islam halten! Und von den ungebildeten Parasiten, die uns dann auf der Tasche liegen.
    Wir werden aber alle von den wichtigsten Medien und der Politik permanent dazu gebracht, uns nicht gegen Zuwanderung (insb. aus der moslemischen Welt) zu wehren. In Artikeln wird absichtlich die Nationalität verschwiegen, und Abweichler zur veröffentlichten Meinung werden als „Rassisten“ gebrandmarkt. So reden deutsche Mitmenschen eben nur im kleinen Kreis (oder anonym im Internet) darüber, aus Angst vor Repressalien! Und selbst da gibt mach einer nur eine vermeintlich „politisch korrekte“ Meinung zum Besten.

    Und irgendeine ganz verborgene graue Eminenz im Hintergrund will, dass wir die moslemische Zuwanderung mögen, und hat PolitikerInnen und Medien in der Hand. Aber wer das ist/sein könnte, daran beteilige ich mich nicht zu spekulieren. Man weiß zuwenig über diese mächtigen Instanzen/Kreise.

  11. Maki schreibt:

    Herr Michael Mannheimer steht vor Gericht wegen Volksverhätzung, dabei hätte er das Bundesverdienstkreuz verdient.
    Diesen Mann an zu klagen ist eine Schande und ein Armutszeugnis für die Politeliten.
    Er will nur über den Islam aufklären und die Menschen wach rütteln, ich hoffe das gelingt ihm und anderen auch noch rechtzeitig bevor hier alles zu spät ist.
    Ich habe heute einen Geldbetrag für ihn gespendet, damit er seine Anwälte finanzieren kann, macht alle mit und spendet auch, jeder wie er kann, Wir dürfen ihn nicht im Stich lassen, mutige Menschen brauchen unsere Unterstützung, das ist das Mindeste .
    Wacht auf und werdet aktiv, es ist nicht mehr viel Zeit. Denkt an eure Kinder und Enkelkinder…

  12. Aus Zeitmangel kann ich nicht den ganzen Beitrag von Helmut Zott lesen. Seine Kritik an dem famosen Text des 2. Vatikanums (oder jedenfalls von dessen deutschter Übersetzung) besteht zu Recht:

    „Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat“ (Art.3).

    Nicht nur dass der Islam die Dreifaltigkeit der Personen des alleinigen Gottes leugnet, es gibt einen ganz entscheidenden weiteren Punkt. In aller Regel erschlägt die islamische Theologie das berühmte Theodizee-Problem („Woher kommt das Böse/Übel?“) mit der Betonung der Allmacht ihres Allahs. Von ihm wird nämlich ausgesagt, dass er auch das böse Wollen und Tun seiner Geschöpfe (positiv) erschafft. Damit ist er eine Art allmächtiger Teufel und eben nicht jene allmächtige Einheit von Gerechtigkeit und Liebe, die Christen „Gott“ nennen.

    Zurück zum Text des Vatikanums: Der lateinische Text lässt auch die folgende Übersetzung zu:
    „Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die einen alleinigen Gott anbeten, …“ Mit dieser Übersetzung – „einen“ statt „den“ – ist die Behauptung der Identität vom Tisch. Das war zwar sicher nicht die Intention der Konzilsmehrheit. Immerhin gibt es zahlreiche Stellungnahmen von hohen katholischen Klerikern, die diese Identität von „Allah“ und „Gott“ ablehnen – also in diesem Punkt der (offenbar gemeinten) Konzilsaussage widersprechen (obwohl der Vatikan ja zur Zeit gerade von den Piusbrüdern eine pauschale Zustimmung zum „Größten Konzil Aller Zeiten“ verlangen möchte).

    • Helmut Zott schreibt:

      Zu diesem Punkt, Herr Dr. Heger, habe ich mich schon vor Jahren (26. November 2005) dem zwischenzeitlich verstorbenen Prof. Winter gegenüber geäußert:

      %%%%%%%%%%%%%%%%%

      Herrn
      Prof. em. Dr. theol. Lic. Phil. Aloysius Winter
      Haimbacher Straße 45
      D-36041 FULDA

      Sehr geehrter Herr Prof. Winter,

      auf meine Stellungnahme vom 16. November 2005 zu Ihrem Beitrag „Verbunden im Glauben?“ – KURIER DER CHRISTLICHEN MITTE – Nr. 11, haben Sie mir mit einer eMail am 17.11. 05 geantwortet. Sie widersprechen meiner Auffassung, dass in den Konzilstexten des II. Vatikanischen Konzils (1962-1965) zweifelsfrei zum Ausdruck gebracht wird, dass Allah und der Gott der Christenheit identisch seien. Dazu schreiben Sie wörtlich, „ …dass der Allah des Korans jedenfalls nicht ausdrücklich mit dem Dreifaltigen gleichgesetzt wird.“ Es mag ja sein, dass das nicht wörtlich so dasteht und explizit so nicht ausgedrückt ist, aber es besteht doch kein Zweifel über den Sinn der Aussage. Wie sonst könnte Johannes Paul II. so reden, wie er es 1985 in Casablanca getan hat? Hat etwa der Papst den Inhalt und den Sinn von „Lumen gentium“ nicht verstanden?
      Sie selbst sind offensichtlich der Meinung, dass die Gleichsetzung von Allah mit dem Christengott theologisch falsch ist, glauben aber das auch aus den Konzilstexten herauslesen zu können. Selbst in dem von Ihnen angeführten Zitat aus „Nostra aetate“ müsste es, sofern Ihre Auffassung richtig wäre, nicht etwa heißen:
      „Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die den alleinigen Gott anbeten, ….“,
      sondern, es müsste heißen:
      „Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die auch einen einzigen Gott anbeten, ….“,
      und schließlich heißt es ja auch nicht:
      „Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch diejenigen unter den Muslimen, die (subjektiv, wie Sie schreiben, und vielleicht ohne es zu wissen?) den alleinigen Gott anbeten, ….“.
      Sollte man tatsächlich annehmen, dass die Konzilstexte so ungenau und schlampig formuliert sind? Ich meine allerdings, dass man weder mit philosophischen noch philologischen Spitzfindigkeiten etwas unterschieben sollte, was nicht so gemeint ist. Vielmehr sollte man den Sinn der Aussage klar zu fassen versuchen. Tatsache ist doch, dass die Katholische Kirche, und übrigens auch die Evangelische Kirche, in allen ihren offiziellen Äußerungen seit dem II. Vatikanischen Konzil von der Gleichheit von Allah und dem Christengott ausgeht. Man kann ja schließlich nicht mit den Muslimen an denselben und den einzigen Gott glauben, wie Johannes Paul II. ausführte, und dabei zwei verschiedene Götter meinen.
      Selbst dann, wenn es sich bei den Konzilstexten nicht um „unfehlbare Glaubensaussagen“ handelt, wie Sie mir schreiben, ist das Papstwort durchaus verbindlich und prägt den Geist der Gläubigen. Das aber verführt sie zu falschen Ansichten und zur falschen Sicht über den Islam. Diese geistige Fehlleitung lässt den Islam, nicht etwa als Menschen verachtende und antichristliche Ideologie erscheinen, sonder als einen anderen gottgewollten Weg zum gemeinsamen Ziel, nämlich zum gleichen Gott hin. Und dieser Jahrhundertirrtum führt schließlich zum Untergang der Christenheit und des christlichen Abendlandes, wie ich es schon in meinem Aufsatz „Islam und Kirche“ angedeutet habe.
      Zu welchem Gott hat Johannes Paul II. gebetet, als er in die Moschee zum Beten ging?

      Hier nochmals die Zitate, die mir in diesem Zusammenhang wichtig erscheinen:
      1.) „Lumen gentium“ des II. Vatikanischen Konzils:
      „Der Heilswille umfasst aber auch die, die den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslime, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird“ (Kap.16).
      2.) Zitat aus „Der Dialog ist heute nötiger denn je!“, von Mattias Kopp:
      „Vor allem war es die Reise des Papstes nach Marokko (19. bis 20. August 1985), die mit seiner Rede vor mehr als
      100 000 muslimischen Jugendlichen im Sportstadion von Casablanca zu einem historischen Meilenstein wurde. In Erinnerung an das Erbe der abrahamitischen Religionen betonte der Papst: „Christen und Muslime haben vieles gemeinsam als Gläubige und als Menschen. Wir leben in der gleichen Welt, die durch viele Zeichen der Hoffnung, aber auch der Angst gekennzeichnet ist …. Wir glauben an denselben Gott, den einzigen, den lebendigen, den Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt …. Deshalb komme ich heute als Glaubender zu euch.“ “
      Mit freundlichen Grüßen
      Helmut Zott
      26. November 2005

      %%%%%%%%%%%%%%%%

      • Lieber Herr Zott, ich widerspreche ja gar nicht Ihrer sorgfältigen Antwort an Prof. Winter. Die diversen Gesten und Aussagen des (sel.) Johannes Paul II. waren sicher ganz schlimm und können nicht als Argument für eine Identität des islamischen Allahs und des christlichen Gottes angeführt werden. Schlimmer sind die Aussagen des 2. Vatikanums. Dessen schwammige Aussagen in diesem Punkt sind kaum auf Schlampigkeit zurückzuführen, sondern eher wohl auf Absicht – um schließlich die genehme Tendenz herausdestillieren zu können. Mein Versuch, auf die Zweideutigkeit – oder eher geringere Eindeutigkeit – des lateinischen Textes hinzuweisen, ist sicher nicht besonders überzeugend. Es bleibt wohl nichts anderes übrig, als auf die mangelnde dogmatische Verbindlichkeit zumindest des hier einschlägigen Textes zu bestehen.
        Dazu ein Witz, den mir ein Dominikaner-Pater erzählte: War der Heilige Geist bei dem 2. Vatikanischen Konzil gegenwärtig? Ja, er hat jede Dogmatisierung verhindert!

  13. bording schreibt:

    Es ist erstaunlich wie wenig die christlichen Kirchenfürsten den Islam kennen. – Kleine Probe aus vielen :
    Ungläubige unter den Leuten des Buches (Juden und Christen) sind von allen Wesen am abscheulichsten 98,6
    Allah hat euch über Erben gesetzt über UNGLÄUBIGE, über ihre Äcker, Häuser, über alle Güter und alle Lande, in denen ihr Fuß fassen werdet. 33,27
    Lohn der UNGLÄUBIGEN ist, dass sie getötet, oder gekreuzigt werden, oder das ihnen Hände und Füße wechselseitig abgeschlagen werden, oder sie aus dem Land vertrieben werden. 5,33
    Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit den Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt 47,4

    Was soll man dazu sagen? Wo ist der Rechtsstaat?? wo sind die Kirchen? Die BÜRGER ZAHLEN IHRE BEITRÄGE; aber geschützt von gefährlichen Drohungen werden sie offensichtlich nicht

    gr.bording

  14. Helmut Zott schreibt:

    @ Dr. Christoph Heger vom 31. August 2013 um 23:36

    Dr. Chrstoph Heger schreibt am 31. August 2013 um 23:36:
    „Mein Versuch, auf die Zweideutigkeit – oder eher geringere Eindeutigkeit – des lateinischen Textes hinzuweisen, ist sicher nicht besonders überzeugend.“

    Um der Wahrheit und der Wichtigkeit der Sache wegen, möchte ich, sehr geehrter Herr Dr. Heger, im Folgenden nochmals auf diesen viel umstrittenen Punkt eingehen.

    Im II. Vatikanischen Konzil sind zwei Passagen, die das Verhältnis von Allah und den Christengott betreffen, aufschlussreich.
    Da ist zum Einen die Aussage in „Nostra Aetate“ mit folgendem Wortlaut in der deutschen Übersetzung:
    „Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die den (?) alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat“ (Art.3).
    In dem Dokument „Lumen Gentium“ kommt andererseits die Frage nach der Identität von Allah und dem Christengott in der folgenden Passage zum Ausdruck:
    „Der Heilswille umfasst aber auch die, die den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslime, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den (?) einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird“ (Kap.16).

    Es ist in der Tat die Aussage in „Nostra Aetate“ bei einer Übersetzung ins Deutsche nicht eindeutig, das heißt, den Ausdruck „unicum Deum adorant“ kann man übersetzen mit
    a.) sie beten DEN einzigen (alleinigen) Gott („Deus“ groß geschrieben!) an.
    b.) sie beten EINEN einzigen (alleinigen) Gott (zwar einen einzigen, aber nicht den gleichen wie die Christen) an

    Beide Übersetzungen ins Deutsche sind möglich und richtig.
    Die Begründung für diese Zweideutigkeit ist, weil es im Lateinischen weder einen bestimmten, noch einen unbestimmten Artikel vor dem Substantiv gibt. Das lateinische Wort „deus“ kann man mit „EIN (beliebiger) Gott“ oder „DER( bestimmte) Gott“ übersetzen. Im konkreten Fall muss der Sinn, der zum Ausdruck kommen soll, durch die entsprechende Wortwahl entschieden werden. Nachdem „Deus“ groß geschrieben ist, ist nicht irgendein Gott, sondern „der Gott“, und da gibt es nur einen, gemeint.
    Es handelt sich keineswegs um „schwammige Aussagen in diesem Punkt“, wie Sie meinen, sondern um die Offenheit der lateinischen Sprache.

    Auch die Aussage in „Lumen Gentium“ ist, analog zu „Nostra Aetate“, in der Übersetzung von „deus“ nicht eindeutig festgelegt, das heißt, den Ausdruck „nobiscum Deum adorant unicum“ kann man übersetzen mit
    a.) sie beten zusammen mit uns DEN einzigen (alleinigen) Gott („Deus“ groß geschrieben!) an. Diese Aussage wurde durch die Äußerungen und das Verhalten der Päpste und auch der Bischöfe eindeutig bestätigt.
    b.) sie beten zusammen mit uns EINEN einzigen (alleinigen) Gott an (es heißt eben nicht: „nobiscum Deum adorant etiam unicum“ – sie beten zusammen mit uns auch einen einzigen Gott an).

    Das Problem ist also, wie schon erwähnt, darin zu sehen, dass man bei gleich richtiger Übersetzung das Wort „deus“ mit dem bestimmten und auch dem unbestimmten Artikel, die es beide im Lateinischen nicht gibt, in der deutschen Übersetzung versehen kann, also mit „ein (beliebiger) Gott“ oder auch „der (bestimmte)Gott“ übersetzen kann.
    Es geht, um es nochmals zu verdeutlichen, in der Konzilsaussage darum, ob die Muslime zwar auch an einen einzigen Gott glauben, der aber nicht identisch mit dem Christengott sein muss, oder an denselben wie die Christen.

    Alle Aussagen und Verhaltensweisen der Päpste und Bischöfe, belegen und bestätigen bis in die Gegenwart die Version, dass der Christengott identisch mit Allah ist.

    So hat Papst Johannes Paul II. in seinen öffentlichen Äußerungen die Konzilsaussagen, die er als Kardinal selber mit erarbeitet und formuliert hat, stets bestätigt, wie das auch im folgenden Zitat aus ‚Der Dialog ist heute nötiger denn je!’ von Mattias Kopp zum Ausdruck kommt:
    „Vor allem war es die Reise des Papstes nach Marokko (19. bis 20. August 1985), die mit seiner Rede vor mehr als 100 000 muslimischen Jugendlichen im Sportstadion von Casablanca zu einem historischen Meilenstein wurde. In Erinnerung an das Erbe der abrahamitischen Religionen betonte der Papst: ´Wir glauben an denselben Gott, den einzigen, den lebendigen, den Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt …. Deshalb komme ich heute als Glaubender zu euch´“.

    Und in der Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz „Christen und Muslime in Deutschland“ vom Jahre 2003, ist zu lesen: „Christentum und Islam stellen zwei verschiedene Zugänge zu dem selben Gott dar“.

    Die Aussagen des II. Vatikanischen Konzils in Bezug auf Allah und den Christengott sind bei einer Gesamtbetrachtung eindeutig und haben Dogmencharakter erlangt, weil die Katholische Kirche gleichzeitig festlegte, dass ein Zurückgehen hinter die Aussagen des Konzils als Abfall von der Lehre der Kirche und von der Kirche selbst zu gelten habe.

    • Besten Dank, lieber Herr Zott, für die nochmals gegebene sorgfältige Darlegung.
      Ich bestreite allerdings, daß die Aussage betreffend eine angebliche Identität des islamischen Allahs und des christlichen Gottes Dogmencharakter hat. Denn zum einen ist dafür das außerordentliche Lehramt überhaupt nicht in Anspruch genommen worden. Zum anderen ist für die Inanspruchnahme des ordentlichen Lehramts für diese Aussage nur die Übereinstimmung mit der bisherigen Lehre entscheidend, nicht was Päpste usw. nach dieser Konzilsaussage gesagt haben.

      • Helmut Zott schreibt:

        @ Dr. Christoph Heger 1. September 2013 um 20:01

        Dr. Christoph Heger schrieb am 1. September 2013 um 20:01 folgendes:
        „Ich bestreite allerdings, dass die Aussage betreffend eine angebliche Identität des islamischen Allahs und des christlichen Gottes Dogmencharakter hat.“

        Sie haben sicher Recht, sehr geehrter Herr Dr. Heger, wenn man den Ausdruck „Dogmencharakter“ so versteht, dass die Katholische Kirche den Versuch unternommen hätte, oder ein Verfahren eingeleitet und betrieben hätte, um diese spezielle Frage der „Identität“ in Richtung eines Dogmas zu treiben oder zum Dogma zu erheben. Das ist natürlich nicht der Fall
        Die Aussage, dass die Identitätsbestimmung quasi Dogmencharakter innerhalb der Katholische Kirche erlangt habe, weil sie gleichzeitig festlegte, dass ein Zurückgehen hinter die Aussagen des Konzils als Abfall von der Lehre der Kirche und von der Kirche selbst zu gelten habe, ist bei Dr. Hans-Peter Raddatz zu finden. Ich verstehe seine Aussage allerdings so, dass die an sich gewichtige Festlegung durch ein Konzil dadurch eine zusätzliche Verengung und Verfestigung erfahren hat, dass man im Glauben nicht hinter die Konzilsaussagen zurückgehen darf. Das gilt ganz allgemein und natürlich auch speziell für die wichtige Aussage der Identität von Allah und dem Christengott.
        Vielleicht sollte man diesen missverständlichen Ausdruck „Dogmencharakter“ entschärfen und als „verbindliche Festlegung“ übersetzen und verstehen. Die fraglichen Konzilsaussagen haben zunächst mit einem Dogma nichts zu tun, da haben Sie Recht, und ob ihnen die Wertigkeit und Bedeutung eines Dogmas auch nur ansatzweise beigemessen werden darf, ist fraglich.

        Wenn man hinter die Aussagen des Konzils zurückgeht, stößt man auf gewichtige Stimmen innerhalb der Katholischen Kirche, die nicht ins Konzept der heutigen Kirche passen. Ich zitiere gern in diesem Zusammenhang den vielleicht größten religiösen Genius des 19. Jahrhunderts, John Henry Newman (1801 – 1890):
        „Nehmen wir an, bestimmte Bischöfe und Priester unserer Tage begännen zu lehren, der Islam… sei eine direkte und unmittelbare Offenbarung von Gott, so wäre die Kirche verpflichtet, die Autorität zu gebrauchen, die Gott ihr gegeben hat, und zu erklären, dass ein solcher Satz mit dem Christentum nicht vereinbar ist, und dass die, die ihn halten, nicht zu ihr gehören“.
        Nach dieser Aussage wäre Johannes Paul II., der am 1. Mai 2011 von Papst Benedikt XVI. für seinen Verrat am Christentum selig gesprochen wurde, nicht mehr Glied der Kirche. Sagte er doch im August 1985 vor mehr als 100 000 muslimischen Jugendlichen im Sportstadion von Casablanca: „ …Wir glauben an denselben Gott, den einzigen, den lebendigen, den Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt … Deshalb komme ich heute als Glaubender zu euch“.

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