Wider den Rechtsextremismus innerhalb und außerhalb der islamischen Communities

von Hartmut Krauss

Die Bezeichnungen „Rechtsextremist“, „Rechtsradikaler“, „Rechtspopulist“, „Faschist“, „Rassist“ etc. sind heute – insbesondere im hochemotionalisierten islampolitischen Kampffeld – längst keine klaren Begriffe mehr, die unvermittelt wissenschaftlich analytischen Ansprüchen genügen. Vielmehr handelt es sich zumeist um rein polemische Etikettierungen zwecks Stigmatisierung, Schmähung und Herabsetzung des politischen Gegners. Dasselbe gilt umgekehrt für das pauschal antilinke Hassbild der jung- und altkonservativen, nationalistischen, ethnopluralistischen und christlich-fundamentalistischen Islamgegner. Diese setzen völlig verfehlt Multikulturalismus, Kulturrelativismus und Postmodernismus mit kritischer Gesellschafts-und Subjekttheorie gleich, verwechseln Marx mit Foucault und halten die grünen und sozialdemokratischen „Freunde des Islam“ und Missgestalter des posttriumphalistischen Krisenkapitalismus sowie die „sozialstalinistischen Umverteiler“ der „Linkspartei“ allen Ernstes für „Linke“.

Generell gilt für diese neue antimuslimische Rechte, dass nicht der Hitlerfaschismus, sondern die zur mythologischen Homogenität verschmolzenen 68er das eigentliche Drama der deutschen Geschichte darstellen.

Wer den Islam verteidigt, ist für diese Akteure automatisch ein „Linker“. Dabei wird diese antilinke Einstellung so weit geöffnet, dass auch Angela Merkel, Ruprecht Polenz und die Dialog-Christen hineinpassen. Die vermeintlich heile Welt beginnt erst rechts von der CDU.

Auf der anderen Seite der Barrikade skandieren selbsternannte „Antifas“ Seite an Seite mit Salafisten, HAMAS-Anhängern und anderen proislamischen Judenhassern aberwitzige Parolen, die wohl als Legitimation für ihre undistanzierte und absolut antiemanzipatorische Kumpanei mit den Protagonisten der islamischen Herrschaftskultur dienen sollen. Für dieses pseudolinke Spektrum ist automatisch jeder ein „Rechter“, „Rassist“, „Fremdenfeind“ etc., der den Islam kritisiert. Insgesamt betrachtet hat dieser pseudolinke Diffamierungsmob mit wissenschaftlich-emanzipatorischer Gesellschafts- und Ideologiekritik genau so wenig zu tun wie Hooligans mit gutem Fußball.

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4 Antworten zu Wider den Rechtsextremismus innerhalb und außerhalb der islamischen Communities

  1. bording schreibt:

    Es ist viel einfacher als man glaubt.

    Alle wollen in Frieden und Harmonie mit ihren Familien leben.

    Verhaltet euch so, wie ihr gerne von anderen behandelt werden möchtet!

    Lasst euch nicht von BÜCHER, oder PERSONEN die diese BÜCHER verkünden VERLEITEN

    euer HANDELN zu bestimmen.

    Denn ausbaden müsst IHR es und nicht die HETZER.

    Wenn wir schon heute, – nein jetzt,- damit anfangen, können wir mit einem Schlag dieses ZIEL erreichen.

    Dazu muss man auch TAPFER sein, weil man SCHWIERIGKEITEN überwinden muß, und man muß auch vor allem NEIN sagen können. VERSUCHUNGEN wird es immer geben!!

  2. jay twelve schreibt:

    Liebe Pfarrerin Beate Frankenberger, Ihnen ist gewiss bekannt, dass ein Keil, dass die Holzfäller benutzen um Bäume zu Fall zu bringen, in vielen Länder unter anderem Namen verstanden wird, jedoch überall die gleiche Funktion ausübt.

    Bedauerlicherweise, nicht nur Sie, sogar 99,9999% Menschen wissen sehr wenig von der Ära des MATRIARCHATS. Wenn überhaupt jemand dieses Begriff erwähnt, was sehr selten vorkommt, dann verstehen ebenfalls die 99,9999%, dass damit ist die Herrschaft der Frauen gemeint wird.

    Sie haben vermutlich noch nie von den Begriffen: ALLZEITLOGIK, ALLZEITGEDÄCHTNIS, MUTTER ALLER DINGE und der Geisteswissenschaft „MANGUPOLOGIE“ gehört?

    Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, schreiben Sie mir ein E-Mail an: j12@virdula.com.

    Nun wenden wir uns dem Begriff „KEIL“, das Universalwerkzeug, mit dem man allerlei Dinge spalten kann. Am häufigsten wird der Keil von Patriarchen für die Spaltung der Seelen auf allen Ebenen der Gesellschaft, als unverzichtbares Werkzeug gebraucht. Der Spruch von Cäsar: „Divide et impera“ ist Ihnen wohl bekannt.

    Unter dem Begriff „Patriarch“ verstehe ich sowohl die „Weltliche“ als auch „Theologische“ Obrigkeit.

    Wenn man sich aber eine BEWUSSTE NEUTRALITÄT & OBJEKTIVITÄT verschreibt, dann sieht man die Wurzel der Konflikte egal welcher Art, im wesentlichen in der ABARTIGE BENUTZUNG DER KEIL.

    Unter „ABARTIG“ verstehe ich alle diejenigen (überwiegend Männer), die destruktiv veranlagt sind, die sich durch Anwendung allerlei Sorten von GEWALT, Zusammenrottung in Interessengruppen, Seilschaften, politischen und religiösen Gemeinschaften, der Machtergreifung irgend eine Art auf Gedeih und Verderb verschrieben haben.

    Ohne Spaltung der Seele wird die Manipulation des Geistes unmöglich. In der Ära des Matriarchats waren die Seelen eine „EINZ“, ob bei Einzelnen oder der Menschheit insgesamt.

    Sie ahnen nicht wozu der Geist im Stande ist, wenn der von vielen Keilen befreit, sich dessen bewusst wird, dass der „Mensch ein Gott im Werden ist“ . Diese Befreiung von spaltenden Keilen nenne ich „DER PROZESS DER VEREDELUNG DES BEWUSSTSEINS DES GEISTES“.

    Sie sind eine gebildete Theologin, eine „Humanistin christlicher Prägung“, vermutlich sehr bemüht Konflikte verschiedener Art zu schlichten. Ich traue Ihnen zu Stundenlange Vorträge über Mutter Maria, Jesus und Maria Magdalena zu halten, den kleinen Kindern schöne Märchen über die 3 Galionsfiguren zu erzählen. Ich kann Ihnen jedoch versichern, Sie haben nicht die leiseste Ahnung davon, wer diese geniale Menschen wirklich waren und noch immer sind.

    Ich könnte Ihnen Wochenlang von den Bewahrer der Allzeitlogik und des Allzeitgedächtnis, die Freifrau Miriam Herodes, Joshua Pantera und seine Frau Madja Pantera erzählen.

    Ich bin mir dessen ziemlich sicher, Sie werden mir kein Wort „glauben“.

  3. . schreibt:

    Der Islam hat mit dem Islam nichts zu tun
    https://www.box.com/s/95k0kbth3edjzs08ui4c

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