Trefflich

Die Wahrheit mag da draußen sein,
aber die Lügen sind in deinem Kopf.

(Terry Pratchett)

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Trefflicher Buchtitel & Argumentation

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Die Heuchler, das sind in dieser Beschreibung von Stéphane Charbonnier* Leute, die einerseits eine totalitäre Ideologie und ein despotisches System verklären — und es mit Menschen gleichsetzen, die in diesem System leben (also die Gleichung „Ideologie = Menschen“ aufsetzen). Und Leute andererseits, die sich selbst paternalistisch — und damit den eigenen Rassismus nicht erkennend oder ihn unbeholfen und selbstbetrügerisch ausblendend — über jene Menschen erheben, sich teils zu Vormündern derer machen, die im Islam leben.

Die Rassisten, denen sie damit in die Hände spielen, sind demnach diejenigen, die eine „Kritik“ am Islam lediglich vorschieben oder gar vortäuschen, um ihre ablehnende Haltung und abwertende Meinung gegenüber anderen Menschen zum Ausdruck zu bringen — die Kritik am Islam also lediglich instrumentalisieren, um gegen andere Menschen z.B. wegen deren Religionszugehörigkeit, deren Weltanschauung oder wegen deren Herkunft hetzen zu können.
Ohne Hetze gegen andere…

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2 Antworten zu Trefflich

  1. Kewil Dideldadel schreibt:

    Komische Website, komischer Verein.

  2. Eckhardt Kiwitt schreibt:

    Die PI-Gruppe München, deren Website einst auf PI-News verlinkt war, schreibt zu diesem Buch im Beitrag „Rassismus von Links und Rechts“:

    Stéphane Charbonnier (CHARB) kritisiert in seinem Buch «Brief an die Heuchler — und wie sie den Rassisten in die Hände spielen» den Rassismus von Rechts, der sich häufig in physischen Gewaltakten äußert, die sich gegen andere Menschen richten.
    Scheinbare Ausnahme des „Rassismus von Rechts“ ist ein – in diesem Buch nicht näher abgehandelter – Philosemitismus von Rechts (Stichwort „proisraelisch“). Dieser bezieht sich meist auf rechtsgerichtete Juden allein wegen deren Volkszugehörigkeit, berücksichtigt keine sonstigen Persönlichkeitseigenschaften und ist somit lediglich vorgetäuscht. Politisch linken Juden oder muslimischen Israelis oder Arabern, die ebenfalls Semiten sind, gilt der Philosemitismus von Rechts nicht.

    CHARB kritisiert aber auch den Rassismus von Links, der darin zum Ausdruck kommt, dass Menschen aus einem bestimmten Kulturkreis oft in einer Weise bevormundet werden, die bis an die Grenze der Entmündigung heranreicht (siehe u.a. den Beitrag Bevormundet zum Staatsbesuch des iranischen Präsidenten Hassan Rouhani in Rom im Januar 2016). Dies ist psychische Gewalt.

    Der Rassismus von Rechts ist auf Zerstörung aus sowie darauf, anderen Menschen mehrere Grundrechte und unveräußerliche Menschenrechte zu versagen.

    Der Rassismus von Links ist subtiler. Er kommt z.B. als Islamophilie daher, entlarvt sich damit jedoch als Befürworter oder Sympathisant einer totalitären Ideologie und eines despotischen Systems, und in letzter Konsequenz auch als Befürworter der Todesstrafe sowie als Gegner der Europäischen Aufklärung und — in Deutschland — als Gegner des Gundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland.

    Fazit:
    Sowohl der Rassismus von Links als auch der Rassismus von Rechts stellen Rechte und Freiheiten zur Disposition, die in einem freiheitlichen demokratischen Rechtsstaat garantiert sind. Rechte und Freiheiten, die also auch für Akteure, Vertreter und Fürsprecher des Rassismus garantiert sind.

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