Islamunterricht an Schulen: Das Kuckucksei der ehemaligen Bundesministerin Schavan im Nest der Bundesländer

von Burkhard Willimsky

Es war Annette Schavan, die sich als Bundesministerin für Bildung und Forschung bis zu ihrem Abgang im Februar 2013 vehement für die Einführung des islamischen Religionsunterrichts als reguläres Unterrichtsfach in den öffentlichen Schulen der Bundesländer einsetzte.

Sie schien dafür die notwendigen Voraussetzungen mitzubringen, da sie 12 Semester Erziehungswissenschaft, Philosophie únd katholische Theologie studiert hat und als langjährige Kultusministerin in Baden-Württemberg viele Erfahrungen sammeln konnte.

Um die Integration von Muslimen zu erleichtern, sollten zukünftig alle islamischen Religionslehrer an deutschen Universitäten akademisch ausgebildet werden.

Nach Schavans fester Überzeugung würde durch

* eine entsprechende qualitätsorientierte und religionskritische Ausbildung aller

islamischen Religionslehrer an deutschen Hochschulen;

* die staatliche Schulaufsicht sowie

* ein in deutscher Sprache gegebener Koranunterricht, der mit den Grundwerten

unserer Verfassung vereinbar ist, wirksam zur Integration muslimischer Schüler

beitragen.

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Die Gefahren der OIC Kampagne gegen “Islamophobie”

von International Civil Liberties Alliance ( ICLA)

übersetzt von EuropeNews

 

Mit großer Sorge vermerkt die Civil Liberties Alliance (ICLA) die andauernde OIC Kampagne, die unter dem Vorwand der “Islamophobie” versucht, die Medien zu kontrollieren und die Meinungsfreiheit einzuschränken, wie dies auf der letzten OIC Konferenz “The First International Conference on Islamophobia: Law & Media”, im September 2013 in Genf deutlich wurde

Obwohl der Istanbul Prozess kein geheimer Vorgang war, hat seine zurückhaltende Behandlung, der durch die OIC in höchstem Maße unterstützt wurde, bedenkliche Risiken und Auswirkungen, wie dies Deborah Weiss, in ihrem Artikel vom 22. Oktober im Frontpage Magazine, ausführlich dargestellt hatte. Die Schlussfolgerung daraus fasst sie zu folgender Warnung zusammen:

Die OIC verlangt, dass die Medien ihre Berichte über islamischen Terror, islamische Verfolgung religiöser Minderheiten und Menschenrechstverletzungen im Namen des Islams zensieren, quasi als Zwischenschritt hin zu einer Kriminalisierung solcher Meinungsäußerungen. All dies wird nur dazu führen “Islamophobie” zu steigern und nicht diese zu verringern.

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Hartmut Krauss: Der Islam als grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung. Ein analytischer Leitfaden. – Rezension

von Georg Schliehe

Die jahrzehntelange ungesteuerte Zuwanderung von Menschen mit einem konservativ-islamischen Sozialisationshintergrund hat in Deutschland und europaweit zu unübersehbaren Integrationsproblemen geführt, die zu den größten gesellschaftspolitischen Herausforderungen von Gegenwart und Zukunft gehören. Diese mit dem Import einer islamischen Weltanschauung verbundenen Probleme werden divergent wahrgenommen und bewertet. Während die verantwortliche Elite in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kirchen, Gewerkschaften und Medien einen ursächlichen Zusammenhang zum importierten Islam weitgehend leugnet und verneint, fürchtet sich die Mehrheit der Bürger in Deutschland vor dem Islam und hält ihn für unvereinbar mit unserer demokratischen Werteordnung. Allein dieser Tatbestand birgt ein enormes gesamtgesellschaftliches Konfliktpotential.

Grundsätzlich ist festzustellen: Ohne theoretische Erkenntnisse und Analyse lassen sich gesellschaftliche Probleme weder ausreichend verstehen noch lösen. Das neue Buch von Hartmut Krauss liefert nun einen wesentlichen Beitrag für eine fundierte inhaltliche Auseinandersetzung.

Bereits mit dem Titel: „Der Islam als grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung“ gibt Hartmut Krauss mit seiner neuesten sozialwissenschaftlich-analytischen Studie über den Bedeutungsinhalt des Islam eine unmissverständliche Antwort. Diese Studie ist nicht nur lesenswert, sie ist in der vollen Bedeutung des Wortes ein wissenschaftliches Werk der Aufklärung unserer Zeit und ist damit dringend zu empfehlen.

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Der Mut zur Wahrheit und die Notwendigkeit echter Säkularität

ein Essay von Angelina Wahsinger

Februar 2013

INHALTSVERZEICHNIS:

Am 9. Oktober 2012 fiel in einem Schulbus im pakistanischen Swat-Tal ein Schuss und traf die vierzehnjährige Schülerin Malala Yousafzai in den Kopf. Sie wurde nicht etwa zufällig getroffen, nein, sie war das anvisierte Ziel dieser feigen Attacke.

Das Recht auf Bildung für alle Menschen

Der Grund für diesen Anschlag auf ein Kind ist so unvorstellbar wie die Tat an sich. Malala wollte in die Schule gehen, sie wollte etwas lernen, für ein selbstbestimmtes Leben und sie wollte, dass das auch alle anderen Mädchen ihres Landes dürfen. Militante Taliban hatten bereits über 150 Schulen zerstört und wollten mit Gewalt ihre strenge Auslegung der Scharia durchsetzen.

Zehn Wochen lang veröffentlichte die Schülerin 2009, auf einem Blog der BBC, Texte über ihre Eindrücke an einem der für Frauen und Mädchen gefährlichsten Orte der Welt. Ende des Jahres 2011 erhielt sie dafür den pakistanischen Friedenspreis. Nur einige Wochen später sollte ihr, die dadurch erlangte öffentliche Aufmerksamkeit beinahe das Leben kosten.

Die Medienberichteten darüber, wie die im Swat-Tal herrschenden Taliban sich des Anschlags rühmten. Das islamische Recht, die Scharia sehe eindeutig vor, dass auch Frauen getötet werden müssten, die sich dem Kampf der Mudschaheddin in den Weg stellten, zitierten pakistanische Zeitungen einen Sprecher der Taliban. [1]

Bildung behindert also den Djihad. Bildung sorgt für eigenständiges Denken, sie macht aus Kindern selbstbestimmte, reflektierte Erwachsene. Bildung ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für Frieden und Rechtsstaatlichkeit.

Was hat dieser Vorfall, im fernen Pakistan mit uns zu tun? Wieso sollte es uns, im aufgeklärten Europa betreffen, dass islamische Extremisten, irgendwo auf der Welt, den Alltag nach Regeln aus dem 7. Jahrhundert gestalten wollen? Im Großteil der westlichen Welt dürfen Kinder nicht nur in die Schule gehen, nein es ist sogar ihre Pflicht. Niemand käme auf die Idee sie daran hindern zu wollen, egal welchen Geschlechts. Ist das so? Nein, nicht ganz. Auch hier, mitten in Europa, gibt es immer mehr Kinder, für die der bei uns übliche Schulalltag mit partiellen Verbotszonen belegt werden soll und auch wird. Es gibt Mädchen, die aufgrund des Glaubens nicht am Turnunterricht teilnehmen sollen, Buben, die auf Wunsch der Eltern nicht mit zum Schulschwimmen dürfen, weil sie dort auf „unzüchtig“ gekleidete weibliche Mitschülerinnen und auch Lehrerinnen treffen würden. Auch von Schullandwochen werden Kinder immer öfter von ihren Eltern fern gehalten, nicht wegen der Kosten, sondern wegen der Glaubensregeln, die über alles andere gestellt werden.

In Großbritannien und auch in Frankreich kommt es schon einmal vor, dass der Geschichtsunterricht glaubens- oder herkunftsbedingten Befindlichkeiten angepasst wird. In Frankreich dürfen türkischstämmige Schüler den Geschichtsunterricht verlassen, wenn es um den Völkermord an den Armeniern geht.[2] Schon vor einigen Jahren berichtete die britische „Daily Mail“[3], unter Berufung auf eine, von der Regierung in Auftrag gegebenen Studie[4], die den Geschichtsunterricht an Grundschulen und an weiterführenden Schulen untersuchte, dass Geschichtslehrer Themen, wie den Holocaust und auch die Kreuzzüge, aus Furcht vor der Reaktion der Muslime, aus ihrem Unterricht ganz einfach streichen würden. Die historischen Fakten könnten dem widersprechen, was in Moscheen gelehrt werde, so die Begründung.

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Das Verhalten der Katholischen Kirche in Bezug auf den Islam

von Helmut Zott

8. Juli 2013

Nur auf Grund einer erstaunlichen Erkenntnisblindheit, die unter anderem darin besteht, dass im II. Vatikanischen Konzil (1962-1965) der islamische Allah als identisch mit dem dreieinigen Gott der Christenheit erklärt wurde („Nostra aetate“ und „Lumen gentium“), wurde die geistige Voraussetzung geschaffen und ist es erst möglich geworden, dass sich der Islam unter dem Deckmantel der Friedlichkeit und Friedfertigkeit in Europa schleichend etablieren und sich inzwischen auch weitgehend politisch festigen konnte.

Dieser fatale Irrtum des Konzils und als Folge davon das Verhalten der Päpste, sichtbar geworden in der Unterwürfigkeit beim Abküssen des Korans durch Papst Johannes Paul II. (1920 – 2005) und in der Fortführung dieser Linie durch Papst Benedikt XVI. (geb. 1927, Papst von 2005 bis zum 28. Februar 2013) und den Nachfolger, wird künftig und am Ende zur Dominanz des Islams in Europa und zum Untergang der Kirche selbst führen.

Papst Johannes XXIII. (1881 – 1963), der das II. Vatikanische Konzil anregte und einberief, hatte in Bezug auf Israel kurz vor seinem Tode die wahre, dem großen Kirchenlehrer Augustinus widersprechende Erkenntnis und Einsicht, als er sagte: „Wir erkennen nun, dass viele, viele Jahrhunderte der Blindheit unsere Augen gehalten haben, dass wir die Schönheit deines auserwählten Volkes nicht sehen und in seinem Gesicht nicht die Züge unseres erstgeborenen Bruders erkennen konnten … Vergib uns die Verfluchung, die wir in deinem Namen über die Juden aussprachen. Vergib uns, dass wir dich in ihrem Fleische zum zweitenmal kreuzigten. Denn wir wussten nicht, was wir taten“.

Das II. Vatikanische Konzil hätte kirchengeschichtlich die historische Aufgabe und einmalige Chance gehabt, diese Erkenntnis von Papst Johannes XXIII. aufzugreifen und zum Ursprung der Kirche und ihren Wurzeln zurückzukehren, das heißt, die verlorene innere Anknüpfung an das Judentum wieder herzustellen. Stattdessen aber verband sich die Katholische Kirche mit dem Islam und knüpfte am islamischen Allah an, indem sie die Identität von Allah mit dem Gott der Christenheit zur verbindlichen Lehre erklärte, was man nur als Geistesverirrung, Verblendung und Jahrtausendirrtum bezeichnen kann. Diese Gleichsetzung hat Dogmencharakter erlangt, weil die Katholische Kirche gleichzeitig festlegte, dass ein Zurückgehen hinter die Aussagen des Konzils als Abfall von der Lehre der Kirche und von der Kirche selbst zu gelten habe. Sie hat sich damit dauerhaft mit dem Machtfaktor „Islam“ verbunden und wird sich radikal verändern. Zu Recht spricht Dr. Hans-Peter Raddatz von einem neu entstandenen „Chrislam“. Sie wird durch diesen fundamentalen Irrtum zum Steigbügelhalter für die Machtentfaltung des Islams, und sie wird im Rahmen der Machtergreifung des Islams schließlich an dieser Verbindung selbst und mit ihr das christliche Abendland zu Grunde gehen. Zweifellos steht auch dieses nicht nur am Scheideweg, sondern am Rande des Abgrundes.

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Antisemitismus und Islam

von Helmut Zott

Von muslimischer Seite erzählt man uns Ungläubigen ständig „Islam ist Frieden“ und beschimpft diejenigen als „islamophob“, die diesen Betrug und dieses Lügengespinst durchschauen und zu Recht über die Entwicklung in Europa besorgt sind. Man möchte uns Ungläubigen suggerieren, dass bei uns eine krankhafte Fehlhaltung vorliege, aber in Wirklichkeit ist es so: je besser man den Islam kennt und versteht, desto größer werden die Sorgen und Ängste um die eigene Existenz und um die Zukunft unseres demokratischen Staates sein. In dem Maße wie die Scharia an Bedeutung und der Islam an Macht gewinnt, schwinden die rechtsstaatliche Ordnung und die demokratische Bestimmung. Auch die Juden sollten erkennen, dass im künftigen Europa ihr Dasein umso bedrohlicher wird, je mehr die Demokratie durch den demographischen Faktor an Einfluss verliert. „Der sicherste Indikator für die Fortsetzung der Entdemokratisierung Europas ist jedoch das Ausmaß, in dem es zukünftig auch seine Tendenz zum Antisemitismus verstärken könnte“ (H.-P. Raddatz).

Es ist nicht verwunderlich, dass der Antisemitismus mit dem Erstarken des Islams in Europa zunimmt und wir heute eine islamische Renaissance des Antisemitismus erleben, wenn man weiß, dass der Antisemitismus tief im islamischen Denken verwurzelt ist, und Mohammed selbst, der angeblich größte aller Propheten und das Vorbild aller Muslime, durch seine vorbildhafte Judenbekämpfung und seine prophetischen Voraussagen den Grund und den Keim zur Vernichtung der Juden, und letztlich auch des Staates Israel in unserer Zeit, gelegt hat.

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Offener Brief an den niedersächsischen Innenminister, Herrn Boris Pistorius

von Helmut Zott

28. 06. 2013

Sehr geehrter Herr Innenminister,

wie man der BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG dieser Tage und den Informationen aus dem Internet entnehmen kann, sind Sie sehr besorgt über die wachsende Islamfeindlichkeit nicht nur in Niedersachsen, sondern auch in anderen Bundesländern. Das falsche Bild über die Religion sei, nach Ihrer Ansicht, in der Gesellschaft verankert.

In diesem Zusammenhang haben Sie eine geradezu bemerkenswerte Definition dessen gegeben, was man unter „islamfeindlich“ zu verstehen hat, indem Sie wörtlich ausgeführt haben:

„Islamfeindlich ist jeder, der den Islam als feindliche und aggressive Religion ansieht“.

Offensichtlich sind Sie der irrigen Ansicht, dass der Islam im Kern eine friedliche Religion ist.

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Was ist Salafismus?

Wir publizieren hier mit freundlicher Genehmigung nachfolgend das Manuskript des Vortrags, den der Islamwissenschaftler Prof. Tilman Nagel anlässlich der Jahresmitgliederversammlung der BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA e.V. am 8. Juni 2013 in Fulda gehalten hat.

von Prof. Tilman Nagel

Vortrag als Video hier klicken

a. Vorbemerkung

Unsere Urteile über Erscheinungen der islamischen Welt der Gegenwart kranken fast immer an zwei Unzul­änglichkeiten: Zum einen erfolgen sie vom Boden unserer eigenen Geschichte und Ideengeschichte aus, deren für uns heute pr­ägende Ergebnisse für universal gültig angesehen werden; innerhalb dieser für universal angesehenen Geschichte sucht man zum anderen nach Ereignissen, die als Auslöser für die zu beurteilenden Erscheinungen in Frage kommen könnten. Ein jedermann gel­äufiges Beispiel ist die zivilisatorische Zurückgebliebenheit vieler islamischer Lä­nder – bereits der Begriff der Zurückgebliebenheit birgt die Voraussetzung in sich, daß die eigenen, die europä­ischen Verhältnisse der gültige Maßstab seien. Und die Ursache der Zurückgebliebenheit? Sie kann bei dieser Sichtweise nicht in jenen Lä­ndern selber und in der sie beherrschenden Kultur liegen, sie muß auf Hindernisse zurückzuführen sein, die dort eine Entwicklung im Gleichschritt mit der unsrigen unmöglich machten. Sie müssen von außen her gewirkt haben, da sie ja per definitionem nicht endogener Natur sein können. Die Machtentfaltung des “Westens”, mit den Kampfbegriffen Imperialismus und Kolonialismus benannt, bietet sich als allf­älliges Schema einer “Erklärung” an.

Ein vergleichbares Muster der Bewertung wird auf den Salafismus angewendet. Selbst in seriösen Studien wie in Laurent Murawiecí The Mind of Jihad ist dies der Fall. Der Verfasser weiß sehr wohl, daß es einen sozusagen klassisch-islamischen Dschihad gibt, aber dieser wird ihm nicht zum Gegenstand grundlegender Erwä­gungen. Die islamische Welt habe die Herausforderung der modernen Zivilisation zurückgewiesen; sie habe sich stattdessen deren Schattenseiten, unter anderem dem Bolschewismus und dem Faschismus, geöffnet. Diese totalit­ären Strömungen hä­tten die muslimische Erinnerung an in der Geschichte weit zurückliegende Bewegungen geweckt, die in einem Endzeitkampf das Reich Allahs hätten verwirklichen wollen. Murawiec denkt an schiitische umstürzlerische Gruppierungen, die bisweilen neue Dynastien an die Macht brachten, die sich selber als die Erfüller endzeitlicher Erwartungen ausgaben, z.B. die Abbasiden, die Fatimiden, die Safawiden. Solche Erinnerungen h­ätten sich Deutsche wie Briten während des Ersten Weltkriegs in ihrer Orientpolitik zunutze gemacht. Jedenfalls sei die Vorstellung, daß man nur mit Gewalt der Verwirklichung legitimer politischer Ziele n­äher kommen könne, den um 1900 wirkenden Vork­ämpfern eines Wiederaufstiegs der islamischen Welt selbstverstä­ndlich gewesen. Diese hä­tten zugleich die Idee verfochten, daß zum Zwecke dieses Wiederaufstiegs die Rückkehr zur Denkweise der Altvorderen, arabisch as-salaf, unumgänglich sei. Im Laufe des 20. Jahrhunderts habe die Bereitschaft der “salafi-Bewegungen” immer mehr abgenommen, sich mit Vorstellungen des Westens einzulassen; sie hä­tten begonnen, alles zurückzuweisen und zu schm­ähen, was mit dem “Westen” zu tun habe.(1)

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Wider den Rechtsextremismus innerhalb und außerhalb der islamischen Communities

von Hartmut Krauss

Die Bezeichnungen „Rechtsextremist“, „Rechtsradikaler“, „Rechtspopulist“, „Faschist“, „Rassist“ etc. sind heute – insbesondere im hochemotionalisierten islampolitischen Kampffeld – längst keine klaren Begriffe mehr, die unvermittelt wissenschaftlich analytischen Ansprüchen genügen. Vielmehr handelt es sich zumeist um rein polemische Etikettierungen zwecks Stigmatisierung, Schmähung und Herabsetzung des politischen Gegners. Dasselbe gilt umgekehrt für das pauschal antilinke Hassbild der jung- und altkonservativen, nationalistischen, ethnopluralistischen und christlich-fundamentalistischen Islamgegner. Diese setzen völlig verfehlt Multikulturalismus, Kulturrelativismus und Postmodernismus mit kritischer Gesellschafts-und Subjekttheorie gleich, verwechseln Marx mit Foucault und halten die grünen und sozialdemokratischen „Freunde des Islam“ und Missgestalter des posttriumphalistischen Krisenkapitalismus sowie die „sozialstalinistischen Umverteiler“ der „Linkspartei“ allen Ernstes für „Linke“.

Generell gilt für diese neue antimuslimische Rechte, dass nicht der Hitlerfaschismus, sondern die zur mythologischen Homogenität verschmolzenen 68er das eigentliche Drama der deutschen Geschichte darstellen.

Wer den Islam verteidigt, ist für diese Akteure automatisch ein „Linker“. Dabei wird diese antilinke Einstellung so weit geöffnet, dass auch Angela Merkel, Ruprecht Polenz und die Dialog-Christen hineinpassen. Die vermeintlich heile Welt beginnt erst rechts von der CDU.

Auf der anderen Seite der Barrikade skandieren selbsternannte „Antifas“ Seite an Seite mit Salafisten, HAMAS-Anhängern und anderen proislamischen Judenhassern aberwitzige Parolen, die wohl als Legitimation für ihre undistanzierte und absolut antiemanzipatorische Kumpanei mit den Protagonisten der islamischen Herrschaftskultur dienen sollen. Für dieses pseudolinke Spektrum ist automatisch jeder ein „Rechter“, „Rassist“, „Fremdenfeind“ etc., der den Islam kritisiert. Insgesamt betrachtet hat dieser pseudolinke Diffamierungsmob mit wissenschaftlich-emanzipatorischer Gesellschafts- und Ideologiekritik genau so wenig zu tun wie Hooligans mit gutem Fußball.

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Offener Brief der BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA e.V. an Pfarrerin Beate Frankenberger

Betreff: Predigt eines islamischen Geistlichen im Rahmen eines Gottesdienstes der Evangelisch-Lutherischen Sankt Lukaskirche zu München

Sehr geehrte Frau Frankenberger,

im Rahmen der „Woche gegen Rassismus“ hielt am 12.3.2013 auf Ihre Einladung hin ein islamischer Geistlicher im Gottesdienst der Evangelisch-Lutherischen Sankt Lukaskirche eine Kanzelpredigt. Gastredner war an diesem Tage Herr Bajrambejamin Idriz, Imam und Vorsteher der islamischen Gemeinde Penzberg.

Zunächst einmal ist es zu begrüßen, dass sich die christliche Kirche anderen Religionen gegenüber nicht verschließt und Angehörigen anderer Glaubensrichtungen und Weltanschauungen im Sinne des christlichen Menschenbildes und Werteverständnisses aufgeschlossen und freundschaftlich gesonnen gegenübersteht und begegnet. Dabei fallen im Rahmen sogenannter „interreligiöser Dialoge“ unter anderem immer wieder die Schlagworte Respekt und Toleranz. Jedem Menschen, unabhängig seiner Ethnie, seiner Nationalität und seiner persönlichen (religiösen) Weltanschauung, sollte stets mit Würde, Respekt und Toleranz begegnet werden. Doch gilt dies auch für den Umgang mit Ideologien? Sollte auch intoleranten, menschenrechtswidrigen und nach totalitärer Herrschaft strebenden Ideologien tolerant begegnet werden? Wäre es nicht unverantwortlich und fahrlässig, einem möglichen Wiederaufkeimen von Kommunismus, Stalinismus, Chauvinismus und Nationalsozialismus mit Toleranz zu begegnen? Völlig zu recht besteht ein breiter gesellschaftlicher Konsens darin, Links- und Rechtsextremismus möglichst frühzeitig zu begegnen, um Schaden von unserer Demokratie abzuwenden und die Gültigkeit und Einhaltung der allgemeinen Menschenrechte auch zukünftig sicherzustellen und zu gewährleisten.

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