Jaya Gopal: „The Misery of Islam“ (Gabriels Einflüsterungen)

Im Jahr 2000 erschien die Erstauflage des mittlerweile zum Standardwerk avancierten Buches „The Misery of Islam“ von Jaya Gopal. Eine deutschsprachige Übersetzung von Fritz Erik Hoevels mit dem Titel „Gabriels Einflüsterungen“ erfolgte 2004 und erschien im Ahriman-Verlag. Das 430 Seiten umfassende Buch kann zum Preis von EUR 24,80 versandkostenfrei beim Verlag BPE bezogen werden.

Eine gekürzte pdf-Fassung von 2011 in englischer Sprache mit Vorworten u.a. von Ibn Warraq und Elisabeth Sabaditsch-Wolff steht nun als kostenloses pdf-Download bereit.

Jaya Gopal, geb. 1944, lebt in Andra Pradesh, dem indischen Bundesstaat mit dem höchsten moslemischen Bevölkerungsanteil. Der Tradition der Aufklärung verpflichtet, kämpft er seit Jahrzehnten in seinen Vorträgen und zahlreichen Veröffentlichungen gegen Unwissen, Aberglauben und religiösen Fanatismus. Er ist Begründer der Atheist Society of India und Autor zahlreicher religionskritischer Bücher.

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Vernunftgebrauch, Logik und Wissenschaftlichkeit im Islam Teil IV (Schluss)

von Norbert Lachner – Stralsund

Einleitung

Im I. Teil des Essays wurden die Anstrengungen moslemischer Denker, Koran und Sunna zu Zwecken der Rechtsprechung sowie unter dem Einfluss der griechischen Philosophie auszulegen, behandelt. Teil II veranschaulichte das Vernunftdenken im Islam an Beispielen islamischer Gelehrsamkeit der Gegenwart. Dazu wurden die Glaubensauffassung und Weltanschauung je eines zeitgenössischen Vertreters des Sufismus und der türkisch-sunnitischen Theologie herangezogen.

Der ungenannte türkische Islamgelehrte setzt sich in seinem etwa 1985 fertiggestellten Buch „Islam und Christentum“ auch mit den biblischen Religionen auseinander. Insbesondere die Einlassungen zum Christentum werfen wieder ein Licht auf den Stellenwert von Vernunftgebrauch und Wissenschaftlichkeit im Islam. Im III. Teil des Essays wurde die kenntnisarme, ignorante und niveaulose Auseinandersetzung mit dem Christentum anhand der Themen islamische Kritik an Bibel sowie an den biblischen Religionen und ihren Anhängern, sodann frühe Entwicklung der Kirche und Dhimmi-Regelung mit vielen Beispielen veranschaulicht.

(Sprachliche Unebenheiten der deutschen Version – sie wurde offensichtlich ohne muttersprachlichen Lektor aus einer englischen Übersetzung übertragen – werden in den Zitaten, wo es angebracht erscheint, behoben, ohne den Sinn zu verändern. Ebenso werden das durchgängige Attribut „der Erhabene“ nach der Nennung Allahs und die Propheten-Segenswünsche in der Zitierung weggelassen. Weil das Werk offenbar aus verschiedenen Aufsätzen zusammengefügt ist, wird ein Thema, wie an den Zitatnachweisen bemerkbar, oft mehrfach an verschiedenen Stellen des Buches behandelt.)

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Stoppt die islamische Okkupation und die Pervertierung internationaler Gremien

Elisabeth Sabaditsch-Wolff

Eine Delegation der BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA unter der Leitung von Elisabeth Sabaditsch-Wolff hat in der vergangenen Woche an einer OSZE-Konferenz zum Thema: „Der Intoleranz und Diskriminierung der Muslime entgegentreten“ teilgenommen. Dort wurden unter anderem von Seiten der teilnehmenden Moslem-Vertreter Maßnahmen gegen die sogenannte „Islamophobie“ gefordert. Einen Bericht dazu nebst der offiziellen Stellungnahme der BPE wurde bei „Gates of Vienna“, in der New English Review als auch auf dem Blog von Andrew Breitbart veröffentlicht. Eine deutsche Übersetzung findet man auf EuropeNews.

Ein Videointerview mit Elisabeth Sabaditsch-Wolff, die sich derzeit in Österreich widersinnigerweise einer Anklage der „Herabwürdigung religiöser Lehren“ erwehren muss,  weil sie auf einem Seminar die islamische Legende von der Heirat Mohammeds mit einem sechsjährigen Kind nebst dem Vollzug der Ehe als sie neuen Jahre alt war, als“pädophil“ bezeichnet hat, sehen Sie hier:

Im Sinne der Erhaltung unserer bürgerlichen Freiheiten, speziell der Meinungsfreiheit, ist es künftig erforderlich, dass sich noch mehr Akteure aus den Reihen der Zivilgesellschaft (NGOs) hier einbringen und an derartigen Konferenzen teilnehmen. Den Aufruf der „Gesellschaft für wissenschaftliche Aufklärung und Menschenrechte“ (GAM) zur Mitarbeit unterstützt BPE daher ausdrücklich. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Aufruf nicht ungehört verhallt. Hier der Text des Aufrufs:

Die islamische Okkupation und Pervertierung internationaler Gremien muss gestoppt und revidiert werden

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Aktuell wird von muslimischer Seite im Rahmen internationaler Gremien wieder verstärkt versucht, eine kritische Auseinandersetzung mit dem Islam zu kriminalisieren und zu pathologisieren. Diesem verleumderischen Treiben wird bislang noch zu wenig entgegengesetzt. Erforderlich wäre ein längst überfälliges Bündnis gegen muslimische Demagogie und Kritikphobie.

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Zwischen Euro-Islam und Taqiyya

Eine kritische Analyse des Buches
„Grüß Gott, Herr Imam“

des Penzberger Imams Benjamin Idriz

Zugleich ein typisches Beispiel für die Probleme des Dialogs zwischen islamischer und westlicher Welt.

Vorwort

Der Penzberger Imam Idriz gilt als gut integrierter Vorzeige-Moslem. Sein Projekt, das
Zentrum für Islam in Europa – München (ZIE-M) wird von vielen Politikern aus allen großen Parteien unterstützt, ebenso von Vertretern der christlichen Kirchen. Ist das durchgehend gerechtfertigt? Vertritt Idriz einen Islam, der zu Europa passt?
Zu den islamischen Zentren in Europa schreibt die arabische Zeitung al-Scharq al-Ausat am 28.7.1993: „Der islamische Weltkongress … fordert … den Aufbau islamischer Zentren in Europa (zur Missionierung, d.Red.) … um die dort lebenden Muslime auf ihre Rolle in der Zukunft vorzubereiten …“ . Soll das ZIE-M eines dieser Zentren sein? Daher hat sich das Autorenteam die Mühe gemacht, die Ansichten des Imam Idriz etwas genauer zu
untersuchen.

Idriz hat ein Buch geschrieben „Grüß Gott, Herr Imam – eine Religion ist angekommen“ und wirbt damit. Das Buch wurde in verschiedenen Medien lobend erwähnt, dabei wurden die positiven Aspekte in den Vordergrund gestellt, die zweifelhaften und negativen wurden oft nicht erkannt oder nicht erwähnt. Die vorliegende Broschüre stellt die Aussagen dieses Buches den islamischen und anderen Quellen gegenüber, damit sich auch ein interessierter Laie ein Urteil bilden kann und geht auch auf die negativen Aspekte ein.

Hier gehts zum download (pdf)

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Vernunftgebrauch, Logik und Wissenschaftlichkeit im Islam Teil III

Essay von Norbert Lachner

Einleitung

Im I. Teil des Essays wurden die Anstrengungen moslemischer Denker, Koran und Sunna zu Zwecken der Rechtsprechung sowie unter dem Einfluss der griechischen Philosophie auszulegen, behandelt. Teil II veranschaulichte das Vernunftdenken im Islam an Beispielen islamischer Gelehrsamkeit der Gegenwart. Dazu wurden die Glaubensauffassung und Weltanschauung je eines zeitgenössischen Vertreters des Sufismus und der türkisch-sunnitischen Theologie herangezogen.

Der ungenannte türkische Islamgelehrte setzt sich in seinem etwa 1985 fertiggestellten Buch „Islam und Christentum“ auch mit den biblischen Religionen auseinander. Insbesondere die Einlassungen zum Christentum werfen wieder ein Licht auf den Stellenwert von Vernunftgebrauch und Wissenschaftlichkeit im Islam. (Sprachliche Unebenheiten der deutschen Version – sie wurde offensichtlich ohne muttersprachlichen Lektor aus einer englischen Version übertragen – werden in den Zitaten, wo es angebracht erscheint, behoben, ohne den Sinn zu verändern. Ebenso werden das durchgängige Attribut „der Erhabene“ nach der Nennung Allahs und die Propheten-Segenswünsche in der Zitierung weggelassen. Weil das Werk offenbar aus verschiedenen Aufsätzen zusammengefügt ist, wird ein Thema, wie in der Zitierung bemerkbar, oft an verschiedenen Stellen des Buches behandelt.)

Kenntnisarme, ignorante und niveaulose Auseinandersetzung mit dem Christentum

„Es gibt heute nur sehr wenige Spezialisten für die Wissenschaften des Islam. Da der Islam auf der Welt die fortgeschrittenste, logischste und letzte Religion ist, muss derjenige, der über den Islam ein Buch verfassen will, gut ausgebildet sein, Arabisch, Persisch und eine europäische Sprache beherrschen, Kenntnisse in Technik und Naturwissenschaft und daneben islamische Wissenschaften studiert haben. Aus diesem Grund verfassen wir unsere Bücher mit großer Sorgfalt und stützen uns dabei auf die Werke der Spezialisten auf dem Gebiet ‚Religion’ und der Naturwissenschaften.“ ([1] N. N.: Islam und Christentum. In der Reihe Ihlas Stiftung, Bd. 3. Hakikat Kitabevi Verlag, Istanbul 1997³, S. 204f.)

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Offener Brief an den STERN

Offener Brief von Rainer Grell – Stuttgart

Betreff: Der Stern Nr. 32 vom 4.8.2011, S. 32 ff.: Die offene Gesellschaft und ihre Feinde

Sehr geehrte Damen und Herren,

es war ja zu erwarten, dass der „stern“ in den Chor derjenigen einstimmen würde, die „Islamkritiker“, allen voran natürlich PI, für die Taten von Anders Breivik (mit) verantwortlich machen. Warum nicht auch Churchill, Kafka und andere, die Breivik in seinem Manifest zitiert (Churchill hat immerhin geschrieben: „Einzelne Muslime mögen großartige Qualitäten aufweisen, aber der Einfluss der Religion lähmt die gesellschaftliche Entwicklung derer, die ihr nachfolgen. Es gibt keine stärker rückschrittliche Kraft auf der Welt [vgl. dazu z.B. Dan Diner, Versiegelte Zeit. Über den Stillstand in der islamischen Welt, 2005]. Weit entfernt davon, dem Tod geweiht zu sein, ist der Mohammedanismus ein militanter und bekehrerischer Glaube. Er hat bereits in Zentralafrika gestreut, zieht bei jedem Schritt furchtlose Krieger heran, und wäre nicht das Christentum in den starken Armen der Wissenschaft geborgen, der Wissenschaft, gegen die er [der Islam] vergeblich gekämpft hat, würde die Zivilisation des modernen Europas vielleicht fallen, so wie die Zivilisation des alten Roms gefallen ist.“)?. Man kennt solche Rabulistik ja von der Süddeutschen, die, ohne rot zu werden, „Islamophobie“ und Antisemitismus in einem Atemzug nennt. Henryk M. Broder und Ralph Giordano haben dazu das Erforderliche gesagt.

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Djihad – Die Lüge der Wahrheit

Djihad- Kämpfer

Djihad- Kämpfer

Gastbeitrag von Friedhelm Schmidt

„Jene, die den Islam ablehnen, müssen getötet werden. Wenn sie sich abkehren, ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet.“

(Sure 4,89 nach „The Noble Quran“)

Der Djihad ist ein zwingender Befehl für alle Muslime weltweit, in dem es darum geht, Menschen, die den Islam nicht annehmen, zu unterwerfen. In weiteren sechs Suren wird auf vielfältige Art und Weise vorgeschlagen, wie und mit welchen Mitteln der Djihad zu führen ist. Der moderne Djihad, der vor allem die kriegerische und gewalttätige Vorgehensweise forciert, ist eine „Erfindung“ des Deutschen und Ungläubigen Max Freiherr von Oppenheim.

Als Diplomat und oberster Orientstratege des Kaiser Wilhelm II. forderte er wörtlich den Djihad als deutsche Kriegsstrategie gegen die ungeliebten Franzosen, Briten und Russen in ihren damaligen Kolonien. Weiterlesen

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Die demagogische Ausbeutung einer abscheulichen Wahnsinnstat

Islamkritikhasser in den deutschen Medien sind bestrebt, die norwegische Tragödie in eine Hetzkampagne zu verwandeln. Doch der Versuch, legitime Islamkritik pauschal zu verunglimpfen und die realen Sachverhalte zu verschleiern, wird scheitern.

 von Hartmut Krauss  (Orginal im Hintergrundverlag)

Atmen wir tief durch, aktiveren wir unseren geistig-moralischen Verarbeitungs- und Bewertungsapparat einschließlich Gedächtnis- und wahrheitsorientierter Vergleichsfunktion und stellen fest, was hier und jetzt festgestellt werden muss:

Es waren streng gläubige muslimische Attentäter, die in Gestalt einer global organisierten und gigantisch inszenierten Anschlagserie am 11. September 2001 den bisherigen Supergau der Terrorgeschichte mit über 2.000 Toten zu verantworten haben.

Angesichts dieses terroristischen Massenmordes waren durchaus nicht wenige Muslime auf den Straßen der islamischen Welt zu sehen, die diesen terroristischen Massenmord – gemeinsam mit deutschen Neonazis und poststalinistischen „Antiimperialisten“ – bejubelten. („So was kommt von so was“. Ein zynischer Spruch, den man bei jedem Terroranschlag – egal wann von wem gegen wen- anbringen kann.)

Auf radikalislamischen Internetseiten gibt es seit Jahren zahlreiche Videoclips, auf denen die Peinigung, Enthauptung und rituelle Schlachtung von ‚Ungläubigen’ zu sehen ist. Manch einer erinnert sich vielleicht noch an die barbarische ‚Kopfabtrennung’ Nick Bergs durch die Bande des jordanischen Topterroristen al Zarqawi im Irak oder die Hinrichtung des Journalisten Daniel Pearl in Pakistan 2002, wie Nick Berg ebenfalls ein amerikanischer Jude. Schon vorher sah man Aufnahmen von einem gefesselten russischen Soldaten, dem von tschetschenischen Terroristen mit einem großem Messer der Kopf abgetrennt wird. Neuerdings wird aus dem Süden Thailands von islamischen Fanatikern berichtet, die nichtmuslimische Lehrer zunächst niederschießen und dann mit der Machete enthaupten. Auch bei dem Mörder Theo an Goghs fand man Videoaufnahmen von Steinigungen, Enthauptungen und einer öffentlichen Penis-Amputation.

Diese weltweit vorfindbaren Bestialitäten sind ebenso wie die global gestreuten fast täglichen Terroranschläge von radikalislamischen Attentätern die bewusst-willentliche Umsetzung eines eliminatorischen Hasses auf alle Ungläubigen und Apostaten bzw. auf alles ‚Unislamische‘, das der Errichtung einer islamischen Weltherrschaft im Sinne einer schariatischen Lebensführungsdiktatur entgegensteht. Hinzu kommt die grauenvolle Gewalt- und Repressionsagenda zentraler islamistischer Regime, seien sie nun schiitischer (Iran) oder sunnitischer (Saudi-Arabien) Prägung. Hinzu kommt auch die alltagsislamische Unterdrückungspraxis in Gestalt von Zwangsverheiratungen, Ehrenmorden bis hin zu Jungfrauentests im aktuellen Ägypten und vieles mehr.

Während jetzt in mccarthyistischer Akribie danach gefahndet wird, ob Anders B. mal auf einer Internetseite gewesen ist, auf der ein Text stand, in dem Henryk M. Broder erwähnt wurde, fragt keiner nach den Quellen der opulenten islamischen Gewaltagenda. Dabei ist die Antwort hierauf sehr einfach: Koran, Hadithsammlung, Fatwas islamischer Autoritäten, Koranschulen und islamistische Internetseiten, gegenüber deren Anzahl PI eine Träne im Meer darstellt. O. K.: Interpretation. Nun ja, wir warten ja alle noch auf die „Auslegung“ von „Mein Kampf“ durch Stefan Weidner und Konsorten.

Und halten wir bitte in aller realitätstüchtigen Klarheit fest: Anders B. hat sein abscheuliches Massaker nicht in einem Zeltlager von Milli Görus verübt, keinen Sprengsatz vor einer Moschee platziert und auch keinem islamistischen Hassprediger den Hals abgeschnitten. Das wäre auch abscheulich gewesen. Aber so hat es sich nun einmal de facto nicht zugetragen. Deshalb meine Frage aus der Perspektive eines islamkritischen „Kulturmarxisten“ an die islamapologetischen Demagogen: So what?

Anders B. hat als christlich-fundamentalistischer neurechter „Marxistenjäger“ gehandelt. Dass er dabei auf die norwegische Sozialdemokratie und ihre Jugend zielt, ist zugleich auch ein Ausdruck seiner psychopathologischen Konstitution. Gerade aber auf einen mit neurechter Ideologie durchdrungenen Psychopathen, also auf einen – im Unterschied zum islamistischen Terrorismus – singulären Ausnahmetäter, kann die massenmedial inszenierte Verharmlosung und realitätswidrige Schönfärbung der islamischen Herrschaftskultur wie eine zugleich legitimierende und aggressionsfördernde Aufputschdroge wirken. D. h.: Die dominierende Ausblendung der zahlreichen kritikwürdigen Aspekte und Merkmale des orthodoxen und radikalisierten Islam trägt für diese schreckliche Tat – neben der Produktion neurechter Feindbilder – eine entscheidende Mitverantwortung. Gerade nämlich durch die massenmediale Heranzüchtung eines „Feindbildes Islamkritik“ ist ein ebenso vermeidbares wie gewaltaffines Klima der Unwahrheit, pauschalen Verdächtigung und Verleumdung entstanden, das den rechtspopulistischen Kräften unmittelbar in die Hände arbeitet.

Lassen wir uns also nicht irre machen: Fortschrittlich-menschenrechtlich orientierte Islamkritik, die sich zugleich gegen demagogische Islamapologetik und rechte Fremdenfeindlichkeit richtet, ist erforderlicher denn je, um die geistig-moralische und politische Not zu wenden.

mit Dank an Hartmut Krauss – Hintergrundverlag

Osnabrück, 28. Juli 2011

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Bat Ye’or: Kommentar zu Geert Wilders Freispruch

Von Bat Ye’or

EUSSR

Übersetzung von Liz/EuropeNews

 

Original: On Geert Wilders’s Acquittal, Hudson New York

Der Freispruch von Geert Wilders hat eine tiefere Bedeutung für die Zukunft Europas als es auf den ersten Blick aussieht. Geert Wilders sagte es so: Es ist ein Sieg für die Wahrheit. Aber welche Bedeutung hat die Wahrheit in der internationalen Politik?

Erkennen wir nicht, dass in Eurabia die Worte ‘Gerechtigkeit und Frieden’ Zerrbilder für die Unterwerfung unter Ungerechtigkeit und Terrorismus sind? Hier muss man das ausgedehnte Spinnennetz an Lügen kennen, das sich auf jeder politischen und kulturellen Ebene in Eurabia erstreckt, um die koperni- kanische Revolution zu verstehen, die durch Geert Wilders erreicht wurde.

Ein Sieg, der von einem einzigen unbewaffneten Mann errungen wurde, der ständig mit dem Tod bedroht wird und dessen einzige Verteidigung seine mutige und unbändige Hingabe ist die Wahrheit auszusprechen. Eine Wahrheit, die von dem gesamten eurabischen länderübergreifenden und internationalen System begraben wurde, das in den 70er Jahren geschaffen wurde.

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Rezensiert: Armin Geus: „Die Krankheit des Propheten“

Rezension von Prof. Dr. Thomas Junker

Die Krankheit des Propheten

Woher weiß ein gläubiger Moslem, dass er den richtigen Gott anbetet? Und woher nimmt er die Überzeugung, dass Allah nicht nur einer unter vielen Göttern sondern der einzige Gott ist? Weil dies im Koran behauptet wird. Der Koran wiederum soll nicht von Mohammed erdichtet worden sein, sondern von Allah, dem „Herrn der Weltbewohner“, selbst stammen (Sure 10, 37). Und so beruht das Glaubenssystem der Moslems darauf, dass Mohammed die vom Erzengel Gabriel diktierten Texte wahrheitsgetreu wiedergegeben hat. Was aber, wenn es Einflüsterungen des Satans waren? Und wie steht es mit dem Wahrheitsgehalt des Korans, wenn Mohammed ein Hochstapler oder geisteskrank war? Es wäre zwar möglich, dass sich Allah zur Überbringung seiner Nachrichten eines psychisch kranken Propheten bedient hat. Nichtdestoweniger würde dies die Glaubwürdigkeit des Korans erschüttern und die Frage aufwerfen, inwiefern sich die Mohammed’schen Offenbarungen von den Eingebungen anderer Propheten und von den Halluzinationen der Psychatriepatienten unterscheiden.

Der Islam beruht also ganz wesentlich auf der Glaubwürdigkeit seines Propheten, was einen Teil der hysterischen und mörderischen Reaktionen erklärt, die Salman Rushdies „Satanische Verse“ und selbst harmlose Mohammed-Karikaturen auslösten. Und genau aus diesem Grund muss sich jede ernstzunehmende Kritik des Islam um diesen neuralgischen Punkt bemühen. In Anbetracht der weit verbreiteten Scheu, dies zu tun, kann es nicht hoch genug bewertet werden, dass Armin Geus die vielfältigen Hinweise auf eine schwere psychische Erkrankung des Propheten ohne falsche Rücksichtnahme und ideologische Scheuklappen gesichet und bewertet hat.

Schon zur Zeit Mohammeds kursierten entsprechende Vermutungen, wie aus den im Koran selbst enthaltenen Dementis hervorgeht. So heißt es beispielsweise, der Prophet sei weder wahnsinnig noch besessen gewesen. Der byzantinische Historiker und Theologe Theophanes Confessor (765-815) deutete die Offenbarungen und Visionen Mohammeds erstmals als Epilepsie. Später wurde eine ganze Reihe weiterer Vermutungen über die Art der Krankheit des Propheten geäußert. Das Spektrum reicht von einem Tumor des Hypophysenvorderlappens (Akromegalie) über eine narzisstische Persönlichkeitsstörung und hysterische Anfälle bis zu Vergiftungserscheinungen. Armin Geus selbst kommt aufgrund zahlreicher Indizien zu dem Schluss, dass Mohammed unter einer „paranoid-halluzinatorischen Schiziphrenie mit definierten Wahnvorstellungen und charakteristischen Sinnestäuschungen“ gelitten hat. Und so lässt sich der Koran auch als „Chronik einer Krankengeschichte“ lesen (S 74-75). Die detaillierte Diskussion der verschiedenen Diagnosen ergänzt Armin Geus durch Hinweise auf den Charakter Mohammeds. Neben den Überlieferungen über dessen Leben sind vor allem die Allah, Mohammed alter ego, zugeschriebenen Eigenschaften eine reiche Fundgrube. Das so entstehende Bild ist wenig schmeichelhaft. Das ständige Schachern zeuge von einer „Krämerseele“, die rücksichtslose Selbstbezogenheit, der Sadismus und die Pädophilie Mohammeds sind weitere Hinweise auf schwere charakterliche Mängel.

Die Krankheit des Propheten ist ein mutiges, interessantes und wichtiges Buch, das viel zu einer realistischen Einschätzung des Islam beiträgt. Es liefert entscheidende Hintergrundinformationen, indem es die Religion Mohammeds aus dem Charakter und Prophetenwahn ihres Stifters deutet. Damit erklärt es nicht alles am Islam, aber ohne diesen Aspekt bleibt vieles im Dunkel.

Prof. Dr. Thomas Junker (Tübingen und Frankfurt a.M.)

Armin Geus: „Die Krankheit des Propheten“ – ein pathographischer Essay. Marburg an der Lahn 2011. Basiliken-Presse; 219 Seiten, 6 Abb., EUR 36.–, ISBN 978-3-941365-15-5

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