Der Kulturtransfer vom griechischen Altertum über Spanien ins europäische Mittelalter, am Beispiel von Ibn Sina (Avicenna)

von Norbert Lachner März 2015

 

1. Die denkerische Blütezeit in der Frühepoche des Islams (etwa 750‑1050), besonders in Persien

Abu Ali al-Husein Ibn Sina (Avicenna, 980‑1037)

Historischer Hintergrund:
Schiitische Buwayhiden aus dem kaspischen Hochland herrschten etwa 945‑1050 als Emire über Isfahan, Schiraz und Bagdad (Persien). In Chorasan (Persien), Buchara und Samarkand (Transoxanien), wo ebenfalls persisch gesprochen wurde, herrschte 874‑999 die zarathustrische Samanidendynastie.
Türken vom Gebiet des Baikalsees im Nordosten eroberten 990 Buchara. Der Türke Mahmud herrschte 998‑1030 in Ghazni (südlich von Kabul) über Persien bis nach Indien. Er baute eine prächtige Moschee und eine Hochschule, versammelte Wissenschaftler (z.B. Muhammad ibn Ahmad al-Biruni, 973‑1048) und Dichter (z.B. Abu’l-Qasim Mansur Firdausi, 934‑1020) um sich.
Als Rivalen Mahmuds waren um 1000 Scheldschuken (Türken) die Herren in Transoxanien und Turkestan.

Leben:
Ibn Sina wurde als Sohn eines Geldwechslers, der der ismaelitischen (schiitischen) Glaubensrichtung anhing, in Buchara geboren und von sufischen Privatlehrern unterrichtet. Er war mit 17 Jahren als Autodidakt Arzt bei dem Samaniden Nuh ibn Mansur in Buchara, später bei al-Mamun in Chorazan (weiter westlich, in Persien). Der mächtige und schreckliche Mahmud von Ghazni berief ihn an seinen Hof, er aber flüchtete nach Gorgan nahe dem Kaspischen Meer. Mahmud verbreitete einen Steckbrief und setzte einen Preis auf seine Gefangennahme. Doch er wurde beschützt von seinem Herren Quabus. Nach dessen Tod war er beim Emir von Hamadan. In einem Versteck, später im Gefängnis schrieb er Bücher. Er konnte fliehen und gelangte an den Hof des Buwayhiden-Emirs Ala ad-Dawna in Isfahan, wo er unermüdlich mit Studien, Unterricht und Regierungsangelegenheiten beschäftigt war. Er starb mit 57 Jahren auf einer Reise nach Hamadan.

Philosophie:
Der Philosoph Abu Yaqub Ibn Ishaq al-Kindi (800‑873) wirkte in Chorazan und Bagdad, er studierte die griechischen Philosophen und eignete sich einen Neoplatonismus an: Er unterschied den aktiven Verstand (Gott) vom passiven Verstand (Mensch). Er stand auf der Seite der Mutaziliten, bis ihre rationalistische Theologie 850 vom Kalifen al-Mutawakkil in Bagdad verboten wurde.

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Giordano-Bruno-Stiftung im Abseits

Im Jahre 2004 gründete der Unternehmer Herbert Steffen die Giordano-Bruno-Stiftung (GBS), die fortan hierzulande als nahezu einzige bedeutende säkulare Organisation galt, die keine Hemmungen hatte, sich auch zu den Themen Islam und Islamisierung (im Gegensatz zu z.B. IBKA und HVD) zu positionieren und im Sinne der universellen Menschenrechte sich auch dezidiert islamkritisch äußerte. Die „1.Kritische Islamkonferenz“ im Juni 2008 in Köln kam auf Initiative des Hintergrund-Verlags sowie durch das Engagement der GBS zustande. Die dort verabschiedete Abschlusserklärung ist heute aktueller denn je. Maßgebliche Akteure der Konferenz waren neben dem unlängst verstorbenen, hochgeschätzten Ralph Giordano u.a. Mina Ahadi (Zentralrat der Ex-Muslime) und Hartmut Krauss (Hintergrund-Verlag).

Von Daniel Jens

Letzterer wurde vor allem durch seine Bücher „Der Islam als grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung“, „Islam, Islamismus, muslimische Gegengesellschaft“ und den Sammelband „Feindbild Islamkritik“ einem interessierten Leserkreis bekannt: Diese sind Meilensteine der wissenschaftlichen Islamkritik im deutschsprachigen Raum geworden.

Seitdem ging es mit der GBS rapide bergab. Der Versuch, die „Kritische Islamkonferenz“ im Jahr 2013 wiederzubeleben, ging gründlich schief. Der Ansatz, sogenannte „Liberale Muslime“ als Gegenpol zu den staatlich alimentierten Islamverbänden aufzuwerten, widerspricht der allgemeinen religionskritischen Position der GBS. Niemand wäre bei der GBS darauf gekommen, Kritik am Christentum mithilfe von säkularen Christen zu befördern.

Stattdessen beschäftigte sich die GBS fortan mit allerlei sonderbaren Themen, wie z.B. der Aufhebung des Tanzverbotes an Karfreitag und der Forderung nach „Menschenrechten für Menschenaffen“.

Prekär ist jedoch die jetzige Abkehr von bisheriger noch rudimentär vorhandener Kritik an menschenrechtswidrigen Praktiken im Islam. So lädt die GBS Rhein-Neckar zu einer Veranstaltung zum 20. Februar 2015in den Saalbau Bornheim in Frankfurt ein zum Thema: „Das hat nichts mit dem Islam zu tun!“. Referenten zum Thema sind ausgerechnet Mina Ahadi und Hartmut Krauss. In der Ankündigung steht:

Wer sich in das Thema “Islamkritik” einmischt, gerät schnell in eine komplizierte Debatte mit verschiedensten Akteuren. Die Argumente der Anhänger/innen rechter Gruppierungen wie “Politically Incorrect”, “Pax Europa” und “Pegida” und andere “Abendlandschützer/innen” sind zum Teil nicht auf den ersten Blick als rechtslastig auszumachen. Auf der anderen Seite wird häufig jede Kritik am Islam, selbst von muslimischer Seite, per se als “rassistisch” diffamiert. Sich in diesem Spannungsfeld mit einem aufgeklärten, rationalen Standpunkt Gehör zu verschaffen, sich weder von den einen, noch von den anderen vereinnahmen zu lassen und gleichzeitig gegen beide Gruppen abzugrenzen ist schwierig, aber notwendig.

Fassen wir also zusammen: Das binnenpluralistische Internetportal pi-news.net, die weltanschaulich plural/neutrale Bürgerbewegung PAX EUROPA (BPE) und das noch uneinheitliche Spektrum der neuentstandenen Pegida-Bewegung werden von der GBS allesamt als „rechtslastig“ und sich als „Abendlandschützer“ auf einer Ebene bewegend wie die „muslimische Seite“ gewichtet. Das ist erstaunlich, waren doch Hartmut Krauss und Mina Ahadi gerne gesehene Referenten bei der BPE. Auch wurde Mina Ahadi früher durch die BPE finanziell unterstützt. Jetzt tritt sie einerseits für eine „Dritte Kraft“ ein, lässt sich andererseits aber vom Kölner Stadtanzeiger auf der Seite gewaltbereiter islamapologetischer Antipegida-Demonstranten ablichten. Für die Veröffentlichung im Sammelband „Feindbild Islamkritik“ von Hartmut Krauss wurden die kostenlosen Beiträge einiger BPE-Mitglieder sehr geschätzt.

Apropos „Abendlandschützer/innen“: Die Kritik an Menschenrechtsverletzungen, wie Massaker durch Boko Haram in Afrika, Auspeitschung des Bloggers Raif Badawi in Saudi-Arabien, Steinigung von Ehebrecherinnen im Iran, Kopfabhacken durch europäische Auswanderer (de Maiziere: „Unsere Söhne und Töchter“) im Irak und in Syrien, die Massaker von Paris, London, Madrid, Djerba, Bali, Mumbai, Fort Hood usw., „Ehrenmorde“, systematische Frauenunterdrückung, die Vielzahl sog. „Einzelfälle“, Rekrutierung von Terroristen in hiesigen Moscheen, salafistische selbsternannte „Polizisten“, Scharia-Gerichte, Moslem-Bonus bei deutschen Gerichten und die ausufernden Forderungskataloge selbsternannter Islamverbände haben wenig bis gar nichts mit „Abendlandschutz“ zu tun. Die Menschenrechte, wie sie die UN in der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ 1948 definiert hat, gelten universell. Dass die GBS davon abrückt und für sie anscheinend universelle Menschenrechte nur für Menschenaffen, aber nicht für Menschen gelten sollen, ist unverständlich. Noch unverständlicher ist, dass Hartmut Krauss und Mina Ahadi nunmehr, ob wissentlich oder unwissentlich ist nicht bekannt, sich in den Dienst dieser abgedrifteten Organisation stellen lassen. Es wäre beiden geladenen Referenten angeraten, sich genau zu überlegen, ob sie eine derartige Veranstaltung durch ihre Teilnahme „bereichern“ wollen bzw. ob nicht ggf. ihre eigene Reputation darunter leiden könnte.

Nachtrag: Hartmut Krauss erklärt gegenüber dem Verfasser, dass er entgegen der Ankündigung der GBS nicht als Referent für die GBS-Rhein-Neckar-Veranstaltung am 20. Februar zur Verfügung steht.

Quelle: journalistenwatch

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Täuschung und Verrat

Burkhard Willimsky

Februar 2015

„Der Islam hat nichts mit dem Islamismus zu tun“
„Der Islam ist eine friedliche Religion“
„Der Islam gehört zu Deutschland“

Die o.g. Aussagen bestimmen heute maßgeblich die politischen Entscheidungen in Deutschland (und in der EU). Sowohl alle im Bundestag vertretenden Parteien als auch fast
alle einflussreichen Medien und gesellschaftlichen Organisationen wie Gewerkschaften oder Wirtschaftsverbände sowie die beiden großen christlichen Glaubensgemeinschaften achten streng darauf, dass diese Aussagen nicht infrage gestellt werden.
Damit wird nicht nur die einheimische Bevölkerung getäuscht, sondern es werden auch besonders die Millionen integrierten Menschen, die vor allem aus religiös-politischen oft lebensbedrohenden Gründen nach Deutschland flüchteten, um hier eine neue Existenz in freier und auch religiöser Selbstbestimmung nach den Prinzipien unseres Grundgesetzes
aufzubauen, verraten.

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Die Zukunft Europas

von Helmut Zott

28.12.2014
Meine Auffassung, die ich wiederholt und an verschieden Stellen vertreten und wiedergegeben habe, dass nämlich das heutige Europa in absehbarer Zeit islamisch wird, und es nur eine Frage der Zeit ist, wann dieser laufende Prozess der Islamisierung zum sichtbaren Abschluss kommen wird, stößt weitgehend auf Ablehnung und wird als Schwarzmalerei abgetan. Es ist aber nicht Pessimismus, der mich veranlasst hat, die Dinge so zu sehen, sondern eine, wie ich meine, realistische Einschätzung der Lage, die von seriöser Seite gestützt wird.
Der Islam hat in den zurückliegenden Jahrhunderten wiederholt versucht, Europa zu erobern. Mit der Überquerung der Meerenge von Gibraltar im Jahre 711 n. Chr. erfolgte der erste islamische Angriff auf Europa, verbunden mit der nachfolgenden Eroberung Spaniens und Teilen von Südfrankreich, aber auch der Niederlage 732 bei Tours und Poitiers durch Karl Martell. Im Jahre 1354 n. Chr. erfolgte dann der zweite Anlauf mit der Überschreitung der Dardanellen durch die Osmanen, und der nachfolgenden Niederlage 1683 bei der zweiten Belagerung Wiens. Heute wohnen wir dem historischen Geschehen der dritten aggressiven Expansionswelle des Islams bei, die eine andere Form der Kriegführung und Auseinandersetzung hat.

Sie setzt diesmal auf Einwanderung, Vermehrung und Terror.
Die heutige Islamisierung erfolgt von innen heraus, unter Verwendung der Kampfmittel und Möglichkeiten, welche die Demokratie und das Rechtssystem des Westens selbst, in Verbindung mit einer bürgerlichen Mehrheit, zulassen und bieten.
Die Scharia kann auf ganz legalem Wege mit Hilfe der Demokratie selbst eingeführt werden, da diese implizit die Gesetzlichkeit enthält, nach der man sie, unter Ausnutzung der Rechtslage und der demographischen Verhältnisse, abschaffen kann.

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WIENER APPELL

Gegen die Ausbreitung islamischer Herrschaftskultur in Europa

Für ein breites Bündnis der fortschrittlich-menschenrechtlichen Islamkritik

Die BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA e.V unterstützt in vollem Umfang zusammen mit den anderen Unterzeichnern den WIENER APPELL. Hier der komplette Wortlaut:

Der Grundfehler der gesamten bisherigen Islamdiskussion in Deutschland und Österreich besteht darin, dass mit einem völlig oberflächlichen, unkritischen und unwissenschaftlichen Religionsbegriff operiert wird. Auf diese Weise erhält der Islam gänzlich unhinterfragt die Weihe der Legitimation und staatlichen Förderung.

Wenn wir aber den Islam in seiner orthodoxen Ursprungs- und Grundgestalt betrachten, dann stellen wir fest, dass es sich hierbei nicht um einen abstrakten, sozial indifferenten Gottesglauben mit einigen speziellen Ritualen und diversen Frömmigkeitsbezeugungen handelt, der keinerlei gesellschaftsprägende Auswirkungen aufweist und dem man uneingeschränkt „Religionsfreiheit“ einräumen könnte. Vielmehr verkörpert er eine zutiefst autoritäre Weltanschauung mit einem absoluten Geltungsanspruch und einem umfassenden repressiven Regelkanon, der eine vormoderne Herrschaftsordnung festlegt. Gottesglaube („Religion“) und gesellschaftlicher Regulierungsanspruch („Politik“) bilden im objektiv vorliegenden islamischen Weltanschauungssystem seit jeher eine untrennbare Einheit.

Dieser ausschlaggebende und dogmatisch unrevidierte Kernislam, um den es geht, ist durch folgende Merkmale gekennzeichnet:

—  Er schließt eine Gleichberechtigung zwischen Muslimen und Nichtmuslimen grundsätzlich aus und legt stattdessen eine hierarchische Rangabstufung zwischen ihnen fest. „Ungläubige“ werden als „minderwertig“ und „unrein“ definiert und unter islamischen Vorherrschaftsverhältnissen dementsprechend behandelt.

—  Er gewährt kein Recht auf die freie individuelle Wahl einer Weltanschauung sowie kein Recht auf freie (auch religionskritische) Meinungsäußerung.

—  Er legt eine repressiv-patriarchalische Geschlechterbeziehung fest, in der Frauen systematisch entrechtet, unterdrückt und als moralisch defizitäre Wesen angesehen und behandelt werden.

—  Er negiert nicht nur das Recht auf sanktionslosen Religionswechsel und Religionsaustritt (negative Religionsfreiheit), sondern bedroht Glaubensabtrünnige mit dem Tod bzw. drakonischen Ersatzstrafen.

—  Er schließt homosexuelle Orientierungen als „krankhaft“ und „gesetzwidrig“ aus und droht auch hier mit massiven Strafen.

—  Als vormoderne patriarchalische Herrschaftsideologie verletzt der Islam das Recht auf freie Partnerwahl und befestigt normativ das archaische Konzept der „Ehre“ etc.

Damit erweist sich der orthodoxe „Mainstreamislam“ als eine menschenrechtsfeindliche Weltanschauung und kann in dieser Form niemals Bestandteil einer aufgeklärten, säkular-demokratischen Verfassungs- und Gesellschaftsordnung sein. Deshalb ist es auch absolut unverantwortlich, den Islam in das ohnehin überholte deutsche Staatskirchenrecht hinein zu holen oder wie in Österreich dessen radikale Protagonisten staatlich anzuerkennen und als Körperschaft des öffentlichen Rechts zu fördern.

Die komplexe Begegnung des Islam mit der westlichen Moderne hat nicht dazu geführt, dass sich ein „liberaler“ oder „aufgeklärter“ Islam durchgesetzt hätte. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: Der konservative Scharia- und Macho-Islam hat sich operativ modernisiert und radikalisiert. Dieser Formwandel hin zum „Islamismus“ stellt aber nun im Gegensatz zu vielfach verbreiteten Irrlehren keinesfalls einen „Missbrauch“ oder eine „Verfälschung“ des orthodoxen Islam dar, sondern erweist sich als eine höchst effektive Innovationsgestalt, die alle relevanten Inhalte und Herrschaftsansprüche des „ursprünglichen“ Islam konsequent aufgreift und in neuer Form tradiert. Das bedeutet zum Beispiel Propaganda der Muslimbruderschaft via Facebook; djhadistische Ideologie und Bastelanleitungen für Märtyrer im Internet; Aufbau einer Atomindustrie im iranischen Gottesstaat; IS-Propaganda mit barbarischen Enthauptungsszenen als muslimischer Realhorrorfilm auf Smartphone; islamische Frauenfeindlichkeit in Bushido-Sprache (Pop-Islam) etc. Mit einem Wort: erweiterte Reproduktion einer vormodernen religiösen Herrschaftsideologie mit modernen Mitteln. Was dabei herauskommt ist klar zu erkennen: Ein neuartiger islamischer Totalitarismus, der sich von Marokko bis Indonesien und in den muslimischen Desintegrationszentren im Westen auf dem Vormarsch befindet. Die vorherrschende Legende „Guter Islam, böser Islamismus“, welche die engen ideologischen Verbindungen und Anknüpfungsverhältnisse zwischen traditionellem Islam und modernem Islamismus ausblendet, hat sich demgegenüber als fataler Irrtum erwiesen. Allein schon das flächendeckende, sich über das gesamte islamische Herrschaftsterritorium erstreckende Ausmaß und die große Zahl „radikalislamischer“ Kräfte, entlarven diese Legende als ein groteskes Lügengebilde.

Vor diesem Hintergrund begrüßen wir den punktuellen antiislamischen Widerstand im Iran und in den arabischen Ländern und solidarisieren uns mit den Akteuren, die dort auf die Straße gehen und sich für Freiheit, Demokratie, Frauen- und Menschenrechte einsetzen. Ebenso unterstützen wir Zuwanderer aus islamischen Ländern, die sich klar und deutlich von den menschenrechtswidrigen Grundinhalten des orthodoxen Mainstreamislam trennen, diesem entgegentreten und die transkulturell bedeutsamen Prinzipien der aufgeklärten Moderne übernehmen. Allerdings stellen wir auch fest, dass es sich hierbei um eine überschaubare Minderheit handelt, während die schweigende Mehrheit entweder nicht willens oder nicht in der Lage ist, einen klaren und eindeutigen Gegendiskurs zum orthodoxen und „islamistisch“ modernisierten Islam zu artikulieren.

Da sich die genannten Tatbestände immer weniger verleugnen und verschleiern lassen und weil trotz der proislamischen Dauerpropaganda islamkritische Einsichten in den europäischen Bevölkerungen mittlerweile massenhaft verankert sind, hat sich ein verzweigtes antiislamkritisches Diffamierungskartell herausgebildet, das eifrig darum bemüht ist, sämtliche Islamkritiker bzw. sämtliche Formen der Islamkritik als „rassistisch“, „fremdenfeindlich“ und „islamophob“ zu verleumden. Die Protagonisten dieses proislamischen Blocks argumentieren nicht oder setzen sich gar mit den tatsächlichen Inhalten ihrer Widersacher auseinander. Ihr Geschäft ist ein anderes: Sie unterstellen, stigmatisieren, diffamieren, heften Etiketten an, streuen haltlose Verdächtigungen und tragen so mit ihrem Hass auf Islamkritik dazu bei, ein Klima zu erzeugen, das Salafisten, muslimische Integrationsverweigerer und islamistische Konvertiten zu Gewalttaten ermuntert.

Zwar ist das Auftreten tatsächlich rechtsextremer Kräfte zu verurteilen, die aus dem Islamthema Honig für ihre generell ausländer- und fremdenfeindliche sowie autoritär-chauvinistische oder christlich-fundamentalistische Propaganda saugen wollen. Doch diese einheimischen Gegner der Aufklärungskultur werden von den ebenso, wenn auch andersartig reaktionären Unterstützern und Quislingen des grund- und menschenrechtswidrigen Islam als Popanz immer wieder gerne instrumentalisiert, um generell auch die progressiv-emanzipatorische Islamkritik als „rassistisch“, „islamophob“ etc. zu verleumden. Verglichen mit den grundsätzlich fremdenfeindlichen Trittbrettfahrern der Islamkritik stellen mittlerweile jene Akteure aus den Lagern der etablierten Parteien, die den grund- und menschenrechtswidrigen Charakter des Islam leugnen, der Islamisierung Tür und Tor öffnen und mit den Islamverbänden politisch und ideologisch paktieren, eine gesellschaftspolitisch mindestens genauso so große Gefahr dar. Sich nur von den einheimischen rechtsextremen Trittbrettfahrern abzugrenzen, aber eine klare Distanzierung von den Unterstützern und Kollaborateuren der islamischen Herrschaftskultur in den etablierten Parteien und Organisationen zu vermeiden, ist angesichts der realen Problemlage absolut verfehlt. Gerade der Islam mit seinen herrschaftsideologisch-antiemanzipatorischen Kerninhalten und seinen ultrareaktionären Protagonisten und Unterstützern stellt heute innen- wie außenpolitisch die totalitäre Hauptgefahr dar.

Aus diesen Gründen fordern wir eine nachhaltige Umwälzung der öffentlichen Debattenkultur über den Islam: Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Islam auf emanzipatorisch-menschenrechtlicher Grundlage muss nicht nur erlaubt sein, sondern sollte zur fortschrittlich-demokratischen Staatsräson werden. Moderne, an den Ideen der Aufklärung orientierte, säkular-demokratische Gemeinwesen können sich schon aus Selbsterhaltungsgründen keine „Neutralität“ gegenüber totalitären Weltanschauungen leisten, auch dann nicht, wenn diese in einem religiösen Gewand auftreten.

Deshalb gilt es, die wahrheitswidrige Diskriminierung von argumentativer Kritik am Islam als „rassistisch“, „fremdenfeindlich“, „islamophob“ etc. sowie die Aufforderung zur „Bestrafung“ von Islamkritikern als Vergehen gegen die demokratischen Grund- und individuellen Menschenrechte unter Strafe zu stellen. In diesem Sinne treten wir auch ein für die Aufhebung der Blasphemieparagrafen in Deutschland und Österreich.

Als wesentliche Weichenstellungen der Integrationspolitik fordern wir im Einklang mit der ersten Kritischen Islamkonferenz in Köln 2008 die Einführung eines kopftuchfreien öffentlichen Bildungssystems. Darüber hinaus treten wir ein für die generelle Abschaffung des bekenntnisgebundenen Religionsunterrichts in öffentlichen Schulen. Gerade der bekenntnisreligiöse Islamunterricht mit seiner Zentrierung auf unhinterfragbare göttliche Bestimmungen und Normierungen ist nicht geeignet, Heranwachsende an ein Leben in einem säkularen Rechtsstaat heranzuführen, der auf Prinzipien der Vernunft, der Menschenrechte, der Gleichberechtigung und der demokratischen Vergesellschaftung beruht. Vielmehr läuft er im Endeffekt auf die künstliche Befestigung einer desintegrativen Identität hinaus, die keine Loyalität zu den Werten der kulturellen Moderne zulässt und in starkem Maße einer rückschrittlichen Geschlechtertrennung und patriarchalischen Grundorientierung Vorschub leistet.

Sinnvoll wäre demgegenüber die Einführung eines neuen Schulfachs „Religions- und Weltanschauungskunde“, das die Heranwachsenden neutral und sachlich sowohl über alle religiösen Weltanschauungen als auch über die philosophisch-humanistische Religionskritik und über säkulare Ethik informiert.

Nicht zuletzt sind sämtliche Bildungseinrichtungen dazu anzuhalten, die einschlägigen Aspekte der islamischen Herrschaftsformen sowie die realen Gesellschafts- und Rechtsverhältnisse in islamischen Ländern wie Saudi-Arabien, Iran, Pakistan, Ägypten, der Türkei etc. zu thematisieren und über die Ziele und Praktiken djhadistischer Akteure aufzuklären.

Wir fordern die Regierungen Deutschlands und Österreichs dazu auf, keine Rüstungsgüter an die menschenrechtsverletzenden Golfstaaten (Saudi-Arabien, Katar u. a.) zu liefern und den Sanktionsdruck gegenüber dem Iran aufrechtzuerhalten. Auch unter dem Präsidenten Rohani, der aus taktischen Gründen in die Rolle des Gemäßigten geschlüpft ist, hat sich an der repressiven Konstitution der iranischen Theokratie nichts geändert: Die Hinrichtungszahlen befinden sich nach wie vor auf einem hohen Niveau, die brutale Unterdrückung von Oppositionellen, Frauen, Homosexuellen und Minderheiten wird unvermindert fortgesetzt und der Hass auf Israel nach wie vor propagiert.

Wir fordern die Parteien dazu auf, den massiven Bestrebungen der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) zur Diskriminierung und Kriminalisierung von Religions- und Islamkritik entschieden entgegenzutreten und es zu unterlassen, den Ländern Europas gemäß den Forderungen der OIC eine Kultur der islamkonformen Domestizierung überzustülpen. Die Zurücknahme der Verleihung der Ehrendoktorwürde an die aus Somalia stammende Frauen- und Menschenrechtlerin Ayaan Hirsi Ali aufgrund muslimischer Proteste in den USA sollte hier als abschreckendes Menetekel für die Diffamierung von Islamkritik als „Islamophobie“ begriffen werden.

Demgegenüber wiederholen wir die Forderung der Ersten Kritischen Islamkonferenz an die westliche Politik, sich auf internationaler Ebene für die Einführung und Einhaltung der Menschenrechte in den Ländern des islamischen Herrschaftsraumes einzusetzen und gegen Ehrenmorde, weibliche Genitalverstümmelung, Steinigungen, Hinrichtungen, Folterungen sowie andere unmenschliche Praktiken wirksam einzuschreiten. Politische und wirtschaftliche Abkommen müssen explizit die Einhaltung menschenrechtlicher Regelungen zur Voraussetzung haben.

Nicht zuletzt plädieren wir dafür, die einseitige und mittlerweile veraltete Fixierung auf den einheimischen Rechtsextremismus zu überwinden. Ohne in der Aufmerksamkeit und im Kampf gegen den einheimischen Rechtsextremismus nachzulassen, gilt es, die eingewanderte totalitäre Ideologie islamischer Prägung einschließlich ihrer Akteure sowie den organisierten islamistischen Rechtsextremismus in Wissenschaft und Politik stärker als bisher zu berücksichtigen und beide gleichermaßen offensiv zu bekämpfen.

November 2014

Freidenkerbund Österreich ( FDBÖ )
Bürgerbewegung Pax Europa ( BPE )
Gesellschaft für wissenschaftliche Aufklärung und Menschenrechte ( GAM )
Liberale Freigeister (ehemals BfG Rhein-Neckar)

Quelle:

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Scharia bedeutet die Beseitigung von Menschenrechten (Teil 5)

Wie die Propagierung von verfassungsfeindlichen Rechtsvorschriften des Korans (Scharia) durch Parteien und Medien unterstützt wird

von Burkhard Willimsky

Heute haben wir Bürger noch die Möglichkeit, uns dafür einzusetzen, dass die über viele Jahrhunderte mühsam erreichten Menschenrechte nicht verloren gehen. Die These: Für die bisher im Bundestag vertretenden Parteien sowie für die Landesregierungen, die bisher den Koranunterricht als Bekenntnisfach in den öffentlichen Schulen eingeführt haben, hat der Islam als eine alternativlos friedliche Religion zu gelten. Diese offiziell propagierte Parole ist eine Lüge.

(Von Burkhard Willimsky)

Da die Einführung des Islamunterrichts als schulisches Bekenntnisfach ein Kardinalfehler war, sei nochmals auf die verheerende Problematik eingegangen.

Das verfassungsfeindliche Fach wurde ohne öffentliche Diskussion und Meinungsbildung eingeführt

Wie besonders in Teil 3 beschrieben, hat es bisher in den Bundesländern, in denen der Islamunterricht als ordentliches Unterrichtsfach eingeführt wurde, keine öffentliche parlamentarische Diskussion über die Problematik der verfassungsfeindlichen Aussagen im Koran gegeben. Auch die öffentlich relevanten Medien haben es bisher peinlichst vermieden, über unveränderbare und ewig geltende Inhalte des für gläubige Muslime heiligen Buches zu berichten. Dadurch wurde verhindert, dass die Öffentlichkeit und besonders die betroffenen Eltern, Lehrer und Schüler informiert wurden und deshalb auch eine Meinungsbildung unmöglich war. Wesentliche Prinzipien unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung wurden damit von den zuständigen Entscheidungs- und Meinungsträgern einfach missachtet.

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Islam in „Reinkultur“

Zur Antriebs- und Legitimationsgrundlage des „Islamischen Staates“ und seiner antizivilisatorischen Schreckensherrschaft

von Hartmut Krauss (Hintergrund-Verlag)

Die Bilder und Berichte über die grausamen und abscheulichen Gewalttaten der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS), die in Teilen Syriens und des Iraks ein Kalifat ausgerufen hat, sind zwar mittlerweile massenmedial hinreichend bekannt gemacht, aber bislang noch kaum adäquat eingeordnet, beurteilt und kommentiert worden. Vielmehr dominiert der sattsam bekannte Diskurs der Verleugnung und Abspaltung, der jede rational begründbare Zuordnung sofort stereotyp abwehrt und in dreister Wahrheitswidrigkeit erklärt: „Das hat alles nichts mit dem Islam zu tun.“ Es ist noch nicht ausgemacht, ob diese ebenso notorische wie empörende Abwehrhaltung weiterhin stabil bleibt oder ob der Unmut darüber über kurz oder lang das Fass zum Überlaufen bringt. Festzustellen ist jedenfalls, dass der Tod umgezogen ist: Schon seit längerer Zeit ist er ein Meister aus dem Morgenland.

So sehen und hören wir von bestialischen Massenhinrichtungen von „Ungläubigen“; triumphalistischen Enthauptungsszenen und obszönen Leichenschändungen vor laufender Kamera; Vergewaltigung und Versklavung von Frauen und Mädchen; von Kleinkindern, die vor den Augen ihrer Mütter verstümmelt und getötet werden, indem man sie in zwei Hälften zerlegt[1], von Massakrierungen der viehischsten und perversesten Art bis hin zur Verfütterung der geschändeten Leichen an Hunde (die im Islam als unreine Tiere gelten)[2].

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Scharia bedeutet die Beseitigung von Menschenrechten (Teil 4)

oder:
Wie die Propagierung von verfassungsfeindlichen Rechtsvorschriften
des Korans (Scharia) durch Parteien und Medien unterstützt wird

Von Burkhard Willimsky

Die bedrohlichen Auswirkungen der zunehmend grundgesetzfeindlichen Islamisierung sind nicht mehr zu übersehen. In seinem nicht nur Bestseller sondern Millionenseller „Deutschland schafft sich ab. Wie wir unser Land aufs Spiel setzen“ vom Sommer 2010 hat Thilo Sarrazin präzise und sachlich beschrieben, wie die wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung Deutschlands durch eine Reihe von miteinander in Wechselwirkung stehender Tendenzen bedroht ist: – Die seit Jahrzehnten anhaltende niedrige Geburtenrate bei gleichzeitig höherer Lebenserwartung führt zu einer Überalterung der Bevölkerung und zu einer Schrumpfung des erwerbstätigen Teils der Bevölkerung – vor allem der produktiven Jahrgänge – und damit zum Zurückfallen im globalen Wettbewerb.

– Der leichte Zugang in die relativ hohe Grundsicherung des deutschen Sozialsystems führt allgemein zum Anwachsen bildungsferner Unterschichten, besonders auch durch die Zunahme des Anteils muslimischer Zuwanderer mit einer überwiegend geringen Bildungsbereitschaft und einer relativ hohen Geburtenrate.

– Die kulturellen und religiösen Besonderheiten vor allem von Teilen der muslimischen Bevölkerung erschwert bzw. verhindert eine Integration in unsere Gesellschaft.

– Deutschland braucht Zuwanderung und hat mit integrationsfähigen und integrationswilligen Einwandern gute Erfahrung gemacht und davon profitiert.

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Selbstgerecht und perfide. Zur Kritik eines durchsichtigen Ablenkungsmanövers des Zentralrats der Muslime in Deutschland

Stellungnahme der Gesellschaft für wissenschaftliche Aufklärung und Menschenrechte (GAM ) die wir hier gerne weiterverbreiten.

Während weltweit der Radikalislam vorprescht und zahlreiche Gräueltaten begeht,in Deutschland Muslime in Nazimanier aufmarschieren und antijüdische Hasspropaganda in einer Berliner Moschee ruchbar wurde, greift der Zentralrat der Muslime zu einem perfiden Ablenkungsmanöver und nutzt vereinzelte Schmierereien und Sachbeschädigungen an Moscheen, um in abstoßend selbstgerechter Manier seine notorische Hetzkampagne gegen Islamkritik fortzusetzen. Unterstützt wird er dabei von der Linkspartei, die damit einmal mehr ihre proislamische Dekadenz offenbart.

Schon seit längerer Zeit befindet sich die militante Terror- und Massaker-Vorhut des Scharia-Islam in Mittelafrika, im Irak, in Syrien, in Afghanistan, Pakistan und anderen Ländern auf dem Vormarsch und begeht im Namen Allahs unsägliche Gräueltaten.

In den verfeindeten Kernländern Iran und Saudi-Arabien sehen wir das ungebrochene Fortbestehen islamisch normierter und legitimierter Unterdrückungsregime mit zahlreichen Menschenrechtsverletzungen. In der Türkei findet unter Führung der AKP ein beschleunigter Umbau der Gesellschaft in einen islamisch-nationalistischen Polizeistaat statt. Weit über die Hälfte der in Deutschland lebenden Türken sind nach vorliegenden Umfragen Anhänger der AKP.

In einer im Dezember 2013 vorgestellten Studie wurde nachgewiesen, dass „religiöser Fundamentalismus“ unter den in Europa lebenden Muslimen deutlich weiter verbreitet ist als unter Christen. „Fast 60 Prozent stimmen der Aussage zu, dass Muslime zu den Wurzeln des Islam zurückkehren sollten; 75 Prozent meinen, dass nur eine Auslegung des Korans möglich ist, an die sich alle Muslime halten sollten; und 65 Prozent sagen, dass ihnen religiöse Regeln wichtiger sind als die Gesetze des Landes, in dem sie leben.“ (Koopmanns 2013, S. 22)

Aktuell ziehen Scharen von Muslimen durchs Land und skandieren antijüdische Hetzparolen im Stile der Nazis. Gezeigt werden Fahnen der Hamas und des internationalen Djihadismus sowie Hakenkreuze und Hitlergrüße. Synagogen werden angegriffen und Steine auf proisraelische Demonstranten geworfen.

Insgesamt ist das Personenpotenzial des zugewanderten islamisch geprägten Rechtsextremismus weitaus größer als das des einheimischen Rechtsextremismus. Gegen Israel laufen die einheimischen Rechtsextremisten und pseudolinke Verhaltensgestörte aus dem Umfeld von Frau Jelpke den islamischen Rechtsextremisten und Hamas-Anhängern hinterher.

Vor diesem hier nur knapp skizzierbaren Hintergrund ist es nicht nur unverhältnismäßig, sondern höchst perfide, wenn der Muslim-Funktionär Aiman Mazyek nun „Übergriffe auf Moscheen“ hervorkehrt, bei denen noch nicht einmal ein einziger Leichtverletzter angeführt werden kann. Selbstverständlich  sind solche Attacken zu verurteilen. Aber Schmierereien und Sachbeschädigungen verbal zu „Anschlägen“ hochzustilisieren, wie im Artikel der neuen Osnabrücker Zeitung geschehen, ist eine skandalöse Mischung aus Volksverdummung und Volksverhetzung. De facto gibt es mehr muslimische Terroristen und Djihadisten aus Deutschland, die auf Seiten der religiösen Halsabschneider der IS-Front kämpfen und morden, als Beschädiger und Beschmierer von Moscheen.

Was wir in Deutschland brauchen, sind Menschen mit Zivilcourage in Verwaltungen, Schulen, Unternehmen etc., die eingreifen und sich beherzt zur Wehr setzen,  wenn wieder einmal legitime Islamkritik aus politischer Dummheit oder Bösartigkeit als „Rassismus“ verleumdet wird.

Was wir darüber hinaus im Interesse einer wahrheitsorientierten Faktendarlegung und integrationspolitischen Transparenz benötigen, ist eine kristallklare amtliche Statistik, die insbesondere darüber informiert, wie hoch der Anteil von Muslimen im Sozialtransferbezug und in der Kriminalitätsstatistik ausfällt, anstatt immer nur verschleiernd von „Menschen mit Migrationshintergrund“ oder „Ausländern“ zu reden. Wie häufig werden gewalttätige Übergriffe von Muslimen in Deutschland auf Nichtmuslime begangen und umgekehrt? Und wie hoch ist die Zahl von Ehrenmorden von 2007 bis heute?

Nicht zuletzt wäre es im Interesse der öffentlichen Kommunikationshygiene sinnvoll, die wahrheitswidrige Diskriminierung von argumentativer Kritik am Islam als „rassistisch“, „fremdenfeindlich“, „islamophob“ etc. sowie die Aufforderung zur „Bestrafung“ von Islamkritikern als Vergehen gegen die demokratischen Grund- und individuellen Menschenrechte unter Strafe zu stellen.


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Offener Brief an Hildegard Kronawitter, Vorsitzende der Weißen Rose Stiftung

Von Marc Doll

Sehr geehrte Frau Hildegard Kronawitter,

am 18.7.14 wurde ab 14:18 Uhr ein Interview mit Ihnen ausgestrahlt, in dem Sie zu der Gründung der Neuen Weißen Rose äußern, dass dies ein „schrecklicher Missbrauch des Namens“ sei und führen als „Begründung“ an, dass es ein Missbrauch ist „weil heute Weiße Rose in Verbindung gebracht wird mit Rechtsstaatlichkeit, Toleranz, Eintreten für Schwächere, für Demokratie“. Wenn das eine Begründung sein soll, dann implizieren Sie damit natürlich, dass die Gründer der Neuen Weißen Rose eben nichts von den aufgezählten Dingen halten, also den Rechtsstaat ablehnen, intolerant sind, demokratiefeindlich und dass sie nicht für Schwächere eintreten. Angesichts der Stärke einer solche Behauptung sollte man von einer promovierten Person annehmen, dass doch zumindest eine stichhaltige Beweisführung mitgeliefert wird, um zu verhindern, dass solch eine Aussage unter „pure Hetze“ oder „Diffamierung Andersdenkender“ abgelegt wird oder gar unter „üble Nachrede“ fällt, wie unser Anwalt noch prüfen wird.

Es ist immer die gleiche hirnlose Masche und langweilt mittlerweile nur noch: es werden Islamaufklärern einfach irgendwelche negativ-konnotierten Schlagwörter ganz ohne oder mit fadenscheiniger Begründung um den Hals gehängt. Während wir Aufklärer uns immer an der Sache orientieren und jede unserer Behauptungen mit einer Vielzahl von handfesten Beweisen und felsenfesten Argumenten mit logischem Zusammenhang untermauern, geht die Gegenseite jedem Argument und jeder Diskussion immer (!) aus dem Weg, wohlwissend, dass das eigene windschiefe Weltbild in zwei Minuten in der Luft zerrissen werden würde. Angesichts des Mangels an Argumenten wird stattdessen lediglich die dahinter stehende Person in der oben beschriebenen Weise diffamiert. Sie haben sich offenbar entschieden, sich ebenfalls auf dieses unwissenschaftliche, primitive Niveau zu begeben, indem Sie Menschen, die sich FÜR Rechtsstaatlichkeit, FÜR (sogar direkte) Demokratie, FÜR Schwächere und GEGEN Intoleranz einsetzen, ins genaue Gegenteil verkehren.

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