„Die Freiheit muß herrschen und die Freiheit wird herrschen“ – Geert Wilders‘ verhinderte Rede vor dem britischen Oberhaus

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Wie weit die Entkernung europäischer Werte auf Druck zugewanderter Kulturbereicherer und ihrer einheimischen Helfershelfer vorangeschritten ist, zeigt das britische Einreiseverbot für Geert Wilders. Der niederländische Parlamentsabgeordnete und Vorsitzende der „Partij voor de Vrijheid“ (Partei für die Freiheit) wollte vor der Mutter aller Parlamente, dem House of Lords (Oberhaus) seinen islamkritischen Film „Fitna“ (schauen Sie selbst) vorstellen und erläutern.

England ist zwar das Mutterland neuzeitlicher Demokratie, aber kein Musterland derselben mehr, sondern eine Hochburg des europäischen Dhimmitums aufgrund des schlechten Gewissens der englischen Eliten wegen der Kolonialvergangenheit des Landes. Das führte u.a. dazu, daß man unbedingt einen zugewanderten Moslem zum „Lord“ küren mußte. Die Quittung wurde jetzt von Lord Ahmed prompt präsentiert: Das Mitglied des Oberhauses drohte damit, zehntausende Moslems zu mobilisieren, um vor dem Parlament gegen den Auftritt von Geert Wilders zu randalieren demonstrieren. Die Mehrheits-Dhimmis zogen flugs den Schwanz ein, setzten Wilders am Flughafen fest und deportierten ihn zurück in die Heimat. — Hhmmm, grübelt da der naive Beobachter: Wie oft ist das eigentlich schon bei islamischen Haßpredigern geschehen?? Menschen, die „Extremismus, Hass und gewalttätige Botschaften exponieren, sind in unserer Gemeinschaft nicht erwünscht“, lautete die Erklärung der britischen Behörden. Vielleicht sollte man im eigenen Land einmal anfangen, die wirklichen Extremisten zu verfolgen, bevor man ein nicht vorbestraftes Mitglied eines europäischen Parlamentes, dessen Meinung nicht strafbar ist wegen ebendieser Meinung zu deportieren.

Aber man sollte die ganze Angelegenheit andererseits auch durchaus gelassen und differenziert betrachten. Letztlich ging Lord Ahmeds Anschlag auf die Meinungsfreiheit – die Mutter aller Freiheiten – nach hinten los: Welch besseren Propaganda-Coup hätte es für Geert Wilders und seinen Film geben können? Welch besseres Beispiel für muslimische Intoleranz und Ablehnung unsere Werteordnung? „Danke für die Dummheit, Inkompetenz und Feigheit der britischen Regierung“ sagt der wie immer scharfzüngige Pat Condell in seiner Videobotschaft Freedom go to hell. „Dank Lord Ahmed“, fährt Condell fort, „wird das bekannte Stereotyp von Muslimen als intoleranten, hysterischen Leuten mit schlechtem Benehmen, die keine Kritik vertragen“ verfestigt. Und, so ist anzufügen, es wird zugleich der schlagende Beweis für die Richtigkeit von Wilders` Feststellung erbracht, daß durch die islamische Zuwanderung die Fundamente unseres freiheitlichen Zusammenlebens bereits wirksam und nachhaltig untergraben worden sind. Stellt sich die Frage nach der Verantwortbarmachung.

Hier nun der von stopislam.info (dort auch das engl. Original) übersetzte Text der geplanten Wilders-Rede (Hervorhebungen BPE):

Meine Damen und Herren, vielen Dank.

Vielen Dank dafür, daß Sie mich eingeladen haben. Vielen Dank an Lord Pearson und Lady Cox für das Zeigen von Fitna und die freundliche Einladung. Während andere wegschauen, scheinen Sie die Tradition Ihres Landes und Ihrer Flagge, die noch immer für Freiheit steht, zu verstehen.

Das hier ist kein gewöhnlicher Ort, das hier ist nicht irgendeine Touristenattraktion. Das hier ist die Mutter aller Parlamente und ich fühle Demut, daß ich hier sprechen darf.

Das Parlament hier ist der Ort, wo Winston Churchill wie ein Fels stand und vor der herannahenden Gefahr warnte – die ganzen 30er Jahre hindurch.

1982 kam Präsident Reagan ins Unterhaus, wo er eine Rede hielt, die nur sehr wenigen gefiel. Reagan rief den Westen dazu, den Kommunismus abzulehnen und die Freiheit zu verteidigen. Er erfand den Ausdruck „Reich des Bösen“. Reagans Rede sticht als Fanfare zur Verteidigung der Freiheit hervor. Ich zitiere: „Falls die Geschichte irgendetwas lehrt, dann daß Selbsttäuschung angesichts unangenehmer Fakten eine Verrücktheit ist.“

Was Reagan meinte ist, daß man nicht vor der Geschichte weglaufen kann, man kann den Gefahren der Ideologien, die einen zerstören wollen, nicht entkommen. Verleugnen ist keine Option.

Der Kommunismus landete dann tatsächlich auf dem Müllhaufen der Geschichte, genauso wie Reagan es in seiner Rede vorm Unterhaus vorhersagte. Er erlebte den Fall der Berliner Mauer, genauso wie Churchill Zeuge der Implosion des Nationalsozialismus wurde.

Heute bin ich zu Ihnen gekommen, um vor einer anderen großen Gefahr zu warnen. Sie nennt sich Islam. Sie posiert als Religion, aber ihre Ziele sind sehr weltlich: Weltherrschaft, Heiliger Krieg, Scharia, das Ende der Trennung von Kirche und Staat und das Ende der Demokratie. Sie ist keine Religion, sie ist eine politische Ideologie. Sie verlangt Respekt von Ihnen, hat aber keinen Respekt für Sie.

Es gibt vielleicht moderate Moslems, aber es gibt keinen moderaten Islam. Der Islam wird sich nie ändern, weil er auf zwei Felsen gebaut ist, zwei fundamentale Dinge, die sich nie ändern und nie verschwinden werden. Erstens: der Koran, Allahs persönliche Worte, von Ihm selbst, ewig, voll mit Anweisungen, die unabhängig von Ort oder Zeit erfüllt werden müssen. Und zweitens gibt es al-insal al-kamil, den perfekten Menschen, das Vorbild Mohammed, dessen Taten von allen Moslems nachgemacht werden müssen. Und weil Mohammed ein Kriegsherr und Eroberer war, wissen wir alle, was wir erwarten können.

Islam bedeutet Unterwerfung, also kann es keine Zweifel über sein Ziel geben. Das ist eine Tatsache. Die Frage ist, ob das britische Volk mit seiner glorreichen Vergangenheit nach dieser Unterwerfung verlangt.
Wir sehen den Islam im Westen mit unglaublichem Tempo abheben. Großbritannien hat ein rapides Wachstum der Anzahl an Moslems erlebt. In den letzten zehn Jahren ist die muslimische Bevölkerung zehnmal so schnell gewachsen wie der Rest der Gesellschaft. Das hat einen enormen Druck auf die Gesellschaft ausgeübt. Dank britischer Politiker, die Winston Churchill vergessen haben, haben die Briten den Pfad des geringsten Widerstandes eingeschlagen. Sie geben auf. Sie geben nach.

Vielen Dank dafür, daß Sie mich ins Land gelessen haben. Ich erhielt einen Brief des Heimatministers, der mich freundlich auslud. Ich würde Gemeinschaftsbeziehungen gefährden und somit die öffentliche Sicherheit in Großbritannien, ging aus dem Brief hervor.

Für einen Moment fürchtete ich, daß ich zurückgewiesen werden würde. Aber ich war zuversichtlich, daß die britische Regierung niemals Redefreiheit aus Furcht vor dem Islam opfern würde. Britannia beherrscht die Wellen, und der Islam wird niemals Britannien beherrschen, also war ich zuversichtlich, daß mich die Einreisebehörden durchlassen würden. Und immerhin haben sie schon seltsamere Gestalten als mich eingeladen. Vor zwei Jahren hieß das Unterhaus Mahmoud Suliman Ahmed Abu Rideh mit Verbindungen zur Al-Kaide willkommen. Er wurde nach Westminster von Lord Ahmed, der ihn drei Wochen zuvor in der Moschee in Regent´s Park getroffen, eingeladen. Herrn Rideh, der verdächtigt wird, ein Geldwäscher für Terrorgruppen zu sein, wurde der SICHERHEITS-Sticker angeheftet.

Wenn Sie also diesen Mann ins Land lassen, dann ist sicherlich ein gewählter Politiker eines befreundeten EU-Landes hier auch willkommen. Dadurch, daß Sie mich heute hier sprechen lassen, zeigen Sie, daß der Geist Winston Churchills noch sehr lebendig ist. Und sie beweisen, daß die Europäische Union funktioniert; Reisefreiheit ist eine der Säulen des europäischen Projekts.

Aber es muß auch noch viel Arbeit getan werden. Großbritannien scheint ein Land geworden zu sein, daß von der Furcht regiert wird. Ein Land, wo Beamte Weihnachtsfeiern streichen, um Moslems zufriedenzustellen. Ein Land, in dem Schariagerichte Teil des Rechtssystems sind. Ein Land, in dem islamische Organisationen baten, die Gedenkveranstaltungen an den Holocaust zu stoppen. Ein Land, in dem eine Grundschule ein Weihnachsstück absagt, weil es mit einem islamischen Fest zusammenfällt. Ein Land, wo eine Schule Ostern und Weihnachten aus dem Kalender entfernt, um Moslems nicht zu beleidigen. Ein Land, in dem ein Lehrer zwei Schüler bestraft, weil sie während ihres Religionsunterrichtes nicht zu Allah beten wollen. Ein Land, in dem gewählten Stadträten gesagt wird, während der Tageslichtstunden während des Ramadan nicht im Rathausmeetings zu essen. Ein Land, das hervorsticht im Hass gegen Israel, das noch immer die einzige Demokratie im Nahen Osten ist. Ein Land, dessen Hauptstadt zu „Londonistan“ wird.

Ich würde mich nicht selbst als freien Mann beschreiben. Vor viereinhalb Jahren verlor ich meine Freiheit. Ich bin unter ständiger Bewachung, dank jener die Gewalt einer Debatte vorziehen. Aber für den linken Islam-Fanclub ist das nicht genug. Er startete gerichtliches Vorgehen gegen mich. Vor drei Wochen ordnete der Amsterdamer Berufungsgerichtshof meine strafrechtliche Verfolgung für das Machen von Fitna und für meine Ansichten zum Islam an. Ich beging das, was George Orwell ein „Gedankenverbrechen“ nannte. Sie haben vielleicht meinen Namen in Fitna´s Abspann gesehen, aber ich bin nicht wirklich verantwortlich für diesen Film. Er wurde für mich gemacht. Er wurde nämlich von Moslemextremisten, dem Koran und dem Islam selbst für mich produziert.
Falls man Fitna als „Volksverhetzung“ (im Original „hate speech“, Anm.) betrachtet, wie würde das Gericht den Koran qualifizieren, mit all seinem Hass gegen Juden und Frauen?

Herr Churchill selbst verglich den Koran mit Adolf Hitlers „Mein Kampf“. Also, ich tat genau das gleiche und deswegen werde ich strafrechtlich verfolgt. Ich frage mich, ob Großbritannien Winston Churchill je vor Gericht stellen wird.

Die Entscheidung des Gerichts und der Brief des Heimatministeriums sind sind große Siege für alle jene, die die Redefreiheit verachten. Diese Leute machen die Drecksarbeit des Islam. Scharia per Prokura. Die Unterschiede zwischen Saudi-Arabien und Jordanien auf der einen Seite, und Großbritannien und Holland auf der anderen Seite werden unschärfer.
Europa ist auf der Schnellspur zu Eurabien. Das ist offensichtlich der Preis, den wir für das Projekt Masseneinwanderung und das multikulturelle Projekt zahlen müssen.

Meine Damen und Herren, die liebste aller Freiheiten wird angegriffen. In Europa ist Redefreiheit keine Tatsache mehr. Was wir einst als natürlichen Bestandteil unserer Existenz betrachteten, ist nun etwas, das wir uns wieder erkämpfen müssen. Darum geht es. Ob ich im Gefängnis oder in der Freiheit ende, ist nicht das dringlichste Thema. Die Frage ist: Wird Redefreiheit hinter Gitter gesperrt? Wir müssen die Redefreiheit verteidigen.

Für die Generation meiner Eltern ist das Wort „London“ Synonym für Hoffnung und Freiheit. Als mein Land von den Nationalsozialisten besetzt war, bot die BBC einen täglichen Blick Hoffnung in der Dunkelheit der Nazi-Tyrannei. Millionen meiner Landsleute hörten illegalerweise zu. Die Worte „Hier spricht London“ waren eine Synonym für eine bessere Welt in der nahen Zukunft. Wenn doch nur die britischen, kanadischen und US-Soldaten schon hier wären…

Was wird in vierzig Jahren noch gesendet werden? Wird es noch immer „Hier spricht London“ heißen? Oder wird es „Hier spricht Londonistan“ heißen? Wird uns Hoffnung oder die Werte Mekkas und Medinas gebracht werden? Wird Großbritannien Unterwerfung oder Unbeugsamkeit anbieten? Freiheit oder Sklaverei?

Es ist unsere Wahl.

Meine Damen und Herren,

wir werden uns niemals dafür entschuldigen, frei zu sein. Wir werden niemals nachgeben. Wir werden niemals aufgeben.

Die Freiheit muß herrschen und die Freiheit wird herrschen.

Vielen Dank.

***
**
*

Update 18.2.09: Möglicherweise ist man sich in London des Doppelstandards im Umgang mit Leuten, die „Extremismus, Hass und gewalttätige Botschaften“ verbreiten und daher „nicht erwünscht“ sind, bewußt geworden und möchte jetzt für einen gewissen Ausgleich sorgen. Heute wurde bekannt, daß der „geistige Botschafter“ Al Kaidas in Europa und ehemals rechte Hand Osama Bin Ladens, Hassprediger Abu Qatada, der in Großbritannien wie im Schlaraffenland in einer 800.000 Pfund-Villa lebte, doch nach Jordanien ausgeliefert werden soll, wo ihm eine lebenslange Haftstrafe droht. Das bereitet „gutmenschlichen“ Terrorverstehern böse Kopfschmerzen. Interessanter sind die Kommentare unter dem Artikel bei PI.

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