Ein Katharer auf Abwegen („Pfarrer“ Stoodt)

Die rassistische Vergangenheit des Antifa-Pfarrers Dr. Hans Christoph Stoodt und seines Doktorvaters Professor Edmund Weber

Gastbeitrag von Anna Maria Elisabeth Waldkirchner


Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche“


Am 8. Mai bläst Antifa-Pfarrer Dr. Hans Christoph Stoodt mal wieder zum Großangriff auf ein jämmerliches Häuflein unbelehrbarer Neonazis, die weit draußen vor den Toren Wiesbadens vor dem US-Gelände des Erbenheimer Flughafens, von der Bevölkerung weitgehend unbeachtet, ihre dumpfen, hohlen Hasstiraden grölen. Ein Großeinsatz der Polizei, die von Amts wegen hauptsächlich wegen Stoodts schwarz gekleideten Antifa-Schlägern dort erscheinen muss, ist bereits vorprogrammiert und wird dem Steuerzahler mal wieder eine sechsstellige Summe kosten. Dabei erweist der 55jährige besonders den Neonazis einen Bärendienst. Ohne seine Truppenbewegung wäre die Veranstaltung der Faschos so spektakulär wie die Grillparty des Geflügelzuchtvereins von Hintertupfingen.

Dass ausgerechnet „Pfarrer Stoodt“ diesen Einsatz der Polizeikräfte provoziert ist ein politischer Treppenwitz. Stoodt hat 1992 zusammen mit seinem Doktorvater Edmund Weber einen Kongress rassistischer Hindus in Frankfurt organisiert, der große Pogrome gegen die muslimische Minderheit in Indien zur Folge hatte, in deren Verlauf eine Moschee dem Erdboden gleichgemacht wurde und mehr als tausend Menschen starben. Unglaublich aber wahr: Friedenspfarrer Stoodt, der Islamkritiker, Wertkonservative und Menschenrechtler in einen Topf mit Faschisten wirft, war nach Aussagen eines ev. Sektenexperten indirekt an einem der größten blutigen Pogrome gegen muslimische Minderheiten beteiligt.

Dr. Stoodt ist ein Gnostiker. Die Welt der Gnostiker ist simpel. Sie besteht aus schwarz und weiß, gut und böse, reich und arm, Rassisten und Antirassisten. Böse USA und Israel, liebe Palästinenser und Islamisten. Und nicht zuletzt: Faschisten und Antifa. Dass die Welt, wenn man sie schon schwarzweiß sieht, hauptsächlich aus Grautönen besteht, wollen die Neo-Gnostiker nicht wahrhaben. Dass sich beispielsweise türkisch und arabisch stämmige Jugendliche laut Statistik viel rassistischer und gewaltbereiter zeigen, (und damit in Talk-Shows sogar öffentlich prahlen) als ihre deutschen Altersgenossen, passt nicht ins Schwarzweiß-Schema der Hüter des antirassistischen Grals. Unter den Gnostikern gibt es nochmals eine besondere Gruppe. Das sind die „Perfekti“, die Vollkommenen, die Reinen. Die Krieger des Lichtes. Und Stoodt ist ihr Anführer. Er ist der Antifa-Pfarrer. Nicht der einzige. Aber der bekannteste. Eine Art Messias. Mit einem Dauerauftrag. Deutschland von den Faschisten zu reinigen. Wer rassistisch, antisemitisch, oder gar Nazi ist, bestimmt er selbst. Er ist unfehlbar wie der Papst. Denn er ist eine Lichtgestalt, wie der Katharerpapst „Petrus Auterii“ (gst. 1310) über den er bereits 1988 eine Doktorarbeit schrieb, die er mit Hilfe seines „väterlichen Freundes“ Prof. Weber, Verfechter einer dubiosen „Weltreligion“, zu der neben rassistischen Hindus auch die Mun-Sekte gehört, 1994 in Druck gab. Thema: „Katharismus im Untergrund“.

Ein Buchtitel, der Stoodt wie auf den Leib geschneidert ist. Der Untergrundkampf gegen die Herrschenden. Es ist der ewige Kampf zwischen den Mächtigen und Ohnmächtigen, zwischen Herrschenden und Unterdrückten., zwischen Finsternis und den Mächten des Lichtes. Auf welcher Seite der gute Engel Stoodt kämpft steht außer Frage.

Hoherpriester der Intoleranz (Bild klicken)

Am liebsten würde er sicherlich wie seinerzeit die Katharer in Südfrankreich, verfolgt, gefoltert eingesperrt und schließlich verbrannt werden, um dann als Denkmal in den Pantheon der Perfekti einzugehen. Unsterblich. Aber Stoodt lebt leider 700 Jahre später, als der Märtyrer seiner Doktorarbeit. In einem demokratischen Rechtsstaat. Die Polizei ist nicht seinetwillen da, sondern um Ausschreitungen zu verhindern. Sie ist dazu da, um das Leben, – auch seines – die Gesundheit und das Gut aller Bürger zu schützen. Egal ob es sich um die saublöden Glatzköpfe diverser NS- Kameradschaften oder um die „Heilige Krieger“ aus dem schwarzen Block handelt, um unbeteiligte Passanten, oder um die Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr. Für die Polizei sind alle Beteiligten in erster Linie „Bürger“, egal welche kruden Gedanken da unter tätowierten Glatzen oder schwarzen Kapuzen gären und rumoren. Natürlich gibt es auch heute noch Staaten in deren Gefängnissen mittelalterliche Zustände herrschen und in denen Menschen gefoltert und auch hingerichtet werden. Zum Beispiel in den antirassistischen, islamischen Ländern Ägypten, Iran und der Türkei, und vor allem in den palästinensischen Gefängnissen der von Stoodts umjubelten Hamas.

Dr. H.C. Stoodt hat das Thema seiner Doktorarbeit auf den politischen Alltag der Bundesrepublik, übertragen. Er ist der geistige Führer der „Reinen“. Seine Antifa sind die glorreichen Krieger, die von der antifaschistischen Gralsburg, Montsegur mit den Heiligen Lanzen des linken Protestes gegen das finstere Heer der Rassisten und Nazis zu Felde ziehen. Dabei sind seine eigentlich Feinde nicht der jämmerliche Haufen unbelehrbarer Neonazis, die in gerade mal zweistelligen, höchstens dreistelligen Zahlen aufmarschieren sondern das große Heer faschistoider Kräfte. Es ist das Aufgebot der Polizei, die ähnlich martialisch ausgerüstet, wie seinerzeit das nordfranzösische Kreuzfahrerheer, mit Rüstungen, Schilde, Wagen, und sogar Zelten gegen ihn aufmarschieren. Besonders deutlich wurde dies im Jahre 2006, als Stoodt im Dörfchen Hochweisel bei Butzbach knapp Tausend seiner tapferen Krieger versammelte, um ein Haus zu belagern, in dem erbärmliche fünf Neonazis „wohnen“. Der Ort am Fuße des idyllischen Hausberges glich einer Festung. Der Fußballplatz wurde zum Heerlager für die Polizei. Stundenlang kreisten Hubschrauber über dem Dorf. Diese Demonstration, die bei der Hochweiseler Bevölkerung nur Kopfschütteln auslöste, dürfte dem Steuerzahler eine sechsstellige Summe gekostet haben.

Natürlich muss auch ein Herr Stoodt, trotz seiner paranoiden Anwandlungen erkennen, dass fünf Neonazis in einem abgelegenen Dorf keine wirkliche Gefahr für die Sicherheit der Demokratie darstellen. Er hat sich daher schon lange nach anderen Feinden umgesehen und diese unter den Islamkritikern und Israelfreunden ausgemacht.

Wie bei allen Gnostikern und Sektierern ist die Bandbreite seines Feinbildes grenzenlos. Eine Frau Dr. Schröter, engagierte Frauenrechtlerin, Mitglied einer Menschenrechtsorganisation, die für ihre Forschungsarbeit über die Situation islamischer Frauen 1998 sogar mit dem Elisabeth-Selbert-Preis des Landes Hessen geehrt wurde, wird genauso in den Sack der Rassisten und Nazis gesteckt wie jüdische Organisationen, allen voran „honestly concerned“ oder die Betreiber der Webseite „Achse des Guten“. Ganz oben freilich rangieren islamkritische Verbände wie die Bürgerbewegung Pax Europa und natürlich PI. Natürlich ist auch der Polizeipräsident von Frankfurt sein Feind, die Vertreter der Freien Wähler im Frankfurter Stadtparlament und der Landtagsabgeordnete Irmer.

Alle sind sie verdächtig, rassistisch und gemeingefährlich, gehören verboten, angezeigt, abgesetzt ausgegrenzt. Niemand ist rein. Außer er selbst und seine Antifa und die Linke, zu deren Gründungsvätern er sich rechnet.

Auch hier kommt er dem Thema seiner Doktorarbeit sehr nahe. Petrus Auterii hat zwischen 1300 und 1310 die versprengten Katharer im Untergrund wieder reorganisiert. Stoodt sieht sich als Reorganisator der Friedensbewegung und vor allem der Linken, die politisch nach dem Zusammenbruch ihres stalinistischen Musterstaates nach einem neuen Profil suchen. Dass die neue Linke, die Verbrechen ihrer Vorgängerorganisation verdrängt und verleugnet erinnert an das Gebaren so mancher NSDAP-Parteifunktionäre, die nach dem Krieg, ganz schnell vergaßen, welches Geistes Kind sie waren oder welche Abzeichen sie an ihren „schwarzen Uniformen“ trugen.

Auch Dr. Hans Christoph Stoodt hat etwas zu verdrängen.

Auch auf Stoodts strahlender, weißer, antirassistischer Weste gibt es einen schmutzige braunen Fleck. Wenn man genauer hinsieht ist es nicht nur ein brauner Fleck. Es sind sogar ein paar rote Farbspritzer dabei. RAF? APO-Aktivität? Häuserkampf? Hat Stoodt, wie Joschka Fischer mal einem Polizisten was auf die Mütze gegeben? Oder gar einen Mord begangen? Es gibt Menschen die zu feige und zu schwächlich sind, um sich zu prügeln oder zu morden. Man nennt sie „Schreibtischtäter“.

Indirekt Mitschuld am Tod von tausend Menschen

1992 organisierte Stoodt zusammen mit seinem von ihm „als Lehrer und Freund“ verehrten Doktorvater „Edmund Weber“ die 5. Europäische Hindu-Konferenz.

Ausgerichtet wurde diese Veranstaltung von der als rassistisch und chauvinistisch eingestuften VHP (Vishwa Hindu Parishad zu deutsch: Welt-Hindu Rat), der auch Edmund Weber als führendes Mitglied angehört. Ein Sektenbeauftragter der ev. Kirche, Thomas Gandow, der die Konferenz aufmerksam verfolgte, schrieb hierzu in einem 1996 veröffentlichten Bericht (Auszüge):

Komplett nachzulesen unter: www.religio.de/dialog/196/196s9.html

VHP-Treffen in Deutschland mit Weber, Huth und Stoodt

Letzter Höhepunkt der Kampagne vor der gewalttätigen Zerstörung der Moschee war die 5. Europäische Hindu Konferenz…. Das Kongress-Programm schmückte das Bild eines Modells des nach der Zerstörung der Moschee zu errichtenden Tempels. Zum Organisations-Komitee zählen u.a. Prof Dr. Edmund Weber, Direktor des Institutes für Wissenschaftliche Irenik an der Wolfgang Goethe Universität, Pfarrer Töpelmann, Dr. Benad, Dr. Huth, Dr. H.C. Stoodt.

Interessant ist, dass einige Namen dieses dubiosen Zirkels auch im Dankschreiben von Stoodts Doktorarbeit auftauchen, bzw. gleichfalls Zauberlehrlinge des großen Meisters Edmund Weber sind. Dieser väterliche Freund war über das, was später in Indien passierte bestens informiert und ist, glaubt man den Ausführungen von Gadow, keinesfalls als Randfigur oder unwissender Mitläufer einzustufen:

Weber lobte auf dem Kongress die VHP als moderne Bürgervereinigung, die gegen militanten Pseudosäkularismus und intoleranten Liberalismus kämpfe. Ganz auf der Linie der VHP lieferte Weber auf dem Kongress aber nicht nur die Stichworte, sondern trat in seinem Vortrag für die Abschaffung der Schutzrechte religiöser und ethnischer Minderheiten in Schule und Gesellschaft in Indien ein. Während die VHP und Prof. Weber als ihr offenkundlicher Propagandist für ihre eigenen Anhänger religiöse und kulturelle Gleichberechtigung in Europa fordern, wollen sie also die gleichen rechte den religiösen Minderheiten in Indien nehmen.

Das kommt einem doch in anderer Hinsicht irgendwie bekannt vor. Und weiter schreibt der Chronist dieses merkwürdigen „Prof. Seltsam“:

Weber setzt sich aber nicht nur mehr oder weniger abstrakt für gefährliche politische Ziele einer extremistischen Organisation ein, sondern er war damit beteiligt an der propagandistischen Vorbereitung des Sturmes auf die Babri-Moschee. ..

Tatsächlich fand nur drei Monate nach dem Kongress, am 6. Dezember 1992 der Sturm auf die Moschee statt. Sie wurde gestürmt und zerstört und mußte dem schon in Frankfurt projektierten Hindu-Tempel Platz machen. Es folgten pogromartige Ausschreitungen von Hindu-Fanatikern.. Die Ausschreitungen richteten sich gegen die muslimische Minderheit und zogen sich bis Anfang 1993 in Bombay hin. Weit über tausend Menschen starben

Von der Gralsburg Montsegur zur SS-Ordensburg ist nur ein kleiner Schritt

Heute zählt Prof. Edmund Weber zu den eifrigen Förderern des Islam in Deutschland und sein Zauberlehrling Dr. Stoodt marschiert samt Antifa in der 5. Kolonne der Islamisten und der Hamas und eines Herrn Ahmadineschad mit. Ein Damaskuserlebnis, das pathologische Züge trägt. Ein Saulus, der zum Paulus wird? So denkt man auf den ersten Blick. Sieht man genauer hin, so ist der Zickzackkurs von den reinen Katharern – indirekte Vorläufer rassistischer, calvinistischer ev. Sekten und Kirchen wie dubioser Templerorden und Freimaurerbünde – zu den rassistischen Hindus, bis hin zu den arabischen Rassisten der Hamas, die jüdisch-palästinensische oder christlich-islamische Paare wegen Rassenschande steinigen, gar nicht so groß, sondern nur folgerichtig.

Dr. Stoodt hat auf seiner Suche nach dem gelobten Land einer neuen universellen Religion, dem Heiligen Gral einer neuen Weltkirche, in dem die ev. Kirche wie ein nasses Papiertaschentuch aufgehen soll, einen Vorgänger. Er heißt Otto Rahn. Auch diesen sensiblen hochbegabten und von göttlichem Eifer angetriebenen, schwulen Journalisten und religiösen Schriftsteller trieb es bereits 1929 in die Burgen und Höhlen der Katharer. Auch er fühlte sich als Wegbereiter einer neuen Religion. Über die germanische Mythen und diverse NS-Okultismuskreise landete auch er schließlich im „schwarzen Block“ nämlich bei der SS. Von der Gralsburg Montsegur, die auch Stoodt besucht hat, bis zur Ordensburg der SS ist nur ein kleiner Schritt. Ebenso wie vom hinduistischen Sonnenrad, der vom Doktorvater hofierten VHP zum Hakenkreuz, dem Banner der Antisemiten und Faschisten. Der Unterschied: das eine dreht nach links, das andere nach rechts.

Auch Gralssucher Stoodt macht sich zum Helfershelfer totalitärer Organisationen. Zuerst als nützlicher Idiot für die als „faschistoid“ eingestuften hinduistischen VHP, heute als Lanzenbrecher für islamistische, antisemitische Palästinenser-Organisationen und Diktatoren wie Ahmadineschad, einem iranischen Hitler, der Israel von der Landkarte tilgen will. Sein schwarzer Block prügelt wie seinerzeit die SA und SS alles nieder, was proisraelisch und islamkritisch ist. Auch vor Anschlägen, wie gegen einen Berliner CDU-Abgeordneten schreckt das schwarze Rollkommando nicht zurück. Ebensowenig vor Bündnissen mit den als faschistisch einzustufenden Grauen Wölfen.

Dennoch gibt es zwischen Otto Rahn und Hans Christoph Stoodt einen entscheidenden Unterschied. Als Rahn, 1938 als Offizier einer SS-Einheit in ein KZ abkommandiert wurde und das Elend sah, das er selbst mit angerichtet hatte, brach für ihn eine Welt zusammen. Als er die Feigheit und Brutalität sah, mit der seine „Gralshüter“ auf Wehrlose – unter anderem Homosexuelle – einprügelten, kamen ihm ernsthafte Zweifel an seiner „Sonnenreligion“.

Er musste einsehen, dass seine verehrten edlen „Schwarzen Ritter“ nicht weiter waren als feige, brutale Mörder. Voller Verzweiflung flüchtete er in die Alpen und legte sich wie seine großen katharischen Vorbilder zum Sterben in den Schnee. Ein sinnloser wie konsequenter Akt.

Dr. Stoodt ist, nach seiner Versetzung in den Schuldienst, ein teurer Spaziergänger. Sein lächerliches Deputat von 16 Stunden Religionsunterricht im Bereich Gebäudereiniger auf der Philipp-Holzmann-Schule in Frankfurt, dient nach eigenen Angaben mehr der „Stabilisierung und Tröstung“. Was er in den verbleibenden sechs Stunden seines Arbeitstages macht, bzw. unter „Schulseelsorge“ versteht, verschwimmt in schwammigen Begriffen wie „Interreligiöse und Kulturelle Fragen, Gesunde Schule, Heilsame Unterbrechungen und natürlich Schule ohne Rassismus“. Ein Gemeindepfarrer, der aufgrund der schwindenden Kirchgänger-Zahlen heute einen 100 Quadratkilomter großes Sprengel zu betreuen hat, kann von solchen Arbeitszeiten nur träumen.

Vermutlich hat Stoodt sehr viel Zeit, um an seinen Pamphleten und um Strafanzeigen gegen Islamkritiker zu schreiben und um seine Heerzüge gegen tatsächliche oder vermeintliche Nazis und Rassisten zu planen. Auch sein idyllisch gelegenes Exil in der Myliusstraße 52, beste Wohnlage, mitten im Villenviertel des Westendes, ehemals Pfarrhaus der Katharinengemeinde, ist ihm geblieben und selbstverständlich auch sein Gehalt, das dem eines Studiendirektors, sprich Schulleiters, entsprechen dürfte. Das Gemeindebüro ist heute in der Leerbachstraße untergebracht, das Stadtkirchenamt wird vom Dekanat in der Neuen Kräme betreut. Über dem Schaukasten im Westend prangt noch immer die Aufschrift „St. Katharinengemeinde“. Ein irreführender Tatbestand, der viele Fragen aufwirft. Eine weitere Frage drängt sich auf, wieso der väterliche Freund und Doktorvater nach den Pogromen von Bombay, wo wie Thomas Gandow schreibt, „mehr als tausend Menschen starben“, noch weiter als Professor in Frankfurt tätig war und wohl auch heute noch auf dem Campus ein Büro unterhält. Jeden Menschen holt irgendwann mal die Vergangenheit ein. Im Guten wie im Bösen. Das haben erst in den letzten Wochen ein paar untadelige Gutmenschen der pädagogischen Provinz auf schmerzhafte Art zu spüren bekommen. Auch für Professor Seltsam und seinen Zauberlehrling wird dieser Tag irgendwann kommen. Nur hier geht es nicht um „sexuellen Mißbrauch“, sondern, glaubt man den Hinweisen Gadows, um Anstachelung und indirekte Vorbereitung zum MASSENMORD.

Anna Maria Elisabeth Waldkirchner (6. Mai 2010)

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6 Antworten zu Ein Katharer auf Abwegen („Pfarrer“ Stoodt)

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  3. NixusMinimax schreibt:

    Dagegen kann man nur die Bergpredigt halten, in welcher vor falschen Propheten gewarnt wird. Dieser Pfaffe scheint die Bibel gar nicht erst gelesen zu haben. Selbst wenn er sich in grauer Vorzeit einmal mit dem Inhalt der Bibel befaßt haben sollte, so kann man ihm heute eine Demenz attestieren. Denn die Hauptsache, den Weg welcher in der Bibel vorgezeichnet ist, hat er vergessen.
    Von den falschen Propheten
    15 Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie (harmlose) Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe.
    16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen?
    17 Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte.
    18 Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten.
    19 Jeder Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. 20 An ihren Früchten also werdet ihr sie erkennen.
    21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.
    22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten und haben wir nicht mit deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mit deinem Namen viele Wunder vollbracht?
    23 Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Übertreter des Gesetzes!
    Politik und Mord gehören nicht zu den Arbeitsfeldern eines echten Pfarrers. Dieser ist folglich kein Pfarrer mehr. Ein Abtrünniger, der sich anmaßt im Namen eines Götzen zu sprechen, der mit der Bibel nichts mehr gemein hat. So wird denn seine Ernte ausfallen, wenn er den empfangenen Hauch des Lebens irgendwann zum letzten Mal ausatmet….

    • Ruth Belser schreibt:

      Sie haben mir mit Ihrem Bericht aus der Seele gesprochen. Ich habe diesen Pfarrer Stoodt gestern in Frankfurt erlebt, wie er seine Hassparolen gegen Kritiker hinausposaunt hat und den linken Mob angefeuert hat. Eigentlich müßte es verboten werden, dass sowas als Pfarrer und dazu noch in einer Schule agieren darf ! Begleitet und unterstützt wurde er von einer weiblichen Drohne , die ihm in keinster Weise nachstand.

  4. Pingback: Kirche heute, 10.Juni 2015 | Christliche Leidkultur

  5. Eckhardt Kiwitt schreibt:

    Sowohl dem Pfarrer Stoodt als auch seinen Kritikern möchte ich eine Lektüre empfehlen:
    «Brief an die Heuchler – und wie sie den Rassisten in die Hände spielen» von CHARB.

    Und ich fände es gut, wenn jemand von BPE etwas zu diesem Buch schreiben würde, vielleicht eine Rezension oder dgl.

    Eckhardt Kiwitt, Freising

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