Über „Die Protokolle der Weisen von Zion“

Krieg beginnt in den Köpfen der Menschen

Protokolle der Weisen von Zion

Man fragt sich immer wieder, wie die gesamte islamische Welt gegen uns Juden aufgehetzt wird, sowohl unsere Politiker als auch die Menschen auf der Straße; selbst diejenigen, die nicht in den palästinensischen Konflikt verwickelt sind und wenig Sorge um das Schicksal der Palästinenser haben. Warum laufen die Massen auf die Straßen und fordern die Vernichtung der Juden und die Zerstörung Erezisraels? Ist es ein Ruf zu den Waffen, um die arabische Ehre zu verteidigen? Und warum schließen sich Menschenrechtsbewegungen, deren vorgeschriebene Agenda keinen Kampf gegen das jüdische Volk und den Staat Israel beinhaltet an? Keiner kann glauben, dass dies dem jüdischen Volk erneut geschieht. Haben wir unsere Lektion nicht gelernt? Hätten wir ‚Mein Kampf’ genau gelesen, hätten wir gewußt, was zu erwarten war.

Das Menetekel an der Wand ist erneut zu lesen, doch alle schauen weg. Kriege beginnen nicht auf dem Schlachtfeld, sondern in den Köpfen!

Seit hundert Jahren ist die Welt einer gefährlichen Lüge ausgesetzt, die uns beschuldigt, am Untergang der Menschheit Schuld zu sein, die behauptet, dass allein unsere Existenz den Weltfrieden bedroht. Dies ist die berühmte „jüdische Verschwörung“, deren Ziel angeblich die Herrschaft über die Welt ist. Sie ist detailliert in den „Protokollen der Weisen von Zion“ dargestellt. Und diese „Protokolle“ wurden in vielen Sprachen in millionenfacher Auflage herausgegeben. Wir haben sie nicht gelesen, und keiner hat sich die Mühe gemacht, sie ins Hebräische zu übersetzen.

Seit dem Beginn des Zweiten Weltkrieg haben wir uns nicht die Mühe gemacht, der methodischen Vergiftung des Verstandes von Milliarden Muslimen rund um die Erde nachzuspüren, denen gesagt wird, Juden stellten eine existentielle Gefahr dar. Die Fakten sind offensichtlich, nachzulesen in Zeitungen, Studien und Statistiken. Wir haben sie alle gesehen, jedoch nichts unternommen. Man ist es leid, sich mit den Judenhassern abzugeben, gaben es auf, den Märchen und Lügen zu widersprechen. Wir wurden selbstzufrieden, haben die Gefahr nicht anerkannt und haben darin versagt, nach Möglichkeiten zu suchen, mit dieser Gefahr umzugehen und sie zu bekämpfen.

Es ist nur durch eine methodische, langjährige Propagandakampagne möglich, ganze Nationen und Milliarden von Menschen für einen Kampf zu rekrutieren, der die Zerstörung Israels und der Juden zum Ziel hat. Nun hat die muslimische Welt, die die nationalsozialistische Fackel aufgenommen hat, sich diese Sache zueigen gemacht und sich selbst das Ziel gesetzt, unsere demokratische Nation und unser Volk zu vernichten. Und sie sagt es frei heraus, in öffentlichen Reden des Präsidenten eines Mitgliedstaates der Vereinten Nationen, in Verfassungen wie der Charta der Hamas, in Predigten, die in Moscheen gehalten werden. Der Wortlaut der „Protokolle“ ändert sich nicht, doch jede der zig tausend weiteren Ausgaben wird von einem neuen Vorwort begleitet, das erklärt, wie der jüdische Plan hier und jetzt in Aktion tritt. Neue Vorworte wurden als Reaktion auf den 11. September, den Krieg im Irak und zahllose andere Ereignisse entworfen, die zum Anlass genommen werden, um uns, die Juden zu beschuldigen.

Die Ausgaben, ob sie nun im Iran, in Syrien; der Türkei oder Ägypten gedruckt sind, werden auch an muslimische Gemeinden in der westlichen Welt verteilt. Sie liegen bei Buchmessen aus und werden zu reduzierten Preisen in Geschäften verkauft, sind im Internet ebenfalls auch in Deutschland auf Seiten von muslimischen Vereinen und Gemeinden erhältlich.

Während der vergangenen Jahre haben Länder wie Ägypten, Syrien oder Katar Fernsehserien produziert, die auf den „Protokollen“ basieren. Während des Ramadan, wenn Familien zusammenkommen, um das Fasten zu brechen, werden sie überall in der arabischen Welt und bis nach Europa ausgestrahlt. Viele beliebte Seifenopern, die Menschen jeglichen Alters zur Zielgruppe haben, perpetuieren die Behauptung, dass es eine kriminelle jüdische Verschwörung gibt, die die Welt beherrschen will. Die muslimische Welt glaubt an dieses Märchen, obwohl es einige wenige Intellektuelle gibt, die halbherzig zugeben, dass die „Protokolle“ eine Fälschung sind. .

Erst kürzlich traf ich einen amerikanischen Arzt libanesisch-christlichen Ursprungs im Wedding. Als ich ihn fragte, ob ihm die „Protokolle“ vertraut seien, sagte er, das Buch habe ich zu Hause, er kenne es gut und glaube in der Tat daran. Es ist Teil unserer Kultur, sagte er in perfektem Deutsch mit amerikanischem Akzent und ernstem Gesicht.

Die arabischen Ausgaben beinhalten völlig verdrehte, scharfe, verleumderische Vorworte, die die gesamte Geschichte der Welt als ein Zeichen des jüdischen, teuflischen Plans darstellen. Diese Vorworte werden von schrecklichen Karikaturen begleitet (Karikaturen sind erlaubt, solange sie sich nicht über Muslime lustig machen). An solcherlei Ausgaben mangelt es auch im Westen nicht, doch hier werden sie auch als Ausgaben verkauft, die ein gebildetes Publikum anvisieren.

Zu diesen Versionen gehört auch eine Ausgabe, die im Jahr 2004 in den USA gedruckt wurde und in respektablen Buchläden verkauft wird. Vor mir lag ein solches Buch. Es beinhaltet nicht nur die originalen „Protokolle“ sondern auch viele Dokumente, die die Verschwörungsgeschichte beweisen sollen. Das Buch behandelt das, was als „jüdisches Problem“ bekannt ist, in detaillierter Form und gibt dem Thema, dass Juden weise, intelligent, Nobelpreisträger, ein auserwähltes Volk und deshalb so gefährlich für die Welt sind, viel Raum. Das Buch behandelt sogar das Thema der Fälschung (selbst wenn es eine wäre, stimme der Inhalt?!).

Die „London Times“, die im Jahr 1921 als erste Zeitung die Fälschung aufdeckte, wird als Teil der jüdischen Verschwörung bezeichnet. Andere, die die Fälschung aufgedeckt haben, wie z. B. eine russische Prinzessin und ein französischer Theologe, werden als bereits verurteilte Schwerverbrecher dargestellt. Den Geheimdiensten des jüdischen Volkes, die die Warnungen vor Antisemitismus genau verfolgen, kann nicht die Schuld für die Sachlage gegeben werden, was die muslimische Welt sehr gerne macht. Und es gibt in Folge der Publikationen in arabischen Ländern Fakultäten und Forschungsinstitute, Tagungen und Veröffentlichungen und Internetseiten, die sich mit dem Thema beschäftigen. Doch mit Ausnahme einiger weniger entschlossener Verfechter gibt es kein wirkliches Bewusstsein für diese Gefahr.

Es gibt keinen strategischen Plan, um mit ihr umzugehen. Die politische Korrektheit, die den öffentlichen Diskurs heutzutage anführt, verbietet es, irgendetwas gegen Nicht- Juden zu sagen, selbst wenn diese Dinge wahr sind. ‚Es sind nicht alle Muslime’, ‚es ist nicht der Koran’, müssen Radio- und Fernsehsprecher jedes Mal betonen, wenn sie die Welt über einen weiteren Terroranschlag, der von Muslimen ausgeführt wurde, informieren. Wenn ähnliche „Protokolle“ über Muslime oder über irgendeine andere Minderheit oder „Rasse“ veröffentlicht würden, stünden die Straßen in Flammen, wie es wegen einiger Karikaturen in dänischen Zeitungen geschah.

Als der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinedschad öffentlich seine Absicht äußerte, uns zu vernichten, fragten wir uns nicht, warum er gemeinsam mit Raketen und Atomwaffen auch den Druck und die Verbreitung der „Protokolle der Weisen von Zion“ als Priorität anordnete. Seine Abgesandten besaßen die Unverfrorenheit, während der Frankfurter Buchmesse am iranischen Stand eine englische Übersetzung der „Protokolle“ in Massen ganz offen auszulegen.

Und die freiheitlich-demokratische, sowie die jüdische Welt schweigt – hundert Jahre lang schwieg sie, und auch jetzt. Juden zünden keine Botschaften an, wir wollen auch nicht die Welt mit unserer Religion beglücken und befreien, wir schicken keine Bombenattentäter, wir senden keine aufgehetzten Massen auf die Straßen. Doch dies bedeutet keine Entschuldigung dafür, nicht nach Alternativen für den Protest zu suchen. Und es gibt Alternativen.

Die Verschwörung gegen das Judentum, – die Verbreitung eines bösen Märchens, eine Lüge als Vorbereitung für eine weitere Shoa -, muss grundlegend entlarvt werden. Man muss die Vertreiber und Vertreter dieser Lügen, die sich auch und besonders auf den Koran und seinen Propheten Mohammed berufen, als Angeklagte in Strafprozessen vor die Gerichte stellen, nach Den Haag zitieren, denn heutzutage haben die meisten Länder Gesetze, die die Verhetzung religiöser, nationaler oder ethnischer Gruppen verbieten.

Wo sind der Aufschrei und das Verlangen nach Verbot durch unsere demokratischen Parteien, wo der Verfassungsschutz? Will man sich nicht in einem juristischen, politischen, öffentlichen und medialen Kampf engagieren, wenn es doch zur Staatsräson gehört? Wo sind unsere Volksvertreter, die sich leider vielmehr um die koranischen Feinde -auch meiner Jüdischkeit- kümmern, mit ihrer klaren und unmissverständlichen Stimme? Sie müssen Tacheles Reden!

Schluss damit: es ist verboten eine erneute Shoa zu proklamieren, wir werden euch strafrechtlich belangen! Das ist in unserer westlichen Demokratie nicht erlaubt! Schluss mit den Märchen und Lügen, Schluss mit der Verleumdung von Juden!

Hans Jonas, 30. April 2010

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16 Antworten zu Über „Die Protokolle der Weisen von Zion“

  1. Adolf Breitmeier schreibt:

    Sinngemäß sagte Lenin, dass man eine Lüge nur intensiv und lange genug erzählen/sagen/darbieten müsse, um sie zur ,,Wahrheit“ werden zu lassen. Zu seiner Verbreitung benutzt der Islam nichts als Lügen – und, auch das ist ein Wort Lenins, er findet immer wieder ,,nützliche Idioten“. Wie buhlen deutsche Politiker, ja sogar Kleriker (im Koran ganz eindeutig als Affen und Schweine bezeichnet, die man töten müsse, wo auch immer man sie findet) grüßen zum Ramadan und sprechen von dem einen Gott. Was hat der Mondgötze Allah, Herr des Sirius, Vater von drei Töchtern mit Jehova oder Christus zu tun?? Aber doch rein gar nichts. Abraham zu vereinnahmen war ein geschickter Schachzug Mohammeds. Abraham hätte diesem ,,Prophen“ gezeigt, was Glaubenssache ist.
    Aber ,,unsere“ Politiker sind halt Unwissende, oder, wenn sie wissen, Verräter, wenn schon nicht am Glauben, so doch am Volk, den Völkern, die noch nicht dem Islam angehören, huldigen tun sie ihm schon. Mensch, sind ,,wir“ doof.

    • Hans Jonas schreibt:

      Lieber Herr Breitmeier,

      als Bestätigung und Antwort hier ein (plakativer) Artikel dazu.

      Herzliche Grüße aus Berlin

      Hans Jonas

      Judentum – Christentum – Islam
      Ein vollständiger Vergleich ist gar nicht möglich, deswegen wird der Ver-such auch gar nicht unternommen. Die Bibel beginnt mit der Schöpfungs-geschichte. G’tt sprach: „Es werde Licht.“ Und es ward Licht. Eine recht treffende Beschreibung des Urknalls, denn nach neuesten wissenschaftli-chen Erkenntnissen geht man davon aus, dass Materie nur eine Spezial-form von Energie ist. Die weitere Beschreibung der Entstehung von Son-ne, Mond und Sterne ist natürlich dem Kenntnisstand der damaligen Zeit entsprechend und bedürfte aus heutiger Sicht einiger kosmologischer Er-gänzungen. Aber die Bibel ist kein Lehrbuch der Kosmologie, erhebt auch nicht diesen Anspruch, sie ist vielmehr ein Buch über Menschen, ihre Stär-ken und Schwächen, sie berichtet über ihre Freuden und Leiden und ihre Auseinandersetzung mit ihrem G’tt.
      Laut Bibel waren die ersten Menschen Adam und Eva, zwei mythische Gestalten. Ihre Geschichte ist im übertragenen Sinne wahr, denn die Ver-treibung aus dem Paradies bedeutet die Menschwerdung, die schmerzliche Erkenntnis, was gut und böse, was richtig und was falsch ist, die Erkennt-nis, dass das menschliche Zusammenleben und das Verhältnis zu G’tt mit gewissen Spielregeln verbunden ist. Adam und Eva hatten zwei Söhne, Kain und Abel. Kain erschlägt Abel, der erste Mord geschieht. Auch diese Geschichte hat wiederum eine übergeordnete Bedeutung, es handelt sich hier um die Auseinandersetzung zwischen Nomaden (Abel) und Sesshaften (Kain). Man findet hierzu auch Parallelen in der sumerischen Mythologie, die Geschichte von Emesh und Enten beispielsweise. Da die Juden zum Zeitpunkt der Niederschrift der Bibel Nomaden waren, ist natürlich Abel der Gute. Es ist nur menschlich, dass man die eigene Sache vertritt.
      Weiterhin berichtet die Bibel über Noah, den Stammvater der Menschheit, der mit seinen Söhnen, Sem, Ham und Japhet, deren Ehefrauen und aller-lei Getier in der Arche der Sintflut entkommt. Auch zu dieser Geschichte gibt es Parallelen in den Überlieferungen anderer Kulturen, bei den ameri-kanischen Indianern z.B. Es handelt sich hier offenbar um die Erzählung über das Ende einer Eiszeit.
      Mit Abraham treffen wir nach meinem Dafürhalten auf die erste historische Gestalt der Bibel. Abraham, der erste Jude, schließt mit G’tt einen Bund, den sein Sohn Isaak und sein Enkel Jakob erneuern werden. Abraham streitet mit G’tt über die Rettung der Einwohner von Sodom und Go-morrha, er ringt ihm schließlich die Zusicherung ab, dass bei zehn Gerech-ten die Städte verschont werden. Juden haben immer mit ihrem G’tt ge-stritten, es war nie ein einfaches Verhältnis, Judentum bedeutet nicht Un-terwerfung wie Islam, sondern vielmehr Liebe zu G’tt und den Menschen und immer wieder die Gewinnung neuer Erkenntnisse.
      Die biblischen Gestalten Adam, Noah, Abraham, Moses, wie auch Jesus werden im Koran einfach gestohlen und als Propheten des Islam bezeich-net, obwohl sie mit dieser imperialen Ideologie soviel zu tun hatten wie der Borkenkäfer mit der Lösung von Differentialgleichungen. Die Behaup-tung, dass Abraham mit seinem Sohn Ishmael die Kaaba in Mekka aufge-baut haben soll, ist natürlich eine besondere Unverschämtheit. Juden pfle-gen keine Steine anzubeten.
      Nun berichtet die Bibel, dass Abraham, dessen Frau Sarah ihm noch auf wundersame Weise im hohen Alter den einzigen legitimen Sohn gebar, I-saak, dass er diesen opfern sollte, was G’tt dann verhindert hat Auch die-se Geschichte hat eine hohe symbolische Bedeutung. Hier wird zum Aus-druck gebracht, dass die Juden die einzigen im mittleren Osten waren, de-ren G’tt Menschenopfer ablehnt. Sämtliche umliegende Völker waren Po-lytheisten und beäugten die Juden aufgrund ihrer Eingott-Religion äußerst misstrauisch, zudem gehörten Menschenopfer als normaler Bestandteil zu ihren Riten. Daher musste diese Geschichte in die Bibel, um zu zeigen, dass G’tt Menschenopfer zutiefst ablehnt. Natürlich wurde diese Geschich-te auch vom selbsternannten Propheten und seinen Anhängern gekapert, nach koranischer Version war der zu opfernde Sohn Ishmael, der Sohn von Hagar, der ägyptischen Magd. Es heißt Ishmael sei der Stammvater der Araber, behaupten sie zumindest. Nun ist die Bibel zwar das Werk von menschlichen Verfassern, aber von G’tt inspiriert, was man vom Koran nicht gerade sagen kann, obwohl von mohammedanischer Seite immer behauptet wird, dass der Koran ewig und drei Tage alt, unveränderlich sei und nur von Allah allein verfasst wurde.
      Auch Jakob, der Sohn Isaaks streitet mit G’tt oder mit einem Engel, so klar ist die Sachlage nicht, er erhält den Namen Israel, G’ttesstreiter. Man sieht, die Juden setzen sich immer wieder mit G’tt auseinander. Jakob hatte 12 Söhne, die Vorfahren der Stämme Israels, von denen zehn verlo-ren sind. Joseph, der besondere Liebling seines Vaters Jakob geht nach Ägypten, gelangt dort zu hohen Ehren und holt dann später seine Brüder nach. Hier wird der gegenseitige Einfluss von Juden und Ägyptern aufein-ander deutlich. Später ist das Verhältnis zwischen Juden und Ägyptern nicht mehr so toll und die Kinder Israels ziehen aus Ägypten aus. Zur Er-innerung daran feiern wir heute noch das Pessach-Fest.
      Moses führt die Kinder Israels aus Ägypten ins ihnen angelobte Land und empfängt auf dem Berg Sinai von G’tt die zehn Gebote, damit waren die Juden ein Volk des Gesetzes. Interessanterweise ist im Koran einiges aus der hebräischen Bibel, dem Talmud, den apokryphen Evangelien und auch den Schriften der Zoroastrier übernommen, aber nicht der Dekalog, denn der selbsternannte Prophet hat gegen fast alle dieser zehn Gebote gesün-digt, nur nicht gegen „Du sollst Vater und Mutter ehren…“. Da er schon sehr früh Vollwaise wurde, war es ihm schlechterdings nicht möglich ge-gen dieses Gebot auch noch zu verstoßen.
      Man sieht, die Bibel besteht aus vielen lehrreichen Geschichten, sie ist gut zu lesen und einen großen Teil nimmt die Geschichte des jüdischen Volkes ein. Es geht hier nicht darum, alle diese Geschichten aufzulisten. Besonde-re Erwähnung gebührt noch dem großartigen König David, der viel für sein Volk getan hat, aber den ersten Tempel nicht bauen durfte, weil er sich in bestimmten Dingen versündigt hatte. Wiederum, die Verfasser der Bibel beschreiben auch die ganz Großen durchaus sehr kritisch.
      Besonders wichtig ist noch die Geschichte von Jona, dem Propheten wider Willen, die immer am Jom Kippur, dem Versöhnungstag, dem höchsten Feiertag vorgetragen wird. Hier zeigt sich, dass es gar nicht immer so an-genehm ist, ein Prophet zu sein. Jona versuchte sich dieser Verantwortung zu entziehen, auch weil er berechtigterweise Angst vor Repressalien durch die Bürger von Ninive hatte, die er ermahnen und auf den rechten Weg führen sollte.
      Die christliche Bibel erzählt im Wesentlichen die Geschichte von (Joshua) Jesus, wobei seine Leidensgeschichte im Vordergrund steht. Es wird aus-führlich über seine Predigten und sein Wirken berichtet. Nach christlichem Verständnis schloss G’tt über Jesus mit den Menschen einen ‚neuen’ Bund. Jesus bringt von der Lehre her gegenüber dem Judentum nichts Neues, ´Ich bin in die Welt gekommen, um das Gesetz (der Tora) zu erfüllen.’ Er hat sich minutiös an die jüdischen Gebote und die Tora gehalten, das jüdi-sche Gebot der Nächstenliebe durch das Gebot der Feindesliebe noch ver-stärkt.
      Der grundlegende Unterschied zwischen Judentum und Christentum be-steht im Glauben der Christen an die Trinität, den dreifaltigen G’tt. Trotz-dem verehren Juden und Christen denselben G’tt, die Christen haben auch die hebräische Bibel vollständig übernommen und nur die christliche Bibel als „Neues Testament“ angefügt.
      Ansonsten argumentiert Jesus wie aus dem Talmud, von seinen Jüngern wurde er auch Rabbi genannt. Seine Argumentation zur Ehebrecherin, „Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“, könnte talmudischer nicht sein. Leider sind die Evangelien zu einem Zeitpunkt geschrieben worden, als die Christen fürchterlich durch die Römer verfolgt wurden. Deswegen haben die Verfasser die Schuld an Jesu Tod allein auf die Juden abgewälzt, was natürlich völlig abwegig war, denn die Juden verfügten zu dieser Zeit nicht über unabhängige Gerichte. Die Gerichtsbarkeit oblag al-lein den römischen Okkupanten. Aus dieser Darstellung hat sich dann ein christlicher Antisemitismus entwickelt, der vielen Juden im Laufe der Kir-chengeschichte das Leben kostete und durch Luther verstärkt wurde.
      Der Koran steht im krassen Gegensatz zur Bibel. Obwohl der selbster-nannte Prophet teilweise aus der Bibel kopiert hat, so kommt er doch nicht an ihren Geist heran. Wie schon beschrieben verfälscht und verdreht er bestimmte Dinge. Er tut genau das, was die Mohammedaner den Juden und Christen vorwerfen. Darüber hinaus ist der Koran genauso wie „Mein Kampf“ das Buch einer auf Weltherrschaft ausgelegten, nationalsozialisti-schen und imperialen Ideologie. Es wird immer wieder zum Töten der Nicht-Anhänger, d.h. der Ungläubigen und besonders der Juden, aufgeru-fen, bzw. die Mohammedaner werden angehalten, die Ungläubigen zu un-terwerfen, damit sie Jaziyya zahlen, denn von irgendetwas muss man ja schließlich leben und da bietet es sich doch an, auf Kosten der Ungläubi-gen ein bequemes Leben zu führen.
      Es wird immer wieder behauptet, Judentum und Islam seien sich sehr ähnlich. Das stimmt in keinster Weise, nur weil die Mohammedaner be-stimmte jüdische Speisegesetze übernommen haben, ähneln sich die Reli-gionen nicht. Das G’ttesbild ist völlig verschieden. Juden und Christen glauben nicht an denselben G’tt wie Mohammedaner. Allah ist völlig an-ders, dieser Mondgötze gleicht vielmehr einem launischen Irrwisch. Auf Al-lah ist nur in einer Beziehung hundertprozentig Verlass. Seinem selbster-nannten Propheten liefert er immer die erforderlichen Eingebungen, be-sonders wenn es um dessen Privatleben geht. Als er scharf auf Zaynab bint Jahnsh, die Frau seines Adoptivsohnes, war, schickte ihm der liebe Al-lah prompt die Eingebung, dass man die Ex-Frau seines Adoptivsohnes heiraten darf. Denn Ordnung muss sein, Sex gibt es immer erst nach der Eheschließung. Ausgenommen von dieser Regel sind natürlich Sklavinnen, „jene, die eure rechte Hand besitzt“, die braucht man nicht zu heiraten.
      Als Aisha (die er mit 6 Jahren an seine Seite nahm und mit 9 Jahren ehe-lichte) einmal im Schlachtengetümmel verloren ging und dann wieder auf-tauchte, stellte sich sofort die Frage: „Hat sie oder hat sie nicht?“ Mo-hammedaner haben eben nichts anderes im Sinn. Anstatt froh zu sein, dass Aisha wohlbehalten wieder kam, mussten erst die Zweifel an ihrer Tugend ausgeräumt werden. Da erwies sich Allah wieder als Prachtkerl, er gab Mohammed die Eingebung, dass Aisha unschuldig sei. Sogar Aisha selbst wunderte sich, dass Allah ihre Tugend so wichtig sei. Aber damit waren die Zweifel dann ausgeräumt, denn Allah sagt ja immer die Wahr-heit und irrt sich nie. Allerdings sollte diese Episode fatale Folgen für an-dere Frauen haben, denn Allah fordert, dass vier männliche Zeugen beige-bracht werden müssen, um den Tatbestand zu bestätigen; d.h. jedes Op-fer einer Vergewaltigung muss vier Zeugen beibringen, die bestätigen, dass es sich tatsächlich um eine Vergewaltigung handelt. Kann die Frau das nicht, was wohl eher der Normalfall ist, ist sie schuldig, wie immer, denn Frauen bringen allein durch ihre bloße Existenz die Männer vom Pfad der Tugend ab und ihre Aussage ist vor Gericht nur die Hälfte der eines Mannes wert.
      Ich habe hier bewusst auf Zitate aus dem Koran verzichtet, die mittler-weile wohl jeder Islamskeptiker kennt, als da sind der Schwertvers, der Frauenprügelvers, die sich immer wiederholenden Aufforderungen zum Töten. Ich hoffe, ich habe mit meiner recht unkonventionellen Interpreta-tion der Bibel keine orthodoxen Juden und konservativen Christen belei-digt, denn nichts liegt mir ferner. Mohammedaner sind aus grundsätzli-chen Erwägungen sowieso dauerbeleidigt, insofern macht es nichts, wenn ich noch dazu beigetragen habe, denn der Islam ist meiner Auffassung nach das organisierte Verbrechen gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung und die Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen (UNO), gegen die Menschheit also insgesamt gerichtet. * * *

  2. Berta Dick schreibt:

    Ja, Hans, – so ist es und noch schlimmer.

    Im Sinne der Weltverschwörungs-„Protokolle“ – die tatsächlich keine „Fälschung“ ( von was ?!) sind, sondern eine bösartige, komplexe FIKTION — daß „die Juden keine Botschaften anzünden“ zeige eben, daß sie meist selber drinnesäßen oder sie auch so unter Kontrolle hätten !!

    Seit ich die ( modernisierten) Protokolle – ökologisch-pazifistisch verzuckert als „Geheimgesellschaften – und ihre Macht…“-Buch — 1995/96 kennenlernte, verstand ich – nach Klaus Theweleits Buch „Männerphantasien“ nun zum 2. mal — warum die meisten, speziell auch LINKEN Menschen das Erfolgsrezept des NS und den ( Weg zum) Holocaust nicht verstanden, und warum es eines nicht all zu fernen Tages trotz diverser AntiFa(schistischer Erfolge) wieder bedeutend gefährlicher werden könnte.
    – Immerhin waren die modernisierten, heimtückisch mit „kritischen Fragen“ als Hintertürchen versehenen „Protokolle“ in einem „grünen“ Verlag erschienen . . .
    Seitdem warne ich vor den Protokollen und habe auch in einem AUFZATZ von 1997 versucht deren Wirkungsmechanismus zu erklären ( nachfragen !)
    Die nach ersten selbstkritischen Reaktionen aus esoterischen Kreisen vom Wrage-Verlag oder in ESOTERA 1996 folgten hämische bis intelligenzler-arroganten Reaktionen aus einschlägigen links-antifaschistischen Kreisen, wie Jutta Dithfurth, so daß ich erkannte, daß es hier weniger um gezielte Kritik, Lernen aus Verkanntem oder eigenen Versäumnissen ging, sondern um die Behauptung der eigenen moralischen und Meinungsführerschaft, während sie die „dummen Protokolle“ in ihrer wirksamen Besonderheit weiter verkannten . . . – was mich einen weiteren kritischen Schritt von der allgemeinen Linken und ihren oft ISRAEL-abstinenten bis -feindlichen Antifaschismus wegbrachte.

    !998 laß ich WARUM AUSCHWITZ ? von Gunnae Heinsohn, was die ideengeschichtliche Ebene klärte oder die Kernidee Hitlers zur Massenvernichtung speziell der und möglichst aller Juden. Es ist typisch, daß dieses kleine rororo-Buch kaum rezipiert wurde und selbst bei wikipedia-GunnarHeinsohn nicht gewürdigt. – Aber zur Verteidigung unserer Zivilisation gegen Nazismus, Kulturrelativismus und Nazi-/Djihadislam ist dies grundlegend, und würde für viele Menschen, die sich mit dem Holocaust beschäftigen, eine Art Erleuchtung bringen, die in die Zukubft weißt.
    Das heißt vor allem auch, den lebenden Juden u.a. helfen kann.

    Zur Geschichte der PROTOKOLLE und dem Dauerkrieg gegen Zionismus und ISRAEL ist natürlich das Wissen um den früh (1919) protokolle-infizierten (SS-)Mufti von Jerusalem und die ebenso „infizierte“ internationale 1928er Moslembruderschaft wichtig, deren mitführender Funktionär auch war, wie auch der Arabischen Liga.
    Trotzdem wäre die Geschichte, v.a. auch die westeuropäische Linke und ihre haltung zu ISRAEL wenigstens halbwegs anders gelaufen, wäre nicht der KGB, als weltweit weitaus stärkste Geheim- und Propagandaorganisation, etwa nach 1950 oder Mitte der 50er für Jahrzehnte ebenfalls mit den „Protokollen“ bzw. zeitgemäß modifizierten Varianten in die blutigen Fußstapfen der Großdeutschen getreten …:

    Dazu muß man kennen w.DIE GROßE LÜGE und der MEDIENKRIEG gegen ISRAEL ; Von der Verkehrung der Wahrheit zu Verkehrung der Wirklichkeit“ von Joe Fishman, der auch an einem israelischen Institut mitarbeitet.

    Außerdem konnte ich aus dem Internet entnehmen, daß – oh Schande — die K.P.D. schon ab 1925 den Zionismus in der ROTEN FAHNE regelmäßig als „Faschismus“ stigmatisiert hat, wie Hitler seit 1920 als „internationales Verbrechertum“ . . .
    Leider wird dieses oft von Linken erarbeitete Wissen um die Mitschuld hin zum Holocaust von den aktiven und maßgebenden Linken ignoriert, obwohles zT sogar unter Rosa Luxemburg-Institut abgelegt ist ( Thoma Haury, Peter Ullrich, Uwe Holz u.a. )

    – Zur Gegenprüfung kann ich das SCHWARZBUCH des KGB II empfehlen und das ROTBUCH: STALIN und die JUDEN; Die tragische Geschichte des sowjetischen jüdischen Antifaschistischen Komitees und der Juden“ von Arno Lustiger.

    Mich würde freuen, wenn wir gemeinsam dieses Thema weiter ausarbeirten könnten und dann mit tauglichen Mitteln an die politische Front gehen. Auch ISRAEL sollte oder hätte sich mit solchem Material längst besser wehren können !

    Shalom und Rot Flut !

    • Hans Jonas schreibt:

      Hallo Berta,

      danke für Deine sehr gute und stringente Antwort. Leider interessiert sich selbst der klügste Klüngel nicht für diese Thematik. Eine Genese mit dem Beginn der Protokolle, der Moslembruderschaft, über den Großmufti von Jerusalem, der islamischen SS-Truppen, des Senders Zeesen, über Himmler, Hitler bis zu den heutigen Interssengruppen und Mächten (von links bis islamimperialistisch) müße geleistet werden. Ein Vorhaben also, das intensivster und korrektester Arbeit und Leistung bedarf. Einzuschließen wäre die heutige antijüdische Propaganda der Fernsehsender aus islamischen Ländern, die auch in Europa und Deutschland zu sehen sind. Ein Grund, warum die 3. u. 4. Generation der Moslems gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung sind, auf uns (t..w. zu Recht, wegen unserer Dummheit) spucken.
      So weit erst mal in Kürze dazu. Auf eine Antwort würde ich mich freuen.

      Herzliche Grüße aus Berlin

      Hans Jonas

      • Berta Dick schreibt:

        Hallo Hans !

        Auch wenn dieses von Dir und mir Geschriebene zu den „Protokollen“ als Kernelement der Aufhetzung von x-Millionen Moslems und des auch zT. erneut westlichen und christlichen verrats an ISRAEL und sein Volk nicht so viele interessieren sollte,
        wir müssen es wieder und wieder und wachsend treffend verbreiten.

        Auch die ökologische, sozialistische, neulinke-68er u.a. große Bewegungen sind zum Teil durch wahrheits-und erkenntnis-beflissene Analyse und dessen Wieder- und Weitererzählens entstanden.

        D o c h hier oder ähnlichen Foren richte ich mich – und solltest Du Dich – mit dieser „Story“ vorrangig an die nicht selten all zu flach oder anti-link-isch ausgerichteten Islamgegner richten, die ohne diesem Wissen allzu schnell in die Fallen der Schönredner, Berufsdhimmis, Mono-Pol-Antirechten und Antizionisten tappen … , zB. als PRO-Antilinks-tümler !
        Meld Dich !
        Wir müssen uns um diese Sache speziell zusammenschließen !
        Ich hab auch noch Strategisch-Positives !
        dubax@ich.ms

      • Fikred schreibt:

        Ein geballer hier das was du schreibst glaubst du selber nicht Hans

    • Hans-Micha'el Jonas schreibt:

      Lieber Berta Dick,

      bite ganz schnell bei mir anrufen: 030 32 29 1984 begin_of_the_skype_highlighting              030 32 29 1984      end_of_the_skype_highlighting, 0157 749 726 53

      Betrifft Deinen Superartikel auf PI. Bundestagsresolution gegen Israel.
      Wo ist da was schriftlich fixiertes von den Deppen zu finden?

      Herzliche Grüße
      Micha’el
      (Geschäftsführung-BPE- Berlin-Brandenburg)

  3. Berta Dick schreibt:

    P.S. Ich werde die noch nicht erwähnte Literatur über die – man kann es so nennen, und es schließt sogar manche publizistisch starke Juden mit ein ( habe mir eben die Ekelzeitschrift „Semit“ gekauft !– geistig-moralisch-psychische Welt-Verschwörung gegen das Judentum, ISRAEL und die Freiheit hier noch veröffentlichen !

  4. fairschreiben.de schreibt:

    Vielleicht ist man in Europa dem Krieg näher als man glaubt.

  5. Hans Jonas schreibt:

    http://www.memritv.org/clip/en/2459.htm

    hier ein Link zum neuen Führer der Moslem-Bruderschaft (original mit englishen Untertiteln.

    Beste Grüße

    Hans Jonas

  6. Sabine H. schreibt:

    Der beste Schutz gegen die Islamisierung ist Aufklärung und politisches Engagement.
    Deswegen bin ich jetzt auch mit der Gründung einer Ortsgruppe für Pro-Deutschland beschäftigt.

  7. Berta Dick schreibt:

    Hallo Sabine !

    Mit dem wie bisher in Erscheinung getretenen Konzept der sog. PRO-Parteien wirst Du aus Gründen, die ich an anderer Stelle ausführlich begründet habe,
    nicht erreichen können.
    Was vor allem die PROs in Köln und Duisburg erreicht haben – außer dem beinahe traurig-lächerlichen Gegensatz zwischen großspurig angekündigter Aktion unter Einsatz jahrzehntelang als „hochkarätig“ ausländerfeindlicher Ausländer — ist die dem logisch entgegengesetzte „optimale“ BLOCKIERUNG ein notwendigen islamkritischen DEBATTE, eben durch die bei dieser zielstrebig angewandten Pro-Taktik unvermeidlichen POLARISIERUNG.

    Ohne jetzt auf weitere Einzelheiten einzugehen entsprechen Strategie und Taktik der bisher kennengelernten ausländerfeindlicher bis faschistischer Parteien bzw. dem Konzept der neofaschistischen „Droite Nouvelle“ nach deBenoiste, dessen rotbraune Anhänger nicht selten ihre Bewunderung für ihren mächtigsten ideologisch antiwestlichen Partner, der Islammacht erkennen lassen.
    – So wie es mal von LePen, mal von Haider u.a. geäußert wurde, oder kürzlich in Österreich auf der Alpendonau…Seite geäußert, den reaktionären Kern treffend : WIR HABEN KEIN RELIGIONS (-ISLAM-)PROBLEM, SONDERN EIN AUSLÄNDERPROBLEM. Oder man äußert sich immer wieder mal sehr verständnisvoll für den vom westen oder ISRAEL geknechteten IRAN, die aggressivste der Islammächte neben der Internationalen Moslembruderschaft.
    – An dieser PRO-antisemitischen Welt-Haltung ändert sich insgesamt nichts dadurch, daß man mit ISRAEL- oder US-Fähnchen auftritt, die – wie ich gerade sah – inzwischen von den Webseiten verschwunden sind …
    Auch die PAROLE „Abendland in Christenhand“ bedeutet einen schweren taktischen, wenn nicht strategischen Fehler, so als wäre die Mehrheit der Islamgegner feste oder halbwegs klare Christen oder die rechten Islamkritiker allemal.
    Darüberhinaus scheint auch hierbei die Haltung heraus, als wolle man um jeden Preis mögliche korrekte Partner im Kampf gegen einen totalitären Feind, den koranischen Machtislam vergraulen, evtl. nach dem Motto, selber Schuld wenn Ihr Atheisten oder Kirchengegner seid, oder etwa, es sind ja Linke die meist Unchristliche sind . . .

    Und dabei zeigt sich auch, daß das eigene Anti-LINKstum – nicht daß ich die heutigen LINKser im Zusammenhang mit dem Islam aber auch mit der deutschen staatsorientierten Ideologie verteidigen wollte — ein Hindernis zur breiten Aufklärung durch einseitige und voreilige Polarisierung und Parteiorientierung ist, sowie daß das eigene Parteienprojekt statt einem Pro- vorrangig ein Anti-Konzept ist.

    – Ein Kozept der auch in Sachen Islammacht zu einseitig und dadurch falschen Ursachen und Schuldzuschreibung ist, – Antilinkstümelei mit „inter-nationalistischer“ Unterstützung von dem entsprechenden National-Separatisten, -Chauvinisten und ausländerfeindlichen Islammachtbewunderern.
    Das aber, auch ohne den direkten plumpen Nationalismus und Antisemitismus der N(SDA)PD und Co. ist nicht anders als ein erneutes Konkurrenz-Produkt der ausländerfeindlichen und ex-neofaschistischen Funktionäre Beisicht, Rouhs und Co. Strippenzieher, um endlich mit einem vom NS-Braun bereinigten, völkisch-rechtsnationalistischen Projekt durchzubrechen.
    Und die – berechtigte — Angst vor dem Islam oder auch Wut soll dazu die Brechstange in der Strategie der Spannung bilden.
    ( Beisicht hat sich selber so geäußert „.. wir waren auf der Suche nach einem zugkräftigen Thema, und waren dann selbst durch den Zuspruch verwundert …“ sinngemäß).

    Vorläufig, – und insbesondere bevor sich eine adäquate Strategie auf Grundlage gesammelter politischer Erfahrungen und tieferer Analyse zur euröpäischen und sogar überseeisch-westlichen Paralyse, Verwirrung und auch Komplizenschaft gegenüber dem Islam entwickelt wurde — kann
    also nur die organisatorische Form des Vereins, des überparteilichen Bundes und ggfls. zusätzlich örtlich auch der FWG bzw. der taktischen Beteiligung an Wählergemeinschaften sein.

    Eine wie jetzt anstehende Wahlentscheidung – welche z.Zt. aber weniger wichtig, als anderes politisches Handeln ist — solange z.B die CDU, SPD o.a. kein wesentliche Verbesserung in Sachen Islam und Umwelt ( was energie-machtpolitisch sich sogar überschneidet ! / Öl-Islamisierungs-Finanzierung !) zeigen,
    kann es sinnvoll sein,
    eine Kleinpartei mit der Chance über 0,5 % wegen ihrer damit gegebenen FINANZIELLEN STÄRKUNG zu wählen, wie vielleicht die christlich-familien- und umweltfreundliche AUF, ödp, die FBI oder auch die Tierschutzpartei zu wählen ( ohne daß ich zu diesen Kontakt hätte)

    Republikanische ( nicht Republikaner-)Grüße !

  8. Hans Jonas schreibt:

    Patriot bedeutet nicht Idiot! Die ganze Pro-Bewegung besteht zumeist aus Parteienresten, die G’ttseidank nicht zum Zuge kommen können. Nur bei der Zersplitterung und Schwächung sind sie hilfreich.

    Deine kurze Analyse ist aus taktischen und strategischen Überlegungen (von mir aus sogar nach Clusewitz) grundlegend und wird von mir in der Gänze unterstützt.

    M. E. ist sich Sabine über die (auch organisatorischen) Zusammenhänge noch nicht so klar. Was leider bei vielen, die sich einbringen wollen, zur Entäuschung oder zum Thule-Seminar eines Herrn Krebs führt, weil, man will unbedingt etwas – vollkommen zu Recht – tun.

    Republikanisch und patriotisch zu sein, bedarf durchaus einiger Kenntnisse, will man nicht zu den Lemmlingen gehören. Historische Genese und eine Kenntnis des eigenen bewußten Seins sind leider nicht so uptodate. Es geht um Werte und um Gesellschafft, weil man sonst nichts schafft. Die Begriffsumdeutungen sind merkwürdig (Würdig sich zu merken) in Mode.

    Sabine erkennt aber, das es notwendig (die Not zu wenden) ist, politisch Einfluß zu nehmen und sich einzubringen. Damit hat sie recht. Denn, wer in der Demokratie schläft, wird in einer Diktatur aufwachen.

    Freiheit und Demokratie zu verteidigen, beinhaltet auch das Recht auf Widerstand (Artikel 20, GG) gegen Feinde. d.h. auch den imperialen Islam und seine Helfershelfer. Diese befinden sich nicht nur bei Linken, Gutmenschen, sondern auch bei den Rechten.

    • Bertha Dicklich schreibt:

      Hall HANS !

      Nun ja … Auf das PAtriotische geh ich jetzt mal nicht ein.

      – Sind Leute vom THULE-Seminar direkt beo PROpd beteiligt ??

      Übrigens, weil Du den Begriff verwendetest :
      Der „Gutmensch“ hat mit noch nie gefallen, obwohl ich das Abgewehrte daran verstehen kann.
      Ich finde es trifft die Sache auch nicht richtig, und jeder hat das Recht oder die Pflicht danch zu streben, ein guter Mensch zu sein.

      Ich habe mich daher vorläufig , um eine Ablehnung der vorherrschenden deutschen Mentalität oder des „wir haben aus der Geschichte gelernt, aber ihr ..“ und den häufigen neudeutsch-chauvinistischen SELBSTNBETRUG dabei auszudrücken, für
      den BESSERDEUTSCHEN entschieden .
      – Wie findest Du den , Hans ?

    • Bertha Dicklich schreibt:

      Hall HANS !

      Nun ja … Auf das PAtriotische geh ich jetzt mal nicht ein.

      – Sind Leute vom THULE-Seminar direkt beo PROpd beteiligt ??

      Übrigens, weil Du den Begriff verwendetest :
      Der „Gutmensch“ hat mit noch nie gefallen, obwohl ich das Abgewehrte daran verstehen kann.
      Ich finde es trifft die Sache auch nicht richtig, und jeder hat das Recht oder die Pflicht danch zu streben, ein guter Mensch zu sein.

      Ich habe mich daher vorläufig , um eine Ablehnung der vorherrschenden deutschen Mentalität oder des „wir haben aus der Geschichte gelernt, aber ihr ..“ und den häufigen neudeutsch-chauvinistischen SELBSTBETRUG dabei auszudrücken, für
      den BESSERDEUTSCHEN entschieden .
      – Wie findest Du den , Hans ?

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