Kann der Koranunterricht in Schulen überhaupt zur Integration beitragen?

Oder: Müssen viele Aussagen im Koran je nach Gläubigkeit nicht zu einer mehr oder weniger abgeschotteten Parallelgesellschaft führen, die sich schließlich zu einer unlösbar und bedrohlichen Gegengesellschaft entwickeln kann?

 Beitrag von Burkhard Willimsky,  Juni 2012

Gliederung:

1.Die Bedeutung der kostenlosen Koran-Verteilaktion und die Einführung des Islamunterrichts als ordentliches Lehrfach

2.Verfassungsfeindliche Aussagen im Koran

2.1 Vorbemerkungen zum Koran und zu Mohammed

2.2 Verfassungsfeindliche Aussagen im Koran (Beispiele)

2.21 Sortieren der Menschen nach Religionszugehörigkeit

2.22 Kampf gegen Ungläubige / abschreckende Strafen

2.23 Freundschaft zwischen Muslimen und Schriftbesitzern bzw. Andersgläubigen oder Heiden

2.24 Heirat zwischen Muslimen und Andersgläubigen

2.25 Männer haben mehr Rechte als Frauen

2.26 Anmerkungen zum Verständnis des Korans

2.27 Fazit

3. Werden in Deutschland die Grundrechte unserer Verfassung zur Disposition freigegeben?

3.1 Gehört der Islam zu Deutschland?

3.2 Äußerungen zur Assimilation und zur Integration von Einwanderern

3.3 Der Austausch von Argumenten und Gegenargumenten wird gezielt blockiert

4. Resümee

Quellenangaben und Literaturhinweise

1. Die Bedeutung der kostenlosen Koran- Verteilaktion und die Einführung des Islamunterrichts als ordentliches Lehrfach

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Die im April 2012 eingesetzte kostenlose Koran-Verteilaktion durch Salafisten hat offenbar dazu geführt, dass sich jetzt nicht wenige interessierte Bürger mit dem Inhalt der für gläubige Muslime hl. Schrift befassen, zumal sie jetzt über ein „authentische“ Übersetzung verfügen.

Ziel dieser Koran- Werbeaktion von 25 Mill. Exemplaren ist, dass sich möglichst ein Koran in jedem Haushalt Deutschlands befindet.

Das von Muhammad ibn Ahmad ibn Rassoul aus dem Arabischen übersetzte Buch wurde von dem in Palästina geborenen Kaufmann und heutigen Hartz IV-Empfänger Ibrahim Abou Nagie herausgegeben (siehe Quelle 1).

Abou Nagie gilt als einer der führenden Salafisten in Deutschland. Als Prediger gibt er auf Deutsch Koranunterricht für Kinder und Jugendliche in verschiedenen Moscheen in Deutschland. Bei seinen regelmäßigen Vorträgen und Seminaren vor allem im Raum Köln verbreitet er eine strenggläubige Auslegung des Korans. Laut Verfassungsschutzbericht von Nordrhein- Westfalen befürwortet Abou Nagie das Märtyrertum und den Dschihad- Begriff* auch im Sinne von Gewaltausübung bis hin zur „Vernichtung Andersgläubiger“.

Seine deutschsprachige Internetseite „Die Wahre Religion“ ist seit 2005 im Netz.

* Dschihad ist ein Grundgebot im Islam, durch Anstrengung, Einsatz und Kampf zur Sicherung und Ausbreitung der Religion beizutragen.

Bisher wurden und wird oft abgeschottet von der deutschen Gesellschaft und den westlichen Werten der Koranunterricht in Koranschulen von Hodschas bzw. Imanem aus islamischen Staaten erteilt, die mit den hiesigen gesellschaftlichen Bedingungen oft nicht vertraut sind bzw. diese bewusst negieren. Allerdings nimmt bisher nur ein Bruchteil der muslimischen Kinder und Jugendlichen an diesem Unterricht teil.

Eine besondere Bedeutung hat dabei die mitgliederstärkste islamische Organisation DITIB (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion), die als verlängerter Arm der türkischen Religionsbehörde Diyanet in Deutschland tonangebend ist.

Als extrem verfassungsfeindlich gelten die Koranschulen der Milli- Görüs- Moscheen.

Um die Integration von Muslimen zu erleichtern, sollen zukünftig islamische Religionslehrer an deutschen Universitäten akademisch ausgebildet werden. Für Bundesbildungsministerin Annette Schavan ist das eine Grundvoraussetzung für das gedeihliche Miteinander in unserer Gesellschaft. Nach Meinung von Mouhanad Khorchide, Professor für islamische Religionspädagogik an der Universität Münster, wird es jedoch noch 15 bis 20 Jahre dauern, bis es genug entsprechend ausgebildete Islamlehrer gibt.

Ein Problem für die Einführung des regulären islamischen Religionsunterrichts in unseren Schulen ist, dass der Islam in Deutschland nicht als Religionsgemeinschaft definiert werden kann. Die Sunniten, Schiiten und Aleviten unterstehen keiner einheitlichen Glaubensorganisation wie die katholische oder evangelische Kirche.

In Nordrhein-Westfalen hat der Düsseldorfer Landtag im Dezember 2011mit den Stimmen der SPD, den Grünen sowie der oppositionellen CDU trotzdem beschlossen, schrittweise ab dem kommenden Schuljahr den bekenntnisorientierten Islamunterricht als ordentliches Lehrfach durch eine Hilfskonstruktion zu ermöglichen.

Ein Beirat, bestehend aus 8 muslimischen Vertretern, die theologisch, religionspädagogisch oder islamwissenschaftlich qualifiziert sind, soll die Inhalte dieses neuen Lehrfachs festlegen. Vier Vertreter bestimmen die islamischen Verbände, vier die Landesregierung, allerdings im Einvernehmen mit den Verbänden; d.h. ohne Zustimmung der muslimischen Verbände kann kein Beiratsmitglied ernannt werden.

Maßgeblichen Einfluss im Beirat hat der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland (KRM), dem 4 Verbände angehören:

– Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB);

– Zentralrat der Muslime (ZMD)

– Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland (IR) und

– Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ).

Der KRM ist keine Rechtspersönlichkeit und auch kein eingetragener Verein, sondern beruht lediglich auf einer Geschäftsordnung. Die DITIB ist in der KRM mit einem Vetorecht klar privilegiert.

Fazit 1: Faktisch bestimmen die 4 muslimischen Verbände im Koordinierungsrat, die überwiegend einen traditionalistischen Islam vertreten und nach Schätzungen nur zwischen 15% und 20 % der Muslime in Deutschland repräsentieren, weitgehend darüber, was der Islam ist bzw. welche Lerninhalte und Lernziele in diesem neuen ordentliche Religionsfach vermittelt werden sollen.

Durch die DITIB bestimmt sogar die türkische Regierung direkt mit über die Inhalte des Islamunterrichts als ordentliches Lehrfach in Nordrhein-Westfalens Schulen.

Fazit 2: Auch durch die Koran-Werbeaktion der Salafisten werden wir animiert, uns endlich mit dem Inhalt des Korans zu beschäftigen.

Wir können dadurch besser eine Reihe anderer Denk- und Verhaltensweisen unserer muslimischen Freunde, Nachbarn oder Arbeitskollegen verstehen und es fällt uns dann auch leichter zu begreifen, unter welchem sozialen Druck viele muslimische Kinder und Jugendliche in Deutschland aufwachsen und warum so manche Freundschaft zwischen Muslimen und Nichtmuslimen allmählich oder plötzlich ohne nachvollziehende Gründe in die Brüche geht.

2. Verfassungsfeindliche Aussagen des Korans

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2.1 Vorbemerkungen zum Koran und zu Mohammed

Koran: Der Koran ist das hl. Buch des Islam. Er ist die Hauptquelle des islamischen Gesetzes; eine weitere Quelle ist die Sunna (Aussprüche und Lebensgewohnheiten des Propheten Mohammed).

Der Koran ist nach muslim. Glauben die Kopie der bei Allah seit Ewigkeit existierenden Urschrift. Durch den Erzengel Gabriel wurden Mohammed zwischen 609/610 und seinem Tod 632 n. Chr. 114 Suren (Kapitel) mit über 6300 Versen von Allah offenbart.

Mit seinen Rechtsvorschriften (ca. ein Siebtel des Textes) bildet er die wichtigste Grundlage des islamischen Rechts (Scharia). Zusammen mit der Sunna ist der Koran für viele Moslems – je nach Gläubigkeit- mehr oder weniger eine wichtige Richtschnur für ihre islamische Denk- und Lebensweise.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass der im Koran schriftlich niedergelegte Islam nicht nur ein individueller Glaube, sondern auch ein kollektives Rechts- und Handlungssystem ist, das für viele Gläubige einen verbindlichen Charakter hat oder erreichen kann. Der Islam erstreckt sich auf alle Beziehungen des religiösen, bürgerlichen und staatlichen Lebens.

Der Berliner Sozialwissenschaftler Manfred Kleine- Hartlage (siehe Quelle 9) hat überzeugend dargestellt, dass der im Koran fixierte Islam hauptsächlich ein Dschihad- System ist, dessen wesentliches theologisches Merkmal die eigene Verbreitung ( auch durch Eroberung) ist, kombiniert mit der Selbsterhaltung durch Trennung (Segregation) der Anhänger Allahs von den Ungläubigen.

Diese Trennung zu Parallel- oder gar zu Gegengesellschaften ist bereits heute in sozialen Brennpunkten in Deutschland und in anderen Staaten der EU nicht zu übersehen.

Mohammed: Mohammed wurde um 570 in Mekka geboren und starb 632 n. Chr. in Medina.

Mohammed kam auf seinen Handelsreisen als Kaufmann auch mit der jüdischen und christlichen Religion eng in Berührung. Ein Visionserlebnis nahm er als eine persönliche Berufung zum Gesandten Allahs an und verkündete seither die ihm zuteil gewordenen Offenbarungen, die später im Koran zusammengefasst wurden. Mohammed wird als der letzte der Propheten Allahs („Siegel der Propheten“) angesehen; denn die Aussagen der alttestamentlichen Propheten und die Aussagen von Jesus seien im Alten und Neuen Testament der Bibel verfälscht wiedergegeben worden. Über Mohammed ist nach islamischer Überzeugung der wahre Glauben der monotheistischen Religion Abrahams endgültig und unwiderruflich wiederhergestellt worden.

Nach heftigen Auseinandersetzungen in Mekka um seine verkündeten und die Struktur der alt-arabischen Stammesgesellschaft infrage stellenden Offenbarungen, wanderte Mohammed 622 mit seinen relativ wenigen Anhängern, die überwiegend der sozialen Unterschicht angehörten, nach Medina aus.

Diese Auswanderung Mohammeds von Mekka nach Medina (Hidja) hat für die erfolgreiche Ausbreitung des Islam eine wesentliche Bedeutung. Deshalb gilt das Jahr 622 n. Chr. auch als Beginn der muslimischen Zeitrechnung.

In Medina konnte sich Mohammed auch als militanter politischer und militärischer Führer durchsetzen und die religiöse und politische Einigung der arabischen Stämme unter dem Dach des Islam erfolgreich vorantreiben.

Als anerkannter Prophet und siegreicher Staatsmann wurde Mohammed 630 triumphal in Mekka empfangen und konnte das altarabische Heiligtum – die Kaaba – als Mittelpunkt und Ziel der Hadjdj (Pilgerfahrt nach Mekka) durchsetzen.

Im Bewusstsein, eine neue endgültige Religion gestiftet zu haben, die sich als kollektives islamisches System (Umma) verstand, das sich durch einen bedingungslosen Glauben auszeichnete und sich mit auch skrupellosen militärischen bzw. gewalttätigen Mitteln rasch ausbreitete und andere Religionen verdrängte bzw. beherrschte, starb Mohammed im Jahre 632 n. Chr. (siehe Quelle 11).

2.2 Verfassungsfeindliche Aussagen im Koran (Beispiele)

Die angegebenen Suren und Verse sind alle dem von den Salafisten verteilten Koran (siehe Quelle 1) entnommen.

Anmerkung: Diese Übersetzung stimmt sinngemäß z. B. mit der Übersetzung des namhaften und anerkannten Islamwissenschaftlers Rudi Paret überein (siehe Quelle 4). Die mit* versehenen Erläuterungen stammen aus der genannten Übersetzung von Rudi Paret.

Übrigens: Nach ggf. einigen Anfangsschwierigkeiten beim Einlesen wird der Koran immer verständlicher.

2.21 Sortierung der Menschen nach Religionszugehörigkeit

Sure 98,6: Wahrlich, jene, die ungläubig sind unter dem Volk der Schrift* und die Götzendiener** werden im Feuer der Gahannam (Hölle) ein(gehen); ewig werden sie darin bleiben; diese sind die schlechtesten der Geschöpfe.

* Juden und Christen / ** Heiden

Sure 3,110: Ihr* seid die beste Gemeinde, die für die Menschen entstand. Ihr gebietet das, was rechtens ist, und ihr verbietet das Unrecht, und ihr glaubt an Allah. Und wenn die Leute der Schrift geglaubt hätten, wahrlich, es wäre gut für sie gewesen! Unter ihnen sind Gläubige, aber die Mehrzahl von ihnen sind Frevler.

* Gläubigen

Sure 8,55: Wahrlich, schlimmer als das Vieh sind bei Allah jene, die ungläubig sind und nicht glauben werden*.

* bzw. nicht glauben wollen

2.22 Kampf gegen Ungläubige / abschreckende Strafen

Sure 59, 2: Er ist es, Der diejenigen vom Volk der Schrift, die ungläubig waren, aus ihren Heimstätten zur ersten Versammlung austrieb. Ihr glaubtet nicht, dass sie hinausziehen würden, und sie dachten, dass ihre Burgen sie gegen Allah schützen würden. Doch Allah kam von (dort) über sie, woher sie es nicht erwarteten, und warf Schrecken in ihre Herzen, so dass sie ihre Häuser mit ihren eigenen Händen und den Händen der Gläubigen zerstörten. So zieht eine Lehre daraus, o die ihr Einsicht habt.

Anmerkung: Gemeint ist hier der jüdische Stamm der Nadir, der zusammen mit dem jüdischen Stamm der Qaynuqa im Jahre 624 unter Einbehalt aller Besitztümer aus Medina vertrieben wurde.

Der 3. jüdische Stamm in Medina, der Stamm der Qurayza, der der neuen Lehre Mohammeds feindlich gesonnen war, wurde 627 als abschreckendes Beispiel vernichtet. Hunderte männliche Personen wurden hingerichtet und die Frauen und Kinder in die Sklaverei verkauft bzw. unter die Gefolgsleute Mohammeds verteilt (siehe Quelle 11).

Sure 9,5: Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf. Wenn sie aber bereuen und das Gebet verrichten und die Zakah* entrichten, dann gebt ihnen den Weg frei**! Wahrlich, Allah ist Allvergebend, Barmherzig.

* entsprechende Steuer für Ungläubige / ** dann lasst sie ihres Weges ziehen

Sure 9,29: Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen- von denen, die die Schrift* haben, bis sie eigenhändig den Tribut in voller Unterwerfung entrichten.

* Juden und Christen sollen solange bekämpft werden, bis sie demütig hohe Steuern

zahlen

Sure 9,123: O ihr, die ihr glaubt, kämpft gegen jene, die euch nahe sind* unter den Ungläubigen, und lasst sie euch hart vorfinden**; und wisst, dass Allah mit den Gottesfürchtigen ist.

* die in eurer Nähe wohnen / ** sie sollen merken, dass ihr hart sein könnt

Sure 47, 4: Wenn ihr (im Kampfe)* auf die stoßt, die ungläubig sind, so haut (ihnen**) auf den Nacken; und wenn ihr sie schließlich siegreich niedergekämpft habt, dann schnürt ihre Fesseln fest.

(Lasst) dann hernach entweder Gnade walten oder (fordert) Lösegeld, bis der Krieg seine Lasten (von euch) wegnimmt. Das ist so***. Und hätte Allah es gewollt, hätte Er selbst sie besiegen können, aber Er wollte die einen von euch**** durch die andern***** prüfen. Und diejenigen, die auf Allahs Weg gefallen sind- nie wird Er ihre Werke zunichte machen.

* auf einem Feldzug / ** mit dem Schwert / *** das ist der Wortlaut der Offenbarung /

**** die gläubig sind / ***** die ungläubig sind

Sure 8, 39: Und kämpft gegen sie, damit keine Verführung mehr stattfinden kann* und (kämpft) bis sämtliche Verehrung auf Allah allein gerichtet ist…

* kämpft gegen die Ungläubigen, bis niemand mehr versucht, Gläubige zum Abfall vom Islam zu verführen

Sure 2, 191: Und tötet sie*, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn die Verführung (zum Unglauben) ist schlimmer als Töten**….

* die heidnischen Gegner / ** der Versuch, Gläubige zum Abfall vom Islam zu verführen ist schlimmer, als jemanden zu töten

Sure 61, 9: Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Führung und der wahren Religion* geschickt hat, auf dass Er sie über alle Religionen siegen lasse, auch wenn die Götzendiener es verwünschen.

* Islam

Sure 5, 33: Der Lohn derer, die gegen Allah und Seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, dass sie getötet oder gekreuzigt werden oder dass ihnen Hände und Füße wechselweise* abgeschlagen werden oder dass sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird Ihnen** eine schwere Strafe zuteil.

* rechts und links / ** außerdem

Sure 5, 38: Dem Dieb und der Diebin schneidet ihr die Hände ab, als Vergeltung für das, was sie begangen haben, und als abschreckende Strafe* von Allah. Und Allah ist Allmächtig und Allweise.

* als warnendes Beispiel

2.23 Freundschaft zwischen Muslimen und Schriftbesitzern

bzw. Andersgläubigen oder Heiden

Sure 5, 51: O ihr, die ihr glaubt! Nehmt nicht die Juden und die Christen zu Beschützern*. Sie sind einander Beschützer**. Und wer sie von euch zu Beschützern nimmt, der gehört wahrlich zu ihnen***. Wahrlich, Allah weist nicht dem Volk der Ungerechten den Weg.

* zu Freunden / ** sie sind nur untereinander Freunde, aber nicht mit euch /

*** wenn einer von euch sich ihnen anschließt, gehört er zu ihnen und nicht mehr

zur Gemeinschaft der Gläubigen

Sure 4, 144: O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch keine Ungläubigen zu Beschützern anstelle der Gläubigen. Wollt ihr Allah offenkundige Beweise gegen euch selbst geben*?

* wollt ihr denn, indem ihr das tut, Allah offenkundige Vollmacht geben, gegen euch vorzugehen?

Sure 3, 118: O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht Leute zu Vertrauten, die außerhalb eurer Gemeinschaft stehen. Sie werden nicht zaudern, euch zu verderben*, und wünschen euren Untergang. Schon wurde Hass aus ihrem Mund offenkundig, aber das, was ihr Inneres verbirgt, ist schlimmer**. Schon machten Wir euch die Zeichen klar, wenn ihr es begreift***.

* sie werden nicht müde, Verwirrung unter euch anzurichten /

** aber was sie an Hass und Bosheit insgeheim in ihrem Innern hegen, ist noch schlimmer / *** wir haben euch die Verse klargemacht, damit ihr sie euch zu Herzen nehmt

Sure 3,119: Seht da! Ihr seid es, die ihr sie liebt, doch sie lieben euch nicht*; und ihr glaubt an das ganze Buch**. Und wenn sie euch begegnen, sagen sie: “Wir glauben“; sind sie jedoch allein***, so beißen sie sich in die Fingerspitzen aus Grimm gegen euch. Sprich: „Sterbt an eurem Grimm.“ Siehe, Allah kennt das Innerste eurer Herzen****.

* da liebt ihr sie nun, während sie euch nicht lieben / ** ihr glaubt an alle Aussagen des Korans / *** wenn sie aber wieder unter sich sind /

**** Gott weiß Bescheid über das, was die Menschen in ihrem Innern an Gedanken und Gesinnungen hegen /

Sure 3,120: Wenn euch etwas Gutes trifft, empfinden sie es als Übel*, und wenn euch ein Übel trifft**, so freuen sie sich dessen. Aber wenn ihr geduldig und gottesfürchtig seid, wird ihre List euch keinen Schaden zufügen. Seht, Allah umfasst (mit Seinem Wissen) das, was sie tun.

* wenn euch Gläubigen etwas Gutes zukommt, tut es ihnen leid /

** wenn euch etwas Schlimmes trifft, so freuen sie sich dessen /

Sure 4, 89: Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so dass ihr alle gleich werdet. Nehmt euch daher keine Beschützer von ihnen*, solange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Und wenn sie sich abwenden, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet**; und nehmt euch keinen von ihnen zum Beschützer oder Helfer.

* nehmt euch daher niemand von ihnen zu Freunden /

** und wenn sie sich abwenden und eurer Aufforderung zum Glauben kein Gehör schenken, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet /

2.24 Heirat zwischen Muslimen und Andersgläubigen

Sure 2, 221: Und heiratet keine Götzenanbeterinnen*, ehe sie glauben. Und eine gläubige Dienerin** ist besser als eine Götzenanbeterin, mag sie euch auch noch so gut gefallen. Und verheiratet nicht (gläubige Frauen) mit Götzenanbetern, ehe sie glauben***. Und ein gläubiger Diener ist besser als ein Götzenanbeter, mag er euch auch noch so gefallen. Jene rufen zum Feuer****, doch Allah ruft zum Paradies und zur Verzeihung mit Seiner Erlaubnis***** und macht den Menschen Seine Zeichen klar, damit sie Seiner gedenken mögen******.

* heiratet keine heidnischen Frauen / ** Sklavin /

*** und verheiratet nicht gläubige Frauen mit heidnischen Männern, solange diese nicht gläubig werden /

**** jene Heiden rufen zum Höllenfeuer, indem sie zum Unglauben und zu sündigen Handlungen auffordern /

***** Allah aber ruft zum Paradies und zur Vergebung durch seine Gnade /

****** und Allah macht den Menschen durch seine Verse klar, wie sie sich als Gläubige verhalten sollen.

2. 25 Männer haben mehr Rechte als Frauen

Sure 4, 34: Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat* und weil sie von ihrem Vermögen hingeben**. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren***. Und jene, deren Widerspenstigkeit (Auflehnung gegen die Abstimmung Allahs) ihr befürchtet: Ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie****! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht keine Ausrede*****. Wahrlich, Allah ist Erhaben und Groß.

* weil Allah sie von Natur aus vor diesen ausgezeichnet hat /

** und wegen der Ausgaben, die die Männer von ihrem Vermögen als Morgengabe für die Frauen gemacht haben /

*** rechtschaffene Frauen sind Allah demütig ergeben und geben acht, dass Außenstehenden verborgen ist, was nach Allahs Meinung nicht in die Öffentlichkeit gehört/

**** und wenn ihr fürchtet, dass irgendwelche Frauen sich auflehnen, dann ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie /

***** wenn sie euch daraufhin wieder gehorchen, dann unternehmt weiter nichts gegen sie

Sure 2, 223: Eure Frauen sind ein Saatfeld für euch; darum bestellt euer Saatfeld wie ihr wollt*….

* geht zu diesem euren Saatfeld, wo immer ihr wollt

Anmerkung: Verboten ist jedoch der Analverkehr.

Nach Sure 2, 222 soll sich der Mann während der Menstruation von den Frauen fern halten, bis sie wieder rein sind.

Sure 4, 11:Allah schreibt euch hinsichtlich eurer Kinder vor: Auf eines männlichen Geschlechts (bei der Erbteilung) kommt gleichviel wie auf zwei weiblichen Geschlechts….

(d.h. männliche Erben erhalten doppelt soviel wie weibliche Erben)

Anmerkung:

Ein Muslim darf eine Angehörige der Religion der Schrift (d.h. eine Christin oder Jüdin) nur unter der Bedingung heiraten, dass die Kinder islamisch erzogen werden, da sowohl das Christentum als auch das Judentum als verfälschte Religionen betrachtet werden. Der Muslim soll unter dieser Voraussetzung der Ehefrau Religionsfreiheit gewähren.

Dagegen ist es einer muslimischen Frau nicht gestattet, einen Nichtmuslim – auch keinen Christen oder Juden- zu heiraten, da dann die Glaubenssicherheit in der Familie nicht gewährleistet sei und damit die möglichst schnelle Verbreitung des Islams verzögert werden kann.

2.26 Anmerkungen zum Verständnis des Korans

Befürworter des Islams und des Koranunterrichts weisen immer wieder auf einzelne Verse hin, die den Islam als eine friedliche Religion beschreiben, die jedoch oft im krassen

Widerspruch zu anderen Versen stehen. Tatsächlich gibt es im Koran eine Reihe friedlicher Aussagen, die mit den Aussagen unseres Grundgesetzes übereinstimmen.

Dazu folgende 3 Hinweise:

1. Da für viele gläubige Muslime der Koran das unverfälschte Wort Allahs ist, das von keinem abgeändert werden darf (siehe z.B. Sure 18, 27 / Sure 6, 34 oder Sure 33,62), stellen Widersprüche im Text eine besondere Herausforderung dar. Nach der islamischen Rechtswissenschaft heben deshalb spätere Aussagen des Korans frühere widersprechende auf (Abrogation). So heben z.B. die Aussagen der Verse in den 24 Suren, die Mohammed in seinen letzten 10 Jahren in Medina als siegreicher Staatsmann und Feldherr empfangen hat, im Falle des Widerspruchs entsprechende Aussagen der „mekkanischen“ Verse auf.

. Beispiel: Der erste Satz der Sure 2, 256: „Es gibt keinen Zwang zum Glauben“ wird oft als Beweis für die Friedfertigkeit des Islams zitiert. Abgesehen davon, dass die weiteren Sätze dieses sowie des folgenden Verses 257 diesen viel zitierten Satz völlig entwerten, wird er gelöscht durch den Vers 73 der Sure 9:

„O Prophet, kämpfe gegen die Ungläubigen und die Heuchler. Und sei streng mit ihnen. Ihre Herberge ist Gahannam (das Höllenfeuer), und schlimm ist das Ende.“

2. Grundsätzlich gilt: was im Koran klar definiert ist, darf nicht Gegenstand einer Koranauslegung (Koranexegese – Tafsir) sein. Und „unklare Aussagen“, so die allgemeine Grundhaltung der Koranexegeten, kann nur Allah wirklich deuten; denn eigenmächtige Koranauslegungen können zu ketzerischen (häretischen) Abweichungen der reinen Lehre führen und sind deshalb verwerflich.

Beispiel: Der 1957 in Ägypten geborene Mark A. Gabriel galt als Vorzeigemuslim, da er bereits mit 12 Jahren alle 114 Suren des Koran auswendig aufsagen konnte. Er wurde Professor für islamische Geschichte an der berühmten Al- Azhar- Universität in Kairo und war Imam in Gizeh.

Gabriel beschreibt anschaulich in seinem Buch (siehe Quelle 5) seinen Schicksalsweg, nachdem er aufgrund seiner Kenntnisse etliche Widersprüche im Koran in Diskussionen und Vorträgen kritisch hinterfragte und keine Scheu hatte, sich dabei seines Verstandes zu bedienen. 1994 konvertierte er zum Christentum. Aus Sicherheitsgründen und zum Schutz seiner Familie vor radikalen Muslimen änderte er seinen Namen (s. o.) und lebt z. Z. in den USA.

3. Täuschung der Ungläubigen

Wenn es um die Sache Allahs geht, das heißt um die Ausbreitung der einzig wahren und legitimen Religion, ist es muslimische Pflicht, Ungläubige zu täuschen (Taqiyya).

(siehe Sure 16, 106) oder sogar den Glauben zu verleugnen.

Der auch heute als einer der bedeutendsten religiösen Denker des Islams geltende Theologe, Philosoph und Mystiker, Abu Hamid al- Ghazali (1058 -1111n. Chr.) formulierte:

Wisse, dass die Lüge an sich dann nicht falsch ist, wenn sie der einzige Weg ist, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Daher müssen wir lügen, wenn die Wahrheit zu keinem Erfolg führt.

2.27 Fazit

Der Koran enthält eine Fülle verfassungsfeindlicher Aussagen:

– er teilt und bewertet die Menschen grundsätzlich in 2 Klassen: in (gläubige) Muslime, die von Allah den Auftrag bekommen haben zu herrschen und in (ungläubige) Nichtmuslime, die sich gemäß der Scharia unterzuordnen haben;

– er befiehlt den Kampf zur möglichst schnellen Ausbreitung der unwiderruflich einzig wahren Religion mit allen Mitteln der Nützlichkeit, einschließlich der brutalen Gewalt;

– er legt fest, dass der Abfall vom Glauben sündhafter ist, als jemanden zu töten;

– er verbietet ausdrücklich die Freundschaft zwischen Muslimen und Nichtmuslimen;

– er sät Zwietracht zwischen Gläubigen und Ungläubigen;

– er verbietet strikt die Heirat zwischen einer muslimischen Frau und einem nichtmuslimischen Mann;

– er legt unter Strafandrohung fest, dass sich die Frau grundsätzlich dem Mann unterzuordnen habe;

– er schreibt vor, dass sich Frauen ihren Männern – „wo sie wollen“ – sexuell zur Verfügung stellen müssen;

– er regelt, dass bei widersprüchlichen Versen, der zuletzt offenbarte Vers gilt; d.h. dass die zu einem späteren Zeitpunkt offenbarte Aussage die zuvor geäußerte widersprüchliche Aussage tilgt (Abrogation);

– die (individuelle) eigenmächtige Auslegung bzw. Bewertung einzelner Verse ist verwerflich, da sie zu ketzerischen Abweichungen der reinen Lehre führen kann.

Das bedeutet: Allah gefällig ist nur der unbedingte Koranglaube und nicht dieVernunft, die einzelne Aussagen kritisch beleuchtet oder gar infrage stellt;

– er schreibt vor, dass es zur schnellen und wirkungsvollen Ausbreitung des Islam erlaubt ist, Ungläubige zu täuschen bzw. zu belügen.

Anmerkung: Unter dieser Voraussetzung erübrigen sich sinnvolle Dialoge oder Streitgespräche.

3. Werden in Deutschland die Grundrechte unserer Verfassung zur Disposition freigegeben?

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Interessant ist, dass bei der Koran-Verteilaktion heftig kritisiert wurde und wird, dass durch diese Koran-Werbung die Salafisten nur für ihre ultrakonservative Strömung innerhalb des Islam werben wollen und dabei nicht nur friedlich sondern teilweise auch gewalttätig auftraten. Die Koranverteilung selbst wurde allgemein wegen der Religionsfreiheit als rechtens bewertet und auch von muslimischen Verbänden begrüßt.

3.1 Gehört der Islam zu Deutschland?

Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Volker Kauder sagte anlässlich der diesjährigen Islamkonferenz: „Der Islam ist nicht Teil unserer Tradition und Identität in Deutschland und gehört somit nicht zu Deutschland.“ Dabei betonte Kauder aber sogleich,

dass Muslime „sehr wohl“ zu Deutschland gehören und selbstverständlich als Staatsbürger die vollen Rechte genießen. Mit dieser differenzierten Aussage widersprach Kauder dem

allgemeinen Satz von Ex-Bundespräsident Christian Wulff am Tag der Deutschen Einheit 2010: “Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland!“

Interessant ist dabei das Niveau der darauf einsetzenden Kritik:

Sabine Leutheuser- Schnarrenberger(FDP), Bundesjustizministerin: “ Der Islam ist eine der Religionen, die in Deutschland ausgelebt werden. Deshalb gehört der Islam natürlich zu Deutschland.“

Thomas Oppermann (SPD- Fraktionsgeschäftsführer im Bundestag) nannte Kauder den „letzten Kreuzritter der Union“, der alle Muslime ausgrenzt und abwerte. Zudem lege er einen Sprengsatz in die Islamkonferenz.

Cem Özdemir nannte die Äußerungen Kauders absurd, er führe einen Kulturkampf

und

Kenan Kolat (Vorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland) erwiderte:

“Jeder darf Schwachsinn erzählen in diesem Land.“ (Die Welt v. 20.04.2012)

Auch unsere Bundeskanzlerin setzte sich kürzlich vom Vorsitzenden der größten Bundestagsfraktion ab, indem sie äußerte, der Islam ist inzwischen ein fester Bestandteil Deutschlands. Viele Muslime seien Deutsche. Deshalb gehört der Islam eben heute dazu.

„Zu sagen, der Islam gehört nicht zu Deutschland, finde ich, ist sicherlich falsch.“

(ZEIT ONLINE v. 14. Mai 2012)

Wissen unsere Volksvertreter nicht, dass Islam und Koran identisch sind?

Kennen sie nicht die Feststellung vom türkischen Ministerpräsidenten Erdogan vor über 18 000 jubelnden Anhängern in der Kölnarena 2008: „Es gibt keinen Islam und Islamismus. Es gibt nur einen Islam. Wer was anderes sagt, beleidigt den Islam!“?

(Wer will hier Erdogan widersprechen?)

War unsere Kanzlerin nur ungenügend über den Islam informiert oder sah sie sich zu dieser Aussage genötigt?

Zur umstrittenen Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört, sagte übrigens in einem Interview der Georg- Büchner-Preisträger Martin Mosebach: „Wenn ein Politiker sich über den Islam äußert, kann er sagen: Die Deutschen, die sich zum Islam bekennen, haben dieselben Bürgerrechte wie die anderen Deutschen. Das ist Selbstverständlichkeit. Aber der Satz „Der Islam gehört zu Deutschland“ ist eine verantwortungslose und demagogische Äußerung. Was hat der Islam zu unserer politischen und gesellschaftlichen Kultur bisher beigetragen? Unser Grundgesetz fußt auf dem Christentum, auf der Aufklärung und auf weit in die deutsche Geschichte zurückreichende Konstanten, wie etwa dem Partikularismus. Da gibt es kein einziges islamisches Element – woher sollte das auch kommen?“

Martin Mosebach setzte aber fort:

„Wenn die muslimischen Deutschen die kulturelle Kraft besitzen sollten, der deutschen Kultur islamische Wesenszüge einzuflechten, dann mag man in hundert Jahren vielleicht einmal sagen: der Islam gehört zu Deutschland.“

(Die Welt v. 21. April 2012)

Anmerkung: Oder vielleicht schon viel früher?

In der Erklärung der vom Bundesinnenminister Friedrich geleiteten diesjährigen Islamkonferenz heißt es, der Islam sei eine offene und tolerante Religion, die sich gegen physische und psychische Gewalt und Zwangsverheiratung wendet und zur individuellen Selbstbestimmung ermutige.

Ist diese Erklärung angesichts der o. g. Aussagen im Koran nicht eine bewusste Irreführung oder sind ihm diese verfassungsfeindlichen Aussagen unbekannt?

Hans-Peter Friedrich erklärte weiter, Zwangsverheiratung und häusliche Gewalt beruhten auf traditionalistischen und patriarchalischen Strukturen in den Herkunftsländern und habe nichts mit der Religion zu tun.

Noch vor einem Jahr hatte der Bundesinnenminister im Widerspruch zu Christian Wulff auf einer Bundespressekonferenz festgestellt: “Dass der Islam Teil unserer Kultur ist, unterschreibe ich nicht.“

(FAZ v. 04. März 2011)

Für diese damalige Aussage war er von muslimischen Verbänden heftig kritisiert worden.

Ist diese Aussage Friedrichs nicht ein Kotau gegenüber den muslimischen Verbänden, auch um sich nicht näher mit dem Inhalt des Korans beschäftigen zu müssen?

Weiß Hans-Peter Friedrich nicht, dass die Denk- und Verhaltensweise von Menschen- ob bewusst oder unbewusst – auch von der jeweiligen Religion maßgeblich geprägt wird?

3.2 Äußerungen zur Assimilation und Integration von Einwanderern (Immigranten)

In der oben genannten Kölner Rede sprach der türkische Ministerpräsident Erdogan den denkwürdigen Satz: „Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit!“.

(Süddeutsche. de v. 13. Februar 2008)

Erdogan war Gast in Deutschland und verhielt sich quasi wie der Bundeskanzler und Beschützer der ca. 3-4 Mio. Ein- bzw. Zuwanderer mit türkischem Migrationshintergrund.

Hinweis: Erwähnenswert ist, dass es im Gegensatz zu anderen Religionen in Deutschland keine statistische Erfassung der Muslime gibt. Warum wohl nicht?

Der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde Kenan Kolat erklärte anlässlich des 50. Jahrestages, an dem Deutschland und die Türkei das „Anwerbeabkommen“ unterzeichneten: die türkischen Gemeinden in Deutschland hätten das Wort „Integration“ zum „Unwort des Jahres“ erklärt. Es ginge nicht um Integration, sondern um „Teilhabe“.

(BZ v. 25. Oktober 2011)

Mit welchem Recht wollen Erdogan und Kolat verhindern, dass besonders türkischstämmige Migranten sich anpassen?

Wollen sie Vormund der türkischen Migranten sein?

Sollen besonders die türkischstämmigen Verbände in Deutschland als Interessenvertretung der türkischen Regierung missbraucht werden?

Hinweis: Die DITIB als Sprachrohr des türkischen Religionsministeriums strebt eine engere Zusammenarbeit aller muslimischen Verbände in Deutschland an, damit – wie sie betonen- die Interessen der Muslime auf allen Ebenen wirkungsvoller vertreten werden können.

Hat nicht ca. die Hälfte der Einwanderer mit türkischen Wurzeln einen deutschen Pass?

Was sagt übrigens Maria Böhmer als Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration zu den o.g.

Zumutungen von Erdogan und Kolat ?

Was sollen die erfolgreich integrierten Muslime besonders mit türkischem Migrationshintergrund von diesen Aussagen halten?

Werden nicht die muslimische Frauen und Männer, die oft einen schwierigen Weg mit großer Anstrengung gehen mussten, um sich erfolgreich in der Schule und im Berufsleben zu behaupten und auch nicht selten enge Freundschaften zu Nichtmuslimen pflegen, für ihren Erfolg kritisiert bzw. unter Druck gesetzt ? .

Die Mehrheit der Einwanderer aus islamischen Staaten kam auch, weil sie sich in ihren Heimatländern unterdrückt fühlten bzw. dort keine berufliche Perspektive sahen. Viele von Ihnen sind heute froh, durch die Grundrechte unserer Verfassung geschützt zu sein und selbstbestimmt ihr Leben einrichten zu können.

Fühlen sie sich nicht von uns verraten, wenn wir nicht alles tun, um diese Grundrechte zu erhalten?

Schließlich hat es auch bei uns Jahrhunderte gedauert, bis wir- einschließlich der notwendigen Trennung von Staat und Religion – zu einem demokratischen und sozialen Rechtsstaat gekommen sind.

Mit ihren Aussagen zur Integration sollten aber auch deutsche Politiker zur Klarheit und nicht zur Verwirrung beitragen.

Klaus Wowereit schreibt in seinem Buch „Mut zur Integration“, auch er habe einen Migrationshintergrund, da Vorfahren von ihm in Ostpreußen aufgewachsen und von dort als Wirtschaftsflüchtlinge nach Berlin gekommen seien.

Berlin habe durch die massenhafte Zuwanderung im 19. Jahrhundert eine besondere Integrationsleistung erbracht. Die Parallelen zu heute seien unübersehbar.

Wenn der stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD den massenhaften Wohnortwechsel aus Gebieten innerhalb des damaligen ab 1871 Deutschen Reichs mit dem Zustrom von Immigranten aus völlig fremden Kulturen in den letzten Jahrzehnten gleichsetzt, so ist der Wahrheitsgehalt dieser Aussage vergleichbar mit den Beteuerungen des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, dass der Großflughafen Willy Brandt in Berlin-Schönefeld am 03. Juni 2012 eröffnet wird.

3.3 Der Austausch von Argumenten und Gegenargumenten wird gezielt blockiert

Wenn es um wichtige gesellschaftspolitische Entwicklungen unseres Landes geht, etwa um die Folgen der anhaltenden niedrigen Geburtenrate, der Zunahme bildungsferner Unterschichten, um die Folgen des ungeregelte Zustroms von Ausländern oder um die Schwierigkeit, einzelne Zuwanderergruppen in Deutschland zu integrieren oder um Fragen des Europäischen Stabilitätsmechanismus und der Transferunion, wird oft von etablierten Parteien und Verbänden sowie von einflussreichen Medien und nicht zuletzt von linksextremen und linksradikalen Gruppen versucht, eine vertiefende kritische Diskussion zu verhindern.

So werden z.B. unliebsame Argumente nicht als Meinung sondern als unsägliche Aussagen oder gar als Verbrechen gewertet, über die es sich verbietet, zu reden. Politiker und Autoren wie Thilo Sarrazin wurden und werden besonders attackiert.

Gewiss: Einzelne Aussagen und Anmerkungen Sarrazins in Interviews der letzten Jahre waren wenig sensibel und konnten zu Missverständnissen und zu unnötigen Verletzungen führen. Auch kann man über einzelne seiner Aussagen trefflich streiten.

Sie wurden aber von vielen einflussreichen Mainstream- und Tabuaktivisten innerhalb und außerhalb der etablierten politischen Parteien zum Anlass genommen, um sich mit seiner bemerkenswert differenzierten und begründeten Darstellung der gesellschaftspolitischen Entwicklung in Deutschland und einer ganzen Reihe von Forderungen und Lösungsvorschlägen nicht beschäftigen zu müssen.

Warum lehnte es der führende Redakteur des einflussreichen Wochenmagazins „stern“, Hans-Ulrich Jörges, ab, mit Sarrazin überhaupt zu reden? Warum weigerte er sich, an Diskussionen mit Thilo Sarrazin teilzunehmen?

Stattdessen versuchte sich Jörges in einer Reihe von „Zwischenrufen“ über Sarrazins Buch von 2010 abzureagieren.

Hier zwei Beispiele:

+ Unter der Überschrift „Ein Ungeheuer wird freigesetzt“ formuliert er im

Zwischenruf v. 09. Sept. 2010:

– der Trubel um Sarrazins Buch habe ihn angewidert;

– Sarrazin sei der größte mediale Kollateralschaden, an den er sich erinnern könne, da doch „Bild“ und „Spiegel“ einige Passagen völlig unkritisch unters Volk gebracht hätten und das Boulevardblatt sogar von Sarrazin als „Klartext-Politiker“ sprach;

– besonders empörte ihn Sarazins „monströse These von der „Erbdummheit der Muslime“, die beide Blätter beim Vorabdruck ignoriert hätten.

Nur: diese These hat Sarrazin gar nicht aufgestellt! Sarrazin gibt in seinem Buch bekannt, dass nach wissenschaftlichen Erkenntnissen mindestens 50% der Intelligenz erblich ist.

Er betont aber, dass es z.B. für einen erfolgreichen Schul- und Berufserfolg der Kinder wichtig ist, welches Bildungsniveau besonders die Mütter haben und wie sie vor allem von ihren Vätern entsprechend unterstützt werden, sich in Deutschland zu integrieren. Das gilt grundsätzlich gleichermaßen für muslimische und nichtmuslimische Zuwanderer sowie für die einheimische Bevölkerung. Wichtig ist nach Sarrazin auch zu wissen, aus welchen Motiven Ausländer nach Deutschland strömten, zumal in Deutschland bei der Zuwanderung jahrzehntelang eine laissez- faire- Politik betrieben wurde und es auch heute keine klaren Einwanderungsregeln gibt.

Zum Schulerfolg der Muslime macht Sarrazin übrigens sehr differenzierte Angaben

(siehe weitere Ausführungen zu Sarrazins Buch in Quelle 12).

+ Im Zwischenruf v. 24. Nov. 2011 behauptet das Mitglied der Chefredaktion des „stern“, die Mordserie der Naziterroristen wurzelt in derselben Verachtung von Türken und Muslimen, die Sarrazin zum Volkshelden gemacht haben. Die deutsche Mehrheitsgesellschaft ist auf beiden Augen blind und erkennt sich selbst nicht. Sie ließ zu, dass Thilo Sarrazin „als Mann der Elite und der SPD die Sprache der NPD in die Mitte der Gesellschaft schleppte“. Sie hat „seine Aufwiegelungsschrift gegen Türken und Muslime, die schlimmste in Deutschland gegen eine religiöse Minderheit seit der Judenverfolgung, zum erfolgreichsten Politsachbuch der Nachkriegszeit“ mit mehr als 1,3 Mio. verkauften Exemplaren gemacht. Aber nicht nur die Gesellschaft auch die Justitia sei auf beiden Augen blind, denn ihr ist der Volksverhetzungsparagraph 130 StGB bei Sarrazin aus dem Blick geraten.

Anmerkung: Der „stern“ erreicht wöchentlich ca. 7,5 Mio. Leser in Deutschland.

Warum verachtet Hans- Ulrich Jörges Millionen Leser, die sich mit Sarrazins Buch auch wirklich auseinandersetzten und seine schlüssigen Aussagen offenbar begrüßten?

Warum informiert er als führender Redakteur dieses einflussreichen Wochenmagazins nicht über den Inhalt dieses Buches, sondern wiegelt in unverantwortlicher Weise seine Leser – insbesondere die gut integrierten muslimischen Leser – auf? – Dabei ist Jörges doch durchaus in der Lage, realistische Analysen zu erstellen.

Warum versucht er im Fall Sarrazin in der Art einer Gouvernante vorzuschreiben, was und in welcher Art Medien veröffentlichen dürfen? – Und das in einer Demokratie!

War die Berichterstattung des „stern“ über Sarrazins Buch nicht überwiegend eine Desinformationskampagne?

Und auch bei Sarrazins neuem Buch „Europa braucht den Euro nicht“ läuft aufgrund eines aus dem Zusammenhang gerissenen Satzes die Empörungswelle wieder an:

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU): „Entweder redet und schreibt Sarrazin aus Überzeugung einen himmelschreienden Blödsinn, oder er macht es mit einem verachtenswerten Kalkül.“

Reinhold Robbe (SPD), Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, nannte die Sarrazin-Zitate „so schachsinnig, dass man darüber gar nicht diskutieren sollte“. Und weiter: „Mit Sarrazin sollte sich niemand mehr in eine Talkshow setzen.“

Volker Beck (Fraktionsgeschäftsführer der Grünen):“Wäre ich Sozialdemokrat, würde ich diesen Hetzer nicht mehr in meiner Partei dulden.“

Und die 36 jährige Journalistin Mely Kiyak, ihre kurdischen Eltern stammen aus der Türkei, nannte Sarrazin in der der „Berliner Zeitung“ und der „Frankfurter Rundschau“, eine „lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“, die sich darauf spezialisiert habe, „das niedrigste im Menschen anzusprechen“. (Die Welt v. 22. Mai 2012)

Wendet diese Redakteurin nicht mindestens denselben menschenverachtende Stil eines Karl-Eduard von Schnitzler im schwarzen Kanal des DDR-Fernsehens an?

Sie musste sich jetzt dafür öffentlich entschuldigen, sprach aber von einer gesteuerten und organisierten Beschwerdewelle, die über sie hereingebrochen sei.

Dazu Sarrazin: „Wer keine Argumente hat, versucht sich in Tiefschlägen. Ich bin gespannt, ob sich die Chefredaktion der „Berliner Zeitung“ zu dem Vorgang äußert.“

( siehe weitere Ausführungen über den Einfluss und die Macht der Medien in Quelle 10)

4. Resümee

—————–

Es ist zwar anerkennenswert, wenn wie in Nordrhein-Westfalen versucht wird, durch die Ausbildung von islamischen Religionslehren an deutschen Universitäten und die Einführung eines regulären islamischen Religionsunterrichts an Schulen zur besseren Integration muslimischer Schüler beizutragen.

Entscheidende Fragen sind jedoch bisher nicht beantwortet:

Wer legt den Inhalt und die Ziele des Faches fest?

Muss nicht der faktisch seit 1400 Jahren existierende und eigentlich von Ewigkeit zu Ewigkeit geltende Koran mit seinen vielen verfassungsfeindlichen Aussagen selbstverständlich die wortwörtliche Basis des Islamunterrichts sein?

Oder gibt es bereits eine Euroislam- freundliche Fassung, die die Grundrechte unserer Verfassung berücksichtigt?

Zumindest müsste zwischen der Länderregierung und den muslimischen Verbänden einvernehmlich geregelt sein, dass grundlegende Prinzipien des Grundgesetzes heute und in Zukunft in Deutschland (und in der EU) gelten: z. B.

Trennung von Staat und Religion;

Wahlmöglichkeit für jeden, seine Religion frei wählen zu können oder konfessionslos zu sein, ohne bedroht zu werden;

Gleichberechtigung von Mann und Frau auch in der Frage der Wahl der Ehepartner.

Für den Anfang 2007 in Köln gegründeten Zentralrat der Ex-Muslime bringe die Imam-Ausbildung an deutschen Universitäten keinerlei Fortschritte für die Integration, sagte die Vorsitzende Mina Ahadi.. „Die Imam- Ausbildung als Integration zu verkaufen, ist ein Skandal.“ Eine deutsche Imam-Ausbildung könne nicht verhindern, dass der Einfluss der islamischen Verbände in Deutschland stetig wachse. Nach deren Vorstellungen soll sich die deutsche Gesellschaft gemäß der islamischen Religion allmählich radikal verändern.

„Unter der guten Absicht der Integration werden die brutalen Auswüchse des Islamismus einfach ignoriert“, kritisiert die Exil-Iranerin. Durch die geplante Imam-Ausbildung und die Einführung des Islamunterricht als Regelfach verfestigen sich Parallelstrukturen.

(Bild v. 14. Okt. 2010 laut Interview von Mina Ahadi in der „Leipziger Volkszeitung“)

Anmerkung: Der Zentralrat der Ex Muslime vertritt die Interessen der religionsfreien, säkular denkenden Menschen, die entweder muslimischen Glaubens waren oder aus einem muslimisch geprägten Land stammen.

Bundesministerin für Bildung und Forschung Annette Schavan zeigt sich dagegen überzeugt, dass sich aufgrund des neuen Angebots, die Muslime in Deutschland beheimaten, zumal die deutschen Universitäten wegen ihrer theologischen Erfahrungen besonders geeignet seien, muslimischen Gelehrten und Theologen ein produktives Arbeitsfeld anzubieten.

An den Hochschulen könne sich so eine „historisch-kritische Methode“ im Umgang mit dem Koran entwickeln.

Sind die Erwartungen der zuständigen Ministerin nicht mehr als naiv? Ist ihr nicht bekannt, dass vielfache Versuche in den vergangenen 1400 Jahren, auch nur ansatzweise den Islam zu verändern, gescheitert sind und gemäß den Aussagen im Koran auch scheitern mussten? (siehe Quelle 11).

Hat sich unsere Bundesministerin Annette Schavan mit dem Zentralrat der Ex-Muslime in Verbindung gesetzt und sich über die Gründe der ablehnenden Haltung dieses Verbandes zum geplanten Islamunterricht unterrichten lassen?

Oder ist es verpönt, mit diesem Verband überhaupt Kontakt aufzunehmen?

Durch Streitgespräche mit Salafisten erfährt man viel über sonst verharmloste, verschwiegene oder geleugnete Ziele des Islam. Der Koran der Salafisten ist der gleiche wie der von anderen muslimischen Verbänden. Der kurze Einblick in die Gedankenwelt des Islam (s. o.) macht deutlich, dass die Aussagen des Zentralrats der Ex-Muslime realistisch sind. Sie kennen schließlich die Realität dieser Religion und verschweigen sie nicht.

Leider gaukeln uns unsere Mainstream-Aktivisten innerhalb und außerhalb der Politik in unverantwortlicher Weise ein völlig falsches Bild des Islam vor. Offenbar bestimmen in diesen Fragen der türkische Ministerpräsident zusammen mit den maßgeblichen muslimischen Verbandsvertretern heute schon weitgehend die deutsche Politik.

Und die etablierten Parteien versuchen mit Hilfe der herkömmlichen Print- und Funkmedien, jede kritische Konkurrenz zu verhindern. Neue Parteigründungen, die auf die verfassungsfeindlichen Gefahren durch die islamische Ideologie hinweisen oder sich für den Erhalt unseres staatliche Gemeinwesens in Deutschland einsetzen, haben keine Chance und werden schon von vornherein als anrüchig „rechts“ abgestempelt.

Ihre Anhänger seien von einer krankhaften „Islamophobie“ befallen und eigentlich ein Fall für die Psychiatrie. Außerdem seien die Kritiker des Korans – d.h. die Kritiker des Islams – „antimuslimische Rassisten“ und damit Anhänger einer „gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“.

Deshalb sehen sich „Antifaschisten“ zusammen mit anderen „linken“ Gruppen aufgerufen, diesen menschenfeindlichen Spuk mit allen Mitteln zu bekämpfen. In engem Zusammenwirken mit Gruppen etablierter Parteien bzw. Verbänden sowie fast aller etablierten Medien wurde bisher erfolgreich verhindert, dass neue Parteien, die besonders auf die zunehmende Bedrohung unserer in der Verfassung garantierten Grundrechte hinweisen oder die zunehmende Entmündigung der Bevölkerung beklagen, bekannt werden. Öffentliche Aktivitäten werden möglichst verhindert bzw. können nur unter entsprechendem Polizeischutz durchgeführt werden.

(siehe dazu weitere spezielle Ausführungen in den Quellen 2 und 3)

In Deutschland grassiert die Angst, vom angesagten Weg abzuweichen. Weite Kreise der Bevölkerung haben resigniert und weigern sich, an einer öffentlichen Meinungs- und Willensbildung weiterhin teilzunehmen. Die meisten verantwortlichen Meinungs- und Entscheidungsträger wollen solange wie möglich an der Krippe bleiben und scheuen deshalb jedes Risiko. Immer weniger wagen es, sich in der Öffentlichkeit ihres eigenen Verstandes zu bedienen und abweichende oder gar entgegen gesetzte Positionen zu vertreten.

Der Begriff Toleranz erhält eine neue Bedeutung. Man toleriert im öffentlichen Disput nur noch die allgemein übliche bzw. die geforderte Meinung.

Der Amtseid „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.( So wahr mir Gott helfe)“, ist zu einer kabarettistischen Pflichtübung degeneriert.

Das alles wissen die muslimischen Entscheidungsträger und entsprechend werden sie handeln. Sie wissen auch, dass deutsche Parteien selbst bei existentiellen Fragen schnell auseinander zu dividieren sind. Vor allem haben sie gelernt, je fordernder man auftritt, desto mehr erreicht man.

Selbst zu einer entschiedenen Zurückweisung der grotesken Entscheidung eines bekannten muslimischen Verbandes, das Wort „Integration“ zum „Unwort des Jahres“ zu erklären, waren unsere Entscheidungsträger nicht fähig.

Beitrag von Burkhard Willimsky,  Juni 2012

( Zur Person: *1938 in Berlin / Schulleiter einer Gesamtschule im Ganztagsbetrieb/ hauptamtlicher Bezirksstadtrat in Berlin / Dozent für Politische Wissenschaft an einerFachhochschule)

Quellenangaben und Literaturhinweise

1. Abou Nagie, Ibrahim(Hg.): „Der edle QUR`AN“, Köln 2012;

2. „Anmerkungen zum 1.Wahlergebnis der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT in Berlin am 18. Sept. 2011 – siehe Internet;

3. „Aussagen der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT zu den Wahlen in Berlin am 18. Sept. 2011 – siehe Internet;

4. „Der Koran“; Übersetzung von Rudi Paret, Kohlhammer 2010;

5. Gabriel, Mark A.: „Jesus und Mohammed – erstaunliche Unterschiede und überraschende Ähnlichkeiten“, Resch-Verlag 2006;

6. Gaertner, Karlheinz und Saad, Fadi: „Kampfzone Straße: Jugendliche Gewalttäter jetzt stoppen“, Herder 2012;

7. Gehirn, J: „War`s Allah`s oder das Wort eines Mannes??“, Frankfurt/M. 2010;

8. Heisig, Kirsten: „Das Ende der Geduld. Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter“, Herder 2010;

9. Kleine-Hartlage, Manfred: „Das Dschihad-System. Wie der Islam funktioniert“, Resch-Verlag 2010;

10. „Macht- Meinungsmache- Meinungsdruck“ – siehe Internet;

11. Raddatz, Hans-Peter: „Von Gott zu Allah? Christentum und Islam in der liberalen Fortschrittsgesellschaft“, Herbig 2001;

12. „Schafft sich Deutschland wirklich ab?“ von Burkhard Willimsky – siehe Internet;

13. Wagner, Joachim: „Richter ohne Gesetz. Islamische Paralleljustiz gefährdet unseren Rechtsstaat , Econ 2011.

download BPE-Flugblatt: Islamischer Religionsunterricht in NRW (pdf)

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9 Antworten zu Kann der Koranunterricht in Schulen überhaupt zur Integration beitragen?

  1. bording schreibt:

    Einen islamischen Religionsunterricht kann es nicht geben, weil der Islam vom KORAN abgeleitet wird.

    Der KORAN ist ein kriminelles, verbrecherisches, Hasserfülltes Buch, das weltweit ihre Gläubigen zur Bekämpfung und Tötung von Andersgläubigen aufruft…
    EIN MÖRDBUCH für AUFTRAGSMÖRDE, denen dafür ein großer Lohn versprochen wird.
    Wenn sie diese Auftragsmorde nicht ausführen, so wird ihnen mit einer schweren Strafe gedroht…

    Diese kriminellen Handlungen sollen ihnen noch im Unterricht gelehrt werden???
    sind denn die Verantwortlichen von allen guten Geistern verlassen???

    Das es außerdem auf eine allgemeine Erniedrigung, und eine Beschimpfung Andersgläubiger
    ausgerichtet ist, ja rassistische Züge aufweist, sodass eine neue HERRENRASSE entstehen wird, die MUSLIME……..

    Sie haben sich schon längst von der Demokratie losgesagt, sie verbreiten Hass und Zwietracht, wie es im Koran befohlen wird, – aber solange sie darauf angewiesen sind machen sie gute Miene zur Demokratie….Taqiyya ist die Bezeichnung für LÜGEN um andere in die Irre zu führen, zu betrügen….. LUG und TRUG sind Zwillinge, denn nur durch Lug, gelingt der Betrug…..

    KEINEN ISLAMUNTERRICHT, man züchtet und begießt damit den SAMEN, den der KORAN verbreitet…

    gr.bording

    • Maki schreibt:

      Ich kann mich Ihrem Beitrag nur voll und ganz anschließen. Sie haben mit Ihren Ausführungen absolut recht.
      Deutschland ist zum Irrenhaus mutiert, und die linksbuntgrünroten ,,Politiker,, lassen sich von Erdogan dirigieren wie Marionetten. Pfui Teufel !
      Es ist wohl einmalig in der Weltgeschichte was sich hier in Deutschland abspielt
      Meine armen Kinder und Enkelkinder tun mir jetzt schon in der Seele leid, weil ich weiss was sie erdulden werden müssen.
      Und ich bete zu meinem Christlichen GOTT : Bitte lass es nicht zu das hier die Steinzeit Einzug hält.

  2. . schreibt:

    The Islamic pedophilia / Die islamische Pädophilie / بچه بازی اسلامی
    https://www.box.com/s/1c8df2057bc014d75f9f

  3. . schreibt:

    Ramadan(The Islamic fasting month) / Der Ramadan (Der islamische Fastenmonat) /
    رمضان ماه روزه اسلامی
    https://www.box.com/s/9a64b191170e8d21ba8b

  4. . schreibt:

    The Caaba : From fire temple to brothel to Allah’s House
    Die Kaaba : Vom Feuertempel zum Bordell bis Allahs Haus
    نیایشگاه تازیان از آتشکده ، روسپی خانه تا خانه الله
    https://www.box.com/s/d2a20f19f4397aac71fb

  5. . schreibt:

    Muslim Women Without Face / Moslemische Frauen ohne Gesicht / زنان مسلمان بدون چهره
    https://www.box.com/s/f527952400746c216ce0

  6. Manilus schreibt:

    Einen inhaltlich unbedenklichen Koranunterricht an Schulen, auf Freiwilligenbasis und vor Allem nur in DEUTSCHER SPRACHE, sehe ich als sehr starke Integrationsmaßnahme!!!!

    Grüße aus Wien

  7. Herbert Müller schreibt:

    Islamunterricht an deutschen Schulen istwohl das größte Hirngespinst derer, welche Diktatur und Demokratie nicht mehr voneinander zu trennen wissen.
    Sie sind geprägt von blindem Hass gegen jegliche Rechtsordnung und können es offensichtlich nicht ertragen. wenn Menschen friedlich zusammenleben.
    Die neuesten Erkenntnisse bestätigen die Befürchtungen der Islamkritiker, wonach die Einführung des Islamunterrichtes die Schulgemeinschaft in drei Gruppen spaltet, die Moslems,die Deutschen und die Mädchen, wobei sich vor allem nichtislamische Mädchen übelste Beschimpfungen wie Schlampe oder gar Huren gefallen lassen müssen.

    Wer solche Tendenzen unterstützt und fördert, sollte seinen deutschen Pass abgeben und in ein muslimisches Land auswandern um dort alle seine Lebensträume verwirklichen zu können.

  8. bording schreibt:

    Koranunterreicht in Deutschen Schulen??

    Nachfolgende Aussage des Islams besagt Inhalte im Schulunterreicht

    Unser Prophet [Muhammad]
    hat uns befohlen, gegen
    die Ungläubigen zu kämpfen,
    wenn wir in der Lage sind,
    ihren Ländern zu.
    Bevor wir ihre Länder erobern
    werden sie vor die Wahl gestellt
    Entweder 1. zu konvertieren,
    2 sich zu unterwerfen, 3. zu erobern
    Sterben und versklavt zu werden.

    1, Zum Islam überzutreten.
    In diesem Fall werden sie
    [die Ungläubigen] wie wir
    betrachtet, sie haben
    unsere Pflichten und Rechte;

    2, Tribut [an Muslime] im
    erniedrigsten Zustand zu zahlen;
    Sure 9,29

    3. Sich für den Krieg [gegen
    uns Muslime] zu entscheiden.
    In diesem Fall werden uns
    [im Falle des Sieges] der von Allah zugesichert wird)
    ihr Eigentum, ihre Frauen,
    Kinder und Ländereien
    gehören. Sie gelten denn
    Muslimen als Kriegsbeute. Die verkauft werden durfen nach islamischen Recht!
    Quelle
    http://www.islam-qa.com/ar/ref/13759
    Wir haben Hass und Zwietracht bis zur Auferstehung gesät…
    Lernen die Kinder in der Schule auch das Lügen wenn es für sie gut und nützlich ist? „Taqiyya“ wird es im Islam benannt??
    ISLAMUNTERRICHT KANN ES NICHT GEBEN; WEIL DER kORAN GEGEN DIE GESETZE STEHT!!

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